Funk­ti­ons­ja­cken: Tests & Test­sie­ger

Bei den Funktionsjacken finden Sie Outoorjacken jeder Art: Hardshells, Softshells, Regenjacken, Wanderjacken, Daunenjacken und 3-in-1-Jacken. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Outdoorjacken am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Funktionsjacken

Das Drei-​Schich­ten-​Prin­zip

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Outdoorjacken eignen sich gut fürs Zwiebelprinzip
  2. nicht jedes Modell ist wasserdicht
  3. Wassersäule gibt Wasserdichtigkeit an
  4. auch im Alltag praktisch
  5. für jeden Zweck ein passendes Modell
  6. Doppeljacken: mittlere und äußere Schicht in einem

Outdoorjacken Funktionsjacken eignen sich optimal für Ihre Outdoorabenteuer. (Bildquelle: vaude.com)

Was sollten Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke wissen?

Wenn Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke stehen, stoßen Sie oft auf den Begriff Zwiebelschalenprinzip oder Zwiebelprinzip. Dabei handelt es sich um eine sinnvolle Kombination aus mehreren Funktionskleidungsschichten für optimalen Schutz bei schwierigen Witterungsbedingungen. Layer System, Drei-Lagen-Prinzip oder Drei-Schichten-Prinzip sind weitere Begriffe für diese Art sich zu kleiden.
Outdoorjacken haben den Vorteil, dass sie sowohl im Verbund mit weiterer Kleidung verwendet werden können als auch solo praktisch sind. Die Outdoorhersteller haben für jede Aktivität passende Modelle im Portfolio. Um sowohl bei mildem Wetter als auch bei niedrigen Temperaturen eine passende Jacke zu haben, sollten Sie über die verschiedenen Typen von Funktionsjacken Bescheid wissen. Funktionelle Jacken kommen allerdings nicht nur bei Outdoorsportarten in Frage, sondern können durchaus auch im Alltag getragen werden. Die Hersteller bieten die Jacken meist in vielen unterschiedlichen Designs an, sodass Sie sich jederzeit mit Ihrer Outdoorjacke sehen lassen können – egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, auf Reisen oder bei einer Trekkingtour in alpinem Gelände.

Untere Schicht – Was ist ein Base Layer?

Wenn Sie bei niedrigen Temperaturen Sport treiben oder zum Beispiel mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, sollten Sie als erste Schicht (Base Layer) Funktionsunterwäsche tragen. Solche speziellen Unterhemden zeichnen sich durch sehr hohe Atmungsaktivität und schnelltrocknendes Material aus. Bei schweißtreibenden Tätigkeiten wird Feuchtigkeit effizient von innen nach außen geleitet, damit Ihr Körper trocken bleibt. Sportunterwäsche wärmt Sie und wirkt gleichzeitig einer Überhitzung des Körpers entgegen. Neben Unterhemden und Sport-BHs bieten die Hersteller auch spezielle Unterhosen für Herren oder Sport-Pantys für Damen an.

Outdoorjacken 2 Viele Hersteller kombinieren die mittlere und die äußere Schicht in einer Doppeljacke. (Bildquelle: thenorthface.de)

Mittlere Schicht – Was ist ein Mid Layer?

Dünne Outdoorjacken können Sie optimal als mittlere Schicht (Mid Layer) verwenden. Dafür kommen zum Beispiel Softshells, Thermojacken oder Fleecejacken in Frage. Sie zeichnen sich besonders durch einen hohen Tragekomfort aus und sind daher meist angenehm weich und flexibel.

Fleecejacken - die beste Jacke für kuschelige Hüttenabende

Als klassische zweite Schicht können Sie Fleecejacken verwenden. Ihre Funktionen bieten viele Vorteile einer mittleren Schicht beim Zwiebelschalensystem. Sie sind bequem, isolieren Ihre Körperwärme und gewährleisten dadurch einen hohen Tragekomfort. Zudem zeichnen sie sich durch ein gutes Feuchtigkeitsmanagement (hohe Atmungsaktivität) aus und unterstützen so das trockene Jackenklima bei anstrengenden Aktivitäten in den Bergen. Des Weiteren haben Jacken aus Fleece meist ein geringes Gewicht. Sie können ideal als Mid Layer verwendet werden, leisten aber auch einzeln getragen an kühlen Sommer- oder Frühlingstagen ihren Wärmedienst.

