Ambitionierte Sportler aller Disziplinen können mit einer Sportuhr ihre Fortschritte und Vitalwerte tracken und so ihr Training optimieren. Wir zeigen Ihnen die besten Fitnessuhren aus 664 Tests. Den letzten haben wir am ausgewertet. Unsere Quellen:

Die besten Fitnessuhren

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Ratgeber: Sportuhren

Drau­ßen wie drin­nen immer im Bilde über die eige­nen Fit­ness­da­ten

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Modelle oft auf bestimmte Sportarten abgestimmt
  2. transflektive Displays ermöglichen lange Ausdauer
  3. Outdoor- und Trainingsmodelle
  4. genaueste Pulsmessung über Brustgurt

Eine Sportuhr von Garmin mit starker Ausstattung. Die Garmin fenix 5 ist eine sehr vielseitige und stark ausgestattete Sportuhr. Allerdings auch entsprechend teuer. (Bildquelle: amazon.de)

Wie bewerten Fachmagazine Sportuhren in ihren Testberichten?

Am häufigsten werden Sportuhren zur Kontrolle des (täglichen) Trainings eingesetzt. Grundlegende Funktionen solcher Trainingsuhren sind eine Stoppuhr (Runden-, Zwischen- und Gesamtzeiten) sowie die Distanzmessung (Tages-, Gesamtkilometer). Die Ermittlung der aktuellen beziehungsweise der Durchschnitts- und der Maximalgeschwindigkeit wiederum gehört schon zum erweiterten Funktionsumfang besserer Geräte, da hierfür ein spezieller Sensor notwendig ist. Von Nutzen kann auch ein Timer sein, der es ermöglicht, vorher festgelegte Trainingsabschnitte exakt einzuhalten. Eine eher motivierende Funktion hingegen kommt einem Kalorienzähler zu. Je nach Anspruch und Preis der getesteten Sportuhr legen Tester ihren Fokus auf die Genauigkeit der Sensoren. Eine teure Uhr für Profi-Sportler muss zum Beispiel äußerst präzise Daten liefern, um die eigene Leistung zu analysieren sowie zu optimieren. In Praxistests ermitteln Magazine so die Genauigkeit von Pulsmesser, GPS und Co., um eine Sportuhr in eine Bestenliste einordnen zu können. Auch Smart-Funktionen, mit denen man eingehende Mitteilungen vom Smartphone auf der Uhr spiegeln oder den Musikplayer an der Uhr selbst steuern kann, sind bei Testern gern gesehene Features.
Sehr wichtig im alltäglichen Gebrauch ist außerdem die generelle Bedienung. Tasten müssen gut spürbare Druckpunkte besitzen und Displays sollten auch im Sonnenschein noch gut ablesbar sein. Dabei haben transflektive Displays den Vorteil, dass deren Inhalte – wie auf Papier gedruckte Schrift – lesbarer werden, je heller das Licht auf das Display scheint. LCD- oder OLED-Displays sind dagegen schlechter lesbar, je heller das Umgebungslicht scheint, da es hier ausschließlich auf die verbaute Display-Leuchtkraft ankommt. Ein weiterer Vorteil transflektiver Displays ist die hohe Sparsamkeit im Energieverbrauch, da sie eben ohne Hintergrundbeleuchtung auskommen.

Sobald eine Sportuhr ein wasserdichtes Gehäuse besitzt, eignet sie sich zum Schwimmen und besitzt zumeist spezielle Schwimmfunktionen wie das Zählen von Bahnen oder das Dokumentieren der Tauchtiefe. Das führt zu einer vielseitigeren Anwendbarkeit der Sportuhr – man bekommt also mehr für seinen Preis und das ist gern gesehen. Zum erweiterten Funktionsumfang vieler hochpreisiger Sportuhren gehören zudem Höhenmesser, Barometer, ein digitaler Kompass sowie die Ermittlung meteorologischer Daten wie Luftdruck oder Luftfeuchtigkeit. Während ein Höhenmesser für eine effektive Trainingsauswertung nützlich sein kann, profitieren von den Wetterfunktionen oder vom Kompass vor allem Wanderer und Trekking-Fans. Die Übergänge zwischen den Trainings- und den Outdoor-Sportuhren sind allerdings oft fließend.

Top 3 der besten Sportuhren mit speziellen Schwimmfunktionen


Worin können sich Sportuhren in ihrer Datenerfassung unterscheiden?

Sportuhren speichern die ermittelten Daten über einen (je nach Modell) unterschiedlich langen Zeitraum. Einfache Einsteigermodelle beschränken das Protokoll in der Regel auf Summen-, Durchschnitts- und Maximalwerte und lassen keine Geschwindigkeitsmessung zu. In Kombination mit einem kalibrierbaren Schrittzähler wiederum dokumentieren einige Modelle aber auch die vor allem für Läufer wichtigen Entfernungsmessungen. Auf dem Fahrrad übernehmen Rad- und Trittfrequenzsensoren diese Funktion. Hochwertige Geräte wiederum zeichnen das Training kontinuierlich auf und können mit einem Brustsensor gekoppelt werden. Anschließend lassen sich ausführliche Herzfrequenzanalysen durchführen und individuelle Belastungszonen erstellen. Für eine effektive Trainingsgestaltung ist ein solcher Brustsensor zweifellos unerlässlich. In einigen neueren Modellen wiederum kommt anstelle von Sensoren ein GPS-Modul zum Einsatz. Leistungsorientierte Sportler sollten ein Modell wählen, mit dem sich die Daten nach dem Training auf dem PC analysieren und zu komplexen Trainingstagebüchern sowie persönlich gestaltbaren Profilen ausbauen lassen. Im Idealfall können die Daten erneut auf die Sportuhr überspielt werden.

Benötigt man einen Brustgurt, um genaue Herzfrequenzmessungen über die Sportuhr durchführen zu können?

Es gibt bestimmte Herzfrequenzanalysen, die man üblicherweise nicht über den in einer Sportuhr verbauten Pulsmesser durchführen kann. Mittlerweile setzen Hersteller allerdings schon auf Herzfrequenzsensoren mit mehr als den üblichen zwei bis vier LEDs. Die Polar M430 kann dadurch beispielsweise die Herzfrequenzvariabilität (HFV) des Nutzers erfassen.

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Die besten Sportuhren laut Testern:

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Wie bewerten Fachmagazine Sportuhren in ihren Testberichten?
  2. Top 3 der besten Sportuhren mit speziellen Schwimmfunktionen
  3. Worin können sich Sportuhren in ihrer Datenerfassung unterscheiden?
  4. Benötigt man einen Brustgurt, um genaue Herzfrequenzmessungen über die Sportuhr durchführen zu können?
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