Kindersitze

(482)
Sortieren nach:  
Phoenixfix Pro 2 mit Isofixbasis
1
kiddy Phoenixfix Pro 2 mit Isofix-Basis

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Isofix; Kindersitz

Der Phoenixfix Pro 2 mit Isofix eignet sich insbesondere für Kleinkinder. Der Unfallschutz ist nicht zuletzt dank des Fangkörpers hervorragend. Die Bedienung ist quasi selbsterklärend und die Einrichtung geht ebenfalls leicht von der Hand. Die Abmessungen bieten dem Kind relativ viel Platz und der Bezug ist geeignet für die Waschmaschine. Das Modell ist in vielen Farben erhältlich.

3 Testberichte | 39 Meinungen (Gut)

 

Cybex Juno 2-fix
2
Cybex Juno 2-fix

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Der Sitz der Normgruppe I ist sicher konstruiert und dank der guten Bedienungsanleitung leicht zu handhaben. Viel Platz für das Kind sowie die klasse Verarbeitung sind weitere Pluspunkte des Cybex. Auch die Reinigung ist unkompliziert.

3 Testberichte | 21 Meinungen (Gut)

 

Weitere Informationen in: test (Stiftung Warentest), Heft 11/2013 Der Nächste, bitte Autokindersitze: Im Einsatz für mehr Sicherheit mussten Crashtest-Dummys diesmal einiges aushalten: Gleich vier Sitze fallen beim Aufpralltest durch. Sehr gut schneidet nur ein Modell ab. Was wurde getestet? Im Vergleich befanden sich 16 Kindersitze der Normgruppen 0+ bis III. Die Bewertungen reichten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“. Als Testkriterien dienten Unfallsicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffe. Zusätzlich wurden 19 der besten Modelle aus früheren Tests seit 2011 vorgestellt. Alle Sitze sind aktuell im Handel erhältlich. Das PDF enthält zudem ein 2-seitiges Adressverzeichnis. … zum Test

Primo Viaggio SL mit Isofix-Basis
3
Peg Perego Primo Viaggio SL mit Isofixbasis

Normgruppen: 0+ (bis 13 kg); Isofix; Sitzrichtung: Entgegen der Fahrtrichtung; Babyschale

Peg Perego hat mit dem Primo Viaggio SL ein echtes Spitzenprodukt mit hohem Unfallschutz im Portfolio. Der Sitz eignet sich für Kinder von der Geburt bis 13 kg, bietet viel Platz und eine ideale Sitzposition. Die Befestigung erfolgt über Hosenträgergurte. Auch der Seitenaufprallschutz ist mehr als zufriedenstellend. Die Anpassung der Sitzhöhe und sonstige Umbaumaßnahmen gehen schnell und einfach vonstatten. Die Gebrauchsanweisung ist gut.

3 Testberichte | 1 Artikel

 

 
Junofix
4
Cybex Juno-fix

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Sicherheit (50%): „sehr gut“; Bedienung und Ergonomie (50%): „gut“; Schadstoffprüfung (0%): „sehr gut“; Reinigung und Verarbeitung (0%): „sehr gut“.

2 Testberichte | 16 Meinungen (Gut)

 

Britax Römer Kidfix XP Sict
5
Britax Römer Kidfix XP Sict

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Der Kidfix von Britax ist während der Wachstumsphase des Kindes eine ordentliche Wahl, auch wenn für Größere die Kopfstütze nicht mehr eingestellt werden kann. Überzeugend sind die Eigenschaften beim Umfallschutz, aber vergleichsweise wenig Platz.

3 Testberichte | 1 Artikel

 

Mini mit Isofix-Basis
6
Takata Mini mit Isofixbasis

Normgruppen: 0+ (bis 13 kg); Isofix; Babyschale

Der Takata Mini mit Isofix ist ein Qualitätsprodukt aus japanischer Produktion. Die Babyschale kommt mit Stützfuß, der mit dem Fahrzeugboden Kontakt hat. Der Sitz punktet mit gutem Unfallschutz, zudem lässt er sich gut umbauen und in der Größe variabel anpassen. Handhabungsfehler sind fast unmöglich. Der Sitz lässt sich auch ohne die Basis einsetzen, wobei jedoch ein langer Gurt notwendig ist.

