Alle Pfannen aus magnetisierbaren Materialien, z.B. Eisen oder Gusseisen, sind induktionsfähig. Ein großer Vorteil: Sie erhitzen sehr zügig. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Induktionspfannen am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Die besten Induktionspfannen

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Ratgeber: Induktionspfannen

Auf den Auf­bau der Pfanne ach­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. alle magnetisierbaren Pfannenmaterialien sind induktionsfähig
  2. Pfannenboden sollte plan auf dem Induktionsfeld aufliegen
  3. beim Induktionskochen erhitzt die Pfanne sehr schnell

WMF Durado Bratpfanne 28 cm Testsieger von WMF: Die Durado-Bratpfanne kann auch auf einem Induktionskochfeld zum Einsatz kommen. (Bild: wmf.de)

Induktionsfähiges Kochgeschirr liegt schwer im Trend, auch Induktionspfannen finden immer mehr Verbreitung. Weil die Temperaturübertragung beim Braten mit Induktion deutlich schneller wirkt als bei herkömmlichen Elektroherden, sind an die Qualität der Pfanne strengere Kriterien anzulegen als bei anderen Herdarten. Geht es um Materialien, sind sehr viele Pfannen von Haus aus induktionsfähig - und dennoch bewerben findige Hersteller ihre Pfannen als „geeignet für Induktion“. Doch wer die elektromagnetische Induktion mit ihren energiesparenden Vorzügen ernst nimmt, sollte nicht dem Material, sondern dem Pfannenaufbau das größte Augenmerk widmen.

Geeignete Materialien im Vergleich: Ferromagnetisch und formbeständig

Die Bezeichnung „Induktionspfanne“ ist im Grunde eine unnötige Spezifizierung für Bratpfannen, die auf Induktionsplatten funktionieren sollen. Induktionsfähig sind vielmehr schon von Haus aus alle magnetisierbaren Pfannenmaterialien . Bei Pfannen aus Gusseisen, Eisen oder solchen mit ferromagnetischen Böden ist das der Fall, reines Edelstahl, Kupfer oder Aluminium ist dagegen für sich genommen nicht induktionsfähig. Das beste Pfannenmaterial für die elektromagnetische Induktion ist planstabil und erwärmt sich ohne Verformung auch unter hoher Hitzeeinwirkung. Als besonders robust gelten Edelstahl, Eisen oder Gusseisen. Wer die Vorzüge des effektiveren Induktionsgarens mit dem Betrieb einer gut wärmeleitfähigen Pfanne addieren möchte, sollte nach einer induktionsfähigen Kupferpfanne Ausschau halten. Auch solche mit einem schnell leitenden Aluminium- oder Kupferkern im Pfannenboden passen zum energiesparenden Braten, weil sich der Pfannenboden schnell, gleichmäßig und vollflächig erwärmt und das Braten schneller beginnen kann.

Pfannenaufbau: Planstabiler Boden ohne Hohlraum

Das wichtigste K.O.-Kriterium bei an sich induktionsgeeigneten Pfannen sind von unten bombierte Böden vieler Billigpfannen, mit dem andere Herdarten weniger Probleme haben. Solche Böden hinterlassen einen Hohlraum zwischen Unter- und Innenboden, wodurch sich Hitze und Bratfett nicht gleichmäßig verteilen können. Solche Laster äußern sich dadurch, dass der wichtigste Leiter nicht plan auf der Kochstelle aufliegt und die Induktionsspannung nicht richtig übertragen werden kann. Vielfach werden auch als „induktionsgeeignet“ auch Pfannen an den Kunden gebracht, die nicht oder nur zeitweise auf die Induktionsspulen des Kochfeldes ansprechen. Statt eines durchgezogenen Eisen- respektive Edelstahlkerns besitzen sie lediglich kleinere Metallpartikel und können den für die Wärmeübertragung notwendigen Wirbelstrom im Pfannenboden nur schlecht erzeugen. Bei einer solchen Pfanne nützen auch ansonsten vielversprechende Korpusmaterialien nicht viel – allenfalls bei herkömmlichen Herden mit Heizwendel unter der Glaskeramik lassen sie sich noch einsetzen.

Sonderfall: Antihaftbeschichtete Pfannen

Vor allem bei beschichteten Pfannen kann die thermische Belastung sehr hoch ausfallen. Die Reaktionszeit beim Induktionsgaren ist kurz, die Pfanne erhitzt sehr schnell bis in die Seitenwände. Wer scharfes Anbraten von Fleisch bevorzugt oder Unachtsamkeiten bei der Temperaturführung nicht ausschließen kann, sollte insbesondere um Beschichtungen auf der Basis von PTFE (Polytetrafluorethylen) – auch unter dessen Markenname Teflon bekannt – einen Bogen machen. Klassisches PTFE wird mit dem toxischen PFOA (Perfluoroctansäure) in Verbindung gebracht, kann ab etwa 260 Grad Celsius Schaden nehmen und darüber hinaus ausgasen. Wer dennoch Wert auf eine beschichtete Induktionspfanne legt und gesundheitliche Belastungen ausschließen möchte, greift am besten auf Modelle mit Keramikversiegelung oder modernen PTFE-Beschichtungen zurück, die nicht nur stärker erhitzbar, sondern auch kratzunempfindlicher sind. Keramikbeschichtete Pfannen eignen sich besonders gut zum scharfen Anbraten von Fleisch ohne Anhaften. Da mit ihnen auf Induktionsplatten sehr schnell hohe Temperaturen erreicht werden können, ist bei Eier- oder Mehlspeisen Vorsicht geboten.

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Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Geeignete Materialien im Vergleich: Ferromagnetisch und formbeständig
  2. Pfannenaufbau: Planstabiler Boden ohne Hohlraum
  3. Sonderfall: Antihaftbeschichtete Pfannen
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