Scharfe Klingen schaffen scharfe Konturen, während sie die Haut schonen. Ob Folien- oder Rotationsrasierer, nass oder trocken, ist dabei peripher. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Elektrorasierer am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Die besten Elektrorasierer

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Ratgeber: Rasierer

Warum Elek­tro­ra­sie­rer den sim­plen Nass­ra­sie­ren den Rang abge­lau­fen haben

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. so gut wie kein Verletzungsrisiko im Vergleich zum klassischen Klingen-Nassrasierer
  2. keine umständliche Vorbereitung für die Rasur notwendig
  3. Stiftung Warentest: Alternative für Männer mit empfindlicher Haut ist elektrische Nassrasur
  4. nur zwei grundlegende Systeme (Folien-/Rotationsrasierer), aber enorm große Modellauswahl
  5. die besten Akku-Modelle halten bis zu drei Stunden mit einer Ladung durch
  6. Reinigung meist sehr einfach - auch ohne Reinigungsstation

Elektrorasierer Herrenrasierer im Test: Wichtig ist eine gründliche Rasur ohne Hautirritationen oder Schnittverletzungen. Bei Stiftung Warentest fließt die Hautschonung sogar zu 40 Prozent in die Gesamtwertung eines Rasierers mit ein. (Bildquelle: braun.de)

Elektrorasierer im Test: Schlechter als die klassische Nassrasur mit Klinge?

Elektrorasierer für Männer machen Schluss mit den Umständen, die Sie bei einer Rasur mit einem Nassrasierer haben. Kein Einweichen und Einschäumen der Barthaare mehr, kein Warten, bis der Bart  weich genug für die Rasur ist. Sie schalten den Rasierer einfach an - und los. Weiterer Vorteil elektrischer Modelle, der maßgeblich zu ihrem  Erfolg beigetragen hat: Die Verletzungsgefahr sinkt quasi auf Null. Schnittverletzungen wie bei der Rasur mit einer scharfen Klinge, die Sie mühsam mit Taschentuch-Fetzen oder - professioneller - mit einem Alaunstift stillen müssen, sind passé. Keiner muss sich das Herumsäbeln im Gesicht mit Klingen mehr antun. Bleibt die Frage, warum Nassrasierer nicht trotzdem öfter einen Rasierapparat kaufen. Lassen Sie uns die Aber-Aspekte durchgehen.

Selbst die besten Elektrorasierer rasieren nicht so gründlich wie eine Klinge: Was ist dran an diesem Argument?

Bei einem klassischen Nassrasierer ziehen Sie die blanke Klinge direkt über die Haut und schaben die Barthaare unmittelbar dort ab, wo sie aus der Haut sprießen. Dieser direkte Hautkontakt macht die Rasur so effektiv und gründlich. Bei einem Elektrorasierer dagegen schiebt sich zwischen Haut und Klinge ein Stück Metall. Rein aus technischen Gründen kann die Rasur daher gar nicht genauso gründlich sein. Doch die Hersteller haben sich dieser Herausforderung in den letzten Jahrzehnten gestellt und die Folien immer dünner gewalzt. Konsequenz: Die besten Herrenrasierer können in puncto Gründlichkeit einer Nassrasur mittlerweile fast das Wasser reichen.

Folienrasierer Carrera Schön akkurat in Reih und Glied angeordnete Scherfolien für eine gründliche Rasur. (Bildquelle: carrera.de)

Aufgefallen in Tests: Wasserdichte Rasierapparate kommen in puncto Gründlichkeit einem Nassrasierer sehr nahe

Dazu beigetragen hat der Umstand, dass sich Elektrorasierer einen Trick der Nassrasierer abgeschaut haben. Denn durch das Einschäumen der Barthaare strecken sich diese ein paar Millimeter mehr aus der Haut als normal, bevor sie sich nach der Rasur, bei trockener Haut, wieder leicht zurückziehen. Aus diesem Grund hält eine sorgfältig durchgeführte Nassrasur auch länger an. Die Antwort der Elektrorasierer als Reaktion auf die Überlegenheit der Nassrasierer lautet daher: Akku-Betrieb. Wasserdichte Modelle arbeiten sich - wie bei der Nassrasur - durch das eingeschäumte Gesicht und holen so bei der Rasur noch ein paar zusätzliche Millimeter heraus. Kein Wunder also, dass akkubetriebene Elektrorasierer den Markt dominieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Herumhantieren mit dem lästigen Kabel entfällt.

Elektrisch rasieren: Lieber trocken oder mit Schaum?

