Die bes­ten S-​Pede­lecs | Test 09/2026

Speed-Pedelecs unterstützen bis 45 km/h und sind ab ca. 3.000 Euro erhältlich. Fahrerlaubnis und Versicherungskennzeichen erforderlich.

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S-​Pede­lecs Bes­ten­liste

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7 Ergebnisse · Sortiert nach: Beste Produkte

1
Haibike Adventr 10 Sand / Black 2025 L von HAIBIKE
Hai­bike Adventr 10 Sand / Black 2025 L

27,5" • 12 Gänge

Bosch Per­for­mance CX Antrieb für kraft­volle Unter­stüt­zung
FaFit24 - eRetail-Store GmbH

5.699,00 €

eBay

5.699,00 €

we cycle.de

5.699,00 €

2
Winora Sinus FS R5f PRO eBike von Winora
Winora Sinus FS R5f PRO eBike

27,5"

Voll­ge­fe­der­tes Design mit leis­tungs­star­kem Motor
Fahrrad24.de

6.299,00 €

we cycle.de

6.299,00 €

3
Orbea Kemen Mid SUV 30 von Orbea
Orbea Kemen Mid SUV 30

29"

FaFit24 - eRetail-Store GmbH

3.249,00 €

4
Prophete Dice 1.0 E-MTB E-Bike 27,5
–8%
Pro­phete Dice 1.0 E-​MTB E-​Bike 27,5"

27,5" • 8 Gänge

Robus­tes Design mit leis­tungs­star­kem Motor
Kaufland

969,00 €

Lidl Online-Shop

1.044,00 €

OBI

1.084,00 €

5
Die besten S-Pedelecs | Test 09/2026 von Prophete
Pro­phete E-​Bike Trek­kin­grad Stack 5.8 – 10 Gang Shi­mano Deore

29" • Akku: 720 Wh

Kom­bi­niert hohe Reich­weite mit star­ken Antrieb
Baur Versand

2.199,00 €

Otto.de

2.199,00 €

6
Kalkhoff Entice 7.B Move+ 750 Diamant von Kalkhoff
Kalk­hoff Entice 7.B Move+ 750 Dia­mant

27,5"

FaFit24 - eRetail-Store GmbH

3.599,00 €

7
Husqvarna Crosser 2 Trapez von Husqvarna
Hus­qvarna Cros­ser 2 Tra­pez

27,5" • Akku: 250 Wh

Kraft­vol­les E-​Bike mit umfang­rei­cher Aus­stat­tung
Kaufland

2.868,99 €

Otto.de

2.987,29 €

FaFit24 - eRetail-Store GmbH

3.499,00 €

Inhaltsverzeichnis

S-Pedelecs Tem­po­rausch gibt es kaum unter 3.000 Euro

Obwohl S-Pedelecs nur einen geringen Teil des Gesamtumsatzes im E-Bike-Segment ausmachen und dementsprechend überschaubar in den Herstellerportfolios gestreut sind, fällt die Wahl nicht leicht. Denn kaum ein Hersteller lässt es sich nehmen, seine Trümpfe in eindrucksvolle Grafiken, verlockende Hochglanz-Aufnahmen und einleuchtende Argumente zu verwandeln. Nüchtern betrachtet unterteilt sich der Markt der Express-Pedelecs recht gleichmäßig in Allround-Modelle, Tour-Varianten und Sportskanonen, hier und da finden sich auch einige Designbetonte. Alle machen ihre Sache in der Summe ganz ordentlich und überzeugen mit Kraft, Reichweite und mehr oder weniger ausbalanciertem Fahrverhalten. Eine Randnotiz vorweg: Der Geschwindigkeitsrausch bei der ersten Probefahrt im Hof des Händlers übertüncht schnell kleine Schwächen. Gut beraten ist, wer das Bike der Wahl auch in der vorgesehenen Zielumgebung ausgiebig testen kann. Diesem Anspruch trägt derzeit nur ein Anbieter in vollem Umfang Rechnung: Flitzbike liefert das Testbike zur Probefahrt direkt an den Wohnort – gegen „Miete". Ein Ausflugswochenende in Zweisamkeit liegt derzeit bei 119 Euro.

