Camcorder

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Infos zur Kategorie

Den richtigen Camcorder finden

Cam Handheld-Camcorder Sony HDR-CX320EB

Camcorder gibt es in unterschiedlichsten Bauformen mit verschiedenen Sensorgrößen und Ausstattungsmerkmalen. Generell gilt: je teurer ein Gerät ist, umso mehr bietet es auch. Daher sollte man sich im Vorfeld informieren, welche Ausstattungsmerkmale man tatsächlich benötigt und welche Eigenschaften zur Standardausrüstung von Camcordern 2014 dazu gehören.

Bauformen

Pocket-Cam Pocket-Cam Toshiba Camileo B10

Pistolengriff Sanyo Xacti VPC-CG10EX mit Pistolengriff

Man sollte sich im Vorfeld genau überlegen, für welchen Zweck man eine Videokamera sucht. Möchte man Urlaubsvideos aufnehmen oder gelegentlich Familienfeiern aufzeichnen, eignet sich ein einfacher „Handheld“-Camcorder. Dieser liegt wie der Name schon sagt gut in der Hand und verzichtet häufig auf eine umfangreiche Ausstattung. Die meisten Handheld-Camcorder haben eine zylindrische Form und verfügen über ein aufklappbares Display. Die vertikale Bauform hingegen ist mit einem Pistolengriff ausgestattet. Schließlich gibt es noch die Pocket-Camcorder, die von ihrer Form her eher an Kompaktkameras oder Handys erinnern. Sie haben den Vorteil, dass man sie aufgrund der Größe und des leichten Gewichts überall hin mitnehmen kann. Nachteilig ist aber meist die mittelmäßige Bildqualität.

Action-Cam Action-Cam Easypix 20100 GoXtreme Race mit Zubehör

Helmkamera Helmkamera Contour Roam2

Camcorder für spezielle Anwendungen

Will man sich beim Sport filmen, sollte man auf sogenannte Action-Cams zurückgreifen. Sie sind besonders klein, leicht, robust, stoß- und häufig auch wasserfest und lassen sich mit diversen Halterungen an Körper, Fahrzeug oder Helm anbringen. Sogenannte Helmkameras sind schließlich meist besonders kleine Exemplare, die auf ein eigenes Display zugunsten der kompakten Maße verzichten und nur wenige Gramm wiegen. 3D-Camcorder schließlich verfügen meist über zwei Optiken, die demnach dasselbe nur leicht versetzt aufnehmen.

3D.Cam 3D-Camcorder Sony HDR-TD20V

Sensor und Objektiv bestimmen Bildqualität

Will man eine hervorragende Bildqualität und eine umfangreichere Ausstattung muss man allerdings eine gewisse Größe in Kauf nehmen. Je größer der Sensor ist, umso besser ist in der Regel die Bildqualität. Auch die Bauweise und Beschaffenheit des Objetivs beeinflusst das Ergebnis. Eine hohe Lichtempfindlichkeit garantiert beispielsweise auch gelungene Aufnahmen in einer dunklen Umgebung. Ein optischer Bildstabilisator gleicht kleine Wackler aus. Ein hoher Zoomfaktor heißt nicht automatisch auch eine gute Qualität. Die Objektive produzieren konstruktionsbedingt mehr Abbildungsfehler wie Verzeichnungen, Geisterbilder oder Farbsäume (chromatische Aberration), je mehr Zoom sie besitzen. Mit aufwändigen Linsenkonstruktionen können diese Abbildungsfehler wieder gemindert werden, dies schlägt sich aber unweigerlich im Preis nieder. Der Mittelweg ist demnach einzuschlagen. Während die Anfangsbrennweite im Weitwinkelbereich liegen sollte, ist ein zehnfacher optischer Zoom häufig schon ausreichend. Den digitalen Zoom kann man getrost missachten, da er immer mit Qualitätsverlusten einhergeht.

Camcorder mit dem größten Zoomfaktor

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Panasonic HC-W570 Gut (2,1)
2 Panasonic HC-W580 Gut (2,2)
3 Panasonic HC-V550 Gut (2,3)

Richtmikro Richtmikrofon Sennheiser MKE 400

Weitere Ausstattungsmerkmale

Gerade die Tonqualität ist bei kleineren Modellen häufig miserabel. Da sind Camcorder von Vorteil, die über einen Anschluss für ein externes Mikrofon, ein Zoommikrofon-Funktion und eine Windgeräuschunterdrückung verfügen. Für eine gute Ausleuchtung der Szenerie sorgt eine Videoleuchte und ein Blitz kann beim Fotografieren – diese Funktion besitzen mittlerweile fast alle Camcorder - für die nötige Helligkeit sorgen. Manche Videokameras sind mit einem optischen Sucher ausgestattet. Dies ist dann von Vorteil, wenn man die Bildkontrolle aufgrund starker Sonneneinstrahlung mit Hilfe des Displays, welches etwa drei Zoll groß sein sollte, nicht wahrnehmen kann.

