Winterreifen

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WRC Cargo; 235/65 R16C R
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Nokian WR C Cargo; 235/65 R16C R

Winterreifen; Breite: 235 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 16 Zoll; Speed-Index: R (bis 170 km/h); Neuester Test: 10/2012

Der Nokian-Reifen überzeugt im Winter mit einer mehr als zufriedenstellenden Traktion und dreht kaum einmal durch. Auch bei Autos, die diesbezüglich über keine entsprechenden Regelsysteme verfügen, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Auf nasser Fahrbahn zeigt sich der WR C Cargo mit einem harmonischen Abrollverhalten und wenig Schwächen. Die Spur lässt sich zuverlässig wechseln, im Grenzbereich ist der Pneu breit aufgestellt. Das größte Manko ist die relative geringe Tiefe des Reifenprofils, was zu der Vermutung veranlasst, dass der Nokian nicht gerade für eine lange Lebensdauer ausgelegt ist.

2 Testberichte

 
Ultra Grip 8 Performance; 225/40 R18 V
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Goodyear UltraGrip 8 Performance; 225/40 R18 V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 40%; 18 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h); Neuester Test: 10/2012

Einen besseren Reifen für die kalte Jahreszeit als den UltraGrip 8 Performance von Goodyear kann man momentan kaum finden. Der exzellente Pneu punktet mit bester Performance auf Schnee. Sowohl bei den Bremswerten als auch beim Anfahren auf weißem Untergrund zeigt sich der Goodyear von seiner besten Seite. Dabei bleiben Lenkverhalten und Handling bei jedem Wetter stets zuverlässig und sehr ausgewogen. Auch die Geräuschentwicklung des Reifens während des Abrollens ist auf einem erfreulich niedrigen Niveau.

2 Testberichte

 
WRA3; 225/40 R18 V
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Nokian WR A3; 225/40 R18 V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 40%; 18 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h); Neuester Test: 10/2012

Das Handling des Nokian WR A3 in seiner 18-Zoll-Ausführung ist auf jeder Strecke beispielhaft. Ob Nässe, Schnee oder trockene Straße, der Pneu reagiert immer zuverlässig. Lenksignale werden genau umgesetzt und die Stabilität der Seitenführung ist gut. Des Weiteren kann der Winterreifen mit kurzen Bremswegen auf trockener oder nasser Fahrbahn punkten und zeigt sich dank des geringen Benzinverbrauchs auch in diesem Bereich als vorbildlich. Abstriche muss man höchstens beim Komfort machen, der nur durchschnittlich ausfällt.

2 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
 
Ultra Grip 8; 205/55 R16
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Goodyear UltraGrip 8; 205/55 R16

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Neuester Test: 12/2011

Handling bei Schnee: 94 von 100 Punkten; Handling bei Nässe: 96 von 100 Punkten; Handling bei Trockenheit: 81 von 100 Punkten.

2 Testberichte

 
Winter Contact TS 830 P; 235/55 R17 H
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Continental WinterContact TS 830 P; 235/55 R17 H

On- / Offroadreifen, Winterreifen; Breite: 235 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 17 Zoll; Speed- …; Neuester Test: 11/2012

Seine Stärken spielt der WinterContact TS 830 P von Continental auf verschneiter Straße voll aus. Aber auch bei nassen und trockenen Bedingungen punktet der Winterreifen mit einer hohen Ausgewogenheit und einem unproblematischen Handling. Diese Leistungen lässt sich Continental allerdings auch teuer bezahlen. Der allerleiseste Pneu ist er nicht.

2 Testberichte

 
Alpin A 4; 205/55 R16
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Michelin Alpin A4; 205/55 R16

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Neuester Test: 12/2011

Handling bei Schnee: 85 von 100 Punkten; Handling bei Nässe: 86 von 100 Punkten; Handling bei Trockenheit: 86 von 100 Punkten.