3 Testberichte

 

Recaro Monza Nova 2
7
Recaro Monza Nova 2

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Punkten kann der Recaro beim Unfallschutz, vor allem wenn der Aufprall seitlich passiert. Unkompliziert in der Handhabung wird das Kind nicht eingeschränkt. Ein tolles Feature sind die integrierten Lautsprecher.

3 Testberichte | 8 Meinungen (Gut)

 

Rodi Fix
8
Maxi-Cosi RodiFix

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Sicherheit (50%): „gut“; Bedienung und Ergonomie (50%): „gut“; Schadstoffprüfung (0%): „sehr gut“; Reinigung und Verarbeitung (0%): „gut“.

2 Testberichte | 3 Meinungen (Sehr gut)

 

Aton 2 Schale gegurtet
9
Cybex Aton 2 Base

Normgruppen: 0+ (bis 13 kg); Sitzrichtung: Entgegen der Fahrtrichtung; Babyschale

Sicherheit (50%): „sehr gut“; Bedienung und Ergonomie (50%): „gut“; Schadstoffprüfung (0%): „sehr gut“; Reinigung und Verarbeitung (0%): „sehr gut“.

2 Testberichte | 17 Meinungen (Gut)

 

Midi mit Isofix-Basis
10
Takata Midi mit Isofixbasis

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Isofix; Sitzrichtung: Beide Fahrtrichtungen; Kindersitz

Takatas Midi bietet einen guten Unfallschutz und punktet zudem mit seiner unkomplizierten Handhabung. Hier kann man so gut wie nichts falsch machen. Das Platzangebot für das Kind ist groß. Der Sitzkomfort kann nicht ganz mithalten.

3 Testberichte

 

 
Solution X 2
11
Cybex Solution X2

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Sicherheit (50%): „gut“; Bedienung und Ergonomie (50%): „gut“; Schadstoffprüfung (0%): „sehr gut“; Reinigung und Verarbeitung (0%): „gut“.

2 Testberichte | 30 Meinungen (Sehr gut)

 

Storchenmühle Solar
12
Storchenmühle Solar

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Dieser Sitz wächst mit, wobei der Umbau und die Anpassung immer leicht vonstattengehen. Die Befestigung am Autogurt hält auch bei einem Unfall. Geräumig, das Kind kann gut nach draußen schauen und zudem hervorragend verarbeitet.

3 Testberichte | 13 Meinungen (Sehr gut)

 

Solution X-2 fix
13
Cybex Solution X2-fix

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Ausgestattet mit dem Befestigungssystem Isofix bietet der Cybex-Kindersitz einen hervorragenden Seitenschutz und schützt auch bei einem frontalen Aufprall sehr ordentlich. In der Handhabung kann man nicht viel falsch machen. Der etwas enge Sitz ist gut gepolstert und ermöglicht eine gute Sitzposition. Die Gurte könnten etwas besser verlaufen.

2 Testberichte | 59 Meinungen (Sehr gut)

 

Britax Römer Versafix
14
Britax Römer Versafix

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Sehr stabil und sicher zeigt sich die Konstruktion des Britax Versafix. Die Gurtführung überzeugt ebenso wie Größeneinstellungen und Umbau. Auch wenn er viel Platz für das Kind bietet, nimmt er im Auto nicht allzu viel Raum ein.

3 Testberichte | 1 Artikel

 

Monterey 2 Booster
15
Diono Monterey2 Booster

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Kindersitz

Mit dem Autogurt befestigt finden Kinder im Alter von 4 bis 12 ihren Platz in diesem erschwinglichen und mit gutem Unfallschutz ausgestatteten Sitz. Eine zusätzliche Sicherung ist der Isofixhaken. Einfache Bedienung.

3 Testberichte | 23 Meinungen (Sehr gut)

 

GuardianPro 2
16
kiddy Guardian Pro 2

Normgruppen: I-III (9 bis 36 kg); Kindersitz

Leicht und mit guten und sehr guten Leistungen bei Front- und Seitenaufprall präsentiert sich dieser Autokindersitz. Der Einbau geht ebenso reibungslos wie das Anschnallen, wobei die Gurte gut liegen. Der gut gepolsterte Sitz hat eine optimale Beinauflage und kann auch länger verwendet werden, da er mit dem Kind „mitwachsen“ und bis zu 18 Kilogramm Gewicht auffangen kann. Nimmt viel Platz ein und ist dabei ganz schön eng.

