Elektrische Zahnbürsten

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Ratgeber zu Elektro-Zahnbürsten

Oszillierend oder mit Schall?

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. schon einfache elektrische Zahnbürsten putzen gründlicher als Handzahnbürsten
  2. Faustformel: Je höher die Vibrationsfrequenz, desto besser das Reinigungsergebnis
  3. Unterschiede zwischen Schallzahnbürste und oszillierender Zahnbürste liegen hauptsächlich in Form und Bewegung des Bürstenkopfs
  4. Kostentreiber sind oft Ausstattungsmerkmale wie Timer, Andruckkontrolle und Putzmodi
  5. Schallzahnbürsten etwa zehnmal schneller als klassische E-Zahnbürsten

Elektrische Zahnbürsten putzen mit mindestens 3.000 Umdrehungen pro Minute den Schmutz von den Zähnen, Schallzahnbürsten sogar mit rund 30.000. Das schafft man mit einer manuellen Zahnbürste nicht. Und genau darin liegt auch der Vorteil einer Elektro-Zahnbürste: Sie putzt wesentlich effizienter. Außerdem sind sie in der Lage, Fehler in der Putztechnik auszugleichen - eine richtige Handhabung vorausgesetzt.


Oszillierende Zahnbürste vs. Schallzahnbürste – wo liegen die Unterschiede?

Elektrische Zahnbürsten unterscheidet man in oszillierende Bürsten und Schallzahnbürsten. Dabei ist nicht nur die Art der Bewegung verschieden, sondern auch der Bürstenkopf und das Handling der Bürsten. Oszillierende Zahnbürsten haben einen kleinen, runden Bürstenkopf, der sich rotierend in abwechselnde Richtungen bewegt. Die Bürstenköpfe teurer Elektrozahnbürsten bewegen sich zusätzlich pulsierend vor- und rückwärts. Der Vorteil der kleinen Bürstenköpfe ist, dass man auch schwer zu erreichende Stellen relativ leicht bürsten kann. Allerdings dauert das Putzen länger, da nur jeder Zahn einzeln gereinigt werden kann. Ein Nachteil dieser Zahnbürsten ist die Verletzungsgefahr: Putzt man zu aggressiv, kann das Zahnfleisch verletzt werden. Im schlimmsten Fall provoziert man sogar einen Zahnfleischrückgang. Um das zu vermeiden, verfügen teurere E-Zahnbürsten über eine Andruckkontrolle.

Elektrische Zahnbürste mit Schalltechnologie Schallzahnbürsten mit "Easy-Start", hier Philips Sonicare +6 series HX6921/06, helfen Einsteigern, sich an das Kitzeln im Mund zu gewöhnen.

Diese Gefahr besteht bei Schallzahnbürsten nicht, da hier ohne großen Druck gearbeitet wird. Schallzahnbürsten sind noch etwas jünger als oszillierende Bürsten und stellen im Grunde eine Weiterentwicklung dar. Sie werden mit Linearmotor oder elektromagnetischen Impulsen angetrieben. So schaffen sie rund 30.000 Bewegungen pro Minute und sind damit zehnmal schneller als die herkömmlichen Elektrozahnbürsten. Die vibrierenden Auf- und Abwärtsbewegungen sind so schnell, dass Schallwellen entstehen, die man als Brummen wahrnimmt. Ein weiterer Vorteil der Schallzahnbürsten soll darin liegen, dass durch die Vibrationen im Mundraum Flüssigkeitsströmungen erzeugt werden. So sollen auch Zahnzwischenräume gereinigt werden können. Dass das tatsächlich der Fall ist, wird von vielen Zahnärzten allerdings bezweifelt. Darüber hinaus haben auch die Schallzahnbürsten einen Nachteil, denn sie verursachen ein Kribbeln im Mundraum, das von manchem als unangenehm empfunden wird. Viele empfindliche Menschen tun sich damit schwer. Bürsten mit "Easy Start-Funktion" – etwa bei Philips Sonicare Schallzahnbürsten – helfen den Nutzern, sich an das Putzen mit einer E-Zahnbürste zu gewöhnen. Die Unterschiede zwischen beiden Zahnbürstenarten liegen nicht nur in der Bewegung, sondern auch in der Form der Bürstenköpfe.  Bei der Schallzahnbürste ist der Kopf wie bei einer Handzahnbürste eher lang. Es können also mehrere Zähne gleichzeitig geputzt, aber schwierige Stellen nicht so leicht erreicht werden. Die Umstellung von der Handzahnbürste zur Schallzahnbürste fällt leichter, weil die Putztechniken sich kaum unterscheiden. Im Grunde unterstützt die Vibration nur die manuelle Putztechnik, anders als bei der oszillierenden Bürste, bei der die Putzbewegungen fast komplett – bis auf das Versetzen des Bürste auf den nächsten Zahn – vom Gerät übernommen wird.

