Pfannen

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  • Pfanne im Test: Bari von Ballarini, Testberichte.de-Note: 1.0 Sehr gut
    1
    • Sehr gut (1,0)
    • 1 Test
    101 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Thermospot
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Jamie Oliver E85715 Pfannenset 3-tlg. von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut
    2
    • Sehr gut (1,2)
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    332 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Pfannenset
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 25 cm, 26 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Jamie Oliver E85711 Pfannenset 3-teilig von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut
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    • Sehr gut (1,2)
    • 1 Test
    247 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Pfannenset
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Aufhänge-Öse, Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Durado Bratpfanne 28 cm von WMF, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut
    4
    • Sehr gut (1,2)
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    54 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Cromargan
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Silence 91507 von Rösle, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut
    5
    • Sehr gut (1,2)
    • 1 Test
    9 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Aufhänge-Öse, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Hongkong Wok von Silit, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut
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    • Sehr gut (1,2)
    • 1 Test
    • 01/2019
    84 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Wok / Wokpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Seitengriffe, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 36 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Hero Bratpfanne von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    7
    • Sehr gut (1,3)
    • 1 Test
    96 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Titan (PTFE)
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Aufhänge-Öse, Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Macao Party Wok-Set, 4-tlg von WMF, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    8
    • Sehr gut (1,3)
    • 1 Test
    • 01/2019
    92 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Wok / Wokpfanne
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Unbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Seitengriffe, Schüttrand
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: GIGANTNewline Bratpfanne von BAF, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    9
    • Sehr gut (1,3)
    • 2 Tests
    • 01/2019
    24 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet
    • Ausstattung: Gegengriff, Aufhänge-Öse
    • Erhältliche Größen: 32 cm, 28 cm, 26 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: My Cooking Guide Bratpfanne E55104 von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    10
    • Sehr gut (1,3)
    • 1 Test
    88 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Titan (PTFE)
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Temperaturmesser, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: My Cooking Guide Wokpfanne von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    11
    • Sehr gut (1,3)
    • 1 Test
    88 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Wok / Wokpfanne
    • Beschichtung: Titan (PTFE)
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Induktionsgeeignet
    • Erhältliche Größen: 28 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Talent Keramik Bratpfanne von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    12
    • Sehr gut (1,4)
    • 1 Test
    164 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Eigenschaften: Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 32 cm, 28 cm, 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Dark Ruby Pfanne von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
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    • Sehr gut (1,4)
    • 1 Test
    143 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet
    • Ausstattung: Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 32 cm, 28 cm, 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Stielpfanne Speed Profi von WMF, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    14
    • Sehr gut (1,4)
    • 1 Test
    39 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: Antihaftbeschichtet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: C65919 Delicia Pro Wokpfanne (28 cm) von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    15
    • Sehr gut (1,4)
    • 1 Test
    • 01/2019
    1.106 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Wok / Wokpfanne
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Thermospot
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Charisma i Bratpfanne von Schulte-Ufer, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut
    16
    • Sehr gut (1,4)
    • 2 Tests
    4 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Hard Titanium Plus C69506 von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    17
    • Sehr gut (1,5)
    • 1 Test
    195 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Teflon (PTFE)
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Thermospot
    • Erhältliche Größen: 28 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Portofino Granitium Bratpfanne von Ballarini, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    18
    • Sehr gut (1,5)
    • 1 Test
    52 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Material: Mehrschicht-Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Antihaftbeschichtet, Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Aufhänge-Öse
    • Erhältliche Größen: 32 cm, 28 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Ceramic Control White Induction von Tefal, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    19
    • Sehr gut (1,5)
    • 1 Test
    105 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Bratpfanne
    • Beschichtung: Keramik
    • Material: Aluminium
    • Eigenschaften: Backofengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Aufhänge-Öse, Thermospot, Schüttrand
    • Erhältliche Größen: 30 cm, 28 cm, 24 cm, 20 cm
    weitere Daten
  • Pfanne im Test: Plus Wok von Zwilling, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    20
    • Gut (1,6)
    • 2 Tests
    • 01/2019
    101 Meinungen
    Produktdaten:
    • Typ: Wok / Wokpfanne
    • Material: Edelstahl
    • Eigenschaften: PFOA-frei, Unbeschichtet, Backofengeeignet, Spülmaschinengeeignet, Induktionsgeeignet
    • Ausstattung: Seitengriffe
    • Erhältliche Größen: 32 cm
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Neuester Test: 25.01.2019