2 Testberichte | 21 Meinungen (Sehr gut)

 

Takata Maxi Isofix
17
Takata Maxi Isofix

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: Entgegen der Fahrtrichtung; …

Der mitwachsende Maxi Isofix von Takata schützt bei einem Unfall gut. Unproblematisch in der Handhabung lässt er sich leicht anpassen und einbauen. Eine gute Polsterung und die gelungene Beinauflage sorgen für viel Komfort.

3 Testberichte | 1 Artikel

 

Casualplay Q-Retraktor Fix mit Stützfuß
18
Casualplay Q-Retraktor Fix mit Stützfuß

Normgruppen: I (9 bis 18 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Casualplays Q-Retraktor Fix ist zwar nicht gerade leicht, ist aber dank seiner Konstruktion sicher bei einem Unfall. Zum Einbau benötigt man jedoch eine Isofix-Halterung. Falsch machen kann man in der Bedienung kaum etwas.

3 Testberichte | 1 Artikel

 

Montecarlo R 1 Isofix
19
Jané Montecarlo R1 Isofix

Normgruppen: II-III (15 bis 36 kg); Isofix; Sitzrichtung: In Fahrtrichtung; Kindersitz

Sicherheit (50%): „gut“; Bedienung und Ergonomie (50%): „gut“; Schadstoffprüfung (0%): „befriedigend“; Reinigung und Verarbeitung (0%): „sehr gut“.

2 Testberichte | 1 Meinung (Sehr gut)

 

Cybex Sirona
20
Cybex Sirona

Normgruppen: 0-I (0 bis 18 kg); Isofix; Sitzrichtung: Beide Fahrtrichtungen; Reboarder

Der Sirona von Cybex ist für Kinder von der Geburt bis 18 kg gedacht. Er lässt sich an die Größe des Kindes anpassen, bietet Hosenträgergurte und einen Fangkörper. Die Ausrichtung nach vorne ist ab 9 kg empfohlen. Im Bereich Unfallschutz liefert der Sitz Bestwerte und ist dabei sehr komfortabel. Auch die Bedienungsanleitung ist gut gelungen. Der Bezug ist etwas schwierig abzunehmen. Cleveres Detail: Der Sitz lässt sich beim Ein- und Ausstieg zur Seite drehen.

4 Testberichte | 1 Artikel

 

Neuester Test: 01.11.2013
 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 25


» Alle Tests anzeigen (146)

Tests


Testbericht über 16 Kindersitze der Normgruppen 0+ bis III

Autokindersitze: Im Einsatz für mehr Sicherheit mussten Crashtest-Dummys diesmal einiges aushalten: Gleich vier Sitze fallen beim Aufpralltest durch. Sehr gut schneidet nur ein Modell ab. Testumfeld: Im Vergleich befanden sich 16 Kindersitze der Normgruppen 0+ bis III. Die Bewertungen reichten von „sehr gut“ bis … weiterlesen


Testbericht über 20 Autokindersitze der Normgruppen 0+ bis III

Autokindersitze: Kiddy gelingt eine Premiere: ein sehr guter Sitz für Kleinkinder bis vier Jahre. … weiterlesen


Testbericht über 1 Kindersitz

Testumfeld: Geprüft wurde ein Autokindersitz, den man für „mangelhaft“ erachtete. Als Kriterien … weiterlesen


» Komplettes Produktwissen anzeigen (27)

Produktwissen

i-Size
Ein neuer Standard für mehr Kindersicherheit


i-Size: Ein neuer Standard für mehr Kindersicherheit

Eine neue UN-Regelung soll Kindersitze künftig sicherer machen. Mit der i-Size-Verordnung wird der rückwärts gerichtete Transport von Kindern bis 15 Monaten … weiterlesen

Rechtliche Grundlagen - Bußgelder


Stiftung Warentest hat erst kürzlich in einem Test („test“, Ausgabe 6/2009, Testfazits) darauf hingewiesen, dass in Deutschland immer noch knapp 7 Prozent der Kindergartenkinder und 37 Prozent der Schüler … weiterlesen

Gewichtsgruppe Gruppe 0/0+


Für die kleinsten Passagiere im Auto sind die Kindersitze der Gruppe 0 und 0+ gedacht. Sie werden auch Babywannen oder Babyschalen genannt. Dabei sind für Neugeborene oder Frühchen bis 10 Kilogramm oder 6 bis … weiterlesen


Ratgeber zu Autokindersitze

Vor welcher Herausforderung stehen die Eltern?

