Winterreifen

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Efficient Grip Performance; 225/50 R17 98W
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Goodyear EfficientGrip Performance; 225/50 R17 98W

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: W (bis 270 km/h)

„Stärken: sichere Handlingqualitäten und kurze Bremswege auf trockener Piste, hohe Kilometerleistung, niedrigster Kraftstoffverbrauch. Schwächen: leicht erhöhtes Abrollgeräusch.“

1 Testbericht | 1 Artikel

 

Conti Winter Contact TS 850; 225/50 R17 98V
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Continental ContiWinterContact TS 850; 225/50 R17 98V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

Während der WinterContact TS 850 auf verschneiten und nassen Straßen toll bremst, ist er bei Trockenheit hier nicht ganz so gut. Bei Nässe kommt man nicht ins Schlingern und das Fahr- und Lenkverhalten ist unproblematisch.

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Winter Sottozero Serie 3; 225/50 R17 98V
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Pirelli Winter Sottozero 3; 225/50 R17 98V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

Auf Schnee packt der Pirelli Winter Sottozero 3 ordentlich zu. Das Fahrzeug lässt sich dann sicher und harmonisch steuern. Weitere Pluspunkte sind die exzellenten Bremswerte bei Nässe sowie der geringe Rollwiderstand. Mittelmaß beim Aquaplaning.

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WRA3
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Nokian WR A3

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 40%; 18 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

Seine Eignung bei nassen und trockenen Bedingungen unterstreicht der Nokian WR A3 in der Praxis. Etwas höher fallen der Verschleiß des Reifens und auch die Abrollgeräusche aus.

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Ultra Grip 8 Performance; 225/50 R17 98V
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Goodyear UltraGrip 8 Performance; 225/50 R17 98V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

Eine ordentliche Traktion sowie ein unproblematisches Fahrverhalten bei Schnee und nasser Straße verbucht der UltraGrip 8 Performance auf der Habenseite. Der Rollwiderstand ist erhöht, die Bremsleistungen zeigen Schwächen.

3 Testberichte

 

WR SUV 3; 235/65 R 17 108 H XL
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Nokian WR SUV 3; 235/65 R17 108 H XL

Winterreifen; Breite: 235 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 17 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h)

Eine klasse Leistung liefert der Nokian nicht nur auf vereisten oder verschneiten Strecken. Mit dem Pneu ist man auch auf der Straße im Winter bestens unterwegs. Eine leicht erhöhte Lautstärke beim Abrollen muss man jedoch hinnehmen.

2 Testberichte

 

ContiWinterContact TS850
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Continental ContiWinterContact TS 850

Winterreifen

Der neu entwickelte WinterContact TS 850 von Continental ist ein überzeugender Winterreifen auf dem aktuellen Stand der Technik. Unter allen Bedingungen überzeugen Bremswege und Handling des Pneus. Der Rollwiderstand erfreut ebenfalls.

26 Testberichte | 17 Meinungen (Sehr gut)

 

WRD3; 225/50 R17 98H
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Nokian WR D3; 225/50 R17 98H

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h)

Auf trockener Strecke präzise im Fahrverhalten bremst der Nokian-Reifen auch bei Schnee sehr gut. Hier neigt er jedoch etwas zum Untersteuern. Die Nassperformance bewegt sich jedoch nur auf mittelprächtigem Niveau.

2 Testberichte | 1 Artikel

 

Conti Winter Contact TS 850; 195/65 R15 91T
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Continental ContiWinterContact TS 850; 195/65 R15 91T

Winterreifen; Breite: 195 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 15 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h)

Ein Winterreifen, der jede Tour unter allen Witterungsbedingungen mitmacht. Weder Nässe, Schnee noch trockene Straßen machen dem Conti-Pneu viel aus. Er kann in jeder Lage überzeugen.

1 Testbericht | 17 Meinungen (Sehr gut)

 

Conti Winter Contact TS 850; 185/60 R15 88T
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Continental ContiWinterContact TS 850; 185/60 R15 88T

Winterreifen; Breite: 185 mm; Reifenquerschnitt: 60%; 15 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h)

Unter allen Wetterbedingungen zeigt der Conti-Reifen gute Fahrleistungen. Selbst bei Eis offenbart er keine großen Schwächen. Der Pneu ist ein robuster Allrounder, der aber auch etwas lauter ist.

5 Testberichte | 2 Meinungen (Sehr gut)

 

 
SP Winter Sport 4D; 225/50 R17 98V SP WI SPT MS XL MF
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Dunlop SP Winter Sport 4D; 225/50 R17 98V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

Komfortables Fahren bei geringer Geräuschentwicklung erlaubt der SP Winter Sport 4D. Bei Schnee hält der Pneu den Wagen hervorragend in der Spur, bei Nässe bremst er gut. Hier ist er jedoch im Fahrverhalten etwas unausgegoren.