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Ratgeber zu Pfannen

Versiegelt oder unbeschichtet - entscheidend ist die gleichmäßige Hitzeverteilung

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. wesentliches Kriterium ist die gleichmäßige Hitzeverteilung
  2. antihaftbeschichtete (Teflon-)Pfannen für Garen ohne Fett geeignet
  3. Angebot reicht von Aluminiumguss über Eisen, Edelstahl, beschichtet, unbeschichtet oder induktionsgeeignet
  4. nur sehr robuste Oberflächenbeschichtungen beherrschen das Scharf-Anbraten
  5. kein bestimmtes Material verdient den Vorzug – Qualität und Handhabung sind entscheidend
  6. bei gleicher Pflege ist Antihaft-Wirkung von Keramik nicht dauerhafter als Teflon

Wie gehen Testmagazine bei der Bewertung von Pfannen vor?

Wirklich gute Bratergebnisse erzielen Sie nur, wenn das Bratverhalten Ihrer Pfanne stimmt. Daher prüfen nahezu alle einschlägigen Testmagazine, wie sich die Pfannen im Test in puncto gleichmäßige Wärmeverteilung, Wärmespeicherung und Bratergebnisse schlagen. Manche testen sie sogar auf allen gängigen Herdarten wie Gas-, Ceran- oder Induktionskochfeldern. Als selbstverständlich setzen die Tester voraus, dass eine Pfanne mit unterschiedlichem Bratgut umgehen kann: Verhilft die Pfanne Ihnen, dem Käufer, zu vernünftigen Pfannkuchen, liefert sie gute Bratresultate bei empfindlichen Fisch-, Eier- und Gemüsegerichten, werden Steaks kross und nehmen Bratkartoffeln und Geflügel gleichmäßig Farbe an?

Ein Modell mit Antihaftbeschichtung sollte im Idealfall auch ohne Fettzugabe schöne Röstaromen bilden, Bratrückstände beim späteren Reinigen aber zügig freigeben – gleich ob PTFE („Teflon“) verwendet wurde oder versiegelnde Keramik. Ob Sie beim Braten Fett benötigen, wie es bei unbeschichteten Pfannen etwa aus reinem Edelstahl, Gusseisen oder rohem Eisen der Fall ist, oder ob Sie dank Antihaftbeschichtung darauf verzichten können, schlägt sich in Vergleichstests nicht in der Endnote nieder. In der Pflege sind Antihaftpfannen weniger aufwendig als ihre unbeschichteten Konkurrenten aus Eisen oder Edelstahl, an deren Boden das Bratgut leicht anklebt. Im Gegensatz zu ihnen vertragen die beschichteten Pfannen jedoch keine allzu große Hitzezufuhr.

Die Testmagazine setzen unterschiedliche Akzente im Test: promobil beispielsweise blickt auf die Bedürfnisse von Reisemobilisten und belohnt demnach leichte, platzsparende Pfannen mit abnehmbaren Griffen; die Stiftung Warentest konzentriert sich auf „Populärpfannen“ und stimmt ihre Testkriterien daher vornehmlich auf beschichtete Pfannen ab. Das Magazin Haus & Garten Test zielt darauf ab, die Stärken und Schwächen der jeweiligen Kochfeldtechnologien abzubilden und straft beispielsweise Hotspots außerhalb der Mitte der Bratfläche ab. In Tests von ETM Testmagazin zeigt sich, dass einem bestimmten Material nicht unbedingt der Vorzug gebührt: Die Testredakteure reihen vielmehr ihre Testpfannen nach Eignung und Anwendungsszenarien und liefern uns zugleich einen Marktüberblick.