Die Reinigungsleistung: Die besten Elektrozahnbürsten punkten mit hoher Vibrationsfrequenz

Testsieger Oral-B Genius 9000 in einer Variante mit Sensitiv-Bürste. Im Dunstkreis von Testsieger Oral-B Genius 9000: Das Schwestermodell 9000S bietet eine zusätzliche "Sensitiv-Aufsteckbürste" für empfindliche Zähne.

Ein Indikator für die Reinigungsleistung einer elektrischen Zahnbürste ist die Frequenz. Je mehr Bewegungen der Bürstenkopf pro Minute vollzieht, desto besser ist auch das Reinigungsergebnis. Dabei ist aber auch zu beachten, wie weit der Weg des Bürstenkopfs pro Schwingung ist. Wenn die Amplitude drei bis vier Millimeter beträgt, kann man von einer guten Reinigungsleistung ausgehen.

Die Ausstattung: Wozu brauche ich Timer, Andruckkontrolle, Putzmodi?
Elektrische Zahnbürsten sind bereits für 10 Euro zu bekommen. Aber es gibt auch Modelle für weitaus mehr Geld. Der Preis hängt vor allem von der Ausstattung und vom Akku ab. Während man bei einfachen Geräten häufig nur zwischen zwei Geschwindigkeitsstufen wählen kann, bieten Hightech-Modelle spezielle Putz-Modi oder auch Timer und Warnfunktionen. Eine Andruckkontrolle ist besonders bei oszillierenden Zahnbürsten eine sinnvolle Sache, denn wird zu stark aufgedrückt, macht sich die Zahnbürste bemerkbar. Zusätzlich zu den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen verfügen teurere Geräte auch über verschiedene Putzmodi. So gibt es unter anderem Funktionen zur Zahnfleischmassage oder speziell zur Zahnaufhellung.

Ebenfalls recht hilfreich ist ein Timer. Diese gibt es in verschiedenen Varianten. Einfachere Modelle mit Putzzeit-Timer schalten die Bürste aus, wenn eine bestimmte Zeit abgelaufen ist, die diffizilere Variante ist der Intervall-Timer: Nach einer bestimmten Putzzeit ''ruckelt'' die Bürste und ruft den Putzer zum Wechsel des Gebiss-Quadranten auf. Es gibt sogar bereits Modelle, die mit einem separaten Display ausgestattet sind, das man gut sichtbar zum Beispiel am Spiegel befestigen kann. Wer bereits viele Jahre Putzerfahrung hat, der hat die Putzdauer allerdings sicher bereits im Gefühl. Aber gerade für Kinder ist diese Timer-Funktion sehr hilfreich. Wichtig ist natürlich auch der Akku. Wünschenswert ist eine große Ausdauer des Akkus. Auch sollte man darauf achten, dass der Akku austauschbar ist - und das ist er vor allem bei billigeren Modellen in den seltensten Fällen.

Bestenliste: Zahnbürsten mit langer Akkulaufzeit in Minuten

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Acevivi S8 Gut (2,4)
2 Philips Sonicare DiamondClean Roségold Edition HX9312/04 Sehr gut (1,2)
3 Philips Sonicare FlexCare Platinum 6 Series HX9111/20 Gut (1,7)

Tipp: Beim Kauf einer Zahnbürste sollte man darauf achten, dass die Ersatzbürstenköpfe, die wie bei Handzahnbürsten alle drei Monate ausgetauscht werden sollten, leicht nachkaufbar sind. Wer zu günstigen Produkten oder Aktionsware vom Discounter greift, muss damit rechnen, dass Ersatzbürstenköpfe nur schwer oder nur für kurze Zeit zu bekommen sind.

Autor: Judith-H.

