E-​Bikes: Tests & Test­sie­ger

Touren, Pendeln oder Sport – gute E-Bikes gibt es schon unter 2.000 Euro. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Elektrofahrräder am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

667 Tests 3.300 Meinungen

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Ratgeber: Pedelecs

Gefragt – und teuer

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Letzter Vergleich der Stiftung Warentest: Gute E-Bikes um die 3.000 Euro
  2. Antrieb: Mittelmotor marktdominierend – größter Anbieter Bosch, Brose und Shimano rücken nach
  3. Günstig-Pedelecs: oft durchwachsene Bewertungen und Testfazits

Preisvergleich: Was muss ein gutes E-Bike kosten?

Dreamteam: Kräftiger Bosch-Motor, sauberer Riemenantrieb und automatische Nuvinci-Schaltung sind die Zutaten für ein gutes E-Bike für die Stadt (Bildquelle: r-m.de) Dreamteam: Kräftiger Bosch-Motor, sauberer Riemenantrieb und automatische Nuvinci-Schaltung sind die Zutaten für ein gutes E-Bike für die Stadt (Bildquelle: r-m.de)

Die E-Bike-Sparte hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hingelegt: 2020 erreichte der Absatz sein bisheriges Rekordhoch von fast zwei Millionen Exemplaren. Ebenso rasant stieg das Notenniveau in den Tests: Die Antriebe wurden kompakter, die Akkus immer größer und die Beziehungsgeflechte zwischen Motor und Schaltung harmonisiert. Smart-Funktionen kann das E-Bike inzwischen auch, Beispiel: das S3 von Vanmoof.
Blick auf die Preisstruktur: Soll es ein rundum gutes Pedelec für Alltag und Freizeit sein, sind Sie mit dem letzten Testsieger der Stiftung Warentest, dem Macina Tour 510 von KTM, für rund 3.000 Euro unterwegs. Stevens, Pegasus und Raleigh fahren dicht hinterher und liegen preislich auf gleichem Niveau. Für das etwas mehr als 2.000 Euro teure Cita 6.0 von Fischer gab es nur ein „Ausreichend“. Grund war ein Riss am Sattelrohr. Immerhin: Ausstattung und Fahrhandling konnten die Warentester überzeugen.

Den Wunsch nach einem E-Bike erfüllen Online-Händler, Baumärkte und Discounter schon um die 1.000 Euro – vormontierte Ware aus dem Karton mit zweckmäßiger Ausstattung, wenig Service und durchwachsenen Produktbewertungen. Immerhin: Günstig-Anbieter wie Fischer legen einen mobilen Reparaturservice nach.

Die Top 3 der E-Bikes nach Akku-Kapazität

  1. Riese und Müller Superdelite GT Rohloff HS (Modell 2020)
    1000 Wh
    Riese und Müller Superdelite GT Rohloff HS (Modell 2020)
    • Sehr gut

      1,4

  2. Victoria eUrban 13.9 (Modell 2020)
    1000 Wh
    Victoria eUrban 13.9 (Modell 2020)
    • Gut

      1,8


Welche Auto-Fahrradträger eignen sich besonders gut für E-Bikes?

Aus dem Rennen: Räder mit Gepäckträger-Akku geraten bei hohem Tempo ins Schlingern. (Bildquelle: fischer-die-fahrradmarke.de) Aus dem Rennen: Räder mit Gepäckträger-Akku geraten bei hohem Tempo ins Schlingern. (Bildquelle: fischer-die-fahrradmarke.de

Die höhere Gewichtsklasse erfordert einen besonderen Blick auf die Transportmöglichkeiten mit dem Auto. Inzwischen reagieren die Hersteller mit speziell für E-Bikes vorgesehenen Fahrradträgern. Generell empfehlen wir Heckgepäckträger, die entweder an der Anhängerkupplung oder an der Heckklappe befestigt werden. Die Anforderungen an die Belastbarkeit sind hoch: E-Bikes liegen zwischen 25-30 kg, bei zwei E-Bikes kommen also schon mal 50-60 kg zusammen. Wir empfehlen einen Blick aufs Produktdatenblatt, denn diesem Gewicht sind viele Fahrradträger nicht gewachsen. Auch das Nachmessen lohnt sich: E-Bikes mit Sattelrohr-Akku fallen durch den vergleichsweise hohen Radstand um einiges länger aus. Komfortabel: Auffahrschienen, die sich nach unten neigen und wie Rampen nutzen lassen, erleichtern das Beladen.