Die Aus­rich­tun­gen der Anbie­ter im Über­blick

Umsatteln ist teuer. Kalkhoff repräsentiert preislich derzeit die untere Kante und schickt S-Pedelecs um die 3.000 Euro ins Rennen. Nach oben hin eröffnet sich ein breites Spektrum, in dem sich Stevens, BH Bikes und Kreidler das Mittelfeld teilen. Innerhalb dieser Triade findet sich bei BH Bikes in der Nitro-Modellreihe das größte Angebot – vertreten ist alles vom MTB bis zum Cityrad – Kostenpunkt: etwa 3.500 Euro für die erschwinglichsten S-Pedelecs. Die Innovation hingegen bündelt sich bei Flitzbike, in dessen Sortiment der Kettenantrieb durch wartungsarme Riemen ersetzt wurde. Allerdings sind dafür auch 4.000 – 5.000 Euro fällig. Es geht noch teurer, bei Stromer. Mit einer Akkukapazität von etwa 1.000 Wattstunden liegt das „ST2" (derzeit etwa 6.000 Euro) unter dem Reichweitenaspekt an der Spitze. Das ist doppelt so viel wie bei den derzeitigen Platzhirschen. Erste Hausummer für ausgemachte Bergspezialisten ist Haibike – dessen Räder aber noch aufgerüstet werden müssen, um hierzulande auch im Straßenverkehr eingesetzt werden zu dürfen. Gegenwind gibt es von Konkurrent KTM aus der Macina-Reihe, die hat ein Fully, Hardtail und ein Tourenrad, Kosten 4500 aufwärts, bis fast 6000 Euro.

S-Pedelec-Motoren im Vergleich
Überblick: S-Pedelec-Motoren im Vergleich

S-​Pede­lec-​Moto­ren: Bosch und Kalk­hoffs „Impulse" domi­nie­rend

Panasonic und Yamaha spielen auf dem Markt der „45er" keine Rolle, dominiert wird das Feld von Boschs Speed-Variante der Performance-Modellfamilie und Kalkhoff. Die Hersteller setzen sehr unterschiedliche Prioritäten: Beim Impulse-Aggregat wird mit einer optionalen Rücktrittbremsfunktion und flüssigem Schalten auch unter hohem Pedaldruck geworben (bei Ketten- und Nabenschaltungen gleichermaßen), während Hersteller wie BH Bikes oder Go Swiss mit unauffälligen Heckantriebseinheiten und Energierückgewinnung beim Bergab-Fahren um die Käufergunst buhlen. Letzteres „Feature" kann Ihnen, abhängig vom Modell und Akku, immerhin einen Reichweitenvorsprung von satten 10 – 15% einfahren.

Fahr­er­laub­nis für S-​Pede­lecs?

Eine wirklich eindeutige Rechtsprechung in Bezug auf die Fahrerlaubnis für S-Pedelecs besteht noch nicht, die verfügbaren Informationen stehen nicht selten im Widerspruch zueinander. Das Bundesverkehrsministerium sieht es so:

„Verkehrsrechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind nur solche Elektrofahrräder, die mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer maximalen Nenndauerleistung von 0,25 kW ausgestattet sind (...) und beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder wenn der Fahrer im Treten einhält, unterbrochen wird. (...) Zum Betrieb dieser Fahrzeuge ist (...) keine Fahrerlaubnis oder Mofa-Prüfbescheinigung erforderlich. (...) Elektrofahrräder, die nicht den vorgenannten Bedingungen entsprechen (zum Beispiel höhere Nenndauerleistung oder höhere Geschwindigkeiten), fallen in den Anwendungsbereich der harmonisierten Vorschriften zur Typgenehmigung von zweirädrigen oder dreirädrigen Kraftfahrzeugen (...) und sind als Krafträder bzw. Kleinkrafträder einzustufen." (Quelle: Webseite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Demnach sind S-Pedelecs fahrerlaubnispflichtig. Erforderlich ist damit ein Führerschein der Klasse AM und ein Mindestalter von 16 Jahren. Dabei handelt es sich jedoch lediglich um eine Rechtsauslegung. Andere Quellen wie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub e.V. sprechen lediglich von einer Mofa-Prüfbescheinigung. Übrigens: Wer eine PKW-Fahrerlaubnis (Klasse B) besitzt oder vor dem 01.04.1965 geboren wurde, muss sich darüber keine Gedanken machen.