Nicht so gründlich wie die Trockenrasur, lautet das Urteil der meisten Probanden zur elektrischen Nassrasur in einem früheren Vergleich von 14 Rasierapparaten für Männer. „Oft so gründlich wie trocken“ fanden die Tester dagegen die Ergebnisse im Test vom Mai 2017. Mit eingeschäumtem Gesicht lassen sich allerdings schwer präzise Konturen rasieren. Mit Rasieröl gelingt das leichter, so die These einiger Käufer. Bis Tests sie belegen, können Sie sich mit unseren Tipps zur Rasur mit Rasierölen kundig machen.


Folienrasierer oder Rotationsrasierer - welches System schneidet in Tests besser ab?

Was rasiert denn nun besser: vibrierende Scherblätter oder rotierende Scherköpfe? Diese beiden Systeme teilen sich den Markt untereinander auf. Zuerst ein Blick auf die unterschiedlichen Funktionsweisen der zwei Gerätetypen:
  • Folienrasierer: Über den Klingenblock spannt sich eine dünne Metallfolie, um die Sicherheit beim Rasieren zu garantieren. Die Folie selbst ist mit winzigen Löchern perforiert, durch die sich die Haare schieben müssen, um zum Klingen-Schafott zu geraten. Genauer: Die Folie muss sich die Haare buchstäblich einfangen. Weil sich die Folie selbst in breiter Front wie eine Walze durch die Barthaare schiebt, erfasst sie Haare, die möglichst gerade wachsen, natürlich am besten. Folienrasierer sind daher ideal für Männer, deren Bart hauptsächlich diszipliniert in eine Richtung wächst. Je mehr Barthaare kreuz und quer aus der Haut schießen, desto umständlicher die Handhabung eines Folienrasierers - er muss ebenfalls kreuz und quer der Wuchsrichtung der Haare folgen. Die Hersteller sind sich dieses Problems natürlich bewusst und haben reagiert, und zwar durch Aufstocken der Folien. Mit bis zu fünf Scherfolien sind die Modelle aus den Topserien von z.B. Braun und Panasonic bestückt, und diese Aufrüstung folgt einer raffinierten Logik. Denn mehr Scherfolien heißt nicht nur schnellere Rasur. Einige der Folien operieren mit dem Auftrag, widerspenstige Haare aufzurichten und buchstäblich auf Linie zu bringen, damit die eigentlichen Scherfolien leichtere Arbeit mit ihnen haben. Einfache Elektrorasierer mit lediglich einer Scherfolie geraten daher gegenüber den Geräten mit mehreren Folien ins Hintertreffen, was die Gründlichkeit der Rasur bzw. die Dauer der Rasur betrifft. Gehören Sie zu den Männern, deren Bart eher einem Wildwuchs gleicht, ist es ratsam, von der Anschaffung eines solchen - natürlich nicht so teuren - Elektrorasierers abzusehen.

Wie viele Folien dürfen es denn sein?

Der Nutzen der zusätzlichen Scherfolien ist nicht beliebig skalierbar, sprich: Ob fünf Folien in Reihe geschaltet tatsächlich besser sind als nur drei, ist zu einem Großteil auch reine Glaubenssache. In Tests jedenfalls schneiden nicht immer zwingend die hochaufgerüsteten Rasierer am besten ab. Drei Folien sollten es aber, das lässt sich festhalten, für eine zügige und schnelle sowie gründliche Rasur schon sein.


  • Rotationsrasierer: Rotationsrasierer sind leicht an den - meist drei - runden Klingensätzen zu erkennen. Auch hier schützt eine Metallfolie die Haut vor dem unmittelbaren Kontakt mit den Messern. Der entscheidende Unterschied im Vergleich zu einem Folienrasierer erklärt sich aber durch den Aufbau. Der perforierte Schutzwall ist kreisrund konstruiert, das heißt, die winzigen Öffnungen schnappen sich die Barthaare von allen Seiten und aus allen Richtungen. Struwwelpeter-Bärte sind daher die Domäne der Rotationsrasierer, zumal die Klingensätze auch nicht nebeneinander angeordnet sind und keine gerade Fläche formen, sondern ein Dreieck. Ferner kommt kaum noch ein neues Modell ohne einen flexibel gelagerten Scherkopf daher. Das bedeutet, sowohl die einzelnen runden Klingensätze als auch der Scherkopf selbst sind so beweglich gelagert, dass sie sich den Gesichtskonturen möglichst optimal anpassen. Kurzum: Wenn Sie eher ein kantiges Gesicht und einen wildwüchsigen Bart haben, sind Sie mit einem Rotationsrasierer ehrlicher aufgehoben.

