Benzinrasenmäher

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Ratgeber zu Benzin-Rasenmäher

Flexibel einsetzbar und gute Mähergebnisse

Unsere Kriterien für Benzinrasenmäher auf einen Blick:

  • ein sauberes Schnittbild und genügend Kraft, um hohes und nasses Gras zu mähen
  • eine zentrale Schnitthöhenverstellung
  • leicht manövrierbar
  • flexibel einsetzbar (Mähen, Fangen, Mulchen, Seitenauswurf)
  • Elektrostart, komfortables Anpassen der Arbeitshöhe und platzsparendes Verstauen

Mähen: Sauberer Schnitt durch kräftigen Motor?

Der Vorzug eines Benzinrasenmähers liegt in seinem kräftigen Motor. Somit ist er für große, unebene Flächen einsetzbar. Unsere Umfrage hat ergeben, dass die Mähkraft eines Rasenmähers den Nutzern deutlich wichtiger ist, als die Mähgeschwindigkeit oder das Schnittbild an sich. Sie wollen einen kräftigen Motor, der eine wild gewachsene Wiese in Zaum halten kann und selbst bei feuchtem Gras nicht ins Stocken kommt. Daher haben wir die Motorleistung extra bewertet. Nach dem Prinzip: je mehr Leistung, desto besser. Ein starker Motor heißt nicht automatisch, dass es ein gutes Mähergebnis gibt. Daher verrechnen wir unsere Note für die Motorkraft mit den Ergebnissen und Aussagen der Fachpresse und der Verbraucher. Somit erhalten wir ein aussagekräftiges Bild zur Arbeitsleistung des Rasenmähers und wie er mit hohem und nassem Gras zurechtkommt.

Ein sauberes und zufriedenstellendes Mähergebnis ergibt sich nicht allein aus der Mähkraft, sondern auch aus dem Schnittbild. Da wir dies nicht mit Zahlen aus dem Datenblatt erfassen können, nutzen wir die Praxiserfahrungen der Käufer und Tester. Daran zeigt sich, ob der Benzinrasenmäher das leistet, was erwartet wird und ob er einen sauber geschnittenen Rasen hinterlässt, auf dem kein Grünschnitt zurückbleibt.

Kaum verwundert hat uns, dass die Nutzer vor allem auf die Lautstärke achten. Da Benziner generell sehr laut sind, schneiden sie nach unserem Bewertungssystem im Vergleich mit den Elektro- und Akkurasenmähern nur mit durchschnittlichen Ergebnissen ab.

Bedienung: Eine komfortable Handhabung ist wichtig

In puncto Bedienung haben wir die Nutzer gefragt, was ihnen am Wichtigsten ist. Über 60 Prozent wollen eine leicht bedienbare Schnitthöhenverstellung. Das haben wir in unserer Bewertung berücksichtigt. Am Markt gibt es drei Arten der Höhenverstellung: zentral über einen Hebel, je Achse und je Rad. Alle Rasenmäher erhalten zum Beispiel bei einer zentral einstellbaren Schnitthöhenverstellung, die die Komfortabelste am Markt ist, von uns eine sehr gute Note. Diese wird dann mit den Ergebnissen der Fachpresse und Verbraucher verrechnet.

Die Handhabung des Fangkorbs ist ebenfalls ein Aspekt, der vielen wichtig ist. Denn schließlich muss beim Mähen regelmäßig der Fangkorb geleert werden. Bei den meisten Benzinmodellen funktioniert die Handhabung der Auffangbox fast reibungslos. Aspekte, wie das vollständige Befüllen der Box oder ob Rasenschnitt beim Abnehmen herausfallen kann, sind ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Letztendlich spielen viele kleine Faktoren eine Rolle, die wir in unsere Bewertung einfließen lassen.

Führbarkeit: Ein schwerer Benziner ist nichts für mich, oder doch?

Das Gewicht von Benzinmodellen ist ein nicht unerheblicher Faktor für die Bedienung, so auch die Ergebnisse unserer Nutzerumfrage. Wir haben die Gewichtsangabe im Datenblatt hinterlegt, werten sie aber nicht mit einer Note aus. Denn nur, weil ein Benzinrasenmäher besonders schwer ist, heißt es nicht, dass er auch schwer zu schieben ist. Faktoren wie kugelgelagerte, geländegängige Räder sowie ein zuschalt- und regulierbarer Radantrieb wirken sich positiv auf das Manövrieren eines schweren Rasenmähers aus. Im Aspekt Führbarkeit räumen wir den Erfahrungen der Nutzer und den Ergebnissen der Fachpresse einen hohen Stellenwert ein. Unsere Analysen und Erfahrungen zeigen, dass ein Großteil der am Markt befindlichen Modelle trotz ihres Gewichtes gut zu führen sind, egal welche Anforderungen das zu mähende Gelände stellt.