Wer­den eine Betriebs­er­laub­nis und ein Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen benö­tigt?

Klares Ja in beiden Punkten. S-Pedelecs, die über den Händler bezogen werden, verfügen im Regelfall auch über eine Betriebserlaubnis für den Einsatz im Straßenverkehr. Anders verhält es sich bei Rädern mit nachgerüstetem Elektromotor, die zunächst keine Betriebserlaubnis besitzen und vor dem ersten Einsatz zum TÜV müssen. Um die Haftpflicht abzudecken, bedarf es außerdem einer entsprechenden Haftpflichtversicherung und eines Versicherungskennzeichens (erhältlich über die Versicherungen, ab etwa 30 EUR im Jahr).

Helmpf­licht für Speed-​Pede­lecs?

Auch das Tragen eines Helms gehört zu den kontrovers diskutierten Themen. Stellt man S-Pedelecs den Mofas gleich, so wäre das Tragen eines Helms Pflicht. So sieht es aktuell auch der ADAC. Doch ob Pflicht oder nicht, das Tragen eines Helms macht aus vernunftorientierter Sicht in jedem Fall Sinn, denn bei 45 Stundenkilometern sind Fahrer natürlich einem deutlich höheren Risiko beim Sturz ausgesetzt. Übrigens bietet die Radsportindustrie zwischenzeitlich eine ganze Reihe von Helmen, die speziell für den Pedelec-Einsatz vorgesehen sind (zum Beispiel der Alpina E-Helm). Der klassische Mofa-Helm tut es aber sicher auch.

Wel­che beson­de­ren Spe­zi­fi­ka­tio­nen müs­sen S-​Pede­lecs im Stra­ßen­ver­kehr erfül­len?

Neben dem gut sichtbar angebrachten Versicherungskennzeichen benötigen das S-Pedelec auch einen Rückspiegel und muss auch die Vorgaben in Bezug auf die Beleuchtung erfüllen. Im Gegensatz zu den normalen Pedelecs ist der Transport von Kindern im Anhänger nicht gestattet.

Ver­wandte Suchen

Häu­fig gestellte Fra­gen (FAQ)

Was gilt es beim Kauf eines S-Pedelecs zu beachten?
Achten Sie auf die Motorleistung, die Reichweite der Batterie und das Gewicht des S-Pedelecs, um sicherzustellen, dass es Ihren Bedürfnissen entspricht und eine angenehme Fahrt ermöglicht.
Welche rechtlichen Bestimmungen gelten für S-Pedelecs?
S-Pedelecs gelten rechtlich als Kleinkrafträder und benötigen eine Versicherung, ein Kennzeichen sowie einen Führerschein der Klasse AM oder höher.
Was sind die Vorteile eines S-Pedelecs im Vergleich zu herkömmlichen E-Bikes?
S-Pedelecs bieten eine höhere Unterstützung bis zu 45 km/h, was sie ideal für längere Strecken und schnelle Fahrten in städtischen Gebieten macht.
Welche besonderen Features sollte ich bei der Auswahl eines S-Pedelecs berücksichtigen?
Achten Sie auf hochwertige Bremsen, eine gute Federung und komfortable Ergonomie, um Sicherheit und Fahrkomfort zu gewährleisten.
Sind S-Pedelecs auch für den Alltag geeignet?
Ja, dank ihrer Geschwindigkeit und Reichweite sind S-Pedelecs hervorragend für den täglichen Pendelverkehr geeignet und bieten eine umweltfreundliche Alternative zum Auto.

Aus unse­rem Maga­zin