KindersitzeVorwärts oder rückwärts, Fangkörper oder Fünfpunktgurt - und künftig auch noch i-Size: Der Markt der Kindersitze ist unüberschaubar geworden. Die Bandbreite reicht von altersspezifischen Kindersitzen bis zu Kombinationssitzen für die gesamte Zeit der Kindersitzpflicht. Wie soll man da die richtige Wahl treffen? Die Herausforderung trifft alle Eltern – ob sie ein eigenes Fahrzeug besitzen oder nicht. Denn die gesetzlich normierte Kindersitzpflicht bis zu einer Körpergröße des Kindes von 150 Zentimetern oder 12 Jahren greift bei jeder Autofahrt – auch bei der sporadischen Mitnahme im Fahrzeug der Großeltern, Nachbarn oder im Taxi.


Kindersitze für jedes Körpergewicht
Kindersitze sind nach der ECE-R 44-Regelung klassifziert, wonach das Ggewicht des Kindes Vorrang bei einem Kauf hat. Die Gruppen unterteilen sich in 0 (bis 10 Kilogramm), 0+ (bis 13 Kilogramm), I (9 bis 18 Kilogramm), II (15 bis 25 Kilogramm) und III (22 bis 36 Kilogramm), wobei die beiden letztgenannten meist nur noch als II/III-Kombinationssitze auffindbar sind und als Sitzerhöher mit oder ohne Kopf- und Rückenabstützung verkauft werden. Kindersitze der Gruppe I-III (18 bis 36 Kilogramm) decken den umfassendsten Altersbereich ab. Lange Zeit galten sie als Kompromiss, da sie für alle Körperproportionen passen müssen. Doch inzwischen gibt es eine ganze Reihe guter Generationensitze. Sie zeichnen sich insbesondere dadurch aus, dass sie in Gruppe I eine komfortable Schlafposition gewährleisten. Kombinationssitze lassen sich auch als Gruppe 0/0+, 0+/I oder I/II finden. Fällt die Wahl auf einen altersspezifischen Folgesitz (Gruppe I), stehen Systeme mit Hosenträgergurt oder Fangkörper zu weiteren Auswahl. Beide haben spezifische Vor- und Nachteile: Fangkörper verringern die Belastungen bei einem Frontunfall, werden von Kindern aber oft als einengend erlebt. Sitze mit Hosenträgergurten hingegen bieten eine bessere Schlafposition und Ventilation im Sommer.

Vorwärts oder rückwärts?
Die Frage stellt sich nur bei Folgesitzen nach der Babyschale, die ohnehin zwingend rückwärts im Auto fixiert werden müssen. Aktuell lässt das Gesetz den vorwärts gerichteten Transport eines Kindes im Fahrzeug schon ab einem Körpergewicht von 9 Kilogramm vor, künftig ist für Babys bis 15 Monate rückwärts Reisen mit Isofixbefestigung obligat. Seit längerem schon raten Unfallforscher zu rückwärts gerichteten Systemen bis zu 25 Kilogramm Körpergewicht, um das Verletzungsrisiko im Kopf- und Halsbereich zu minimieren. Der Kopf wirbelt nicht umher, die einwirkenden Unfallkräfte verteilen sich auf den Rücken des Kindes. Doch trotz reger Nachfrage nach Reobard-Kindersitzen stockt der Absatz hierzulande noch etwas. Denn ein Kindersitz, in dem das Kind rückwärts mitfährt, ist kaum unter 300 Euro zu bekommen, vielfach werden bis zu 600 Euro fällig – eine Menge Geld für junge Familien. Der Einbau ist außerdem komplex, die Sitze oft schwer und raumgreifend. Hinzu kommt das geringe Angebot an Reboardern, verwirrende Test-Designs der Prüfkommissionen und noch immer schlechte Testurteile zur Handhabung.