Softshell Softshelljacken eignen sich durch ihren körperbetonten Schnitt und hohe Flexibilität optimal für sportliche Outdooraktivitäten. (Bildquelle: mammut.com)

Softshelljacken - die beste Jacke für Sport

Die beliebten Softshelljacken haben ähnliche Eigenschaften wie Fleecejacken. Sie sind atmungsaktiv und meist wasserabweisend und windabweisend – jedoch nicht komplett wasserdicht. Dadurch können sie bei leichtem und nur kurz anhaltendem Regen durchaus auch solo getragen werden – bei warmem Wetter können Sie Softshells also auch als äußere Schicht tragen. Die Wassersäule von Softshells ist im Vergleich zur Wassersäule einer Regenjacke sehr niedrig. Wenn Sie sich mit einer Softshell länger bei starkem Regen draußen aufhalten, werden Sie nass.
Softshelljacken sind flexibel und haben meist einen enganliegenden Schnitt. Somit eignen sie sich optimal für sportliche Aktivitäten im Freien. Durch ihr geringes Gewicht und ein im Vergleich zu Fleecejacken sehr kompaktes Packmaß können Softshelljacken problemlos im Wanderrucksack transportiert werden und jederzeit zum Einsatz kommen. Einige Modelle lassen sich sogar in der eigenen Jackentasche verstauen - diese Funktjon nennt sich Packaway.

Thermojacke Thermojacken sind eine gute Alternative zu Daunenjacken (Bildquelle: jack-wolfskin.de)

Thermojacken - die beste Alternative zur Daunenjacke

Bei niedrigen Temperaturen im Winter oder bei alpinen Hochtouren und Expeditionen in Polarregionen, aber auch bei kaltem Wetter im Alltag können sogenannte Thermojacken oder auch Isolationsjacken als zweite Schicht verwendet werden. Daunenjacken bieten genau wie Thermojacken mit synthetischer Wattierung gute Wärmeisolation, um den Körper vor Unterkühlung zu schützen. Solche Jacken sind meist nicht wasserdicht, sondern nur wasserabweisend und sollten daher nicht bei starkem Regen getragen werden. Allerdings hat die synthetische Fütterung von Isolationsjacken im Vergleich zu Daunenjacken den entscheidenden Vorteil, dass sie auch im feuchten Zustand noch ausreichend Wärme isolieren. Dieser Jackentyp bietet sich vor allem bei Bergsportarten wie Eisklettern oder Skireisen an. Sie können aber durchaus auch als leichte Winterjacke im Alltag zum Einsatz kommen.

Äußere Schicht – Was ist ein Shell Layer?

Um ideal vor schlechtem Wetter geschützt zu sein, verwenden Sie als äußere Schicht eine Hardshell oder eine Regenjacke. Solche mehrlagigen Funktionsjacken sind durch ihre Membran nicht nur atmungsaktiv, sondern vor allem wasserdicht und winddicht. So halten sie auch starkem und langanhaltendem Regen, Wind oder Schneefall stand und sorgen dafür, dass zwischen Körper und Kleidung stets ein trockenes Klima herrscht. Sollte es bei schweißtreibenden Aktivitäten doch einmal zu feucht unter der Jacke werden, ist es von Vorteil, wenn die Hardshell oder Regenjacke über Reißverschlüsse unter den Armen verfügt. So können Sie für zusätzliche Belüftung sorgen.
Hardshells sind aus robustem, langlebigem Material gefertigt, sodass sie sich gut für Kletter- und Trekkingtouren eignen. Natürlich empfehlen sie sich auch für Wanderer oder im Alltag, wenn Regenwetter zu erwarten ist. Wenn Sie keinen Schutz vor Regen, sondern lediglich vor Kälte suchen, greifen Sie zu einer Daunen- oder Thermojacke.

Hardshells Die wasserdichten Hardshells haben oft Reißverschlüsse unter den Armen, die für Ventilation sorgen. (Bildquelle: thenorthface.com)

Viele Hersteller kombinieren den Mid Layer und den Shell Layer in einem Kleidungsstück und bieten sogenannte Doppeljacken oder 3-in-1-Jacken an. Das sind Funktionsjacken, bei denen zwei Outdoorjacken per Reißverschluss miteinander verbunden sind. Meist handelt es sich dabei um eine Fleecejacke (mittlere Schicht) und eine Hardshell (äußere Schicht). Es gibt sie aber auch mit einer Softshell oder einer wärmenden Thermojacke als mittlere Lage. Praktisch: Beide können jeweils immer auch solo getragen werden.

Was bedeutet eigentlich Wassersäule?