Ausstattung: Flexibilität – ein Gerät mehrere Funktionen

Neben dem reinen Rasenmäher, der „nur“ Mähen kann, gibt es auch Kombigeräte, die mitunter mehrere Arbeitsfunktionen in sich vereinen. Die Mulchfunktion ist zum Beispiel sehr häufig im Ausstattungspaket dabei. In der Regel heißt das, dass der Mäher über ein Kombimesser und einen sogenannten Mulchkeil verfügt. Dieser wird dann in den Auswurfkanal geschoben. Dadurch gelangt das gemähte Gras nicht mehr nach hinten in den Auffangkorb, sondern wird mehrmals mit dem Messer zerkleinert. Und gelangt als feiner Grünschnitt auf den Rasen. Also ein natürlicher Rasendünger frei Haus. Positiver Nebeneffekt - das Entleeren der Auffangbox entfällt. Manche Modelle sammeln aber auch liegen gebliebenes Laub auf oder können gar kleinere Äste zerhäckseln. Bei sehr hohem Gras kann der seitliche Auswurf des Grünschnitts von Vorteil sein. Unsere Auswertungen zeigen, dass viele Benzinmodelle mehr Flexibilität als kabelgebundene und akkubetriebene Geräte aufweisen und somit in diesem Bereich tendenziell bessere Noten erhalten.

Komfort: Praktisch und komfortabel soll er sein!

In Sachen Ausstattung sind den Nutzern vor allem Langlebigkeit und eine hohe Verarbeitungsqualität wichtig, das zeigen unsere Umfragen. Leider können wir diese Aspekte nicht anhand von harten Fakten und Kennzahlen bewerten. Daher haben wir uns auf die eindeutigen Ausstattungsmerkmale gestürzt, die für guten Komfort und Sicherheit beim Mähen sorgen. Benzinrasenmäher mit einem Elektrostart werden daher höher bewertet als Geräte ohne diese Funktion. Denn es ist ein Unterschied, ob Du dreimal am Startseil ziehst, um den Motor anzulassen oder, ob nur ein Knopf gedrückt werden muss, damit der Mäher starten kann. Viele Hersteller statten ihre Modelle generell mit den wichtigsten Komfortfunktionen aus. Fast jedes Gerät besitzt einen höhenverstellbaren Führungsholm, der platzsparend zusammenklappbar ist. Ein Radantrieb, wie bereits erwähnt, ist ebenfalls bei vielen Modellen mit dabei. Aber auch eine Füllstandsanzeige an der Fangbox ist von Vorteil. Ob die Ausstattungsdetails auch wirklich funktionieren und ihren Zweck erfüllen, entnehmen wir den Erfahrungen der Verbraucher sowie Tester und bewerten dies entsprechend.

Autor: Claudia G.

Produktwissen und weitere Tests zu Benziner

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Benzinmäher

Benzinrasenmäher werden wegen ihrer breiten Schnittfläche und der hohen Motorleistung vorrangig für größere Flächen eingesetzt. Außerdem sind sie im Vergleich zu Elektrorasenmähern auch flexibler in der Handhabung. Aktuell dominieren Viertaktmotoren, die Umweltauflagen besser erfüllen. Komfortabel für ältere Gartenbesitzer wiederum sind Modelle mit Elektrostarter. Der Benzinrasenmäher, auch "Benziner" genannt, ist ein Rasenmäher, der mit einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Ihn gibt es als Zwei- und Viertakter. Der Unterschied zwischen den Beiden besteht darin, dass der Zweitakter ein Gemisch aus Benzin und Öl zum Betrieb braucht. Der Viertakter dagegen hat getrenntes Motoröl als Schmieröl und Benzin als Treibstoff. Ob Zweitakter oder Viertakter, die Benzinmäher sind im Gebrauch teurer als Elektromäher. Der Benzinverbrauch unterscheidet sich stark, je nach Mäher. Wegen ihrer großen Schnittfläche von durchschnittlich 50cm eignen sie sich besonders für große Flächen. Durch den Benzinmotor ist der Antrieb recht stark, so erspart man sich das Schieben, besonders bei hohem und dichtem Gras.
Benzinrasenmäher bringen leider oft Lärmbelästigung und Umweltbelastung mit sich und meist besteht ein erhöhter Wartungsbedarf. Zusätzlich benötigt der Mäher einen größeren Abstellraum und ist daher eher für große Gärten zu empfehlen. Doch dafür gehört das lästige hinterher ziehen des Elektrokabels der Vergangenheit an.
Die Lautstärke der Benziner gab den Behörden den Anlass Ruhezeiten für Rasenmäher festzulegen. Grundsätzlich ist es verboten an Sonn- und Feiertagen seinen Rasen zu mähen. Werktags besteht zwischen 13-15 Uhr und von 19–07 Uhr die Rasenmäherruhe. Diese Zeiten sollten auch dem Nachbarn zuliebe eingehalten werden.