I-Size-Logo Quelle: www.kvw-mhm.de

I-Size-Kindersitze – zwingen sie zum Handeln?
Die Einteilung der Kindersitze in ECR-R 44-Normgruppen wird seit Juli 2013 durch eine zweite Norm (i-Size) ergänzt und langfristig ersetzt werden. Mit dieser i-Size-Regelung folgt der Gesetzgeber einer langjährigen Forderung des ADAC, die amtliche Zulassung eines Kindersitzes mit einem Seitenaufpralltest zu koppeln. Außerdem werden Kindersitze künftig nicht mehr nach Gewichts- und Altersgruppen eingeteilt, sondern anhand der Körpergröße als Referenzgröße. Babys müssen in Isofixsitzen künftig außerdem bis 15 Monate rückwärts im Auto mitfahren. Doch Eltern sind keineswegs zum schnellen Handeln gezwungen - weder müssen sie ein neues Auto noch einen neuen Kindersitz kaufen.  Denn nach ECE-R 44 zugelassene Kindersitze behalten ihre Zulassung in einer Übergangsfrist bis voraussichtlich zum Jahr 2018 weiter. Das bedeutet umgekehrt, dass Eltern auch künftig noch Gurt- und Isofix-Kindersitze kaufen können, die nach der alten Richtlinie zugelassen sind. Insbesondere Kindersitze ohne Isofix-Befestigung erfahren keine Änderung. Wer an diesem innovativen Konzept interessiert ist, wartet bis zur Generation künftiger Fahrzeuge mit dem Zertifikat "I-Size ready", das die Kompatibilität eines I-Size-Kindersitzes mit diesem Auto garantiert.

ECE R 44 Quelle: www.polizei-nrw.de/

Um den Probeeinbau kommt niemand herum
In jedem Falle muss ein Kindersitz das orangefarbene ECE-R 44 Zulassungsetikett mit der aktuell gültigen Prüfnummer, beginnend mit 04 oder der weiterhin gültigen 03 unter dem „E“ tragen. Ein Garant für das Optimum ist dies allerdings nicht: Auch Kriterien wie Handhabung und Nutzungsverhalten spielen eine Rolle, Gurtlängen auf dem Rücksitz wollen auf ausladende Babyschalen abgestimmt sein, unter Umständen erweist sich der Wunschkindersitz im eigenen Auto außerdem als nicht sonderlich standfest. Generell sind Testurteile der unabhängigen Verbraucherschützer zwar eine gute Orientierung für Kaufentscheidungen, doch um eine Beratung im Fachhandel kommt niemand herum. Das gilt in besonderem Maß für Rebeoarder und Kindersitze mit Fangkörper - beide Systeme werden vom Nachwuchs nicht immer akzeptiert. Einbauproben vor dem Kauf – am besten mit Kind im Sitz – sind daher unverzichtbar. Mindestens aber sollte das Maß der Scheitel-Steißlänge des Kindes bekannt sein, um nicht Fehlkäufe zu riskieren.


Produktwissen und weitere Tests zu Kinderautositze

Mehr Rückhalt fürs Kind test (Stiftung Warentest) 6/2013 -  Sehen Sie in die Typenliste auf der Website des Sitzanbieters. Auch Fachhändler helfen. Was ist eine Basis? Untergestell für Babyschale oder Kindersitz, bleibt im Auto. Der Kindersitz lässt sich auf der Basis ein- und wieder ausklinken. Alternative zu Isofix? Befestigung mit dem Autogurt. Funktioniert bei vielen Isofixsitzen, bei Universalsitzen sowieso. Isofix ist aber komfortabler für die Eltern und zudem besonders sicher.

Takata Mini mit Isofixbasis Stiftung Warentest Online 5/2013 -  Besonders guter Isofix-Sitz für Kinder von der Geburt bis 13 kg. Mit Hosenträgergurten für das Kind. Unfallschutz besonders gut. Größenanpassung und Sitzumbau sehr einfach. Fehlbedienung praktisch ausgeschlossen. Der Bezug lässt sich nur schwer abnehmen. Der Takata Mini mit Isofixbasis ist in drei Farben zu haben: Grau, Grau-Gelb und Grau-Grün.

Takata Midi Isofix Stiftung Warentest Online 5/2013 -  Besonders guter Isofix-Sitz für Kinder von 9 bis 18 kg. Mit Hosenträgergurten für das Kind. Unfallschutz besonders gut. Einbau sehr einfach. Fehlbedienung praktisch ausgeschlossen. Großzügiger Sitz: Das Kind hat viel Platz, Sitzkomfort aber nicht optimal. Der Bezug lässt sich nur schwer abnehmen. Der Takata Midi Isofix ist in drei Farben zu haben: Grau, Grau-Gelb und Grau-Grün.

