Stärken
Schwächen
Herstellerprofil: Pegasus E-Bikes für Alltag und Tour
Pegasus setzt bei seinen E-Bikes konsequent auf Mittelmotor-Antriebe – gut für die Fahrdynamik und Gewichtsverteilung. (Bild: pegasus-bikes.de)
Pegasus ist seit mehr als 40 Jahren im Fahrradmarkt aktiv und gehört zu den meistverkauften Fahrradmarken in Deutschland. Das Sortiment konzentriert sich auf City-, Trekking- und Kompaktpedelecs – sportliche Hochleistungsmodelle gehören nicht dazu. Die E-Bikes werden über den stationären Fachhandel sowie spezialisierte Online-Händler vertrieben; Pegasus ist Mitglied der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG). Einstiegsmodelle aus der Solero-Reihe sind ab rund 2.000 Euro erhältlich, gehobene Modelle wie das Premio EVO kosten ab rund 4.300 Euro aufwärts.
Testcheck: Wie schneidet Pegasus im Test ab?
Auf Basis aller bei Testberichte.de gelisteten Tests mit Endnote erzielt Pegasus die Gesamtnote 1,7. Ausreißer: 2018 erhielt das Premio E10 von der Stiftung Warentest das Gesamturteil „ausreichend", weil im Dauertest eine Schweißnaht am Rahmen angerissen war – ein irreparabler Schaden, wie er am Prüfstand der Warentester auch schon bei einigen unmotorisierten Modellen auftrat.Neuere Tests zeichnen ein deutlich positiveres Bild: Das Premio Evo 10 Lite erhielt in der Stiftung-Warentest-Ausgabe 06/2024 das Urteil „gut" – und das Focus-Magazin kürte das Modell zum Preis-Leistungssieger. Auch das Solero Evo 8F schnitt beim letzten Stiftung-Warentest-Vergleich mit dem Urteil „gut" ab. Antrieb und Fahreigenschaften wurden gelobt, leichte Abzüge gab es für Komfort und Akku-Handling.
Antriebssysteme: Bosch dominiert, Pinion als Alternative
Pegasus setzt konsequent auf Mittelmotor-Antriebe. Das Gros der Modelle läuft mit Bosch-Systemen, die gut auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind: Stadtmodelle erhalten die Active-Line-Antriebe, die für den Alltag völlig ausreichen. Trekkingräder wie die Premio-EVO-Serie werden mit dem stärkeren Bosch Performance Line CX bestückt – seit dem Modelljahr 2025 in der fünften Generation mit 85 Nm Drehmoment und besonders feinfühliger Sensorik. Daneben verbaut Pegasus in der Estremo-EVO-Reihe den Pinion-Getriebemotor, der mit Schaltautomatik erhältlich ist und extrem wartungsarm arbeitet. Shimano Steps ist vereinzelt ebenfalls im Sortiment vertreten.Die Akkus sind bei vielen Modellen vollständig im Rahmen integriert – ein klarer Vorteil für Schwerpunkt, Optik und Diebstahlschutz. Bei einfacheren Einstiegsmodellen sind Gepäckträger-Akkus noch im Angebot. Diese Bauform ist für gemütliche Stadtfahrten vertretbar; wer sportlicher unterwegs ist, auf unebenem Terrain fährt oder einen Gepäckträger für Taschen benötigt, greift besser zu einem Modell mit integriertem Rahmenakku.























