Funk­ti­ons­ja­cken: Tests & Test­sie­ger

Bei Funktionsjacken finden Sie Outoorjacken jeder Art: Hardshells, Softshells, Regenjacken, Wanderjacken, Daunenjacken und 3-in-1-Jacken. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Outdoorjacken am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

1.810 Tests 213.200 Meinungen

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Ratgeber: Outdoorjacken

Das Drei-​Schich­ten-​Prin­zip

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Funktionsjacken eignen sich gut fürs Zwiebelprinzip
  • Nicht jede Outdoorjacke ist wasserdicht
  • Die Wassersäule gibt bei Regenjacken die Wasserdichtigkeit an
  • Funktionsjacken sind auch im Alltag praktisch
  • Es gibt für für jeden Zweck die passende Funktionsjacke
  • Doppeljacken vereinen mittlere und äußere Schicht

Outdoorjacken Funktionsjacken eignen sich optimal für Ihre Outdoorabenteuer. (Bildquelle: vaude.com)

Was sollten Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke wissen?

Wenn Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke stehen, stoßen Sie oft auf den Begriff Zwiebelschalenprinzip oder Zwiebelprinzip. Dabei handelt es sich um eine sinnvolle Kombination aus mehreren Funktionskleidungsschichten für optimalen Schutz bei jedem Wetter. Layer System, Drei-Lagen-Prinzip oder Drei-Schichten-Prinzip sind weitere Begriffe für diese Art sich zu kleiden.
Outdoorjacken haben den Vorteil, dass sie sowohl in Kombination mit weiterer Kleidung verwendet werden können als auch solo praktisch sind. Die Hersteller von Funktionsjacken haben für jede Aktivität passende Modelle im Portfolio. Um sowohl bei mildem Wetter als auch bei niedrigen Temperaturen eine passende Jacke zu haben, sollten Sie über die verschiedenen Typen von Funktionsjacken Bescheid wissen. Funktionsjacken kommen allerdings nicht nur bei Outdoorsportarten in Frage, sondern können durchaus auch im Alltag getragen werden. Die Hersteller bieten die Jacken meist in vielen unterschiedlichen Designs an, sodass Sie sich jederzeit mit Ihrer Outdoorjacke sehen lassen können – egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, auf Reisen oder bei einer Trekkingtour in alpinem Gelände.

Funktionsshirts Funktionsshirts eignen sich optimal als Base Layer unter der Funktionsjacke (Bildquelle: icebreaker.com)

Untere Schicht – Was ist ein Base Layer?

Wenn Sie bei niedrigen Temperaturen Sport treiben oder zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sollten Sie als erste Schicht (Base Layer) Funktionsunterwäsche oder Funktionsshirts tragen. Solche speziellen Unterhemden für Damen und Herren zeichnen sich durch sehr hohe Atmungsaktivität und schnelltrocknendes Material aus. Bei schweißtreibenden Tätigkeiten wird Feuchtigkeit effizient von innen nach außen geleitet, damit Ihr Körper trocken bleibt. Atmungsaktive Sportunterwäsche wärmt Sie und wirkt gleichzeitig einer Überhitzung des Körpers entgegen. Neben Unterhemden sowie Sport-BHs bieten die Hersteller auch spezielle Unterhosen für Herren oder Sport-Pantys für Damen an.

Mittlere Schicht – Welche Jacken eignen sich am besten als Mid Layer?

Dünne Funktionsjacken können Sie optimal als mittlere Schicht (Mid Layer) verwenden. Dafür kommen zum Beispiel Softshells, Thermojacken oder Fleecejacken in Frage. Sie zeichnen sich besonders durch einen kuscheligen Tragekomfort aus und sind daher meist angenehm weich und flexibel.

