Rasenmäher

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Rasenmäher

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. hohe Mähkraft
  2. schönes, gleichmäßiges Schnittbild
  3. zurückhaltende Lautstärke
  4. bequeme Handhabung
  5. vielseitiger Einsatz: Vertikutieren, Mulchen, Lüften, Seitenauswurf

Das Mähen: die Kernkompetenz von Rasenmähern

Keine Frage: Es ist in erster Linie das Mähergebnis, das für oder gegen die Qualität eines Rasenmähers spricht. Diese Einschätzung teilen auch die Teilnehmer einer repräsentativen Meinungsumfrage, die wir als Grundlage für unsere Produktauswertungen durchgeführt haben. Rund drei Viertel aller Befragten nennen die tadellose Mähqualität als wichtigsten Bewertungsmaßstab für ein gutes Gerät. Wir analysieren daher im Sinne unserer Nutzer die Mähkraft, also wie viel Stärke ein Rasenmäher bei der Bewältigung von hohem und nassem Gras aufbringen kann, und wie das Schnittbild des Rasens auf der Fläche und an den Kanten ist. Den Unterschieden zwischen Benzin-, Elektro- und Akku-Rasenmähern werden wir zum Beispiel dadurch gerecht, dass wir bei den batteriebetriebenen Modellen auch die Akkukapazität unter die Lupe nehmen.

Schließlich berücksichtigen wir in unserer Notengebung auch die Lautstärke, die die Verbraucher immer wieder als entscheidend für die Beurteilung eines Rasenmähers nennen. Zu Recht, denn der durchschnittliche Schallleistungspegel, der die wahrgenommene Lautstärke definiert, liegt hier im Bereich um die 80 Dezibel, was schon einer akustischen Belastung von Straßenverkehr betrifft. Das kann bei regelmäßigem Einsatz bereits zu gesundheitlichen Langzeitschäden führen. Schon wenige Dezibel Differenz entscheiden, in welcher Liga der jeweilige Rasenmäher tönt. Dieser Wert und die Meinungen der Käufer beeinflussen unsere Gesamtnote für das Gerät positiv oder negativ.

Gut und leise: die besten Rasenmäher mit geringer Betriebslautstärke

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Hitachi ML36DL
2 Gardena PowerMax Li-40/32 Sehr gut (1,0)
3 Bauhaus / Gardol GEM-E36 Gut (2,0)

Die Bedienung des Geräts: bitte einfach und zuverlässig

Kaum überrascht hat uns, dass die leichte Bedienung des Rasenmähers für die Nutzer eine große Rolle spielt. Dabei legen sie besonders viel Wert auf eine bequeme Schnitthöhenverstellung, der wir bei der Notengebung Rechnung tragen. Wir stellen fest: Häufig punkten Modelle, deren Schnitthöhe sich dank eines zentralen Hebels komfortabel mit nur einem Handgriff schalten lässt. Aber Achtung: Selbst diese Möglichkeit birgt ihre Tücken. Denn es besteht die Gefahr, dass sich der Hebel und damit die Einstellung bei Erschütterung löst. In so einem Fall kann ein Gerät mit einer Achsrad- oder Einzelradeinstellung besser abschneiden als das Modell mit der zentralen Lösung, obwohl die erstgenannten Systeme zunächst komplizierter erscheinen. Deswegen schauen wir immer ganz genau hin und analysieren die Tests und Nutzermeinungen ohne zu pauschalisieren.

Auf Wunsch der Verbraucher haben wir auch die weitere Handhabung detailliert hinterfragt: Wie einfach lässt sich der Fangkorb ein- und aushängen? Ist er groß oder klein, das heißt, wie oft muss er geleert werden? Wie viel Kraft muss beim Schieben aufgebracht werden? Wie ist die Führbarkeit, wie leicht und wendig ist der Rasenmäher? Gibt es einen unterstützenden Radantrieb? Diese Aspekte beschäftigen die Befragten zu fast zwei Dritteln, so dass sie mit ausschlaggebend in unsere Auswertung einfließen. Aber auch die Hersteller kennen die Bedürfnisse ihrer Kunden: So vergeben wir von wenigen Ausreißern abgesehen in diesem Bereich fast ausschließlich gute bis sehr gute Noten.

Die Ausstattung des Mähers: nützliche Extras

Nicht alle Rasenmäher konzentrieren sich ausschließlich auf das Mähen. Zwar verrät uns die Meinungsumfrage, dass zusätzliche Funktionen wie Vertikutieren, Mulchen, Lüften oder Seitenauswurf für die Nutzer nicht zwingend kaufentscheidend sind. Da aber diese Ausstattungsmerkmale gleichzeitig auch für einen flexiblen Geräteeinsatz stehen, schneiden Mäher mit mehreren Arbeitsfunktionen bei uns in der Bewertung häufig besser ab als reine Rasenmäher.