Für Konturen das Gerät wechseln?  - Nicht nötig bei einem Elektrorasierer mit Trimmer.

Wenn Sie Teile Ihres Barts stehen lassen wollen und diese Partien mit sauberen Konturen versehen möchten, sollten Sie darauf achten, dass der Rotationsrasierer mit einem zusätzlichen Trimmer ausgestattet ist. Die runden Klingen lassen keine präzisen Kantenschnitte zu. Diese Trimmer gibt es im Falle der Rotationsrasierer in der Regel zum Aufstecken.  Bei den Folienrasierern dagegen befinden sie sich, falls vorhanden, an der Rückseite des Gerätekörpers zum Ausschieben oder Ausklappen.


Toprasierer in beiden Geräteklasssen

Philips Series 9 mit SmartClick für Dreitagebärte Praktisch für alle, die sich einen Dreitagebart züchten wollen: Philips Series 9000, hier das Modell S9711/31, ist mit einem aufsetzbaren Bartstyler ausgestattet, der Haare auf die gewünschte Länge stutzt. (Bildquelle: philips.com)

Die eingangs gestellt Frage, welches System denn nun das bessere sei, lässt sich kaum neutral beantworten. In beiden Geräteklassen finden sich, wie Tests unter anderem von Stiftung Warentest zeigen, Toprasierer, die ihre Sache sehr gut machen. Die qualitativen Unterschiede unter den Bestplatzierten in Tests sind minimal, und auch die oben genannten unterschiedlichen Zielgruppen werden mittlerweile von beiden Systemen fast gleichermaßen bedient. Folienrasierer setzen nämlich meistens ebenfalls auf flexible Lagerung der Klingensätze sowie, wie schon erwähnt, raffinierte Folien zur Ausrichtung der Barthaare. Nicht zu vergessen die Vibrationen, durch die die Haare in die bestmögliche Ausgangslage für die perforierten Folien geschüttelt werden.
Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung bleibt Einsteigern in die Elektrorasur also nichts anderes übrig, als beiden Arten von Rasierapparaten einfach mal zu testen. Denn selbst das ehemalige Alleinstellungsmerkmal der rotierenden Herrenrasierer, die geringere Lautstärke, stimmt so nicht mehr. Folienrasierer haben in dieser Hinsicht aufgeholt.

Tipp: Lesen Sie hier den aktuellsten Elektrorasierer-Test der Stiftung Warentest.

Prüfen Sie beim Kauf, ob der Rasierer gut in der Hand liegt und sein Summen angenehm ist. Achten Sie auf die Ausstattung, ob sich etwa der Trimmer für Ihre Bedürfnisse eignet, ein Langhaarschneider integriert oder eine Nassrasur möglich ist. - Stiftung Warentest

Nassrasierer Elektrische Nassrasur mit Schaum? - Check. Auch auf diese Kunst verstehen sich mittlerweile viele Elektrorasierer. (Bildquelle: philips.de)

Braun oder Philips - welcher Hersteller bietet laut Stiftung Warentest die besten Elektrorasierer an?

Braun setzt auf Folienrasierer, Philips auf Rotationsrasierer - eine Entscheidung zwischen den beiden Herstellern ist daher in erster Linie eine Frage des Rasursystems. In den Tests der Stiftung Warentest wiederum haben die Braun-Modelle seit einigen Jahren die Nase knapp vorn, die entsprechenden Testgeräte von Philips aber sitzen ihnen in Schlagdistanz im Nacken. Bei anderen Fachmagazinen wie z. B. der Haus & Garten Test führen stattdessen meist die Philips-Rasierer das Feld an und die Braungeräte reihen sich hinter ihnen ein. Aber auch hier ist zu beobachten, dass die Unterschiede, was die Testnoten betrifft, marginal sind.
Unterm Strich muss daher, wenn Sie den aktuellen Markt an Testberichten zu Elektrorasierern in den Blick nehmen, die Antwort salomonisch ausfallen: Braun und Philips bilden zusammen das führende Doppelgestirn unter den Elektrorasierern und dominieren zudem eindeutig den Markt. Das Rennen um die Krone ist knapp, die Spitzenposition mal mit einer der Series von Braun, kurz darauf wieder mit einer von Philips besetzt. Übrigens: Die Kunden geben den Ergebnissen der Testmagazine oft Recht, was für Sie konkret bedeutet, dass Sie sich am besten für eines der getesteten Top-Modelle der beiden Hersteller entscheiden sollten, wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen.