Silit Serto Bratpfanne Silit Serto: Die keramische CeraProtect-Antihaftbeschichtung verhindert ein Ankleben der Speisen am Aluminiumguss-Korpus. (Bildquelle: amazon.de)

Welche Pfanne ist für meinen Zweck die beste?

Sie essen gern Fisch, Gemüse und empfindliche Eierspeisen? Antihaftbeschichtete Pfannen eignen sich zum sanften Garen von allem, was leicht anbrennt und zerfällt. Auch ohne Fettzugabe klebt das Bratgut nicht fest und lässt sich leicht vom Pfannenboden ablösen. Da Oberflächenbeschichtungen immer hochwertiger werden, gelingt inzwischen auch das scharfe Anbraten. Wenn Sie jedoch sehr krosse Krusten erwarten, müssen wir Sie enttäuschen: Diese bilden sich in Pfannen mit Antihaftbeschichtung nicht. Greifen Sie dafür besser zu Pfannen aus Materialien wie unbeschichtetem Edelstahl mit wärmeleitendem Aluminiumkern oder Eisen. Diese erreichen schnell die erforderlichen hohen Temperaturen.

Keramikbeschichtete Pfannen sind hitzebeständiger als Teflon-Beschichtungen und ideal zum scharfen Anbraten von Fleisch oder Bratkartoffeln geeignet. Sie vereinigen die Vorteile von antihaftbeschichteten Modellen mit jenen von hitzebeständigem Edelstahl – es klebt nichts an und die Versiegelung bleibt auch bei hohen Temperaturen intakt. Wichtigstes Qualitätskriterium ist eine haltbare Verbindung von Korpus und Beschichtung, daher raten wir Ihnen zu namhaften Marken wie Berndes, Fissler, Ballarini oder Schulte-Ufer. Typische Markenbegriffe für die Beschichtungen sind Ceramic Control (Tefal), CeraDur (WMF), CeraProtect und Silargan (Silit) oder Thermolon (Greenpan).

Unbeschichtete Pfannen erreichen zügig hohe Temperaturen. So erhält Ihr Stück Fleisch eine schöne Kruste. Nackter Edelstahl benötigt zum Braten aber Öl und Fingerspitzengefühl bei der Temperaturführung – wenn Sie Kochanfänger sind, ist das Material daher nicht die erste Wahl. Unbeschichtete Eisenpfannen sind zudem heikel in der Pflege: Sorgfältiges „Einbraten“ und regelmäßiges Ausbrennen sind unverzichtbar für gute Bratresultate. Gleiches gilt für unbeschichtetes Gusseisen. Es ist gut zum scharfen Anbraten geeignet, stellt jedoch ähnlich hohe Ansprüche an die Pflege wie Eisenpfannen.

Pfanne mit abnehmbarem Griff Dank abnehmbarer Griffe können Sie die Pfanne platzsparend verstauen. (Bildquelle: amazon.de)

Spaß macht das Braten nur, wenn die Pfanne gut in Ihrer Hand liegt, nicht zu schwer ist oder sich trotz ihres Gewichts gut mit dem Stiel ausbalancieren lässt. Fließt das Ausstattungsniveau in die Gesamtwertung eines Pfannentests mit ein, gibt es für sogenannte Thermospots (Tefal) oder Thermopoints (Ballarini), also Bratstartsignale durch Temperaturanzeiger, oder hitzeisolierte Griffe Bonuspunkte. Gleiches gilt für abnehmbare Griffe: Die bieten Ihnen gleich zwei Vorteile. Zum einen machen sie die Pfanne stapelbar und ermöglichen Ihnen somit die platzsparende Unterbringung, zum anderen wird sie so backofentauglich. Für Schüttränder interessieren sich die Tester nur am Rande. Denn: Präzises Ausgießen ohne Tropfenlauf an der Außenseite der Pfanne beherrschen etliche Modelle auch ohne diese spezielle Randgestaltung.