Pluspunkte können auch Mäher sammeln, die die Aspekte Sicherheit und Komfort möglichst umfangreich bedienen. Verstellbare Holme und Sicherheitsfeatures wie Motor- oder Messerstopp gehören dabei zur Standardausstattung. Allein das Vorhandensein eines bestimmten Equipments reicht jedoch nicht für unsere positive Einschätzung aus. Gerade hier verlassen wir uns auf die Meinungen von Verbrauchern im Umgang mit den Produkten. Ihre Erfahrungen sowie Produkttests von Fachmagazinen sind unsere Grundlage für ein unabhängiges und aussagekräftiges Urteil.

Autor: Katrin

Produktwissen und weitere Tests

Moderne Zeiten beim Rasenmähen Heimwerker Praxis 4/2017 - Es gibt keinen "Testsieger" und keinen "Preistipp". Vielmehr möchten wir Ihnen einen Überblick über die derzeit vorhandene Vielfalt an Rasenmähern geben. Sicher ist auch für Sie das passende Gerät dabei.

Freiheit mit Grenzen Konsument 5/2017 - Stumpfe Klingen rupfen die Halme eher ab und fransen die Enden aus, die kurz nach dem Mähen, wie bereits erwähnt, unansehnlich braun werden. Deshalb ist es wichtig, abgenutzte Messer regelmäßig zu schleifen. Aus Sicherheitsgründen empfehlen viele Anbieter, den Mäher samt Messer zum Fachhändler zu bringen. Der kann am besten beurteilen, wann ein Messer ausgetauscht werden muss. So ist sichergestellt, dass frisch geschnittener Rasen immer eine Augenweide ist.

Neue Freiheit test (Stiftung Warentest) 4/2017 - Der kann am besten beurteilen, wann ein Messer ausgetauscht werden muss. So ist sichergestellt, dass frisch geschnittener Rasen immer eine Augenweide ist.

Weg mit dem Wildwuchs Heimwerker Praxis 5/2016 - Wir lassen ihm 30 Sekunden zum Warmlaufen, bevor es an die Arbeit geht. Mit den beiden Bügelgriffen werden Mähmesser und Radantrieb zugeschaltet. Als Erstes geht es in ca. 50 cm hohen Wildwuchs. Scheinbar ohne Mühe hinterlässt der Hecht eine ordentlich gemähte Schneise. Das ändert sich auch auf dem Rest der Fläche nicht. Für den Abschluss haben wir uns eine Hanglage mit gut 60 cm hohem Unkraut ausgesucht. Dank der Ackerstollenbereifung können wir den Mäher parallel zum Hang bewegen.

Hart im Nehmen Motor & Maschine 2/2016 - Der Mähbalken ist mit einer Materialstärke von 5 mm stabil ausgeführt. Damit auch nasses oder schweres Gras in den großen, 75 l fassenden Fangkorb geworfen wird, verlässt sich Kaaz nicht allein auf den vom Mähbalken erzeugten Lutstrom, sondern unterstützt diesen durch ein zusätzliches Lüterrad. Apropos Räder: Die Laufräder des Mähers verfügen über eine Aluminiumnabe mit doppelten gekapselten Radlagern und Gummibereifung.

Der Hecht im Garten Heimwerker Praxis 4/2016 - Die 60 Liter seines Fangkorbs füllte er fast vollständig. Einzig dass der Mäher beim Einschalten des Radantriebs recht unvermittelt loslegt und sich die Geschwindigkeit nicht regeln lässt, ver- dient eine kritische Anmerkung.

Ganz wie gewohnt Heimwerker Praxis 5/2015 - Bevor es ans Mähen geht, sind nur wenige Montagearbeiten nötig. Die unteren Bügel des Griffholms werden einfach eingesteckt. Der obere Teil wird mit Schnellverschlüssen verschraubt. Werkzeug ist nicht erforderlich. Damit das Kabel beim Klappen des Griffholms nicht eingeklemmt wird, sind entsprechende Führungen vorhanden. Nachdem der dreiteilige 50-Liter-Fangkorb zusammengesteckt ist, kann es auf die Wiese gehen. Die Schnitthöhe lässt sich in 6 Stufen zwischen 20 und 70 mm verstellen.

Zweite Evolutionsstufe Heimwerker Praxis 4/2015 - Optisch erinnert die Maschine an einen Benziner. Wo sonst ein Viertaktmotor thront, ist bei Greenworks der Platz von Akku und Elektromotor. Die Schnittbreite der Maschine beträgt 51 cm. Der Mäher kann mit Fangkorb, mit Seitenauswurf oder im Mulchmodus betrieben werden. Das Fangkorbvolumen beträgt 50 l. Auf einen Radantrieb hat Greenworks verzichtet. Dafür sind die Räder in leicht laufenden gekapselten Kugellagern geführt. Die Akkus bietet Greenworks in Zwei- und Vier-Ampere-Varianten an.

