Elektrische Zahnbürsten

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Elektrozahnbürsten

Günstige No-Name-Modelle liegen im Preis immer noch deutlich über demjenigen herkömmlicher Handzahnbürsten, besitzen aber wie alle Elektrozahnbürsten den Vorteil der effizienteren Zahnreinigung. Neben Geräten mit oszillierenden Bürstenköpfen sind auch Schall- beziehungsweise Ultraschallzahnbürsten im Handel, die eine wesentlich höhere Drehgeschwindigkeit erreichen. Studien belegen immer wieder, das elektrische Zahnbürsten Zahnbeläge schneller und gründlicher entfernen als herkömmliche Zahnbürsten. Für gesunde Zähne und Zahnfleisch lohnt es sich also durchaus, zu den in der Anschaffung gegenüber Handzahnbürsten doch eher teuren Elektrozahnbürsten zu greifen. Dabei sind No-Name-Produkte immerhin bereits für 15 Euro im Handel. Modelle namhafter Markenhersteller dagegen werben mit verschiedenen Reinigungsformen und -arten (zum Beispiel für empfindliche Stellen oder Massagefunktionen für das Zahnfleisch) und Zubehör, sind aber teils erheblich teurer. Außerdem sind Komplettsets auf dem Markt, die eine Zahnbürste und eine Munddusche in einem Gerät kombinieren und aufgrund ihrer kompakten Bauweise ideal für kleine Bäder sind. Größter Vorteil der Elektrozahnbüste ist die hohe Geschwindigkeit des Bürstenkopfes. Einfache Geräte reinigen mit wenigstens 3.000 rotierenden Bewegungen pro Minute, wobei Modelle, die eine oszillierende Technik und einen kleinen Bürstenkopf verwenden, auch die problemlose Reinigung schwer zugänglicher Mundbereiche erlauben. Allerdings kann eine nicht ordnungsgemäße Handhabung auch leicht zu Zahnfleischproblemen führen: Zu starkes Aufdrücken reinigt nicht etwa besser sondern schädigt vielmehr das Zahnfleisch, das sich daraufhin zurückziehen und empfindsame Zahnhälse freilegen kann. Hochwertige Modelle verfügen daher zunehmend über eine Anpressdruckkontrolle, die Verletzungen des Zahnfleisches verhindert, und eine integrierte Putzzeituhr. Elektrozahnbürsten mit Schalltechnik erzeugen mit einem Linearmotor oder elektromagnetischen Impulsen zwischen 31.000 und 40.000 Bewegungen pro Minute. Mit dem hier meistens verwendeten großen Bürstenkopf sind sie allerdings etwas unhandlicher. Generell reicht es aber leider nicht aus, die Putzbewegungen automatisch ausführen zu lassen. Für ein optimales Ergebnis sollte der Benutzer den Bürstkopf zusätzlich manuell - am besten von unten nach oben und ohne Druck auszuüben - über die Zähne gleiten lassen. Sogenannte Ultraschallzahnbürsten wiederum stellen eine Weiterentwicklung der Schallzahnbürsten dar. Sie arbeiten mit bis zu 1,6 Millionen Schwingungen pro Sekunde und erfordern eine Spezialzahncreme, da der Reinigungseffekt nicht mechanisch, sondern ausschließlich über zerplatzende Schaumblasen herbeigeführt wird. Ultraschallzahnbürsten kommen weder mit den Zähnen noch mit dem Zahnfleisch in unmittelbarem Kontakt und bieten eine besonders schonende Zahnreinigung. Zur Zielgruppe gehören deshalb unter anderem Menschen mit sehr empfindlichen Zähnen oder Zahnfleischproblemen sowie Implantatträger. Sie erfordern allerdings ein wenig Übung beim Handling, weshalb sie für Kinder und Menschen mit motorischen Einschränkungen nicht geeignet sind. Übrigens ist nicht nur die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste teurer: Auch Ersatzbürsten in verschiedenen Stärken und mit speziellen Funktionen liegen im Preis meistens über dem einer Handzahnbürste. Bei einigen Modellen lassen sich auch Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) oder Spezialbürsten zur Entfernung hartnäckiger Beläge (Tee, Kaffee) sowie Polierbürsten aufsetzen. Ebenso sind spezielle Elektrozahnbürsten für Kinder im bunten Design oder in Form einer Spielzeugfigur im Handel.