3 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
Winter Contact TS 850; 205/55 R16 H
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Continental WinterContact TS 850; 205/55 R16 H

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h); Neuester Test: 10/2012

Die WinterContact TS 850 liefern überzeugende Leistungen auf verschneiten Fahrbahnen. Fahrgefühl, Handling sowie das Bremsverhalten sind mit den Pneus von Continental auf Schnee exzellent. Nur die Traktion lässt etwas zu wünschen übrig. Auf trockener Straße erzielten die WinterContact TS 850 ebenfalls gute Praxiswerte und erfreuten die Tester zudem mit einem relativ leisen Abrollgeräusch und gutem Rollwiderstand. Auch für nasse Fahrbahnen sind sie empfehlenswert, auch wenn man hier Abstriche bei der Bremsleistung machen muss.

10 Testberichte

 
WinterContact TS 830; 205/55 R 16
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Continental WinterContact TS 830; 205/55 R16

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h); Neuester Test: 12/2011

Die ausgezeichneten Fahreigenschaften und kurzen Bremswege bei nasser Fahrbahn machen den Continental zu einer echten Empfehlung. Auch bei Schnee kann das Produkt überzeugen. Der relative leise Reifen bremst allerdings auf trockener Strecke nicht ganz so perfekt.

20 Testberichte

 
Scorpion Winter; 235/55 R 17 V
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Pirelli Scorpion Winter; 235/55 R17 V

On- / Offroadreifen, Winterreifen; Breite: 235 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 17 Zoll; Speed- …; Neuester Test: 11/2012

„Der sportlich agile Pirelli gefällt auf Anhieb mit harmonischen Eigenschaften.“

2 Testberichte

 
Alpin A 4
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Michelin Alpin A4

Winterreifen; Neuester Test: 9/2012

„Mit dem A4 findet Michelin zu alter Stärke zurück, bietet beste Allround-Qualitäten samt Top-Schneetraktion und kurzen Nassbremswegen. Dazu komfortabel, sehr laufruhig und zudem überragend in der …“

29 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
 
WR D 3
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Nokian WR D3

16 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h); Neuester Test: 9/2012

„... Klasse hier das neutrale Handling, perfekt die Traktion. Dazu gut auf Nässe wie im Trockenen, laufruhig. Befriedigende Laufleistung.“

20 Testberichte, 3 Meinungen (sehr gut)

 
WR D 3; 205/55 R16 91 H
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Nokian WR D3; 205/55 R16 91 H

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h); Neuester Test: 10/2012

„Stärken: vorbildliche Handlingqualitäten mit stabiler Seitenführung auf verschneiter und trockener Piste, leises Vorbeifahrgeräusch. Schwächen: deutlich reduzierte Kilometerlaufleistung.“

17 Testberichte, 3 Meinungen (sehr gut)

 
SP Wintersport 4D; 205/55 R16 H
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Dunlop SP Winter Sport 4D; 205/55 R16 H

Runflat-Reifen, Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: …; Neuester Test: 10/2012

„Stärken: top Handlingergebnisse auf Schnee, präzises Einlenkverhalten, angenehmer Abrollkomfort, niedriger Rollwiderstand. Schwächen: mäßige Seitenführung bei Nässe, niedrige Laufleistung.“

17 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
Ultra Grip 8; 205/55 R16 H
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Goodyear UltraGrip 8; 205/55 R16 H

Runflat-Reifen, Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: …; Neuester Test: 10/2012

Im Fahrverhalten kann der Winterreifen von Goodyear voll überzeugen. Er bietet dem Fahrer einwandfreien Komfort und setzt die Motorkraft gut in Vortrieb um. Der Bremsweg ist bei schneebedeckter Fahrbahn sehr kurz. Auch bei Nässe arbeitet der Gummi fehlerfrei. Nur die Bremsleistung bei trockener Straße könnte etwas besser sein.

15 Testberichte, 5 Meinungen (sehr gut)

 
Speedgrip 2; 205/55 R16 H
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Semperit Speed-Grip 2; 205/55 R16 H

Winterreifen; Breite: 205 mm; Reifenquerschnitt: 55%; 16 Zoll; Speed-Index: H (bis 210 km/h); Neuester Test: 10/2012

„Stärken: dynamisches Handling auf Schnee und bei Nässe, kurze Nassbremswege, gute Aquaplaningreserven, leises Vorbeifahrgeräusch. Schwächen: untersteuerndes Trockenhandling, geringe Laufleistung.“

12 Testberichte, 3 Meinungen (befriedigend)

 
Winter i*cept RS; 225/45 R 17 V
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Hankook Winter i*cept RS; 225/45 R17 V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 45%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h); Neuester Test: 10/2012

Hankooks Winter-Pneus vereinen hohe Sportlichkeit mit guter Fahrsicherheit. Für Aquaplaningsituationen hat der Winter i*cept genügend Grip. Auf trockener Piste fühlt er sich sportlich an und lässt sich präzise lenken. Der Rollwiderstand ist vergleichsweise niedrig. Bei Schnee und Nässe fällt leichtes Untersteuern negativ auf.

