Rasen­mä­her: Tests & Test­sie­ger

Sie sind für die Rasenpflege fast unentbehrlich, leistungsstark, vielseitig und einfach zu bedienen - egal, ob mit Akku-, Elektro- oder Benzinantrieb. Wir zeigen Ihnen die jeweils besten Rasenmäher aus 231 Tests. Den letzten haben wir am ausgewertet. Unsere Quellen:

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Infos zur Kategorie

Rasen­pflege mit Motor­kraft

Stärken

  1. Gute Mähleistung
  2. Gleichmäßiges Schnittbild
  3. In der Regel guter Bedienkomfort
  4. Häufig mit verschiedenen nützlichen Funktionen: Mähen, Mulchen, Kämmen

Schwächen

  1. Motoren können sehr laut sein
  2. Benziner stoßen Abgase aus

Einhell-Akkurasenmäher GE-CM 43 Li M Kit Testsieger 2019 im Vergleichstest der Stiftung Warentest: Der Einhell-Akkurasenmäher GE-CM 43 Li M Kit überzeugt mit guten Fahr- und Schnitteigenschaften, kurzen Akkuladezeiten sowie seiner Haltbarkeit und mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. (Bildquelle: einhell.de)

Rasenmäher sind aus keinem Garten mehr wegzudenken. In ihrer Vielseitigkeit entpuppen sie sich als unersetzliche Helfer bei der Rasenpflege. Auf dem Markt tummeln sich eher wendige Geräte mit Elektroantrieb (per Akku oder kabelgebunden) für überschaubare Grünflächen sowie leistungsstarke Benzinmäher, mit denen Sie problemlos und häufig auch mit Radantrieb als Unterstützung große Grundstücke bearbeiten können. Die Wahl des Rasenmähers hängt aber nicht nur von der von Ihnen favorisierten Antriebsart und der Größe der Rasenfläche ab, sondern auch davon, wie häufig Sie mähen möchten und wie hoch oder dicht das Gras ist. In eng bewohnten Gebieten empfiehlt sich ein Rasenmäher mit geringer Lautstärke.

Elektrorasenmäher: Leicht, aber Vorsicht mit dem Kabel

Elektromäher sind für Gärten bis circa 500 Quadratmeter die richtige Wahl. Im Gegensatz zu den Benzinmähern haben sie den Vorteil des geringeren Gewichts, was Ihnen die Handhabung enorm erleichtert. Außerdem bedürfen sie keiner so aufwändigen Pflege, sind weniger laut und ökologischer als Benziner. Ein Nachteil ist, dass ein Stromanschluss in der Nähe verfügbar sein muss. Zudem sollten Sie immer das Kabel im Blick haben, damit Sie es nicht versehentlich überfahren.

Zu den besten Elektrorasenmähern

Akkurasenmäher: Wendig, leicht und kein Kabel

Aufgrund der verbauten Akku-Technologie kommen diese Modelle ohne Kabel aus. Das macht diesen Mähertyp wendig, so dass er sich einfach manövrieren lässt. Das Leistungsspektrum ist vergleichbar mit dem der kabelgebundenen Kollegen. Die Annahme, dass die akkubetriebenen Geräte nicht konkurrenzfähig sind, was die Leistung betrifft, traf eine gewisse Zeit lang zu. Mittlerweile haben sehr viele Hersteller Mäher mit kraftvollen Lithium-Ionen-Akkus und hoher Reichweite im Programm. Bei Rasenmähern mit kleineren Akkus ist es ratsam, dass Sie einen zusätzlichen Wechselakku zur Hand haben. So vermeiden Sie unter Umständen ausgedehnte Ladepausen, für die Sie Ihre Arbeit unterbrechen müssen. Denn die Ladezeit für einen Akku kann durchaus mal bis zu drei Stunden betragen. Sinnvoll ist es aus diesem Grund, sich bei der Anschaffung von Gartengeräten und Werkzeugen mit Akkubetrieb auf das System eines Herstellers festzulegen, so dass Sie die Akkus je nach benötigter Spannung und gewünschter Kapazität in verschiedenen Maschinen einsetzen können.

