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Schwächen
Einer der Testsieger von WMF: die Durado-Bratpfanne. (Bild: wmf.com)
WMF gehört zu den bekanntesten Pfannenherstellern im deutschsprachigen Markt. Das Sortiment deckt vom Einsteiger bis zum Profi nahezu jeden Bedarf ab – mit Keramik- und Edelstahlpfannen, verschiedenen Beschichtungen und einem breitenEinsatzspektrum. Diese Kaufberatung erklärt, welche Produktlinien es gibt, was hinter den WMF-Markennamen steckt und was unabhängige Tests sagen.
WMF Pfannen im Überblick
WMF ist einer der meistgefragten Hersteller von Bratpfannen in Deutschland. Das Portfolio reicht von klassischen Stielpfannen über Servierpfannen mit zwei Henkeln und Grillpfannen bis hin zu unbeschichteten Edelstahlmodellen. Bei den meisten Produkten handelt es sich um antihaftbeschichtete Pfannen; darüber hinaus gibt es eine Reihe reiner Edelstahlpfannen ohne Beschichtung.Materialien im Vergleich: Cromargan/Edelstahl und Aluminium
WMF setzt beim Trägermaterial vor allem auf leichtes Aluminium oder das eigene Cromargan – eine WMF-Eigenbezeichnung für Edelstahl 18/10, der auch bei den bekannten Bestecksets des Unternehmens zum Einsatz kommt. Cromargan ist vollständig rostfrei und besonders pflegeleicht. Cromargan-Pfannen sind schwerer als Aluminium-Pfannen, besitzen dafür planere Böden und sind in der Regel für alle Herdarten geeignet, einschließlich Induktion. Aluminiumpfannen erhitzen sich schneller und gleichmäßiger, können aber bei manchen Induktionsherden ohne entsprechenden Kapselboden nicht eingesetzt werden.Pfannen mit CeraDur-Beschichtung
CeraDur ist WMFs keramische Antihaftversiegelung mit mineralischem Aufbau. Sie ist PFAS-frei und hitzebeständig bis 400 °C – deutlich mehr als klassische PTFE-Beschichtungen. Damit eignet sich CeraDur auch fürs scharfe Anbraten. Im Gegensatz zu PTFE flättert CeraDur nicht ab; die Beschichtung kann jedoch durch unsachgemäße Reinigung oder zu hohe Dauerbelastung an Antihaftwirkung verlieren. WMF empfiehlt für alle CeraDur-Pfannen die Handreinigung mit weichen Schwämmen. Der hauseigene TransTherm®-Allherdboden verteilt die Wärme gleichmäßig und eignet sich für alle Herdarten, einschließlich Induktion. Die CeraDur-Linie ist in mehreren Serien erhältlich (u. a. Profi, Durado); alle aktuellen Varianten sind induktionsfähig.Pfannen mit PermaDur-Beschichtung
PermaDur ist eine PTFE-basierte Antihaftbeschichtung von WMF und damit technologisch grundlegend anders als die keramische CeraDur. PTFE-Beschichtungen sind in der Regel bis rund 260 °C belastbar und gelten in der Fachwelt als besonders gleitfähig. WMF bewirbt PermaDur als besonders langlebige Antihaftvariante, zieht dabei jedoch keine validen Vergleiche zu CeraDur. Kundenmeinungen zeigen kein eindeutiges Bild; PermaDur-Pfannen erfreuen sich zwar einer guten Gesamtbewertung, ein klarer Vorteil gegenüber CeraDur lässt sich aus Nutzererfahrungen nicht ableiten. PermaDur-Gourmet-Modelle sind für alle Herdarten geeignet, auch Induktion. Premium-Modelle fertigt WMF aus Schmiedeguss.Neben diesen Hauptserien bietet WMF auch reine Cromargan-Pfannen ohne Beschichtung an, die sich sowohl auf dem Herd als auch im Geschirrspüler reinigen lassen. Unter der Bezeichnung ProfiSelect sind außerdem Modelle mit einer Ilag-Durit-Keramikversiegelung erhältlich.
