Kindersitze

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Produktwissen und weitere Tests zu Kindersitze

Sparen am falschen Platz Konsument 1/2015 - Für größere Kinder (ab etwa 25 kg) muss die Rückenstütze abgenommen werden, weil sie dem Kind nicht genügend Platz bieten. Ohne Rückenstütze bieten die Sitze allerdings keinen Schutz beim Seitenaufprall, ein Airbag allein kann ein Kind nicht ausreichend schützen. Im Seitencrash zeigte sich, das der Kopf des Kinderdummys genau in die Lücke zwischen dem vom Dachrahmen fallenden Kopf- und dem aus der Rückenlehne austretenden Seitenairbag geschleudert wird und auf die Fahrzeugtür prallt.

Auf gutem Weg Konsument 7/2015 - Vorteilhaft sind solche Systeme vor allem dann, wenn man kein "Normkind" transportiert, sondern zum Beispiel eines, das mit knapp 2 Jahren schon stolze 16 kg wiegt und eher von der Breite denn von der Größe her nicht mehr in einen gängigen Hosenträgersitz passt, jedoch für die reine Fixierung mit dem Dreipunktgurt einfach noch nicht reif genug ist.

Übergangs-Phase auto motor und sport 14/2015 - Die von auto motor und sport sowie dem TÜV Süd gewählten Einstellungen liegen nur knapp über der Norm und entsprechen einem Unfallszenario, das häufig in der Realität eintritt (siehe "So haben wir die Kindersitze getestet"). Dass die Anforderungen durchaus erfüllbar sind, beweist der Phoenixfix pro 2 von Kiddy - alle Messwerte liegen im grünen Bereich. Seine Besonderheit ist der Fangtisch, der das Kind im Bereich des Oberkörpers großf lächig und sicher zurückhält.

Totalausfall beim Crash auto motor und sport 13/2015 - Das Fehlerpotenzial solch einer schlechten Anleitung kann verheerende Folgen haben - wie unser Test zeigt. Schon im Praxistest kann die Zero Plus Select nicht überzeugen. Die einfache Verarbeitung mit schwacher Polsterung, scharf kantigen Graten und dünner Neugeborenen-Einlage macht einen wenig hochwertigen Eindruck, obwohl das Hauck-Modell mit knapp 120 Euro zu Buche schlägt.

Ein Bruchpilot im Angebot test (Stiftung Warentest) 6/2015 - Die meisten Autokindersitze überzeugen auch mit einer guten Handhabung. Eltern wie Kinder werden es ihnen danken, denn Anschnallen ist für beide Seiten nervig. Es sollte zügig gehen, was meist gelingt. Zehn Modelle sind nicht ganz vor Fehlbedienung gefeit, selbst einzelne Autokindersitze mit Isofix. Dabei kostet das Klicksystem mehr als andere und verspricht, praktisch zu sein, Tipp: Wegen des neuen Prüfprogramms sind die Ergebnisse aus früheren Tests nicht vollständig vergleichbar.

Augen auf beim Billigkauf test (Stiftung Warentest) 11/2014 - Beim Frontalaufprall löste sich im Test jedoch die Rückenlehne. Sie knickte nach vorn und zur Seite. Der Dummy schleuderte mehr als 80 Zentimeter nach vorn, weiter noch als beim Nania Safety Paris SP, bei dem der Gurt aus der Rücklehne riss. Das ist mangelhaft. Im Übrigen scheuern die Sitzgurte bei United und Tiggo an den Hälsen der Dummys, aber letztlich auch an den Hälsen der in den Sitzen untergebrachten Kinder.

Nicht ganz sicher auto motor und sport 12/2014 - Alle Messwerte liegen im grünen Bereich. Daraus den Schluss zu ziehen, alle Reboard-Systeme wären unsicher, trierten eine erhöhte Belastung für Kopf und Hals.

Wie in Abrahams Schoß test (Stiftung Warentest) 6/2014 - Doch es gibt auch Übereinstimmungen mit vielen klassischen Produkten: Alle i-Size-Sitze werden mit dem Einrastsystem Isofix befestigt; der neue Standard wird daher auch als "Super-Isofix" bezeichnet. Verbindlich vorgeschrieben ist er aber nicht, herkömmliche Sitze gibt es weiterhin. Das ist wichtig, damit Kinder in allen Autos sicher unterwegs sind. Denn i-Size-Sitze werden für i-Size-Autos gemacht, also für Fahrzeuge, die auf die neue Norm abgestimmt sind.