Zu den besten Akkurasenmähern


Benzinrasenmäher: Kraftpakete mit Gewicht und Lautstärke

Ab einer Grundstücksgröße von 500 Quadratmeter aufwärts sind Kraftstoffrasenmäher eine gute Wahl. Vor allem, wenn das Gelände sehr uneben und das Gras wild gewachsen, also sehr hoch, dicht und nass ist. Die meisten Geräte haben eine große Schnittbreite. Viele Modelle besitzen auch einen Radantrieb, der Sie beim Manövrieren des Mähers unterstützt. Jedoch: Die leistungsstarken Benziner haben auch Nachteile, die Sie vor einem Kauf abwägen sollten. So sind die Geräte schwer, laut und produzieren Abgase. Zudem sind eine regelmäßige Wartung und die Pflege sehr wichtig.

Zu den besten Benzinrasenmähern


Hybridrasenmäher: Haben sich nicht durchgesetzt

Diese Modelle sind Exoten und eine Mischung aus Elektro- und Akkurasenmäher. Im Akkubetrieb haben Sie einen wendigen Mäher zur Hand, der unabhängig vom Stromanschluss seine Bahnen zieht und ideal für verwinkelte Flächen ist. Wenn Sie für Ihren Grasschnitt mehr Leistung benötigen oder sich die Akkulaufzeit dem Ende zuneigt, schließen Sie den Rasenmäher einfach an die nächste Steckdose an – schon kann das Mähen weitergehen.

Ganz gleich, ob mit Benzin-, Elektro- oder Akkukraft: Das Mähergebnis zählt

Keine Frage: Es ist in erster Linie das Mähergebnis, das für oder gegen die Qualität eines Rasenmähers spricht. Diese Einschätzung teilen auch die Nutzer:innen, für die – Meinungen nach zu urteilen – eine tadellose Mähqualität der wichtigste Bewertungsmaßstab für ein gutes Gerät ist. Die Mähqualität beinhaltet die Mähkraft, also wie viel Stärke ein Rasenmäher bei der Bewältigung von hohem und nassem Gras aufbringen kann, und wie das Schnittbild des Rasens auf der Fläche und an den Kanten ist.

Achtung, Lautstärke!

Entscheidendes Kriterium beim Kauf eines Rasenmähers ist für Verbraucher:innen häufig auch die möglichst zurückhaltende Geräuschentwicklung, was insbesondere bei Benzinern nicht so einfach ist. Die Überlegung erfolgt aber zu Recht, denn der durchschnittliche Schallleistungspegel, der die wahrgenommene Lautstärke definiert, liegt bei Mähern im Bereich um die 80 Dezibel, was schon einer erheblichen akustischen Belastung im Straßenverkehr gleichkommt – und das im eigenen Garten! Es ist bekannt, dass eine regelmäßige Lärmbelastung zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen kann. Schon wenige Dezibel Differenz entscheiden, in welcher Liga der jeweilige Rasenmäher tönt.


Gut und leise: Die besten Rasenmäher mit geringer Betriebslautstärke

  1. Gardena HandyMower Li-18/22
    64 dB(A)
    Gardena HandyMower Li-18/22

    Sehr gut

    1,0

  2. Metabo RM 36-18 LTX BL 4
    67 dB(A)
    Metabo RM 36-18 LTX BL 4

    ohne Endnote

  3. Powerworks P48LM35
    67,2 dB(A)
    Powerworks P48LM35

    Befriedigend

    3,3


Bedienung und Handhabung: Bitte einfach und zuverlässig

Wichtig ist auch die leichte Bedienung eines Rasenmähers. Hier spielt zum Beispiel die bequeme Schnitthöhenverstellung eine Rolle. Häufig punkten in Kundenrezensionen Modelle, deren Schnitthöhe Sie dank eines zentralen Hebels komfortabel mit nur einem Handgriff schalten können. Aber Achtung: Selbst diese Möglichkeit birgt ihre Tücken, denn es besteht die Gefahr, dass sich der Hebel und damit die Einstellung bei Erschütterung, die zum Beispiel auf unebenem Gelände entsteht, löst. In so einem Fall kann ein Gerät mit einer Achsrad- oder Einzelradeinstellung unter Umständen praktischer sein als das Modell mit der zentralen Lösung, obwohl die erstgenannten Systeme zunächst komplizierter erscheinen.