Römer Versafix Isofix Stiftung Warentest Online 5/2013 -  Isofix-Sitz für Kinder von 9 bis 18 kg. Mit Hosenträgergurten für das Kind. Guter Unfallschutz, sehr sichere Sitzkonstruktion: sehr gute Gurtführung, der Sitz steht sehr stabil im Fahrzeug. Größenanpassung und Sitzumbau sehr einfach. Der Sitz ist sehr platzsparend konstruiert. Großzügiger Sitz: Das Kind hat viel Platz. Sehr gute Beinauflage. Der Römer Versafix Isofix ist in fünf Farben zu haben: Schwarz, Blaugrau, Steingrau, Rot und Zebramuster.

Recaro Monza Nova IS Isofix Stiftung Warentest Online 5/2013 -  Mitwachsender Isofix-Sitz für Kinder von 9 bis 36 kg. Ein Fangkörper hält das Kind (Fangkörper bis 18 kg). Insgesamt guter Unfallschutz: bei Seitenaufprall sehr gut, bei Frontalaufprall aber nur durchschnittlich. Größenanpassung und Sitzumbau sehr einfach. Fehlbedienung praktisch ausgeschlossen. Sehr gute Beinauflage.

Benachrichtigung
Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Kinder-Auto-Sitze. Ihre E-Mailadresse:


Das A und O eines Kindersitzes ist seine feste Montage. Babyschalen können entweder mit Dreipunktgurt oder Isofix-Sockel arretiert werden. Am beliebtesten unter den Sitzen für Kinder bis 18 Kilogramm sind Befestigungen mit dem Hosenträgergurtsystem. Hochwertige Modelle für ältere Kinder verfügen über Seitenaufprallschutz und Kopfstützen.


Beim Kauf eines Kindersitzes ist es ratsam, sich vorher ausführlich zu informieren. Bei Tests schneidet nämlich immer wieder eine erschreckend hohe Zahl an Kindersitzen schlecht ab, da sie nicht ausreichend gut montierbar sind. Kaufentscheidend sind Alter und Gewicht des Kindes. Sitze der Gruppe 0/0+ (sogenannte „Babyschalen“) sind für Säuglinge bis 13 Kilogramm konzipiert, was meistens dem Alter von 15 Monaten entspricht. Sie werden auf dem Rücksitz entweder mit einem Dreipunktgurt oder auf den Isofix-Sockel entgegen der Fahrtrichtung montiert. Ansonsten würde nämlich bei einem (Frontal-) unfall die Halswirbelsäule des Kindes aufgrund des relativ schweren Kopfes zu sehr belastet. Einige Modelle lassen sich auch außerhalb des Autos auf ein fahrbares Gestell montieren und sogar zum Buggy umrüsten. Spätestens wenn der Kopf des Kindes über den oberen Rand hinausragt, ist es Zeit für einen Sitz der Gruppe 1 für Kinder bis 18 Kilogramm und bis ca. vier Jahre. Am beliebtesten sind hier Sitze, die mit dem Hosenträgergurtsystem arretiert werden, wobei das Kind mit einem Fünfpunktgurt gesichert wird. Sitze mit einem zusätzlichen Fangkörper (Anpralltisch) bieten zwar zusätzlichen Schutz und schneiden in Tests gut ab. Sie sind aber häufig nicht sehr hoch, so dass das Kind nicht aus dem Auto schauen kann, und besitzen keine Liegeposition. Für Kinder bis zu 12 Jahren dagegen sind die Sitze der Gruppe 2/3 konzipiert, wobei hier die angegebene Gewichtsgrenze von 36 Kilogramm auch durchaus überschritten werden darf. Sitz und Kind sind hier mit einem Dreipunktgurt angeschnallt, hochwertige Sitze verfügen außerdem über eine Rückenlehne, Seitenaufprallschutz und höhenverstellbare Kopfstützen. Für Kinder, die sehr gern im Auto einschlafen, sind Modelle mit neigungsverstellbaren Kopfstützen ideal. Kindersitze, die bei Bedarf aus der Rückbank ausgeklappt werden können, sind zwar bequem, eignen sich aufgrund des fehlenden Seitenaufprallschutzes aber nicht als Dauerlösung.