Frühjahrspflege für den Rasen: So geht‘s

Rasenmäher Aufsicht (Bildquelle: Daniel Watson / Pixabay.com)

Krempeln Sie ruhig schon die Ärmel hoch: Bald ist es an der Zeit, Ihren Rasen aus dem Winterschlaf zu entlassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den grünen Teppich im Garten bestmöglich auf sein Erwachen vorbereiten und bei einem gesunden, dichten Wachstum unterstützen.

Putzen und Pampern

Fürs Rasenmähen ist es im März meistens noch zu früh. Es gibt vorbereitend aber schon einiges zu tun. Beseitigen Sie zunächst Laubreste sowie kleine Zweige, Zapfen und andere harte Gegenstände, die sich seit dem vergangenen Herbst auf der Fläche angesammelt haben. Das geht am besten mit einem einfachen Rechen. Damit entfernen Sie gleichzeitig alten Rasenfilz und Moos, denn beides verhindert, dass die Wurzeln ausreichend mit Luft und Wasser versorgt werden. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, den Rasen das erste Mal im Jahr mit einer Portion Nährstoffe zu stärken. Ideal dafür sind organisch-mineralische Langzeitdünger mit Sofortwirkung. So behandelt, kann Ihr Rasen noch einmal kurz zur Ruhe kommen, bevor ihn die Frühlingstemperaturen aus der Reserve locken und wieder ergrünen lassen.

Mähen und Mulchen

Ein Rasen beginnt zu wachsen, wenn die Bodentemperatur um die 10 Grad Celsius beträgt. Das ist häufig schon im April der Fall. Haben die Halme eine Wuchshöhe von ungefähr sieben Zentimeter erreicht, können Sie das erste Mal mähen und den Rasen auf ca. drei bis fünf Zentimeter Höhe stutzen.

Rund um die fünf Eisheiligen (11.-15. Mai), die sich am letzten Tag mit der Kalten Sophie verabschieden, können noch letzte Nachtfröste auftreten. Schneiden Sie den Rasen im Mai daher nicht zu kurz, denn längere Gräser sind ein natürlicher Frostschutz. Ohne Schutz besteht die Gefahr, dass einzelne Halme und neue Triebe erfrieren.

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Mähen Sie ab dem ersten Rasenschnitt regelmäßig, damit der Rasen eine dichte Grasnarbe bildet – je nach Wachstumsphase ein- bis zweimal wöchentlich. So vermeiden Sie, dass sich neue Unkräuter und Moos ansiedeln, und unterstützen die Entwicklung kräftiger Grashalme. Sie können diese Aufgabe auch einem Mähroboter überlassen, der Ihren Rasen wie ein Rasenmäher mit Mulchfunktion zugleich mulcht. Mulchen heißt, das kurz abgeschnittene Gras als obere Schicht auf dem Boden liegenzulassen, damit der Rasen Nährstoffe aus ihr ziehen kann. Was in diesem frühen Stadium besonders wichtig ist: Der Rasen sollte beim Mähen möglichst trocken sein.

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Vertikutieren und Verbessern

Ein bis zwei Wochen nach dem Düngen, wenn der Rasen begonnen hat, zu wachsen, können Sie ihn vertikutieren. Verdichtete Böden und stark verfilzte oder vermooste Rasenflächen freuen sich über die zusätzliche Frischekur. Sie bewirken eine bessere Versorgung der Wurzeln mit Sauerstoff und Wasser. Das Anritzen der Grasnarbe und die Entfernung von Moos und abgestorbenem Gras bedeuten aber auch immer eine Verletzung des Bodens, von der er sich erst wieder erholen muss. Vertikutieren Sie den Rasen daher nur bei Bedarf und in trockenem Zustand. Bewässern Sie ihn danach gut. Kahle Stellen können Sie mit neuer Rasensaat schließen.

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von Katrin Werner

Fachredakteurin im Ressort Haushalt, Haus und Garten – bei Testberichte.de seit 2017.

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