Das Wichtigste auf einen Blick:
- Beschichtete Pfannen meist aus Aluminium
- Je dicker der Pfannenboden, desto länger wird Wärme gespeichert
- Kupfer und Aluminium leiten Wärme am besten
- Gusseisen besonders langlebig, Aluminium verzieht leicht
- Gusseisenpfannen speichern Wärme hervorragend
Klassische Pfannen von Tefal tragen den markanten Thermospot in der Mitte. (Bild: tefal.de)
Steht der Kauf einer neuen Bratpfanne bevor, stellt sich immer wieder die Frage nach dem besten Material und der passenden Beschichtung. Wie so oft gibt es darauf keine allgemeingültige Antwort, denn die optimale Wahl richtet sich nach dem individuellen Verwendungszweck. Wer eine beschichtete Pfanne bevorzugt, landet meist bei Aluminium als Werkstoff. Wichtig zu wissen: Viele gängige Antihaftbeschichtungen basieren auf PTFE (Polytetrafluorethylen, bekannt unter dem Markennamen Teflon), das zur Gruppe der sogenannten PFAS – der „Ewigkeitschemikalien" – zählt. Ansonsten lohnt es sich, die jeweiligen Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien einmal näher zu betrachten.
PFAS in Antihaftbeschichtungen: Was Käufer jetzt wissen müssen
Das Thema Beschichtung hat in den letzten Jahren erheblich an Brisanz gewonnen. PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), zu denen auch PTFE zählt, sind biologisch nicht abbaubar und reichern sich in Umwelt und menschlichem Körper an. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat seit 2023 einen Vorschlag für ein weitgehendes EU-weites PFAS-Verbot vorgelegt; eine abschließende Entscheidung steht noch aus.Praktisch relevant: Die Verbraucherzentrale Hamburg ließ 2025 sechs Antihaft-Pfannen führender Hersteller – darunter Tefal, Zwilling und WMF – im Labor untersuchen. In vier von sechs Pfannen wurden hohe Mengen organischer Fluor-Verbindungen nachgewiesen. In keinem Fall waren PFAS auf der Verpackung deklariert. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher auf folgende Punkte achten:
- Die Kennzeichnung „PFOA-frei" bedeutet nicht „PFAS-frei". PFOA (Perfluoroctansäure) ist seit 2020 in der EU verboten – viele andere PFAS sind es jedoch noch nicht.
- Temperaturbeschränkungen in der Bedienungsanleitung (z. B. „nicht über 230 °C erhitzen") deuten häufig auf eine PTFE-Beschichtung hin.
- Manche als „Keramik" beworbene Pfannen enthalten PTFE mit Keramikpartikeln. Wer sichergehen will, achtet auf Hinweise wie „100 % PTFE-frei" oder „PFAS-frei".
- Echte PFAS-freie Alternativen sind Pfannen aus Gusseisen, Schmiedeeisen oder Edelstahl sowie Pfannen mit echter Keramikbeschichtung ohne PTFE-Anteil.
Aluminium, Kupfer oder Eisen – welches Material leitet Wärme am besten?
Ein entscheidendes Merkmal bei Bratpfannen ist ihre Wärmeleitfähigkeit. Je besser diese ist, desto schneller erhitzt sich die Pfanne, und das Braten beginnt rascher bei geringerem Energieverbrauch. Kupfer ist dabei unübertroffen, allerdings liegt Aluminium als deutlich günstigeres Material nur knapp dahinter. Gusseisen, Stahl und vor allem Eisen folgen mit deutlichem Abstand, haben aber ebenfalls ihre spezifischen Vorzüge, wie wir gleich sehen werden.Wärmespeicherung: darauf kommt es beim Pfannenboden an
Ein Beispiel ist das Gusseisen, das Wärme ausgezeichnet speichert. Die vom Herd abgegebene Hitze verbleibt im Material und wird sogar dann noch an das Kochgut abgegeben, wenn die Kochplatte längst ausgeschaltet ist. Das ist ideal für langsames Garen, das Reduzieren von Soßen oder das Anbraten von Bratkartoffeln sowie ähnliche Gerichte. Dadurch wird zudem Energie gespart und die Methode eignet sich besonders, wenn es nicht auf punktgenaues Braten ankommt. Für schnelle Hitze und kurze Bratzeiten empfiehlt sich hingegen eher eine dünnwandige Kupferpfanne. Generell gilt außerdem: Je massiver der Pfannenboden, desto länger wird die Hitze gespeichert.Bratpfannen mit dickem Boden
| Bodenstärke | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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ab 95,20 € ![]() Sehr gut 1,5 |
9 mm |
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50 Meinungen 1 Test |
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ab 81,07 € ![]() Gut 1,8 |
9 mm |
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896 Meinungen 2 Tests |
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ab 78,20 € ![]() Gut 1,6 |
8 mm |
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598 Meinungen 1 Test |





























