Stärken
Schwächen
Nicht bestanden: 2016 erhielt das ECU 1603 von der Stiftung Warentest ein Mangelhaft, da Gepäckträger und Sattelstütze gebrochen waren. (Bildquelle: fischer-fahrradshop.de)
Wie zeigen sich die E-Bikes von Fischer in professionellen Tests?
Die Bewertungen der Tester variieren bei Fischer deutlich. Während günstige Einstiegsmodelle im anspruchsvollen Test der Stiftung Warentest wegen Mängeln in Sicherheit und Material häufig schlecht abschneiden, sind die neueren höherpreisigen Modelle der Cita- und Viator-Baureihen seit 2023/2024 in der Testdatenbank vertreten und weisen ein differenzierteres Bild auf. Fachradmagazine bewerten lieber Fahreigenschaften, Ausstattung und Komfort. Kleinigkeiten wie eine hakende Federsattelstütze oder unsauber geführte Kabel fallen hier ins Gewicht, doch insgesamt erhalten die E-Bikes von Fischer in der Fachpresse bessere Bewertungen.Die unterschiedliche Herangehensweise der Testmagazine zeigt sich daran, dass Stiftung Warentest strenge Belastungstests durchführt, während Fachmagazine wie Elektro Rad mehr Gewicht auf Alltagstauglichkeit und Fahrkomfort legen. Ein gemeinsamer Kritikpunkt in Tests ist das vergleichsweise hohe Gewicht der Fischer-Pedelecs sowie das Flattern einzelner Modelle mit tiefem Einstieg bei höheren Geschwindigkeiten.
Aktuelle Stiftung Warentest-Ergebnisse für Fischer (Stand 2024/2025): Im City-E-Bike-Test 2023 wurde das Fischer Cita 5.0i (ca. 2.580 Euro) geprüft; im Trekking-E-Bike-Test 2024 war das Fischer Viator 4.2i (ca. 2.150 Euro) im Testfeld. Ältere günstige Einstiegsmodelle schnitten in Belastungstests wiederholt mangelhaft ab – so erhielt etwa das Cita 6.0 wegen eines gebrochenen Sattelrohrs ein „Ausreichend". Die aktuellen Mittel- und Oberklassemodelle von Fischer zeigen ein deutlich verbessertes Bild. Für aktuelle Testnoten empfiehlt sich ein Blick in die kostenpflichtige E-Bike-Datenbank der Stiftung Warentest auf test.de.
Besonderes Augenmerk verdienen die elektrisch unterstützten Mountainbikes aus der Montis/EM-Modellreihe, die mit hochwertigen Markenkomponenten ausgestattet sind und sowohl bei Reichweite als auch Gewicht positiv auffallen.
Fischer setzt je nach Modell auf Motoren von Bafang oder Brose. Während Bafang-Antriebe in preisgünstigeren Modellen zum Einsatz kommen, sind Brose-Mittelmotoren in der gehobenen Cita- und Viator-Klasse zu finden und gelten als besonders laufruhig und kräftig. (Bildquelle: fischer-die-fahrradmarke.de)
Was sollte man beim Kauf eines Fischer-Pedelecs beachten?
Fischer-Räder werden in der Regel vormontiert geliefert. Normalerweise müssen nur die Pedale montiert und der Lenker eingestellt werden, was wenig technisches Know-how erfordert. Allerdings berichten Bewertungen im Internet wiederholt davon, dass Bremsen und Schaltung nicht vollständig justiert sind. In solchen Fällen ist es ratsam, entweder den Vor-Ort-Service von Fischer in Anspruch zu nehmen oder eine nahegelegene Fahrradwerkstatt aufzusuchen.Das Fischer-Sortiment deckt heute eine breite Preisspanne ab: Einstiegsmodelle starten knapp unter 1.000 Euro, während höherwertige Cita- und Viator-Modelle mit Brose-Mittelmotoren und größeren Akkus im Bereich von 2.000 bis 3.500 Euro liegen. Je nach Modell setzt Fischer auf Motoren von Bafang (günstigere Modelle, Heck- oder Frontantrieb) oder Brose (Mittelklasse und Oberklasse, besonders laufruhiger Mittelmotor). Brose-Antriebe bieten dabei mehr Fahrgefühl und kraftvollere Unterstützung, besonders an Steigungen. Fischer hat die Qualität in den vergangenen Jahren stetig verbessert, insbesondere in den mittleren und oberen Preissegmenten.
Steuergeräte mit Touchscreen, Navigation und Fitnessfunktionen gehören im Fischer-Sortiment nur zur Oberklasse. (Bildquelle: fischer-die-fahrradmarke.de)
Günstige City-Pedelecs von Fischer sind oft mit Frontmotoren ausgestattet. Diese sind für gemütliche Fahrten auf trockenem Untergrund gut geeignet. Auf nassem Boden kann jedoch die Vorderachse wegen des hecklastigen Gewichts den Bodenkontakt verlieren und wegrutschen. Mittel- oder Heckmotoren übertragen kraftvoller auf das Hinterrad und bieten besonders an Steigungen mehr Vortrieb.
Das Thema Akku-Reichweite verlangt Priorisierungen. In der Stadt genügen oft kleinere Akkus mit 300 bis 400 Wh. Für Tourenfahrer wiederum ist eine größere Kapazität entscheidend – höherwertige Fischer-Modelle wie das Viator 4.2i bieten inzwischen Akkukapazitäten von über 700 Wh, was für anspruchsvollere Ausflüge deutlich mehr Spielraum gibt.
Fischer E-Bikes im Gewichtsvergleich: Die drei leichtesten Modelle
Fischer-Pedelecs sind im Vergleich hinsichtlich Gewicht meist schwerer, was sich unter anderem beim Handling, dem Treppen-Transport und der Reichweite bemerkbar macht. Dennoch gibt es durchaus Modelle, die unter diesem Gesichtspunkt besser abschneiden.| Gewicht | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
|
ab 1799,00 € ![]() ohne Endnote
|
24 kg |
Käufer: Motor „der Hammer“ Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
14 Meinungen 0 Tests |
|
|
ab 1599,00 € ![]() Gut 2,1 |
25,2 kg |
Kleine Mätzchen machen den Weg zur Fahrradwerkstatt unabdingbar Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
6 Meinungen 1 Test |
|
|
ab 1359,00 € ![]() Gut 1,9 |
25,8 kg |
Economy-„SUV“ Weiterlesen |
Weiterlesen |
Weiterlesen |
20 Meinungen 1 Test |





