Fleecejacke Fleecejacken sind die klassischen, kuscheligen, atmungsaktiven Mid Layer (Bildquelle: vaude.com)

Fleecejacke - die beste Jacke für kuschelige Hüttenabende

Als klassische zweite Schicht können Sie Fleecejacken verwenden. Ihre Funktionen bieten viele Vorteile einer mittleren Schicht beim Zwiebelschalensystem. Fleecejacken sind bequem, isolieren Ihre Körperwärme und gewährleisten dadurch einen hohen Tragekomfort. Zudem zeichnen sie sich durch eine hohe Atmungsaktivität aus und unterstützen so das trockene Jackenklima bei anstrengenden Aktivitäten in den Bergen. Des Weiteren haben Jacken aus Fleece meist ein geringes Gewicht. Sie können ideal als Mid Layer verwendet werden, leisten aber auch einzeln getragen an kühlen Sommer- oder Frühlingstagen ihren Wärmedienst.

Softshell Softshelljacken eignen sich durch ihre körperbetonte Passform und hohe Bewegungsfreiheit optimal für sportliche Outdooraktivitäten (Bildquelle: mammut.com)

Softshelljacke - die beste Jacke für Sport

Die beliebten Softshelljacken haben ähnliche Eigenschaften wie Fleecejacken. Sie sind atmungsaktiv und meist wasserabweisend und windabweisend – jedoch nicht komplett wasserdicht. Dadurch können sie bei leichtem und nur kurz anhaltendem Regen durchaus auch solo getragen werden – bei warmem Wetter können Sie Softshells also auch als äußere Schicht tragen. Die Wassersäule von Softshells ist im Vergleich zur Wassersäule einer Regenjacke allerdings sehr niedrig. Wenn Sie sich mit einer Softshell länger bei starkem Regen draußen aufhalten, werden Sie nass.
Softshelljacken sind durch einen Elasthananteil im Material sehr flexibel und elastisch und bieten trotz einer oft enganliegenden Passform viel Bewegungsfreiheit. Somit eignen sich Softshells optimal für sportliche Outdoor-Aktivitäten. Durch ihr geringes Gewicht und ein im Vergleich zu Fleecejacken sehr kompaktes Packmaß können Softshelljacken problemlos im Wanderrucksack transportiert werden und jederzeit zum Einsatz kommen. Einige Modelle lassen sich sogar in der eigenen Jackentasche verstauen - diese Funktion nennt man Packaway.

Thermojacke Thermojacken sind eine gute Alternative zu Daunenjacken (Bildquelle: jack-wolfskin.de)

Thermojacke - die beste Alternative zur Daunenjacke

Bei niedrigen Temperaturen im Winter oder bei alpinen Hochtouren und Expeditionen in Polarregionen, aber auch bei kaltem Wetter im Alltag können sogenannte Thermojacken oder auch Isolationsjacken als zweite Schicht verwendet werden. Daunenjacken bieten genau wie Thermojacken mit synthetischer Wattierung gute Wärmeisolation, um den Körper vor Unterkühlung zu schützen. Solche Jacken sind meist nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend und sollten daher nicht bei starkem Regen getragen werden. Allerdings hat die synthetische Fütterung von Isolationsjacken im Vergleich zu Daunenjacken den entscheidenden Vorteil, dass sie auch im feuchten Zustand noch ausreichend Wärme isolieren. Thermojacken bieten sich vor allem bei Bergsportarten wie Eisklettern oder Skireisen an. Sie können wie Daunenjacken aber durchaus auch als leichte Winterjacke im Alltag getragen werden.

Hardshelljacke Durch Unterarmbelüftung optimieren Sie das Klima unter einer Hardshelljacke (Bildquelle: thenorthface.com)

Äußere Schicht – Welche Jacke ist der beste Shell Layer?