3 Testberichte

 

Alpin A 4
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Michelin Alpin A4

Mit dem Alpin A4 gelingt Michelin endlich wieder ein Volltreffer. Der Winterreifen ist ein Alleskönner, der insbesondere auf Schnee viel Grip bietet und bei Nässe kurze Bremswege zeigt. Komfort und Laufruhe sind klasse.

51 Testberichte | 18 Meinungen (Sehr gut)

 

SP Wintersport 4D
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Dunlop SP Winter Sport 4D

Mit dem Dunlop SP Winter Sport 4D ist man in der kalten Jahreszeit komfortabel unterwegs. Er erlaubt dank der kurzen Verzögerungswege ein sicheres Fahren.

39 Testberichte | 4 Meinungen (Sehr gut)

 

SP Winter Response 2; 185/60 R15 88T
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Dunlop Winter Response 2; 185/60 R15 88T

Winterreifen; Breite: 185 mm; Reifenquerschnitt: 60%; 15 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h)

Ein wirklich gutes Reifenmodell präsentiert Dunlop mit dem Winter Response 2. Der Winterreifen erledigt seine Sache durchgängig mehr als ordentlich. Zudem ist man mit ihm verbrauchseffizient unterwegs. Etwas lauter.

5 Testberichte

 

Alpin A4; 185/60 R15 88T XL
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Michelin Alpin A4; 185/60 R15 88T

Winterreifen; Breite: 185 mm; Reifenquerschnitt: 60%; 15 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h)

Das Wetter kann trocken, nass oder winterlich sein, der Alpin A4 zeigt immer eine gelungene Performance. Zudem nutzt er sich auch nicht zu schnell ab. Im Abrollen etwas lauter ist der Spritverbrauch in Ordnung.

5 Testberichte | 1 Meinung (Gut)

 

Scorpion Winter; 215/65 R16 98 H
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Pirelli Scorpion Winter; 215/65 R16 98H

On- / Offroadreifen, Winterreifen; Breite: 215 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 16 Zoll; Speed- …

Mit Pirellis „Winter-Skorpion“ ist man recht leise unterwegs. Der Pneu besticht mit einer exzellenten Schneeperformance, die allerdings auch bezahlt werden will. Aquaplaning, Rollwiderstand sowie das Bremsen bei Trockenheit zeigen Defizite.

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Blizzak LM80 Evo; 215/65 R16 98H
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Bridgestone Blizzak LM-80 Evo; 215/65 R16 98H

On- / Offroadreifen, Winterreifen; Breite: 215 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 16 Zoll; Speed- …

Der leise auftretende 16-Zoller hat seine Stärken vor allem beim Bremsen unter nassen und trockenen Bedingungen. Auf Schnee haftet er nur durchschnittlich. Zudem bei Nässe nur mäßige Seitenführungskräfte. Auch etwas mehr Komfort wäre schön gewesen.

1 Testbericht

 

WRD3; 225/50 R17 98V
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Nokian WR D3; 225/50 R17 98V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 50%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h)

„Stärken: dynamisch sportliche Handlingqualitäten mit präziser Lenkung auf trockener Fahrbahn, kurze Trockenbremswege. Ausgewogen sicheres Fahrverhalten bei Nässe. Geringer Rollwiderstand. …“

1 Testbericht

 

WR D 3
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Nokian WR D3

Besonders erfreut das ausgewogene Handling, auch die Haftung auf der Straße ist top. Sowohl unter nassen als auch trockenen Bedingungen kann er punkten. Der Pneu punktet dann mit einer hohen Laufruhe. Kein Langstreckenläufer.

42 Testberichte | 3 Meinungen (Sehr gut)

 

Conti Winter Contact TS 850; 225/45 R17 91H
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Continental ContiWinterContact TS 850; 225/45 R17 91H

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 45%; 17 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h)

„Stärken: Sehr ausgewogen, Bestnote auf Schnee, besonders gut auf trockener und nasser Straße, geringer Verschleiß. Schwächen: -.“

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Neuester Test: 28.02.2014
 

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Ratgeber zu Winter-Reifen

Kriterien

ADAC

Quelle: ADAC

Wie alle Reifen, so sind auch Winterreifen in Kategorien/Dimensionen eingeteilt und klar gekennzeichnet. Alle Angaben sind wichtig beim Reifenkauf und sollten daher auch sorgfältig beachtet werden. Welches Modell dabei für den Nutzer in Frage kommt, steht im Fahrzeugschein. Wichtig sind aber auch der Geschwindigkeitsindex sowie das Profil der Reifen.
Welcher Reifen passt? - Geschwindigkeitsindex - Schmal oder breit? - Reifenprofile - Tipps