Wenn in Tests oder den Produktinformationen der Hersteller Angaben zur Wasserdichtigkeit von Funktionsjacken gemacht werden, stößt man immer wieder auf den Begriff Wassersäule. Doch was bedeutet das eigentlich? Und wie hoch sollte die Wassersäule bei einer guten Hardshell oder Regenjacke sein?
Die Wassersäule gibt an, wieviel Wasserdruck ein Material standhält. Ursprünglich wurde der Druck, der auf ein Material ausgeübt wird, tatsächlich mit Hilfe eines mit Wasser gefüllten Röhrchens gemessen. So hat sich der Begriff Wassersäule als Messwert für Wasserdichtigkeit durchgesetzt. Je höher also die Wassersäule, desto höher ist der Wasserdruck, dem die Jacke standhält und somit auch die Wasserdichtigkeit. Zur Einordnung: Der Druck, der von einer liegenden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 1.000 Millimetern; der Druck, der von einer sitzenden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 5.000 Millimetern; der Druck, der von einer knienden Person ausgeübt wird, entspricht einer Wassersäule von ungefähr 14.000 Millimetern.

Ob eine Wassersäule als gering oder hoch und somit die Jacke als wasserdicht bezeichnet werden kann, ist also etwas schwierig zu bestimmen. In Deutschland gilt ein Material zum Beispiel schon ab einer Wassersäule von 1.000 Millimetern als wasserdicht, in der Schweiz gelten Textilien allerdings erst ab einer Wassersäule von 4.000 Millimetern als wasserdicht. Hochwertige und oft auch ziemlich teure Outdoorjacken von rennomierten Herstellern wie beispielsweise The North Face, Mammut oder Marmot haben meist eine Wassersäule von über 10.000 Millimetern und robuste Hardshells für Trekking und Bergsteigen von Herstellern wie Schöffel, Vaude oder Jack Wolfskin weisen sogar Wassersäulen von bis zu 30.000 Millimetern auf. Hier können Sie sich auf absolute Wasserdichtigkeit verlassen. Liegt die Wassersäule unter 10.000 Millimetern kann die Jacke zwar als wasserdicht bezeichnet werden und wird Sie sicherlich auch bei Regenschauern und Nieselregen trocken halten. Bei sehr starkem, langanhaltendem Regen werden solche Modelle allerdings früher oder später an ihre Grenzen stoßen. Die Wassersäule der meisten Regenjacken und Hardshells liegt zwischen 10.000 und 15.000 Millimetern und das ist für den Alltag auch völlig ausreichend. Damit die Wasserdichtigkeit Ihrer Jacke lange erhalten bleibt, wird regelmäßiges Imprägnieren empfohlen.

Wie werden Outdoorjacken in Tests und von Kunden bewertet?

Funktionsjacken werden in ihren verschiedenen Modellen (Regenjacken, Windjacken, Laufjacken, Softshells, Hardshells) sehr häufig von den Experten der Fachmagazine wie outdoor, Bergsteiger, ALPIN oder ähnlichen Zeitschriften getestet. Aber auch die Stiftung Warentest nimmt sich regelmäßig Outdoorjacken vor und testet ihre Membran auf Wasserdichtigkeit, Winddichtigkeit oder Atmungsaktivität.

Bei den Outdoormagazinen gehen die Tester mehr auf den Tragekomfort und die Tauglichkeit für das jeweilige Einsatzgebiet ein. So ist es bei einer Jacke für Kletterer oder Bergsteiger zum Beispiel sehr wichtig, dass ein Helm unter die Kapuze passt. In Erfahrungsberichten von Kundinnen und Kunden erfahren Sie meist etwas über die Passform und den Schnitt der Jacken. In den Rezensionen lesen Sie auch, ob die Outdoorjacken regendicht sind und sich für Ihren Spaziergang bei schlechtem Wetter oder das Gassigehen mit dem Hund eignen.

Tests

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Funktionsjacken sind die besten?

Die besten Funktionsjacken laut Testern und Kunden:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Was sollten Sie vor dem Kauf einer Funktionsjacke wissen?
  2. Untere Schicht – Was ist ein Base Layer?
  3. Mittlere Schicht – Was ist ein Mid Layer?
  4. Fleecejacken - die beste Jacke für kuschelige Hüttenabende
  5. ...

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Wie bewertet outdoor Funktionsjacken?

„Sommerfreunde“ (Erschienen 06/2021)

Ob Sonne, kühler Wind oder Niesel: Mit einer dünnen Softshell oder einem Windbreaker bist du gegen Wetterkapriolen gewappnet. ...

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