Das Wichtigste auf einen Blick:
- große Auswahl an City-, Trekking, Kinder- und Jugendrädern
- Testumfeld: insgesamt ordentlicher Notenschnitt, mäßige Testfazits in Einzelfällen
- Motoren hauptsächlich von Bosch und Yamaha
- Breite Palette von rund 2.000 Euro bis deutlich über 3.500 Euro für hochwertige Trekking- und City-E-Bikes
- Akkukapazitäten von 400 bis 800 Wh
Der früher unbeliebte Akku am Gepäckträger ist bei Winora komplett verschwunden – heute setzt der Hersteller auf elegant eingebaute Akkus. (Bild: winora.com)
Wie schneiden E-Bikes von Winora in Tests ab?
Das Ergebnis fällt gemischt aus. Auch bei der Stiftung Warentest wurden Winora E-Bikes bereits geprüft. Dort müssen die Räder eine Dauerbelastung von 20.000 Kilometern aushalten. Das Modell Sinus Tria 9 erreichte dabei nur ein durchschnittliches Resultat. Aufgrund einer gebrochenen Sattelstütze verfehlte es fast eine Bewertung mit „Mangelhaft". Einige Jahre zuvor hatte das Modell C2 in der Prüfung nicht bestanden – wegen eines Radspeichenbruchs am Hinterrad. Abgesehen davon listeten die Tester vor allem kleinere Mängel auf, wie etwa klappernde Teile oder nachrutschende Lenkergriffe, die sich problemlos für wenig Geld beheben lassen.Wie leistungsfähig sind die Antriebssysteme der Winora E-Bikes?
Winora setzt in seinem aktuellen Sortiment auf Mittelmotoren verschiedener Hersteller, hauptsächlich Bosch und Yamaha. Bosch-Motoren finden sich in der B-Serie sowie in Trekking- und City-Modellen, wobei je nach Modell unterschiedliche Motorvarianten zum Einsatz kommen: Der Bosch Performance Line PX (85 Nm, Smart System) treibt etwa die Yucatan-Serie an, der kompakte Bosch Performance Line SX wurde speziell für leichtere City-Modelle wie das iRide Pure entwickelt. Sportlich orientierte oder vollgefederte Modelle sind oft mit dem leistungsstärkeren Bosch Performance Line CX ausgestattet, der ab Werk mit 85 Nm und 600 Watt Spitzenleistung arbeitet und per optionalem Bosch Motor Upgrade auf bis zu 100 Nm und 750 Watt aufgerüstet werden kann. Die Yamaha-Motoren finden sich vor allem in der Y-Serie. Laut Tests arbeiten alle diese Antriebe leise und harmonisch.Auch bei den Akkus hat sich viel getan: Aktuelle Winora-Modelle kommen je nach Klasse mit integrierten Akkus zwischen 400 und 800 Wh. Viele Bosch-Smart-System-Modelle sind zudem mit dem Bosch PowerMore 250 Range Extender kompatibel, der die Reichweite bei Bedarf deutlich verlängert. Preislich deckt Winora mittlerweile eine breitere Spanne ab: Einstiegsmodelle sind ab rund 2.000 Euro erhältlich, gut ausgestattete Modelle der mittleren Klasse starten bei etwa 2.700 bis 3.500 Euro, während Premiummodelle mit großem Akku und hochwertiger Ausstattung auch deutlich darüber liegen können.





