Zunehmend wichtiger werden Nachhaltigkeit und Energiebedarf einer Pfanne. Daher finden Sie die Testsieger vor allem bei den kratzbeständigen Antihaftpfannen mit kurzer Aufheizdauer und langer Wärmespeicherung – ein großer Pluspunkt für die Stromkosten. Für den Alltag empfehlen wir soliden Aluminiumguss mit Antihaftschicht oder Keramikpfannen, deren Beschichtungen auch bei höheren Temperaturen noch intakt bleibt. Einige Hersteller überziehen ihre Pfannen innen mit mehreren Lagen Keramik, die deutlich robuster sind als die PTFE-Konkurrenz. Hier ist das Kriterium eine möglichst haltbare Verbindung zwischen Korpus und Keramik. Durchweg positiv sind die Eigenschaften von versiegelnder Keramik aber nicht: Experten konnten mittlerweile nachweisen, dass selbst bei sorgfältiger Behandlung auch sie ihre Antihaftwirkung mit der Zeit verliert. PTFE-Überzüge verlieren diese ebenfalls, aber langsamer.

Ich habe einen Induktionsherd. Welche Pfannen sind für mich empfehlenswert?

Für die Magnetspulen unter der Glasplatte von Induktionskochfeldern benötigt eine Pfanne einen magnetisierbaren Boden aus Gusseisen oder Stahl – Aluminium funktioniert nicht. Umgekehrt können Sie Induktionspfannen auf allen konventionellen Herdarten wie Elektro-, Gas- und Cerankochfeldern verwenden – genau wie alle anderen Pfannenmaterialien. Unter den besten Keramikpfannen in Tests führen vor allem WMF,
Kuhn Rikon und Schulte-Ufer das Feld an, die besten Induktionspfannen auf der Basis von PTFE kommen von Berndes und Tefal. Wir raten zur Vorsicht bei der Nutzung von PTFE-haltigen Pfannen auf Power- oder Boost-Stufe: Die Regelung mit Booster reagiert so direkt wie ein Gasherd. Erreicht PTFE eine Temperatur von 360 Grad Celsius, zersetzt es sich und gibt giftige Dämpfe frei – mit Speisen in der Pfanne passiert das jedoch nicht. Beim Einschalten der Platte sollten Ihre Zutaten daher alle bereitstehen.

Ballarini Keramikpfanne Ballarini nutzt für seine Pfannen oft weiße, sehr hitzebeständige Keramikversiegelungen aus zwei Schichten. (Bildquelle: amazon.de)

Teflon vs. Keramik: Welche Oberflächenversiegelung ist haltbarer?

Die Überzeugung vieler Hersteller, mit keramikbeschichten Pfannen ein gegenüber Teflon haltbareres Material gefunden zu haben, teilen Experten inzwischen nicht mehr. Bei sorgfältiger Behandlung können Sie gute Teflon-Pfannen jahrelang einsetzen, ohne dass sie viel von ihrer Antihaftwirkung verlieren. Auch gibt es Erfahrungsberichte von enttäuschten Käufern von Keramikpfannen, die schon nach Monaten des Normalgebrauchs ihre Antihaftwirkung eingebüßt haben. Mit Aussagen wie von Berndes oder Fissler scheint sich das Verhältnis sogar umzukehren – die Lebensdauer von PTFE sei höher einzustufen, auch bei Keramik lasse der Antihafteffekt materialbedingt mit der Zeit nach. Beweisen lässt sich das nicht. Wir können nur eine Empfehlung für den Umgang mit der Pfanne aussprechen: Braten Sie nie ohne Öl und wählen Sie nur solche Fette, die unter Hitze nicht kollabieren. Auch aggressive Reiniger in Geschirrspülern wirken sich auf das Verschleißbild einer Pfanne negativ aus.

