Herrenrasierer

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Ratgeber zu Herrenrasierer

Die verschiedenen Rasursysteme

Ratgeber ElektrorasiererWer bislang stets der Meinung war, eine Nassrasur liefere das Non-plus-Ultra an glatter Gesichtshaut, wird angesichts der neuesten Generation von Elektrorasierern langsam umdenken müssen. In den kompakten Geräten versteckt sich längst HighEnd-Technik: Von flexibel gelagerten Scherköpfen über Schallwellenbestrahlung bis hin zu integrierten Emulsionsspendern sorgen immer mehr Zusatzfunktionen für eine möglichst saubere und hautschonende Rasur. Und auch günstigere Geräte können mittlerweile überzeugen.

Schwingkopf Rotierender Scherkopf Emulsionsspender Rasierer mit Reinigungsstation

Zwei grundsätzlich verschiedene Rasursysteme

Lange Zeit galt die Nassrasur mit einer schlichten Klinge als die einzig wahre Art, zu einer stoppelfreien Gesichtshaut zu gelangen. Kein Wunder: Die ersten Versuche gegen Ende des 19. Jahrhunderts, den Vorgang ein Stück weit zu automatisieren, erinnerten fatal an Handrasenmäher im Kleinformat: Da bestanden die Rasierer noch aus mit Rasiermessern gespickten Kurbelwellen, die sich von einer Feder getrieben in einem geschlitzten Metallgehäuse drehten. Und wer wollte sich schon ernsthaft so etwas an die Kehle setzen?

Das liegt jedoch schon lange zurück, und die Trockenrasur mit einem Elektrorasierer hat sich mittlerweile zu einer ernsthaften Konkurrenz für die klassische Nassrasur entwickelt. Zu Recht: Die modernen Geräte sind dermaßen mit HighEnd-Technik ausgestattet, dass es hinsichtlich Komfort und Rasurergebnis nur noch marginale Unterschiede zur Nassrasur gibt. Trotz der mittlerweile 80-jährigen Geschichte des Elektrorasierers haben sich dabei bisher nur zwei wesentliche Systeme entwickelt: Der vibrierende Klingenblock/Schwingkopf und der rotierende Scherkopf.

Klingenblock oder Scherkopf?

Braun-RasiererWelche der beiden Technologien die bessere ist, hängt im Wesentlichen von der Art des eigenen Bartwuchses ab. Da hilft schon ein genauer Blick in den Spiegel: Ist der Bartwuchs eher richtungsorientiert, das heißt, wachsen die Haare gleichmäßig in eine Richtung, ist ein herkömmlicher Klingenblock/Schwingkopf die richtige Wahl. Er kann bequem gegen den Strich geführt werden, hebt dabei die Haare an und drückt sie durch das Schutzgitter in die vibrierenden Klingen. Außerdem geht die Rasur schnell und nimmt auch längere Haare mit.

Wer dagegen eher über einen „wilden“ Bartwuchs verfügt, bei dem die Haare nach Lust und Laune in verschiedene Richtungen wachsen, fährt sehr wahrscheinlich mit einem rotierenden Scherkopf am besten. Denn die gegeneinander rotierenden Messer erwischen Haare, die in die verschiedensten Richtungen wachsen. Auch bei starker Akne, vielen Falten oder Narben wird der rotierende Scherkopf empfohlen. Allerdings dauert die Rasur hier oftmals länger und immer wieder monieren Nutzer, dass längere Haare nicht sehr gut mitgenommen werden.

Philips-RasiererIn beiden Kategorien gibt es Firmen, die einen besonders guten Ruf genießen. Für den herkömmlichen Schwingkopf-Rasierer sind das Braun und Panasonic, die in fast allen Tests die vorderen Plätze unter sich ausmachen. Bei Elektrorasierern mit rotierendem Scherkopf ist dagegen Philips der unangefochtene Platzhirsch. Trotzdem sollten Kaufinteressierte einen Rasierapparat persönlich testen: Wer gerne Konturen in Bärte oder besonders lange Haare schneidet, braucht einen besonders gut einsehbaren Rasurkopf. Damit haben aber auch die Topgeräte meist ein Problem.

Elektrorasierer meets Nassrasur: Emulsionsspender

Was die Gründlichkeit der Rasur angeht, sind heutzutage längst auch Geräte für Preise deutlich unter 100 Euro empfehlenswert. Doch so mancher Verfechter einer Nassrasur führt an, dass eine Rasur nicht nur gründlich, sondern auch sanft und komfortabel geschehen muss. Denn bei nicht wenigen Männern reagiert die Haut mit Reizungen auf eine Trockenrasur. Aber auch da gibt es Abhilfe: Moderne, wasserfeste Elektrorasierer bieten oft eingebaute Emulsionsspender und können auch mit Rasierschaum verwendet werden. Einige Modelle können sogar unter die Dusche mitgenommen werden.