Akku-Rasenmäher DLM460Z von Makita Teilen sich den ersten Platz im selber-machen-Vergleichstest (4/2020): der Einhell GE-CM 36/47 S HW Li (4 x 4,0 Ah), der Stihl RMA 448 PC und das Makita-Modell DLM460Z, hier im Bild. (Bildquelle: amazon.de)

Außerdem nicht vernachlässigen sollten Sie die weitere Handhabung: Wie einfach lässt sich der Fangkorb ein- und aushängen? Ist er groß oder klein, das heißt, wie oft muss er geleert werden? Wie viel Kraft müssen Sie beim Schieben auf der Rasenfläche aufbringen? Wie lässt sich der Rasenmäher führen bzw. wie leicht und wendig ist das Gartengerät? Gibt es einen unterstützenden Radantrieb? Das alles sind Kriterien, die nicht nur für Verbraucher:innen, sondern auch in Tests ausschlaggebende Kriterien bei der Einschätzung eines Rasenmähers sind.


Auch für einen sauberen Schnitt der Rasenkante ist der Rasenmäher das richtige Gerät. Bei den meisten Mähern sind die Messer versetzt angeordnet, so dass Sie viel Gras erreichen, wenn Sie eng an Mauern und Kanten vorbeifahren. Ist der Übergang ebenerdig, führen Sie den Rasenmäher am besten etwas in die angrenzende Fläche hinein, um alle Halme zu erreichen. Wo das nicht gelingt, können Sie auch einen Rasentrimmer zum Ausbessern der Rasenkanten oder – bei randnahen Flächen mit eher hohem, störrischem Gras – auch eine Motorsense verwenden. Für den Feinschliff eignen sich auch kleine Handgeräte, zum Beispiel Akku-Grasscheren.


Die Ausstattung des Mähers: Nützliche Extras

Nicht alle Rasenmäher konzentrieren sich ausschließlich auf das Mähen. Häufig bringen sie zusätzliche Funktionen wie Mulchen, Seitenauswurf, Vertikutieren oder Lüften mit – Ausstattungsmerkmale, die gleichzeitig für einen flexiblen Einsatz bei der Gartengestaltung stehen. Pluspunkte können Mäher auch sammeln, wenn sie die Aspekte Sicherheit und Komfort möglichst umfangreich bedienen. Höhenverstell- und klappbare Holme sowie Sicherheitsfeatures wie Motor- oder Messerstopp gehören deshalb heutzutage häufig zur Standardausstattung.

Komfortabel zu bedienen und beste Noten: Rasenmäher mit klappbarem Führungsholm

  1. Skil 0140 BA
    Skil 0140 BA

    Sehr gut

    1,0

  2. Denqbar DQ-R51EV
    Denqbar DQ-R51EV

    Sehr gut

    1,0



Hinweis: Wissen Sie, wie und wo Sie Ihren alten Rasenmäher entsorgen können? Wir haben hier die Antworten dazu.

von Katrin Werner

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Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Elektrorasenmäher: Leicht, aber Vorsicht mit dem Kabel
  2. Akkurasenmäher: Wendig, leicht und kein Kabel
  3. Benzinrasenmäher: Kraftpakete mit Gewicht und Lautstärke
  4. Hybridrasenmäher: Haben sich nicht durchgesetzt
  5. ...

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Wie bewertet Stiftung Warentest Rasenmäher?

„Akku siegt, Kabel spart“ (Erschienen 03/2021)

Für viele Gartenbesitzer ist ein gepflegter Rasen ihr größter Stolz. Doch welcher Rasenmäher ist dafür am besten geeignet? Ob es ein Benziner, ein Elektromäher oder ein Akkugerät sein soll: Viele Antworten geben bereits die Gegebenheiten vor Ort. So spielen Größe, Lage und Beschaffenheit des Grundstü ...

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