PFOA, Keramik, PTFE – unser Glossar

Keramik: PTFE-freie Antihaftversiegelung auf der Basis mineralischer Verbindungen, meist mit Siliziumoxid. Hitzeresistenter als PTFE-Beschichtungen, die Antihaftwirkung ist aber nicht notwendig dauerhafter. Keramik ist widerstandsfähig und nimmt daher auch bei Kontakt mit metallischen Pfannenwendern oder scharfkantigen Kochbestecken nicht allzu schnell Schaden. Marken wie Ceradur (WMF) oder Cerabase (Berndes) bieten reine Keramikbeschichtungen an, die Temperaturen bis 400 oder 500 Grad Celsius aushalten und etwa Steaks und Bratkartoffeln schöne Röstaromen abringen.

PTFE: Klassiker der Antihaftbeschichtung, bekannt unter dem Handelsnamen „Teflon“. Kernvorzüge: kein Anbacken, leicht zu reinigen, fettarme Zubereitung. Temperaturen ab etwa 260 Grad Celsius können die Beschichtung beschädigen, das Überhitzen kann zum Gesundheitsrisiko werden. Daher raten wir dringend insbesondere vom Vorheizen leerer PTFE-Pfannen mit Hochleistungsinduktion ab. PTFE ist nicht kratzbeständig. Sollten Sie versehentlich einmal kleinste Teile mitessen, ist das laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unbedenklich. Keramikbeimischungen können die Härte erhöhen.

PFOA : Abkürzung für die haftabweisende und krebserregende Chemikalie Perfluoroktansäure, die vor Jahren noch als Hilfsstoff bei der Herstellung von PTFE verwendet wurde. Große Hersteller sehen seit Jahren davon ab, PFOA zu verwenden und werben stattdessen mit modernen Verfahren für die PTFE-Herstellung. Allerdings auch, um ihren Keramikpfannen zu höherem Absatz zu verhelfen. Ab 2020 ist PFOA in der EU verboten, da sich die Säure nachweislich schädlich auf die menschliche Gesundheit und Fortpflanzung auswirkt (Quelle: Amtsblatt der EU).

Pfannen, die hohe Temperaturen im Backofen vertragen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 GreenPan Barcelona Evershine Wok Gut(1,6)
2 Rösle Silence 91507 Sehr gut(1,2)
3 BAF GIGANTNewline Bratpfanne Sehr gut(1,3)

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Weitere Ratgeber zu Pfannen

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  • Vergleichstest
    Erschienen: 01/2014
    Seiten: 2

    WMF Stielwok ‚Chef's Edition‘

    Der asiatische Wok ist längst auch bei uns Trend. Mit der Chef’s Edition bringt WMF einen Stielwok in Profiqualität auf die heimischen Herde. Er vereint höchste Verarbeitungsqualität, schnelle Wärmeverteilung und modernes Design. Welche Eigenschaften der Stielwok von WMF mitbringt, kann man in diesem 2-seitigen Artikel aus dem E-Paper von Technik zu Hause.de (1/2014)... zum Ratgeber

  • Vergleichstest
    Erschienen: 08/2013
    Seiten: 2

    Mustergültige Pfannenparade

    Kochen in der heimischen Küche macht Spaß und hat Eventpotenzial, wenn Freunde mit am Herd agieren. Dazu passen die farbenfrohen Alleskönner-Pfannen der Tefal Limited Edition-Serien.... zum Ratgeber

  • Welche Beschichtung taugt wirklich etwas?