1 Testbericht

 
Blizzak LM18C; 215/65 R16C T
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Bridgestone Blizzak LM-18C; 215/65 R16C T

Winterreifen; Breite: 215 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 16 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h); Neuester Test: 10/2011

„Plus: Der Bridgestone Blizzak ist ein ausgeprägter Schneespezialist mit guten Traktions- und Bremswerten im Winter. Minus: Auf Schnee fehlt Seitenführung, auf Nässe Traktion, er untersteuert und …“

3 Testberichte

 
WRA3; 225/45 R17 94 V
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Nokian WR A3; 225/45 R17 94 V

Winterreifen; Breite: 225 mm; Reifenquerschnitt: 45%; 17 Zoll; Speed-Index: V (bis 240 km/h); Neuester Test: 10/2012

„Stärken: Überzeugt mit schneller Rundenzeit, guter Lenkpräzision und kürzestem Bremsweg auf trockener Piste, stabile Fahreigenschaften bei Nässe, niedriger Rollwiderstand. Schwächen: …“

1 Testbericht

 
Alpin A 4; 165/70 R14T
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Michelin Alpin A4; 165/70 R14 T

Winterreifen; Breite: 165 mm; Reifenquerschnitt: 70%; 14 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h); Neuester Test: 10/2012

„Stärken: Bestnoten beim Verschleiß sowie auf trockener und vereister Fahrbahn, besonders gut auf Nässe. Schwächen: -.“

3 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
SpeedGrip 2; 195/65 R15 T
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Semperit Speed-Grip 2; 195/65 R15 T

Winterreifen; Breite: 195 mm; Reifenquerschnitt: 65%; 15 Zoll; Speed-Index: T (bis 190 km/h); Neuester Test: 10/2011

„Stärken: Sehr ausgewogen, gut in allen sicherheitsrelevanten Disziplinen, bester Verbrauch. Schwächen: -.“

3 Testberichte, 7 Meinungen (sehr gut)

 
Neuester Test: 24.04.2013
 

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Ratgeber zu Winter-Reifen

Kriterien

ADAC

Quelle: ADAC

Wie alle Reifen, so sind auch Winterreifen in Kategorien/Dimensionen eingeteilt und klar gekennzeichnet. Alle Angaben sind wichtig beim Reifenkauf und sollten daher auch sorgfältig beachtet werden. Welches Modell dabei für den Nutzer in Frage kommt, steht im Fahrzeugschein. Wichtig sind aber auch der Geschwindigkeitsindex sowie das Profil der Reifen.
Welcher Reifen passt? - Geschwindigkeitsindex - Schmal oder breit? - Reifenprofile - Tipps

Die Kennzeichnungen auf dem Reifen geben die Breite (zum Beispiel 175 oder 225 Millimeter), das relative Verhältnis Höhe zu Breite (in x Prozent), die Bauart (R = radial), den Felgendurchmesser (Zoll), die Tragfähigkeit (Kennzahl; 91 steht beispielsweise für 615 Kilogramm) sowie die E-Nummer (europäisches Genehmigungszeichen) des Reifens an. Außerdem finden sich bei auf Winterreifen noch Angaben über die zulässige Höchstgeschwindigkeit (Buchstaben Q, T , H, V, ZR), die Laufrichtung sowie das Alter.

Welcher Reifen passt?

