E-Bikes mit Mittelmotor Stark, aber nicht immer leise
Stärken
Schwächen
Wie schneiden E-Bikes mit Mittelmotor in den Tests ab?
Mittelmotoren bieten einen entscheidenden Vorteil: Durch die zentrale Montage tragen sie zu einer ausgeglichenen Gewichtsverteilung am Rad bei. Nachteil: Kette und Ritzel sind höheren Belastungen ausgesetzt und verschleißen schneller. Außerdem besitzen Mittelmotoren ein Getriebe im Inneren, weshalb sie geräuschvoller arbeiten. Dieses Problem lösen Hersteller wie Brose, indem sie die Zahnräder über einen Riemen koppeln. Schöner Nebeneffekt: Sie laufen geschmeidiger, wie das Magazin Elektro Rad beim vergleichsweise günstigen Viator 5.0i von Fischer resümiert. Ein Damenpendant gibt es mit dem City 5.0i.
Um die Bodenfreiheit müssen Sie sich beim Mittelmotor heute keine Sorgen machen. Eine Rolle spielt sie nur noch bei den E-Mountainbikes. Schmale Personen würden sich eher am vergrößerten Pedalabstand stören. Doch auch in diesem Punkt haben die Hersteller nachgearbeitet, Mittelmotoren sind heute deutlich kompakter.
Was taugen günstige Mittelmotor-Fabrikate?
Bosch führt, Asien zieht mit deutlich günstigeren Fabrikaten nach und liefert genauso viel Power. Nicht alle Aggregate können die Tester für sich gewinnen, entweder weil sie sehr träge einsetzen oder verzögert abdrehen wie beim ECU 1803 von Fischer. Fühlbar ist der Preisunterschied auch beim Laufgeräusch, wie der Fall des ETH 1861 zeigt. Mit den Motoren von Shimano, Panasonic und Yamaha können Sie dagegen nicht viel falsch machen.




