WMF Pfannen im Test: Was sagt Stiftung Warentest?
Stiftung Warentest hat 2025 insgesamt 13 beschichtete Bratpfannen untersucht – ausschließlich Modelle ohne PTFE, also Keramikpfannen und voreingebrannte Gusseisenpfannen. Das Ergebnis war durchwachsen: Nur zwei der 13 getesteten Pfannen erhielten das Urteil „gut", die übrigen schnitten „befriedigend" oder schlechter ab. Die WMF Durado landete trotz ihres mittleren Preises lediglich bei „befriedigend" – gleichauf mit deutlich günstigeren Modellen. Getestet wurden Bratergebnis, Haltbarkeit der Beschichtung, Handhabung und Sicherheit. Den vollständigen Pfannentest der Stiftung Warentest finden Sie auf test.de; hier eine Liste aller getesteten Produkte.In Kundenbewertungen verschiedener Online-Shops und auf Plattformen wie Trustpilot schneiden WMF-Pfannen insgesamt solide ab: Käufer loben Design, Verarbeitung und die Wärmeverteilung des TransTherm-Bodens. Kritik gibt es teils an der nachlassenden Antihaftwirkung nach längerem Gebrauch – ein bekanntes Problem bei Keramikbeschichtungen allgemein, das auch der Stiftung-Warentest-Test bestätigt.
Worauf sollten Sie beim Kauf einer WMF Pfanne achten?
Für die Wahl der richtigen WMF-Pfanne sind folgende Punkte entscheidend:- Beschichtungstyp klären: CeraDur ist PFAS-frei und hitzebeständiger; PermaDur ist PTFE-basiert und typischerweise schonend zu behandeln. Wer auf PTFE verzichten möchte, sollte CeraDur oder eine unbeschichtete Cromargan-Pfanne wählen.
- Induktionseignung prüfen: Aktuelle WMF-Hauptlinien sind meist für alle Herdarten geeignet; bei älteren oder Einstiegsmodellen auf Kennzeichnung achten.
- Pfannenpflege beachten: Keramikbeschichtungen, auch CeraDur, sollten handgespült und nicht überhitzt werden – kein Leerbrennen, kein Metallbesteck auf Dauer.
- Pfannengröße: Für zwei bis vier Personen sind 24 bis 28 cm Durchmesser für Standardgerichte sinnvoll; für Grillgerichte oder große Portionen lohnt sich eine 28- oder 32-cm-Variante.
- Testergebnisse berücksichtigen: Die WMF Durado schnitt im jüngsten Stiftung-Warentest-Vergleich beschichtet-antihaftender Pfannen nur „befriedigend" ab – ein Kauf sollte nicht allein auf den Markennamen gestützt werden.
Fazit: WMF Pfannen – solide Marke, aber kritisch vergleichen
WMF bietet eine breite Auswahl gut verarbeiteter Bratpfannen und steht für solide Qualität. Die CeraDur-Keramikbeschichtung überzeugt technisch durch PFAS-Freiheit und hohe Temperaturbeständigkeit. Im unabhängigen Test schneiden WMF-Modelle aber nur im mittleren Bereich ab – ein direkter Kauf ohne Testvergleich ist daher nicht empfehlenswert. Das sollten Sie zusammenfassen:- CeraDur = Keramik, PFAS-frei, bis 400 °C – für scharfes Anbraten und umweltbewusstes Kochen.
- PermaDur = PTFE – bewährte Antihafttechnik, aber anders als CeraDur und empfindlicher gegen hohe Temperaturen.
- Cromargan/Edelstahl – induktionsfähig, spülmaschinenfest, für erfahrene Köche und scharfes Anbraten.
- Testergebnis WMF Durado (SW 01/2025): „befriedigend" – günstigere Alternativen liefern ähnliche Leistung.
