Motorstart leicht gemacht Heimwerker Praxis 3/2015 - Der 1,2 l fassende Tank und der 60-l-Fangkorb machen Arbeitsunterbrechungen nur selten nötig. Für entspanntes Arbeiten sorgt der Radantrieb des Mähers. Gestartet wird die Maschine per E-Start mit Akku und Zündschlüssel. Als Onlinehändler schickt Hecht vormontierte Geräte. Der Kunde muss nur noch den zusammengeklappten Schiebeholm an die Maschine schrauben und Betriebsstoffe einfüllen. Das dauert maximal 10 Minuten. Für den ersten neugierigen Einsatz reicht auch der nur vorgeladene Akku aus.

Bärenbrüder Heimwerker Praxis 3/2015 - Das ist Absicht. Die Einrad-Konstruktion an der Mäherfront soll für Wendigkeit sorgen. Die Schnittbreite beträgt 56 cm. Angetrieben werden Mäher und Messerbalken von einem kräftigen Briggs & Stratton Motor. Der Fangkorb fasst 60 l. Eine Höhenverstellung ist in sechs Stufen zwischen 25 und 75 mm möglich. Bevor es ans Mähen geht, müssen der Schiebeholm und das Vorderrad montiert werden. zwar seltsam aussehen, der gewünschte Effekt ist aber gegeben.

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Infos zur Kategorie

Kabelgebundene Elektromäher ermöglichen ein bequemes Arbeiten, das Kabel stört jedoch häufig. Akkumäher dagegen sind zwar flexibler, aber nicht für wirklich große Gärten geeignet. Benzinrasenmäherwiederum verbinden Unabhängigkeit und Ausdauer, sind jedoch umweltschädlich und laut. Rasenmäher-Roboter automatisieren die lästige Tätigkeit gleich ganz und machen nebenbei eine Rasendüngung überflüssig. Moderne Elektromäher erleben einen Boom. Die einst weit verbreiteten Handmäher müssen ihnen zunehmend weichen, denn das Rasenmähen ist mit einem Elekromäher weitaus weniger mühsam, in kürzerer Zeit können größere Flächen bearbeitet werden. Hierbei gibt es Varianten, welche über Akku oder über Kabel betrieben werden. Die kabelgebundenen Rasenmäher sind weiter verbreitet, da sie ein ausdauerndes Arbeiten erlauben und oftmals auch mehr Leistung bringen. Doch das Kabel ist lästig und wer es bisher nicht geschafft hat, das Kabel einmal aus Versehen "mitzumähen", der ist zumindest vom komplizierten Herumwuchten des Kabelsalates genervt. Da ist ein Rasenmäher mit Akku natürlich praktischer. Der Anwender ist unabhängiger und kann auch weit entfernte Ecken seines Gartens erreichen, dafür begrenzt die Akkuladung den Nutzen auf sehr großen Rasenflächen. Wer hier gänzlich unabhängig sein möchte, greift zu einem Benzinrasenmäher. Er besitzt keine störende Verkabelung und seine Ausdauer ist groß genug auch für eindrucksvollere Gärten, verbraucht aber eben umweltschädliches Benzin. Darüber hinaus ist er sehr laut. Bei weitläufigen Rasenflächen wie in Parkanlagen hilft jedoch ohnehin nur noch ein Motormäher zum Aufsitzen. Bei Frontmotor spricht man von einem Rasentraktor, bei Heckantrieb von einem Aufsitzmäher. Soll es jedoch ein besonders einheitlicher Schnitt werden, sollte von all diesen doch recht groben Hilfsmitteln abgesehen werden – hier ist nach wie vor der Handmäher die Option der Wahl. Seine zumeist an einer rotierenden Spindel angeordneten Messer schneiden den Rasen wirklich exakt auf einer Höhe. Noch zu den Exoten gehören Luftkissenmäher, die ohne Rollen auskommen, und Mähroboter. Letztere sind nicht nur deutlich effektiver, was einen regelmäßigen Rasenschnitt anbelangt, sondern machen auch das Düngen der Rasenfläche beinahe überflüssig. Denn der Rasenschnitt verbleibt einfach als Mulch auf dem Rasen und verkompostiert durch seine geringe Menge vollständig. Dank Begrenzungskabeln wissen solche Geräte stets, wo sie mähen sollen - Ausführungen mit Sucherkabel können darüber hinaus auch schmale Passagen überwinden und so unsymmetrische Rasenflächen abdecken.