Ob man dagegen Geräte mit Schallwellenbestrahlung benötigt, die angeblich die Haut besonders entspannen sollen, sei einmal dahingestellt. Praktisch sind aber solche Elektrorasierer, die über eine mitgelieferte Reinigungsstation verfügen. Hier werden die Rasierapparate kopfüber in eine Kartusche gesteckt, in der sie mit einer Reinigungsflüssigkeit gespült, getrocknet und manchmal sogar noch mit Alkohol desinfiziert werden. Vollautomatisch. Das hilft, die Klingen scharf und sauber zu halten und minimiert die Gefahr von Hautreizungen um ein Weiteres.

Das hat allerdings auch seinen Preis: Solche Elektrorasierer können gut und gerne Preise jenseits der 300 EUR-Marrke liegen. Ob es das einem Wert ist, muss wohl jeder selbst entscheiden.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Herrenrasierer

Grundig XACT Men's Care Technik zu Hause.de 3/2014 - Kompakte Kraftpakete sind die beiden neuen Grundig Herrenrasierer MS 7240 und MS 6240. Denn mit Hilfe der gegenläufigen Klingenblöcke und des mittig positionierten Trimmers leistet das dreifach-Schneid system präzise Arbeit. Die Rasierer sind unter fließendem Wasser abwaschbar. Das Modell MS 7240 mit einer 5 LED Akku-Anzeige, die in 20-Prozent-Schritten den Ladezustand anzeigt und bei geringer Akku-Kapazität den Benutzer rechtzeitig zum Laden auffordert.

Abschnitts-Gefährten test (Stiftung Warentest) 12/2013 - Manche empfinden die kreisenden Scheren als sanfter, auf andere wirken Klingenblockrasierer kraftvoller. Fest steht: Rasierer mit Vibrationssystem haben Vorteile beim Schneiden von Konturen, etwa Koteletten, sowie an engen Gesichtspartien unter der Nase. Im Gegenzug schmiegen sich Rotationsmodelle dank ihrer drei beweglichen Scherköpfe besser an kantige Partien an, zum Beispiel am Kinn. Außerdem sind sie leiser und vibrieren weniger.

Im Schnitt ‚gut‘ test (Stiftung Warentest) 12/2009 - Sie haben die Rasiergüte ebenfalls beurteilt. Neu ist auch die Split-face-Methode: Dabei werden die beiden Gesichtshälften der Probanden mit zwei unterschiedlichen Modellen rasiert. Das erlaubt den direkten Vergleich der Rasiergüte und Hautschonung. Die meisten Rasierer schafften ein sauberes Resultat, das aber auch von der Dauer der Rasur abhängt. Wer sich Zeit lässt und ein paar Minuten länger rasiert, wird mit einer glatteren Haut belohnt.

Der Bart muss App Computer - Das Magazin für die Praxis 9/2016 - Freunde von Statistiken erhalten zudem detaillierte Infos zur Dauer der einzelnen Rasur und die Zeit, die durchschnittlich für eine Rasur aufgewendet wurde. Richtig nützlich wird die App, wenn es darum geht, den Rasurtyp festzulegen. Denn der Philips-Rasierer beherrscht drei Modi, um das Gesichtshaar abzutrennen. Per Fingertipp auf dem Bildschirm des Handys lässt sich festlegen, ob der Rasierer "Normal", "Sensitive" oder "Extra sensitive" ans Werk gehen soll.

Harter Mann, weiche Haut HAUS & GARTEN TEST 1/2018 - So gelangt man an das Innenleben und kann den mitgelieferten Reinigungspinsel tanzen lassen. Bis auf den kleinen Sichler lassen sich zusätzlich alle Scherköpfe unter fließendem Wasser ausspülen. Die Kappe des Scherkopfes lässt sich bei den meisten Geräten vollständig vom Gerät trennen, beim Grundig MS6640 und dem 5000er von Philips sind diese gelenkig mit dem Gerät verbunden, sodass nichts herum fliegt - das ist nützlich und schützt vor Schäden.

Gut abgeschnitten test (Stiftung Warentest) 12/2005 - Vier Rasierer gründlicher als andere Geht es um die Gründlichkeit der Rasur, heben sich vier Geräte in einer Spitzengruppe hervor: Philishave SmartTouch und Philishave Cool Skin, Braun Activator und Panasonic Pro Curve. Die beiden Philishave schonen dabei die Haut am besten, „sehr gut“ sogar. Bei der Rasiergüte waren die Unterschiede zwischen den Rasierern insgesamt aber nicht sehr groß: Alle lagen im Bereich zwischen„gut“ und „befriedigend“.