Speichermedien

Seit der Entwicklung des Camcorders 1983 kamen immer wieder neue Speichermedien auf. So wurde zunächst auf Magnetband aufgezeichnet und dazu VHS-, S-VHS-, Video8-, Hi8- oder Betacam-Videokassetten verwendet. Mit Aufkommen des digitalen Videos kamen die Kassetenformate DV, MiniDV, DVCAM, Digital8, HDV und DVCPro auf. Größer werdende Datenmengen versuchte man schließlich noch vor fünf Jahren mit DVD- und Blu-ray-Camcordern Herr zu werden, bis man schließlich auf Festplatten-Camcorder setzte. Mittlerweile werden fast ausschließlich Camcorder produziert, die mit Speicherkarten arbeiten. Dabei haben sich die SD-Speicherkarten (SDHC und SDXC) durchgesetzt. Einige der Camcorder verfügen zudem über einen internen Speicher (Flash Memory).

Auflösung und Bildrate

Mittlerweile filmen fast alle Camcorder in Full-HD-Qualität. Mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 werden 30, 50 oder 60 Vollbilder aufgenommen. Je höher die Bildrate ist, umso gleichmäßiger und ruckelfreier wirkt das Bild. Einige wenige Camcorder filmen nur in HD, das heißt mit mindestens 720 zu 1.080 Zeilen, aber weniger als 1080p. Videokameras für die professionelle Filmproduktion filmen mitunter schon mit 4.096 x 2304 Pixeln, was unter der Bezeichnung 4K bekannt ist. Ultra-HD-Fernseher können dieses Format abspielen.

Die besten 4K-Camcorder

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Canon EOS C700 EF Sehr gut (1,0)
2 Sony FDR-AX700 4K HDR Camcorder Sehr gut (1,2)
3 Panasonic AG-UX180 Sehr gut (1,2)

Preise

Camcorder werden mitunter schon für 80 EUR angeboten. Eine zufriedenstellende Bildqualität erhält man allerdings erst bei Videokameras, die mit 200 bis 400 EUR veranschlagt sind. Wer das Filmen zum Hobby machen möchte und selbst einige Einstellungen manuell vornehmen sowie einige Zusatzfunktionen nutzen will, sollte 600 bis 1.400 EUR in die Hand nehmen.

Autor: Marie M.

Produktwissen und weitere Tests

JVC GZ-R315 und GZ-R310: Neue Outdoor-Camcorder von JVC Technik zu Hause.de 3/2015 - Dass sich Camcorder und extreme Outdoor-Aktivitäten oder schlechtes Wetter vertragen, will JVC mit seinen neuen Outdoor-Camcordern GZ-R315 und GZ-R310 zeigen. Sie sollen unter diesen Bedingungen erst zur Hochform auflaufen. Technik zu Hause.de (3/2015) stellt in diesem 2-seitigen Ratgeber zwei neue Outdoor-Camcorder von JVC vor, die die Robustheit von Action-Cams mit der Bildqualität und den Komfort-Fuktionen normaler Geräte verbinden.

Sony Reloaded VIDEOAKTIV 1/2017 - Was dem Kinoschlager ‚Matrix‘ versagt blieb, will Sony mit der Neuauflage des NX 5 schaffen: Die Reloaded-Version soll den Erfolg des Originals wiederholen. Was bringt das ‚R‘ im Namen? Auf dem Prüfstand befand sich ein Profi-Camcorder, der mit der Endnote „sehr gut“ abschnitt. Als Testkriterien dienten Bild, Ton, Bedienung sowie Ausstattung und Messwerte.

Top 10 videofilmen 1/2014 - Welcher Camcorder ist der beste? Von den vielen Kameras, die wir im Laufe des Jahres getestet haben, gehören zehn zur Spitzengruppe. Unsere Top 10 (mit bauähnlichen Modellen sind es 13 Kameras) haben wir in unserem Testrückblick noch einmal gegenübergestellt. ... In dieser 15-seitigen Kaufberatung stellt die Zeitschrift videofilmen (1/2014) die 10 besten Camcorder-Modelle des Jahres 2013 vor. Die im vergangenen Jahr getesteten Geräte werden hier nochmals mit ihren herausragendsten Eigenschaften und deren Bewertung gegenübergestellt. Die letzte Seite des Artikels besteht aus einer verlagseigenen Abo-Werbung.