Front-, Mittel- oder Heckmotor: Welcher Antriebstyp ist der beste?

Scheibenbremsen arbeiten zuverlässiger als klassische Felgenbremsen – bei E-Bikes sind sie obligatorisch. (Bildquelle: cube.eu) Scheibenbremsen arbeiten zuverlässiger als klassische Felgenbremsen – bei E-Bikes sind sie obligatorisch. (Bildquelle: cube.eu)

Im Wettrennen um die höchste Effizienz gibt es einen klaren Punktgewinn für den Hecknabenmotor. Er arbeitet leise und überträgt die Kraft direkt und ohne Verschleiß dorthin, wo sie am wirksamsten ist, nämlich auf das hintere Laufrad. Einige Heckantriebe bieten sogar Energierückgewinnung. Nachteil: Heckmotoren machen das Hinterteil noch schwerer als es beim Rad sowieso schon ist. Absolut tabu ist der Heckantrieb beim E-Mountainbike, denn durch den hecklastigen Schwerpunkt bockt das Rad beim Klettern leicht auf und Wurzelparcours werden nicht nur für den Hintern, sondern auch fürs hintere Laufrad zum unbarmherzigen Ritt. Reine Straßenpedelecs profitieren vom Heckantrieb.



Hilfsantriebe am Mittelbau bilden den guten Standard. Tonangebend ist in dieser Sparte Bosch. Asien zog in den letzten Jahren nach: Yamaha bietet günstige Aggregate mit hohen Drehmomenten, Panasonic bedient die reine Genussfraktion mit preiswerten Antrieben und auch Shimano mischt mit dem Steps-Motor auf dem E-Bike-Markt fleißig mit. Unterm Strich laufen die Aggregate heute einwandfrei und begünstigen montagebedingt einen zentralen und straßennahen Schwerpunkt, führen aber zu einem hohen Verschleiß von Kette und Ritzeln.

Beim Frontmotor versteckt sich die Antriebseinheit in der Nabe des vorderen Laufrads. An sich fehlt es ihm nicht an Zugkraft – Kraft, von der das Rad jedoch wegen des stets heckbetonten Schwerpunkts wenig hat. Auf rutschigen Untergründen besteht außerdem die Gefahr, dass das Vorderrad plötzlich wegzieht.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bikes und Pedelecs?

Effizient: Hecknabenmotoren übertragen die Kraft direkt auf das hintere Laufrad und laufen geräuschfrei (Bildquelle: bulls.de) Effizient: Hecknabenmotoren übertragen die Kraft direkt auf das hintere Laufrad und laufen geräuschfrei (Bildquelle: bulls.de)

Suchen Sie im Netz nach E-Bikes, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit auf das Pedelec („Pedal Electric Cycle“) stoßen. Pedelecs geben dann Schub, wenn in die Pedale getreten wird. Stoppt der Pedaltritt, geht auch der Motor in den Pause-Modus. Bei einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich die Motorunterstützung automatisch ab. Eine Sonderform bildet das S-Pedelec mit Motorunterstützung bis 45 km/h. S-Pedelecs gelten als Kleinkrafträder und benötigen Straßenzulassung, Fahrerlaubnis (Klasse "AM" oder inkludierende Klassen) und Versicherungskennzeichen. Suchen Sie nach E-Bikes, die sich ohne Beinkraft fahren lassen, sind Sie hier vermutlich besser aufgehoben.

Von Bosch bis Brose: Die aktuellen E-Bike-Motoren im Vergleich




Weitere nützliche Tipps rund um den E-Bike-Kauf erhalten Sie in unserem Ratgeber E-Bike kaufen: So geht’s günstiger.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Preisvergleich: Was muss ein gutes E-Bike kosten?
  2. Die Top 3 der E-Bikes nach Akku-Kapazität
  3. Welche Auto-Fahrradträger eignen sich besonders gut für E-Bikes?
  4. Front-, Mittel- oder Heckmotor: Welcher Antriebstyp ist der beste?
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„Vier rollen vorneweg“ (Erschienen 05/2020)

Im Test: 12 Touren-Pedelecs mit tiefem Einstieg vom Günstig-Modell bis zur gehobenen Mittelklasse. Geprüft wurden Motorunterstützung, Reichweite, Fahrhandling, Sicherheit und Schadstoffkonzentrationen, etwa im Sattel. Nur vier Modelle fuhren mit der Note „gut“ ins Ziel. Testsieger ist das Macina Tour 510 von KTM für rund 2.900 Euro. ...

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