    Wer nicht gerade überzeugter Gusseisen-Freund ist, greift heute in der Regel auf beschichte Aluminium-Pfannen zurück. Solche Pfannen werden gerne verallgemeinernd schlicht Teflon-Pfannen genannt. zum Ratgeber

Pfannen

Moderne antihaftbeschichtete Pfannen bieten eine gute Wärmeverteilung, Speisen haften kaum. Die Beschichtung kann aber leicht beschädigt werden. Einfacher zu pflegen sind Edelstahl- und Gusseisenpfannen, sie leiten aber die Wärme schlecht. Pfannen aus geschmiedetem Eisen sind besonders robust und wärmeleitfähig, Kupferpfannen gelten als der edelste Pfannentyp. Gerade bei Küchenutensilien wie Pfannen sind die Qualitätsunterschiede zum Teil eklatant. Besonders deutlich ist dies bei den heutzutage sehr beliebten antihaftbeschichteten Pfannen sichtbar. Bei ihnen handelt es sich um Aluminiumpfannen, welche eine Antihaftbeschichtung aus Polytetrafluorethylen (PTFE) besitzen. Da Teflon hier der bekannteste Markenname ist, werden solche Pfannen gerne auch verallgemeinernd als "Teflon-Pfannen" bezeichnet. Ihr Vorteil ist, dass Speisen nicht an ihnen haften bleiben und sehr schwer anbrennen. Es gibt mittlerweile eine ganze Anzahl verschiedener Beschichtungstypen, die unter diesem Sammelbegriff zusammengefasst werden, sich aber doch recht stark voneinander unterscheiden. Reines PTFE ist beispielsweise nicht sonderlich hoch erhitzbar (nur bis rund 260°C). Titan-Keramiken oder DLC-Beschichtungen sind da schon widerstandsfähiger, doch erst mit Siliziumdioxid-Beschichtungen oder speziellen Marken wie Silargan (und dem daraus hervorgegangenen e30) kann auch scharf angebraten werden. Je nach Qualitätsgüte aber kann jede Beschichtung sehr schnell ihren Nutzen verlieren - vor allem bei mechanischen Beschädigungen. Daher sollte hier niemals mit Metallbesteck gekocht werden, sondern nur mit Holz- oder weicherem Plastikbesteck. Auch bei der Pflege ist Obacht geboten: Niemals sollten Schwämme mit Stahlwolleseiten zum Einsatz kommen, wie man es zum Beispiel bei Edelstahl- oder Gusseisenpfannen machen kann. Diese Pfannentypen sind daher besonders leicht pflegbar, aber auch schwer und oft unhandlich. Da sie Wärme erheblich schlechter leiten, dafür jedoch lange halten, eignen sie sich insbesondere fürs scharfe Anbraten und lange Warmhalten gekochter Speisen beim folgenden Mahl. Profis nutzen dagegen gerne Pfannen aus geschmiedetem Eisen. Sie können ebenso wie vorgenannte Pfannentypen besonders leicht gereinigt werden und können durch hohe Hitze oder Metallbesteck nicht beschädigt werden. Trotzdem besitzen sie sogar bessere Wärmeleiteigenschaften. Allerdings muss eine Eisenpfanne vor der ersten Nutzung mit Salz, Speiseöl und Kartoffeln "eingebraten" werden, damit eine stärkehaltige Schutzschicht entsteht. Diese wirkt wie eine Antihaftbeschichtung. Nachteile dieses Pfannentyps sind aber, dass die Pfanne nur ausgewischt werden sollte, da ansonsten auch die schützende Patina wieder entfernt wird. Dadurch können aber nur ähnliche Gerichte in ihr gebraten werden, da der Geschmack ansonsten eventuell verfälscht wird. Kupferfannen schlussendlich gelten als die edelste Form, welche vor allem in der französischen Küche Verwendung findet. Da Kupfer mit den Speisen reagieren würde, sind diese sehr teuren und besonders gut die Wärme leitenden Pfannen mit einer Edelstahl- oder Zinnschicht versehen, welche wiederum zerkratzen kann. Auch hier gilt also: Weiches Kochbesteck nutzen.