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Elektrische Zahnbürsten

Günstige No-Name-Modelle liegen im Preis immer noch deutlich über demjenigen herkömmlicher Handzahnbürsten, besitzen aber wie alle Elektrozahnbürsten den Vorteil der effizienteren Zahnreinigung. Neben Geräten mit oszillierenden Bürstenköpfen sind auch Schall- beziehungsweise Ultraschallzahnbürsten im Handel, die eine wesentlich höhere Drehgeschwindigkeit erreichen. Studien belegen immer wieder, das elektrische Zahnbürsten Zahnbeläge schneller und gründlicher entfernen als herkömmliche Zahnbürsten. Für gesunde Zähne und Zahnfleisch lohnt es sich also durchaus, zu den in der Anschaffung gegenüber Handzahnbürsten doch eher teuren Elektrozahnbürsten zu greifen. Dabei sind No-Name-Produkte immerhin bereits für 15 Euro im Handel. Modelle namhafter Markenhersteller dagegen werben mit verschiedenen Reinigungsformen und -arten (zum Beispiel für empfindliche Stellen oder Massagefunktionen für das Zahnfleisch) und Zubehör, sind aber teils erheblich teurer. Außerdem sind Komplettsets auf dem Markt, die eine Zahnbürste und eine Munddusche in einem Gerät kombinieren und aufgrund ihrer kompakten Bauweise ideal für kleine Bäder sind. Größter Vorteil der Elektrozahnbüste ist die hohe Geschwindigkeit des Bürstenkopfes. Einfache Geräte reinigen mit wenigstens 3.000 rotierenden Bewegungen pro Minute, wobei Modelle, die eine oszillierende Technik und einen kleinen Bürstenkopf verwenden, auch die problemlose Reinigung schwer zugänglicher Mundbereiche erlauben. Allerdings kann eine nicht ordnungsgemäße Handhabung auch leicht zu Zahnfleischproblemen führen: Zu starkes Aufdrücken reinigt nicht etwa besser sondern schädigt vielmehr das Zahnfleisch, das sich daraufhin zurückziehen und empfindsame Zahnhälse freilegen kann. Hochwertige Modelle verfügen daher zunehmend über eine Anpressdruckkontrolle, die Verletzungen des Zahnfleisches verhindert, und eine integrierte Putzzeituhr. Elektrozahnbürsten mit Schalltechnik erzeugen mit einem Linearmotor oder elektromagnetischen Impulsen zwischen 31.000 und 40.000 Bewegungen pro Minute. Mit dem hier meistens verwendeten großen Bürstenkopf sind sie allerdings etwas unhandlicher. Generell reicht es aber leider nicht aus, die Putzbewegungen automatisch ausführen zu lassen. Für ein optimales Ergebnis sollte der Benutzer den Bürstkopf zusätzlich manuell - am besten von unten nach oben und ohne Druck auszuüben - über die Zähne gleiten lassen. Sogenannte Ultraschallzahnbürsten wiederum stellen eine Weiterentwicklung der Schallzahnbürsten dar. Sie arbeiten mit bis zu 1,6 Millionen Schwingungen pro Sekunde und erfordern eine Spezialzahncreme, da der Reinigungseffekt nicht mechanisch, sondern ausschließlich über zerplatzende Schaumblasen herbeigeführt wird. Ultraschallzahnbürsten kommen weder mit den Zähnen noch mit dem Zahnfleisch in unmittelbarem Kontakt und bieten eine besonders schonende Zahnreinigung. Zur Zielgruppe gehören deshalb unter anderem Menschen mit sehr empfindlichen Zähnen oder Zahnfleischproblemen sowie Implantatträger. Sie erfordern allerdings ein wenig Übung beim Handling, weshalb sie für Kinder und Menschen mit motorischen Einschränkungen nicht geeignet sind. Übrigens ist nicht nur die Anschaffung einer elektrischen Zahnbürste teurer: Auch Ersatzbürsten in verschiedenen Stärken und mit speziellen Funktionen liegen im Preis meistens über dem einer Handzahnbürste. Bei einigen Modellen lassen sich auch Zahnzwischenraumbürsten (Interdentalbürsten) oder Spezialbürsten zur Entfernung hartnäckiger Beläge (Tee, Kaffee) sowie Polierbürsten aufsetzen. Ebenso sind spezielle Elektrozahnbürsten für Kinder im bunten Design oder in Form einer Spielzeugfigur im Handel.