Die Kennzeichnungen auf dem Reifen geben die Breite (zum Beispiel 175 oder 225 Millimeter), das relative Verhältnis Höhe zu Breite (in x Prozent), die Bauart (R = radial), den Felgendurchmesser (Zoll), die Tragfähigkeit (Kennzahl; 91 steht beispielsweise für 615 Kilogramm) sowie die E-Nummer (europäisches Genehmigungszeichen) des Reifens an. Außerdem finden sich bei auf Winterreifen noch Angaben über die zulässige Höchstgeschwindigkeit (Buchstaben Q, T , H, V, ZR), die Laufrichtung sowie das Alter.

Welcher Reifen passt?

ADAC

Quelle: ADAC

Die Auswahl an Winterreifen ist groß. Wie also den richtigen Reifen finden? Zuallererst ist für jedes Fahrzeugmodell ein bestimmter Typ von Winterreifen vorgeschrieben. Diese Angaben finden sich in den Fahrzeugpapieren unter den Ziffern 20 bis 23, ggf. auch unter Ziffer 33; in neueren Fahrzeugpapieren sind es die Ziffern 15.1 und 15.2. Nur die hier aufgezählten Winterreifentypen (Dimensionen) dürfen am Fahrzeug montiert werden. Abweichungen sind nicht erlaubt. Vor dem Kauf neuer Winterreifen ist der kurze Blick in den Fahrzeugschein unabdingbar. Am sichersten ist es, man nimmt den Fahrzeugschein zum Händler gleich mit oder hält ihn beim Einkauf über das Internet parat.

Geschwindigkeitsindex
Wichtig ist außerdem noch der Geschwindigkeitsindex. Während Sommerreifen immer der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs gemäß Fahrzeugschein angepasst sein müssen, entfällt diese Verpflichtung bei Winterreifen mit dem Zeichen M+S oder der Schneeflocke. Es können also Reifen verwendet werden, die für eine deutlich geringere Geschwindigkeit zugelassen sind.
Dies kann durchaus Sinn machen, denn im Winter fährt man im allgemeinen vorsichtiger. Außerdem sind Reifen mit einem niedrigeren Geschwindigkeitsindex billiger in der Anschaffung und bieten daher ökonomische Vorteile. So spart man gleich doppelt: Ein Q-Reifen zum Beispiel (zugelassen bis 160 km/h) ist günstiger als ein T-Reifen (bis 190 km/h) oder ein H-Reifen (bis 210 km/h). Wird langsamer gefahren, spart man zudem Sprit.
Sollte man sich für einen Reifen mit einer niedrigeren Geschwindigkeitszulassung entscheiden, muss im Auto gut sichtbar eine Plakette angebracht werden, auf der die Höchstgeschwindigkeit des Reifens vermerkt ist. Und: Selbstverständlich ist der Nutzer eines solchen Reifens auch dazu verpflichtet, die angegebene Höchstgeschwindigkeit tatsächlich einzuhalten.

Schmal oder breit?
Sind schmale oder breite Winterreifen die bessere Wahl? Auf diese Frage gibt es keine allgemein verbindliche Antwort. Der ADAC zum Beispiel empfiehlt schmalere Reifen für Regionen, in denen im Winter Schneematsch oder Nässe überwiegen. Breite Reifen dagegen gelten gemeinhin als sicherer und besser auf einer festgefahrenen Schneedecke und bei extrem niedrigen Temperaturen. Bedenken sollte man allerdings auch, dass häufig nur auf schmalen Reifen Schneeketten montiert werden können. Unter Umständen sind sie daher selbst in schneereichen Gebieten auf lange Sicht die bessere Wahl.

Reifenprofile
Der Gesetzgeber verlangt von Autoreifen generell ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern. Dies ist sehr knapp bemessen und sollte eigentlich nicht ausgereizt werden, da ein schwach profilierter Reifen auf nasser Fahrbahn deutlich an Leistungsvermögen verliert. Generell wird für Winterreifen eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern empfohlen. Ausnahmen sind laut ADAC schmale Reifen (zum Beispiel 175 Millimeter), bei denen auch 3 Millimeter ausreichend sein können. Unter 3 / 4 Millimetern vergrößert sich auf jeden Fall die Gefahr des Aquaplanings, Bremskraft und Traktion lassen nach und liegen nur noch auf dem Niveau eines Sommerreifens. Der Vorteil ist also verspielt.