Der Nächste, bitte test (Stiftung Warentest) 11/2013 - Hosenträgergurt. Ziehen Sie Ihrem Kind dicke Jacken aus und den Gurt straff. Zwischen Kind und Gurt darf nur eine flache Hand passen. I-Size. Seit Sommer 2013 ergänzt diese EU-Norm für Isofixsitze die aktuelle ECE 44/04. Neu: Einteilung nach Körpergröße statt nach Gewicht. Kinder bis 15 Monate sitzen rückwärts gerichtet. Die Modelle müssen Seitenaufpralltests bestehen. Die führen wir schon seit Jahren durch. Von uns mit Gut bewertete Sitze können Sie nach wie vor bedenkenlos kaufen.

Mehr Rückhalt fürs Kind test (Stiftung Warentest) 6/2013 - Meist nur für die beiden Außenplätze. Welcher Kindersitz passt? Isofixösen sind genormt, doch nicht alle Sitze dürfen in jedes Auto. Sehen Sie in die Typenliste auf der Website des Sitzanbieters. Auch Fachhändler helfen. Was ist eine Basis? Untergestell für Babyschale oder Kindersitz, bleibt im Auto. Der Kindersitz lässt sich auf der Basis ein- und wieder ausklinken. Alternative zu Isofix? Befestigung mit dem Autogurt. Funktioniert bei vielen Isofixsitzen, bei Universalsitzen sowieso.

Takata Mini mit Isofixbasis Stiftung Warentest Online 5/2013 - Besonders guter Isofix-Sitz für Kinder von der Geburt bis 13 kg. Mit Hosenträgergurten für das Kind. Unfallschutz besonders gut. Größenanpassung und Sitzumbau sehr einfach. Fehlbedienung praktisch ausgeschlossen. Der Bezug lässt sich nur schwer abnehmen. Der Takata Mini mit Isofixbasis ist in drei Farben zu haben: Grau, Grau-Gelb und Grau-Grün.

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Kindersitze

Das A und O eines Kindersitzes ist seine feste Montage. Babyschalen können entweder mit Dreipunktgurt oder Isofix-Sockel arretiert werden. Am beliebtesten unter den Sitzen für Kinder bis 18 Kilogramm sind Befestigungen mit dem Hosenträgergurtsystem. Hochwertige Modelle für ältere Kinder verfügen über Seitenaufprallschutz und Kopfstützen. Beim Kauf eines Kindersitzes ist es ratsam, sich vorher ausführlich zu informieren. Bei Tests schneidet nämlich immer wieder eine erschreckend hohe Zahl an Kindersitzen schlecht ab, da sie nicht ausreichend gut montierbar sind. Kaufentscheidend sind Alter und Gewicht des Kindes. Sitze der Gruppe 0/0+ (sogenannte „Babyschalen“) sind für Säuglinge bis 13 Kilogramm konzipiert, was meistens dem Alter von 15 Monaten entspricht. Sie werden auf dem Rücksitz entweder mit einem Dreipunktgurt oder auf den Isofix-Sockel entgegen der Fahrtrichtung montiert. Ansonsten würde nämlich bei einem (Frontal-) unfall die Halswirbelsäule des Kindes aufgrund des relativ schweren Kopfes zu sehr belastet. Einige Modelle lassen sich auch außerhalb des Autos auf ein fahrbares Gestell montieren und sogar zum Buggy umrüsten. Spätestens wenn der Kopf des Kindes über den oberen Rand hinausragt, ist es Zeit für einen Sitz der Gruppe 1 für Kinder bis 18 Kilogramm und bis ca. vier Jahre. Am beliebtesten sind hier Sitze, die mit dem Hosenträgergurtsystem arretiert werden, wobei das Kind mit einem Fünfpunktgurt gesichert wird. Sitze mit einem zusätzlichen Fangkörper (Anpralltisch) bieten zwar zusätzlichen Schutz und schneiden in Tests gut ab. Sie sind aber häufig nicht sehr hoch, so dass das Kind nicht aus dem Auto schauen kann, und besitzen keine Liegeposition. Für Kinder bis zu 12 Jahren dagegen sind die Sitze der Gruppe 2/3 konzipiert, wobei hier die angegebene Gewichtsgrenze von 36 Kilogramm auch durchaus überschritten werden darf. Sitz und Kind sind hier mit einem Dreipunktgurt angeschnallt, hochwertige Sitze verfügen außerdem über eine Rückenlehne, Seitenaufprallschutz und höhenverstellbare Kopfstützen. Für Kinder, die sehr gern im Auto einschlafen, sind Modelle mit neigungsverstellbaren Kopfstützen ideal. Kindersitze, die bei Bedarf aus der Rückbank ausgeklappt werden können, sind zwar bequem, eignen sich aufgrund des fehlenden Seitenaufprallschutzes aber nicht als Dauerlösung.