Um ideal vor schlechtem Wetter geschützt zu sein, verwenden Sie als äußere Schicht eine Hardshelljacke oder eine Regenjacke. Solche mehrlagigen Funktionsjacken sind durch ihre Membran nicht nur atmungsaktiv, sondern vor allem wasserdicht und winddicht. Meist sind die Nähte bei Hardshelljacken verklebt. So halten sie auch starkem und langanhaltendem Regen, Wind oder Schneefall stand und sorgen mit Hilfe der atmungsaktiven Membran dafür, dass zwischen Körper und Kleidung stets ein trockenes Klima herrscht. Sollte es bei schweißtreibenden Aktivitäten doch einmal zu feucht unter der Jacke werden, ist es von Vorteil, wenn die Hardshell oder Regenjacke über Reißverschlüsse unter den Armen verfügt. So können Sie für zusätzliche Belüftung sorgen.
Hardshelljacken sind aus robustem, langlebigem Material gefertigt, sodass sie sich gut fürs Klettern und Trekkingtouren eignen. Natürlich empfehlen Hardshelljacken sich auch für Wanderinnen und Wanderer oder im Alltag, wenn Regenwetter zu erwarten ist. Wenn Sie keinen Schutz vor Regen, sondern lediglich vor Kälte suchen, greifen Sie zu einer Daunenjacke oder einer Thermojacke. Durch eine Imprägnierung verlängern Sie die Wasserdichtigkeit ihrer Hardshelljacke oder stellen die Wasserdichtigkeit nach dem Waschen wieder her. Damit Sie beim Wandern im Regen auf einen Regenschirm verzichten können, sind die meisten Hardshelljacken und Regenjacken mit einer großen, anpassbaren Kapuze versehen. Unter viele Kapuzen von Funktionsjacken passt ein Helm, damit Sie auch auf dem Fahrrad oder beim Bergsteigen nicht auf den Regenschutz verzichten müssen. Manche Kapuzen können Sie auch unter dem Fahrradhelm tragen.

Doppeljacke 3-in-1-Jacken kombinieren die äußere Schicht und die mittlere Lage in einer Jacke (Bildquelle: thenorthface.com)

Viele Hersteller kombinieren die mittlere und die äußere Lage in einer Funktionsjacke und bieten sogenannte Doppeljacken oder 3-in-1-Jacken an. Das sind Funktionsjacken, bei denen zwei Outdoorjacken per Reißverschluss miteinander verbunden sind. Meist handelt es sich dabei um eine Fleecejacke (mittlere Schicht) und eine Hardshell (äußere Schicht). Es gibt sie aber auch mit einer Softshell oder einer wärmenden Thermojacke als mittlere Lage. Praktisch: Beide können jeweils immer auch einzeln getragen werden.

Windjacke Windjacken sind sehr leicht und lassen sich sehr klein zusammenpacken (thenorthface.com)

Wenn Sie lediglich auf der Suche nach einem Schutz vor Wind beim Laufen oder Fahrradfahren sind, können Sie zu einer Windjacke greifen. Solche Windstopper zeichnen sich durch eine hohe Winddichtigkeit aus, sind oft auch etwas wasserabweisend, aber nicht komplett wasserdicht. Windjacken sind extrem leicht und lassen sich sehr kompakt zusammenpacken. Windjacken eignen sich gut als Laufjacke oder Fahrradjacke, werden wegen ihres sportlichen Designs aber gern auch als Übergangsjacke im Alltag getragen.

Was bedeutet eigentlich Wassersäule?

Wenn in Tests der Stiftung Warentest oder anderer Fachmagazine sowie in den Produktinformationen der Hersteller Angaben zur Wasserdichtigkeit von Funktionsjacken gemacht werden, stoßen Sie immer wieder auf den Begriff Wassersäule. Doch was bedeutet das eigentlich? Und wie hoch sollte die Wassersäule bei einer guten Hardshelljacke oder einer Regenjacke sein?
Die Wassersäule gibt an, wieviel Wasserdruck ein Material standhält. Ursprünglich wurde der Druck, der auf ein Material ausgeübt wird, tatsächlich mit Hilfe eines mit Wasser gefüllten Röhrchens gemessen. So hat sich der Begriff Wassersäule als Messwert für Wasserdichtigkeit durchgesetzt. Je höher also die Wassersäule, desto höher ist der Wasserdruck, dem die Jacke standhält und somit auch die Wasserdichtigkeit. Zur Einordnung: Der Druck, der von einer liegenden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 1.000 Millimetern; der Druck, der von einer sitzenden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 5.000 Millimetern; der Druck, der von einer knienden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 14.000 Millimetern.