Wenn die Kleinen große Augen machen videofilmen 6/2013 - Sony ist derzeit der einzige Camcorder-Hersteller, der seine Kameras mit einem Mini-Projektor ausstattet. Das ist durchaus praktisch, weil man Filme jederzeit und überall zeigen kann. Doch die Kameras haben auch sonst noch einiges zu bieten. Testumfeld: Im Vergleichstest befanden sich vier Camcorder, die jeweils mit „sehr gut“ abschnitten. Als Bewertungsgrundlage dienten die Kriterien Ausstattung, Aufnahmepraxis, Bedienung sowie Ton (System) und Bildqualität. Bei drei Geräten wurde außerdem das Kriterium Tonqualität herangezogen.

RAW-Kost aus China videofilmen 1/2014 - Bereits seit 2011 konnte man auf einer chinesischen Webseite große Ankündigungen lesen. Man wolle digitale Kinokameras mit Sensorgrößen von 35, 16 und 8 mm bauen. Natürlich mit RAW-Aufzeichnung. Kinefinity, so der Name des Herstellers, wurde von den Branchenführern zunächst nicht sonderlich ernst genommen, dann von vielen Semi- und Profi-Nutzern als billiger Abklatsch verhöhnt. Nun ist sie fertig. Seit Februar wird das Flaggschiff-Modell KineRAW S35 in China ausgeliefert, und auch in Deutschland ist ein Distributor gefunden. Anfang Juni gingen die ersten Geräte an deutsche Kunden. ... Getestet und für „sehr gut“ befunden wurde ein Camcorder.

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Infos zur Kategorie

Camcorder ohne Sonderfunktionen sind eine bedrohte Art, da Digitalkameras und und spezielle Foto-Handys inzwischen ebenfalls Videos im Full-HD-Format aufnehmen können. Ausnahmen sind qualitativ hochwertige Camcorder für den professionellen Einsatz, 3D-Camcorder mit zwei Objektiven, Überwachungskameras, sowie Helm-, Sport-, GPS- und Unterwasserkameras. Durch die Ablösung der beweglichen Massenspeicher wie Band, Festplatte und DVD durch die äußerst günstigen Flash-Speichermedien konnten die Geräte in ihrer Bauform und im Gesamtgewicht drastisch verändert werden. Wer sich trotz der Full-HD-Konkurrenz aus dem digitalen Kameralager einen Camcorder zulegt, erwartet gewisse Besonderheiten, die sonst bei anderen Aufzeichnungsgeräten nicht zu finden sind. Das fängt bei der Zoom-Funktion an, die im Camcorder-Bereich deutlich höher ist und Werte über 20-fach (optisch) und 720-fach (digital) erreichen. Man hat dann die Auswahl zwischen semiprofessionellen und reinen Profikameras, die häufig über drei Sensorchips mit extrem hoher Auflösung verfügen und hoch aufgelöste Aufzeichnungen im AVCHD-Format ermöglichen. Hochgeschwindigkeitsaufnahmen (Zeitraffer) sind mit dieser Kameraklasse ebenfalls möglich. Seit Anfang des Jahres 2011 bieten immer mehr Hersteller wie JVC Kameras mit 3D-Aufnahmetechnik, die physikalisch durch zwei Linsen realisiert wird. Die Mehrlinsentechnik findet man ebenfalls bei den Überwachungskameras, jedoch ohne 3D-Effekt, sondern zur Aufteilung der Bildausschnitte. Durch die Reduzierung der Baugröße dank Einsatz der Flash-Speicherkarten konnten vollkommen neue Kameraarten entwickelt werden. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich Helmkameras für den sportlichen Einsatz oder solche kleinen Klemmobjektive, die sich frei auf dem Armaturenbrett oder einem Sportgerät montieren lassen. In Kombination mit Geo-Tagging via GPS-Empfängers lassen sich ganz neuartige Aufzeichnungsverfahren realisieren, die darüber hinaus sogar mit WLAN-Speicherchips direkt auf ein Online-Portal wie YouTube hochgeladen werden können. Im Fun-Bereich konnten sich die winzigen Spionagekameras etablieren, die in Armbanduhren, Brillengestellen und sogar Krawatten untergebracht werden. Von diesen Geräten darf man nicht die höchste Bildqualität erwarten, jedoch bieten sie vielerlei Einsatzmöglichkeiten.