Tipps:


  • Wer kein Profilmessgerät zur Hand hat: Der silberne Rand einer 2-Euro-Münze ist etwa vier Millimeter breit. Die Münze einfach in das Profil stecken: Dabei sollte das Profil an mehreren Stellen geprüft werden, denn die Reifen werden unterschiedlich abgefahren.

  • Winterreifen, die aufgrund einer zu geringen Profiltiefe (4 Millimeter und weniger) ausgetauscht werden, können theoretisch im Sommer abgefahren werden. Dabei sollte man allerdings einkalkulieren, dass Winterreifen einen längeren Bremsweg benötigen und sein Fahrverhalten entsprechend darauf einstellen. Sicherer ist es, die restlichen Millimeter zu „verschenken“ - dies rät jedenfalls der ADAC.

  • Urlaubsländer: Wer seinen Skiurlaub in Österreich verbringen will, muss einen Wagen mit Winterreifen mit mindestens einer Profiltiefe von 4 Millimetern haben. Diese sind in Österreich in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April gesetzlich vorgeschrieben. Winterreifenpflicht herrscht auch in Finnland, Schweden, Norwegen und Slowenien. In allen anderen europäischen Ländern hingegen besteht keine Winterreifenpflicht. Zusätzliche Schneeketten sind in Alpenländern anzuraten - und für manche Strecken auch Pflicht.


Produktwissen und weitere Tests zu Winterräder

Benachrichtigung
Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema M + S Reifen. Ihre E-Mailadresse:


Winterreifen können an dem "M+S"-Symbol oder der Schneeflocke auf der Reifenflanke erkannt werden. Allerdings verwenden auch Ganzjahresreifen diese Erkennungsmerkmale. Durch die weichere Gummimischung und ein besonderes Profil bieten Winterreifen besseren Halt auf Schnee und Nässe, leiden auf trockener Fahrbahn aber unter erhöhtem Abrieb.


Wenn der Winter naht, sollten die Sommerreifen gegen Winterreifen ausgetauscht werden. Zwar zeigen neueste Tests, dass die alte "7-Grad-Regel" nicht mehr unbedingt hilfreich ist, da moderne Sommerreifen auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen noch vollkommen ausreichend Haftung finden. Doch spätestens wenn Nässe hinzutritt, ist es Zeit für den Wechsel. Winterreifen können dabei am Zeichen M+S erkannt werden, welches für "Matsch+Schnee" steht. Dieses Zeichen ist allerdings nicht gesetzlich geschützt, es kann theoretisch auch auf Reifen zum Einsatz kommen, die keinerlei Wintertauglichkeit besitzen. Manchmal findet sich auch eine Schneeflocke als Symbol – das Eiskristall vor einem gezackten Berg stammt aus Kanada. Es ist an ein Prüfverfahren gebunden, welches einen einigermaßen zuverlässigen Rückschluss auf die Wintertauglichkeit erlaubt. Winterreifen haben eine kälteresistente Gummimischung, die bei Minustemperaturen nicht verhärtet. Dadurch können sich die Reifen besser mit dem Untergrund verzahnen. Ein spezielles Lamellenprofil lässt sie insbesondere auf feuchten oder mit Schnee bedeckten Straßen gut haften. Die Profilgestaltung von Winterreifen nähert sich dabei immer mehr den Sommerprofilen an, so dass sich das Fahrgefühl kaum noch unterscheidet. Dennoch muss, anders als bei vielen Sommerreifen, eine Aufziehrichtung beachtet werden, da das Profil nur dann seine Wirkung entfalten kann. Auch sollten Winterreifen bei wärmeren Witterungsbedingungen nicht weiter genutzt werden, da die weiche Gummimischung für einen deutlich erhöhten Abrieb sorgt. Pfleglich behandelt, können Winterreifen aber über mehrere Jahre hinweg verwendet werden. Es sollte dabei jedoch beachtet werden, dass die Gummimischung sich mit der Zeit verhärtet und dadurch zunehmend schlechter greift. In Deutschland gilt wie bei Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Für effektiven Grip ist dies viel zu wenig; mindestens vier Millimeter sollten es sein. In anderen Ländern sind eventuell weitere Bedingungen zu beachten. In Österreich zum Bespiel ist sinnvollerweise die Profiltiefe von vier Millimetern das Minimum, damit ein Reifen überhaupt noch als Winterreifen gilt. Die Reifen sind davon abgesehen in so gut wie allen gängigen Sommerreifengrößen erhältlich. Selbst für die Geschwindigkeitsindizes V (bis 240 km/h) und W (bis 270 km/h) sind Winterreifen mittlerweile erhältlich. Ein Hersteller, der sich auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Winterreifen besonders hervorgetan hat, ist Pirelli.