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Ratgeber

Ratgeber zu Babyschalen

Babyschalen

Unsere Kriterien für gute Babyschalen auf einen Blick:

Plus:

  • Isofix und i-Size-Sitze bedeuten ein geringeres Verletzungsrisiko und höheren Seitenhalt gegenüber gurtmontierten Schalen
  • Weiche Polsterung und Neugeborenen-Einlagen, die Seitenschutz und Komfort erhöhen
  • Genügend Verstellfunktionen für Größenanpassung und Liegekomfort
  • Klickbefestigungen mit Basisstation erleichtern den Ein- und Umbau in andere Fahrzeuge
  • Einfaches Anschnallen des Kindes mit dem sitzeigenen Gurtsystem
  • Babyschalen-Sicherheit: Isofix-Sitze bieten kleinen Passagieren mehr Schutz

    Als Fachredaktion sind wir überzeugt: Die sichersten Babyschalen verfügen über ausgeprägte Polsterungen im Kopf- und Seitenbereich, um die Unfallkräfte bei einem Seitencrash optimal zu dämpfen. Die sogenannten Neugeborenen-Einlagen mögen viel mit Bequemlichkeit zu tun haben – wir halten sie aber vor allem für ein wichtiges Kriterium für Seitenaufprallschutz, da sie den seitlichen Spielraum von Kopf und Oberköper minimieren. Außerdem muss sich der Hosenträgergurt stramm anziehen lassen und die Schale stabil auf dem Autositz stehen. Das Einrastsystem Isofix kann dazu massiv beitragen. Deswegen bewerten wir Babyschalen mit Isofix grundsätzlich besser als solche, die nur mit dem Autogurt befestigt werden. Gurtmontierte Schalen schützen seltener rundum gut, insbesondere verhindern sie die typischen Nick- und Seitenbewegungen bei Kurvenfahrten und Bremsmanövern weniger gut als starre Isofix-Verbindungen.

    Unfallschutz: i-Size-Babyschalen mit verbessertem Seitenaufprallschutz

    Bei unseren Produktauswertungen haben wir die neuesten Technologien im Blick, etwa die Kindersitznorm i-Size (ECE R 129) als derzeit höchsten Standard bei Baby-Autositzen. I-Size-Babyschalen sind gegenüber den klassischen Modellen in zwei Punkten deutlich überlegen: Sie sortieren Babyschalen nicht mehr nach Gewicht der Kinder, sondern nach der Körpergröße und zusätzlich nach Alter des Kindes. Wer eine i-Size-Babyschale kauft, hat bessere Chancen, ein sehr sicheres Exemplar zu wählen. Denn sie erfüllt höhere Anforderungen an den Seitenaufprallschutz und transportiert Babys zwingend bis 15 Monate rückwärts. Für die klassischen Babyschalen galten diese strengen Vorschriften nicht.

    Komfort: bequemer schlafen und mobil sein

    Eine interessante Entwicklung sind Babyschalen, die eine flache Liegeposition zulassen – auch während der Fahrt. Davon wünschen wir uns in der Zukunft mehr! In einer flachen Liegeposition schläft Dein Baby bequemer und rückenschonender. Und außerhalb des Autos bietet ein solches Modell eine bequeme Alternative zu einem Babywannen-Aufsatz bei Kinderwagen. Tipp: Nicht jede Babyschale ist als Trageschale konstruiert. Manche sind darauf ausgerichtet, bis ins Kindergartenalter fest im Auto zu verbleiben – keine Empfehlung für Eltern, die Fahrgemeinschaften bilden oder den Sitz samt Kind mit zum Einkaufen nehmen wollen. Auf der anderen Seite: Diese Schalen ermöglichen eine rückwärtsgerichtete Sitzposition bis ins Kindergartenalter. Rückwärts ist eindeutig die sicherste Sitzposition auch über das Babyalter hinaus.

    Ein- & Ausbau von Babyschalen: Klick-Befestigung statt nerviger Gurtmontage

    Isofix-Babyschalen bestehen den Ein- und Ausbau meist ohne Mühe. Sie werden mit einer simplen Klick-Befestigung auf einen Sockel montiert, der fest im Fahrzeug verbleibt und mit fast allen Isofix-Autos kompatibel ist. Anschnallen mit dem Autogurt ist gar nicht mehr nötig – auch nicht bei Leerfahrten. Anfangs hatten wir gar nicht vor, außer Isofix noch etwas anderes in Betracht zu ziehen, um einer Babyschalen die Bestnote in diesem Merkmal zu geben. Doch dann kamen nach und nach mehr Sitze mit Farbanzeigen und Signaltönen und damit einer höheren Einbausicherheit in den Handel. Aus Kaufrezensionen wissen wir, dass viele Eltern oder Großeltern für jede zusätzliche Hilfe dankbar sind, die sie für das korrekte Anbringen der Schale in ihrem Auto bekommen können. Auch diese Sitze honorieren wir mit sehr guten Noten für Ein- & Ausbau.

    Anschnallen: bequem von der Türseite aus

    Auffallend in unseren Umfragen war, wie interessiert viele Eltern an Systemen sind, die ein einfacheres Anschnallen ihres Babys im Sitz gewährleisten. Komplett um die eigene Achse rotierbare Sitzschalen nehmen derzeit eine Sonderstellung im Markt ein: Sie lassen sich zum Einsteigen und Anschnallen bequem zur Türseite drehen. Ein Verdrehen des Oberkörpers entfällt und selbst große Menschen mit kleinen Autos haben die Chance, ihren Nachwuchs ohne Verrenkungen anzugurten. Um diese noch jungen Entwicklungen im Markt entspann sich in unserer Redaktion ein Für und Wider: Sollen sie maßgeblich auf unser Bewertungssystem Einfluss nehmen und Maßstäbe für andere Babyschalen setzen? Doch die Entscheidung ist gefallen: Wir stellen keine zu hohen Markterwartungen, wenn wir uns mehr von solchem Komfort für Eltern wünschen. Dementsprechend honorieren wir Sitze, die sich bequem einbauen lassen, in diesem Punkt mit besseren Noten.

    Bloß nicht!

  • Eine gebrauchte Babyschalen aus unsicherer Quelle kaufen? Bitte nicht. Sie hat möglicherweise einen Unfall mitgemacht und schützt nicht mehr sicher.
  • Babys in den ersten drei Monaten außerhalb des Autos längere Zeit in einer Babyschale ohne Liegefunktion schlafen lassen. Das führt zur Belastung der Wirbelsäule und kann die Bandscheiben schädigen.
  • Eine Isofix-Schale mit Stützfuß kaufen, ohne vorher einen Blick in die Freigabelisten der Hersteller zu werfen. Staufächer im Fußraum bestimmter Fahrzeuge stellen ein enormes Unfallrisiko dar, da der Stützfuß in den Hohlraum unter dem Staufachdeckel durchbrechen kann.