Stoppeln stutzen test (Stiftung Warentest) 5/2017 - Besonders ärgerlich ist ein leerer Akku, wenn es morgens schnell gehen soll. Wir prüften deshalb, ob den Geräten fünf Minuten an der Steckdose für eine Rasur genügen. Beim Braun Series 9 und Remington wird es knapp: Nach fünf Minuten am Netz laufen sie rund fünf Minuten.

Glatt und glatter test (Stiftung Warentest) 12/2007 - Im Innern spülen sie die Scherköpfe mit einer speziellen Reinigungsflüssigkeit. Das funktioniert zwar gut, die tägliche Reinigung geht aber ordentlich ins Geld. Testsieger Braun Series 7-790cc ist mit 350 Euro zwar teuer, rasiert aber erstklassig, ist sehr sanft zur Haut und in der Handhabung überlegen. Auch die Reinigungsstation funktioniert gut, ist jedoch recht laut. Zweitplatzierter ist der ge- nauso teure Philips arcitec RQ 1095 mit rotierendem Scherkopf, ebenfalls mit Reinigungsstation.

Das Aktionsmodell Philips SensoTouch kommt jetzt mit Gratis-Bartstyler Technik zu Hause.de 3/2013 - Einfach die Schereinheit abziehen und den Trimmer auf der Oberseite des Rasierers einstecken. Auch für längere Styling-Sessions ist der Elektrorasierer bestens gewappnet: Nach einer Ladezeit von einer Stunde ist er startbereit für einen 40-minütigen Einsatz.

Der Bart ist App Guter Rat 12/2015 - Im Check befand sich ein Elektrorasierer mit Bluetooth. Testkriterien waren Ausstattung, Handhabung und Ergebnis. Das Gerät wurde mit

Philips SensoTouch3D & Braun CoolTec CHIP Online 7/2013 - Testumfeld: Im Vergleich befanden sich zwei Elektro-Rasierer, jedoch erhielt keines der Modelle eine Endnote.

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Herrenrasierer

Elektrorasierer der neuesten Generation versprechen mit Schallwellentechnologie oder extrem flexiblen Scherköpfen die perfekte Trockenrasur. Wer für seinen Rasierer nicht so viel Geld ausgeben möchte, für den bieten sich günstige Modelle unter 100 Euro an. Wasserfeste Geräte wiederum erlauben sogar eine fast klassische Nassrasur. Wer bis jetzt noch immer der Meinung war, eine Nassrasur liefere das Non-plus-Ultra an Stoppelfreiheit, muss angesichts der neuesten Elektrorasierer langsam umdenken. In den kompakten Geräten steckt nämlich neuerdings noch mehr HighEnd-Technik wie zum Beispiel Schallwellen, flexibel gelagerte Scherköpfe sowie mit Mikropartikeln polierte Schermesser. Wer sich mit einem solchen Gerät rasiert, wird kaum mehr einen Unterschied zur Nassrasur bemerken. Nach der Rasur werden diese Geräte dann in eine Reinigungsstation gesteckt, die den Scherkopf automatisch hygienisch säubert - allerdings hat dieser Komfort auch seinen Preis, denn sowohl in den Anschaffungskosten (über 200 Euro) wie auch im Unterhalt sind diese Geräte recht teuer. Günstige Elektrorasierer dagegen sind schon bereits für knapp unter 100 Euro im Handel. Moderne wasserfeste Elektrorasierer bieten dabei oft eingebaute Emulsionen und können auch mit Rasierschaum verwendet werden. Vorteile dieser Rasierer sind geringere Hautreizungen und die flexible, ortsungebundene Nutzung. Wer sich so ein Gerät zulegt, kann den alten Streit zwischen Trocken- oder Nassrasur ein für allemal vergessen. Die Scherkopfsysteme arbeiten entweder mit rotierenden Rund- oder Walzenmessern oder mit einem vibrierenden Klingenblock. Dabei hat jedes System seine Vor- und Nachteile, wobei Rasierer mit rotierenden Messern in Tests oft gründlicher rasieren. Rasieren ist seit langem aber auch keine reine Domäne der Männer mehr. Alle führenden Hersteller wie zum Beispiel Philips, Braun und Panasonic führen in ihrem Sortiment spezielle Frauenrasierer beziehungsweise Epilierer zur Haarentfernung (Lady-Shaver). Im Unterschied zu den Männer-Modellen, welche das Haar lediglich kürzen (Depilation), entfernt ein Lady-Shaver die Haare samt Wurzel (Epilation). Viele Geräte können mittlerweile beide Funktionen ausführen.