ADAC

Quelle: ADAC

Die Auswahl an Winterreifen ist groß. Wie also den richtigen Reifen finden? Zuallererst ist für jedes Fahrzeugmodell ein bestimmter Typ von Winterreifen vorgeschrieben. Diese Angaben finden sich in den Fahrzeugpapieren unter den Ziffern 20 bis 23, ggf. auch unter Ziffer 33; in neueren Fahrzeugpapieren sind es die Ziffern 15.1 und 15.2. Nur die hier aufgezählten Winterreifentypen (Dimensionen) dürfen am Fahrzeug montiert werden. Abweichungen sind nicht erlaubt. Vor dem Kauf neuer Winterreifen ist der kurze Blick in den Fahrzeugschein unabdingbar. Am sichersten ist es, man nimmt den Fahrzeugschein zum Händler gleich mit oder hält ihn beim Einkauf über das Internet parat.

Geschwindigkeitsindex
Wichtig ist außerdem noch der Geschwindigkeitsindex. Während Sommerreifen immer der tatsächlichen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs gemäß Fahrzeugschein angepasst sein müssen, entfällt diese Verpflichtung bei Winterreifen mit dem Zeichen M+S oder der Schneeflocke. Es können also Reifen verwendet werden, die für eine deutlich geringere Geschwindigkeit zugelassen sind.
Dies kann durchaus Sinn machen, denn im Winter fährt man im allgemeinen vorsichtiger. Außerdem sind Reifen mit einem niedrigeren Geschwindigkeitsindex billiger in der Anschaffung und bieten daher ökonomische Vorteile. So spart man gleich doppelt: Ein Q-Reifen zum Beispiel (zugelassen bis 160 km/h) ist günstiger als ein T-Reifen (bis 190 km/h) oder ein H-Reifen (bis 210 km/h). Wird langsamer gefahren, spart man zudem Sprit.
Sollte man sich für einen Reifen mit einer niedrigeren Geschwindigkeitszulassung entscheiden, muss im Auto gut sichtbar eine Plakette angebracht werden, auf der die Höchstgeschwindigkeit des Reifens vermerkt ist. Und: Selbstverständlich ist der Nutzer eines solchen Reifens auch dazu verpflichtet, die angegebene Höchstgeschwindigkeit tatsächlich einzuhalten.

Schmal oder breit?
Sind schmale oder breite Winterreifen die bessere Wahl? Auf diese Frage gibt es keine allgemein verbindliche Antwort. Der ADAC zum Beispiel empfiehlt schmalere Reifen für Regionen, in denen im Winter Schneematsch oder Nässe überwiegen. Breite Reifen dagegen gelten gemeinhin als sicherer und besser auf einer festgefahrenen Schneedecke und bei extrem niedrigen Temperaturen. Bedenken sollte man allerdings auch, dass häufig nur auf schmalen Reifen Schneeketten montiert werden können. Unter Umständen sind sie daher selbst in schneereichen Gebieten auf lange Sicht die bessere Wahl.

Reifenprofile
Der Gesetzgeber verlangt von Autoreifen generell ein Mindestprofil von 1,6 Millimetern. Dies ist sehr knapp bemessen und sollte eigentlich nicht ausgereizt werden, da ein schwach profilierter Reifen auf nasser Fahrbahn deutlich an Leistungsvermögen verliert. Generell wird für Winterreifen eine Profiltiefe von mindestens 4 Millimetern empfohlen. Ausnahmen sind laut ADAC schmale Reifen (zum Beispiel 175 Millimeter), bei denen auch 3 Millimeter ausreichend sein können. Unter 3 / 4 Millimetern vergrößert sich auf jeden Fall die Gefahr des Aquaplanings, Bremskraft und Traktion lassen nach und liegen nur noch auf dem Niveau eines Sommerreifens. Der Vorteil ist also verspielt.

Tipps:

  • Wer kein Profilmessgerät zur Hand hat: Der silberne Rand einer 2-Euro-Münze ist etwa vier Millimeter breit. Die Münze einfach in das Profil stecken: Dabei sollte das Profil an mehreren Stellen geprüft werden, denn die Reifen werden unterschiedlich abgefahren.
  • Winterreifen, die aufgrund einer zu geringen Profiltiefe (4 Millimeter und weniger) ausgetauscht werden, können theoretisch im Sommer abgefahren werden. Dabei sollte man allerdings einkalkulieren, dass Winterreifen einen längeren Bremsweg benötigen und sein Fahrverhalten entsprechend darauf einstellen. Sicherer ist es, die restlichen Millimeter zu „verschenken“ - dies rät jedenfalls der ADAC.
  • Urlaubsländer: Wer seinen Skiurlaub in Österreich verbringen will, muss einen Wagen mit Winterreifen mit mindestens einer Profiltiefe von 4 Millimetern haben. Diese sind in Österreich in der Zeit vom 1. November bis zum 15. April gesetzlich vorgeschrieben. Winterreifenpflicht herrscht auch in Finnland, Schweden, Norwegen und Slowenien. In allen anderen europäischen Ländern hingegen besteht keine Winterreifenpflicht. Zusätzliche Schneeketten sind in Alpenländern anzuraten - und für manche Strecken auch Pflicht.


Produktwissen und weitere Tests zu Winterräder

Benachrichtigung
Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema M + S Reifen. Ihre E-Mailadresse:


Winterreifen können an dem "M+S"-Symbol oder der Schneeflocke auf der Reifenflanke erkannt werden. Allerdings verwenden auch Ganzjahresreifen diese Erkennungsmerkmale. Durch die weichere Gummimischung und ein besonderes Profil bieten Winterreifen besseren Halt auf Schnee und Nässe, leiden auf trockener Fahrbahn aber unter erhöhtem Abrieb.


Wenn der Winter naht, sollten die Sommerreifen gegen Winterreifen ausgetauscht werden. Zwar zeigen neueste Tests, dass die alte "7-Grad-Regel" nicht mehr unbedingt hilfreich ist, da moderne Sommerreifen auch bei deutlich niedrigeren Temperaturen noch vollkommen ausreichend Haftung finden. Doch spätestens wenn Nässe hinzutritt, ist es Zeit für den Wechsel. Winterreifen können dabei am Zeichen M+S erkannt werden, welches für "Matsch+Schnee" steht. Dieses Zeichen ist allerdings nicht gesetzlich geschützt, es kann theoretisch auch auf Reifen zum Einsatz kommen, die keinerlei Wintertauglichkeit besitzen. Manchmal findet sich auch eine Schneeflocke als Symbol – das Eiskristall vor einem gezackten Berg stammt aus Kanada. Es ist an ein Prüfverfahren gebunden, welches einen einigermaßen zuverlässigen Rückschluss auf die Wintertauglichkeit erlaubt. Winterreifen haben eine kälteresistente Gummimischung, die bei Minustemperaturen nicht verhärtet. Dadurch können sich die Reifen besser mit dem Untergrund verzahnen. Ein spezielles Lamellenprofil lässt sie insbesondere auf feuchten oder mit Schnee bedeckten Straßen gut haften. Die Profilgestaltung von Winterreifen nähert sich dabei immer mehr den Sommerprofilen an, so dass sich das Fahrgefühl kaum noch unterscheidet. Dennoch muss, anders als bei vielen Sommerreifen, eine Aufziehrichtung beachtet werden, da das Profil nur dann seine Wirkung entfalten kann. Auch sollten Winterreifen bei wärmeren Witterungsbedingungen nicht weiter genutzt werden, da die weiche Gummimischung für einen deutlich erhöhten Abrieb sorgt. Pfleglich behandelt, können Winterreifen aber über mehrere Jahre hinweg verwendet werden. Es sollte dabei jedoch beachtet werden, dass die Gummimischung sich mit der Zeit verhärtet und dadurch zunehmend schlechter greift. In Deutschland gilt wie bei Sommerreifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern. Für effektiven Grip ist dies viel zu wenig; mindestens vier Millimeter sollten es sein. In anderen Ländern sind eventuell weitere Bedingungen zu beachten. In Österreich zum Bespiel ist sinnvollerweise die Profiltiefe von vier Millimetern das Minimum, damit ein Reifen überhaupt noch als Winterreifen gilt. Die Reifen sind davon abgesehen in so gut wie allen gängigen Sommerreifengrößen erhältlich. Selbst für die Geschwindigkeitsindizes V (bis 240 km/h) und W (bis 270 km/h) sind Winterreifen mittlerweile erhältlich. Ein Hersteller, der sich auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Winterreifen besonders hervorgetan hat, ist Pirelli.