Blick auf die Besten: Rasierer von Philips und Braun

Hier lang geht's zu den aktuell besten Herrenrasierern von PhilipsHier lang geht's zu den aktuell besten Herrenrasierern von Braun

Tipp: Seit einigen Jahren mischt auch der japanische Hersteller Panasonic erfolgreich am Markt mit. Anfangs nur ein Geheimtipp für preisbewusste Kunden, hat sich der Marktführer in Asien mittlerweile zu einer respektablen Marktgröße gemausert. Die besten Geräte des Herstellers schaffen es in Tests, sich unter die oberen Ränge und damit zwischen die Modelle von Braun und Philips zu schieben.
Hier lang geht's zu den aktuell besten Herrenrasierern von Panasonic


Reinigung und Akkulaufzeit - was Käufer bei einem Herren-Elektrorasierer sonst noch beachten sollten

Kaum ein Elektrorasierer besitzt noch ein Netzkabel; die überwiegende Mehrzahl zieht sich den Strom aus einem Akku. Der Komfort eines solchen Rasierers ist einfach höher. Parallel dazu ist auch die Laufzeit eines Akkus für viele Männer zu einem wichtigen Kaufkriterium aufgestiegen. Die gute Nachricht: Dank moderner Akkutechnologie, insbesondere jener von Lithium-Ionen-Akkus, sind Laufzeiten von bis zu einer Stunde mittlerweile fast zur Norm geworden. Selbst wenn Sie sich täglich rasieren, muss Ihr Rasierer maximal einmal die Woche ans Netz. Brauns Top-Modell der Serie 7 hängt in diesem Punkt sogar alle anderen ab: Der Rasierapparat läuft im Test mit einer Ladung fast drei Stunden. Praktisch für alle, die auf Reisen das Netzteil nicht mitschleppen wollen.

Wie lange hält der Akku durch? Hier finden Sie die derzeit besten Akku-Elektrorasierer sortiert nach Laufzeit



Braun Series 7 beste Akku-Leistung bei Stiftung Warentest Von Stiftung Warentest gelernt: Die besten Rasierer haben einen langen Akku-Atem. Der Braun Series 7 7850cc lief mit einer Akkuladung im Test fast drei Stunden. (Bildquelle: amazon.de)

Rasieren, während der Akku lädt?

Die Akku-Rasierer spalten sich jedoch in zwei Gruppen auf - weswegen Vorsicht angebracht ist. Geräte, die ausschließlich mit geladenem Akku funktionstüchtig sind, lassen in der Regel keinen Netzbetrieb zu. Das heißt: Während das Gerät lädt, muss Ihr Bart warten. Der Vorteil dieses Typs liegt darin, dass die Elektrorasierer wasserdicht sind und z. B. auch unter der Dusche zum Einsatz kommen können. Im Gegensatz dazu sind Rasierer mit kombiniertem Akku-/Netzbetrieb nicht zu hundert Prozent wasserdicht. Auf dieses Detail sollten Sie daher vor dem Kauf achten.

Stiftung Warentest: Nach jeder Rasur säubern

In Sachen Reinigung schließlich hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Die meisten modernen Rasierer erlauben es Ihnen, den Scherkopf komplett abzunehmen. Stellen Sie ihn einfach in ein Glas warmes Wasser, mit etwas Spülmittel versetzt, spülen Sie den Scherkopf anschließend gut aus - und fertig. Die für einige Elektrorasierer lieferbaren Reinigungsstationen wiederum spalten die Kundschaft in zwei Lager. Unbestreitbar ist, dass diese Stationen die Reinigung zum Kinderspiel machen - dafür aber Folgekosten mit sich bringen. Denn die Reinigungsflüssigkeit müssen Sie regelmäßig austauschen. Männer mit sensibler Haut schwören jedoch oft auf die Stationen, da sie den Scherkopf nicht nur reinigen, sondern sogar sterilisieren. Letztendlich hängt die Entscheidung pro oder contra Reinigungsstation daher von der Bereitschaft ab, den zusätzlichen - oft nicht gerade unerheblichen - Obolus zu investieren.
Um zu vermeiden, dass sich kleine Kratzer auf der Haut entzünden, sollten Nutzer den Apparat nach jeder Rasur säubern. So sammeln sich keine Bakterien an. - Stiftung Warentest

Herrenrasierer mit Reinigungsstation - die aktuell besten Modelle

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  2. Selbst die besten Elektrorasierer rasieren nicht so gründlich wie eine Klinge: Was ist dran an diesem Argument?
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