Hardshell Wassersäule Die Wassersäule gibt Auskunft über die Wasserdichtigkeit einer Funktionsjacke (Bildquelle: fjallraven.com)

Ob eine Wassersäule als gering oder hoch und somit die Jacke als wasserdicht bezeichnet werden kann und Ihren Ansprüchen genügt, ist also etwas schwierig zu bestimmen. In Deutschland gilt ein Material zum Beispiel schon ab einer Wassersäule von 1.000 Millimetern als wasserdicht, in der Schweiz gelten Textilien allerdings erst ab einer Wassersäule von 4.000 Millimetern als wasserdicht. Hochwertige und oft auch ziemlich teure Funktionsjacken von renommierten Herstellern wie beispielsweise The North Face, Mammut oder Marmot haben meist eine Wassersäule von über 10.000 Millimetern und robuste Hardshells für Trekking und Bergsteigen von Herstellern wie Schöffel, Vaude oder Jack Wolfskin weisen sogar Wassersäulen von bis zu 30.000 Millimetern auf. Hier können Sie sich auf absolute Wasserdichtigkeit verlassen. Liegt die Wassersäule unter 10.000 Millimetern, kann die Jacke zwar als wasserdicht bezeichnet werden und wird Sie sicherlich auch bei Regenschauern und Nieselregen trocken halten. Bei sehr starkem, langanhaltendem Regen werden solche Modelle allerdings früher oder später an ihre Grenzen stoßen. Die Wassersäule der meisten Regenjacken und Hardshells liegt zwischen 10.000 und 15.000 Millimetern und das ist für den Alltag auch völlig ausreichend. Damit die Wasserdichtigkeit Ihrer Jacke lange erhalten bleibt, wird eine regelmäßige Imprägnierung empfohlen.

3-in-1-Jacke Damen Viele Funktionsjacken haben eine gute Passform und eignen sich durchaus auch für den Alltag (Bildquelle: jack-wolfskin.de)

Welche Funktionsjacken schneiden in Tests und Meinungen am besten ab?

Funktionsjacken werden in ihren verschiedenen Modellen (Regenjacken, Windjacken, Laufjacken, Softshells, Hardshells) sehr häufig von den Experten der Fachmagazine wie outdoor, Bergsteiger, ALPIN oder ähnlichen Zeitschriften getestet. Aber auch die Expert:innen der Stiftung Warentest nehmen sich regelmäßig Outdoorjacken vor und testen ihre Membran auf Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit oder Atmungsaktivität.
Bei den Outdoor-Magazinen gehen die Tester:innen mehr auf den Tragekomfort und die Tauglichkeit für das jeweilige Einsatzgebiet ein. So ist es bei einer Jacke für Kletterer oder Bergsteiger zum Beispiel sehr wichtig, dass ein Helm unter die Kapuze passt. In Erfahrungsberichten von Kundinnen und Kunden erfahren Sie meist etwas über die Passform und den Schnitt der Jacken. In den Rezensionen lesen Sie auch, ob die Funktionsjacken regendicht sind und sich für Ihren Spaziergang bei schlechtem Wetter oder das Gassigehen mit dem Hund eignen. Auch die Nachhaltigkeit von Funktionsjacken ist immer häufiger ein großes Thema in Tests sowie in den Erfahrungsberichten der Kundinnen und Kunden. Die Hersteller haben immer öfter Jacken aus recyceltem und  fluorfreiem Material im Portfolio.

von Kai Frömel

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Was sollten Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke wissen?
  2. Untere Schicht – Was ist ein Base Layer?
  3. Mittlere Schicht – Welche Jacken eignen sich am besten als Mid Layer?
  4. Fleecejacke - die beste Jacke für kuschelige Hüttenabende
  5. ...

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„Was fürs Warme“ (Erschienen 06/2022)

Sommersoftshells sind die richtigen Begleiter für Touren bei mildem Wetter. Einige Modelle halten nicht nur Wind ab, sondern auch Nässe. ...

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