32-Zoll-Monitore Darf‘s ein bisschen mehr sein?
Das Wichtigste auf einen Blick:
- entspricht einer Diagonale von 81 cm
- verschiedene Bildseitenverhältnisse von 16:9 bis 21:9 (Ultrawide)
- Full HD ist nicht scharf genug
- benötigen viel Platz und größeren Sitzabstand
- Stromverbrauch moderat trotz großer Abmessungen
Während der 24-Zoll-Standard so langsam dem 27-Zoll-Standard weicht, sehnen sich anspruchsvolle PC- und Notebook-Nutzerinnen und -Nutzer bereits nach noch mehr Bildfläche – egal ob für die Arbeit, für den Alltag oder für das tägliche Vergnügen. Die 32-Zoll-Klasse bietet jede Menge Pixel-Platz, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Wir zeigen, wie sie in Tests bewertet werden und geben Tipps zum Kauf.
Was zeichnet 32-Zoll-Monitore aus?
32 Zoll entsprechen einer Diagonale von 81,28 cm. Für kleine Schreibtische sind 32-Zöller dementsprechend kaum geeignet. Genau wie bei Fernsehern sorgen größere Bildschirmgrößen für einen eindrucksvolleren und komfortableren Bildeindruck.
Im Falle von Office-Monitoren kann der zusätzliche Platz für die Anzeige zusätzlicher Programmfenster oder auch mehr Inhalt pro Fenster genutzt werden. Dazu muss aber auch die Auflösung stimmen, damit die Darstellung nicht zu krümelig wird.
Die Auswahl an 32-Zoll-Modellen steigt rapide. Bereits heute gibt es entsprechende Modelle von allen gängigen Herstellern wie zum Beispiel Samsung, Asus und HP und für alle möglichen Einsatzzwecke – vom Allrounder bis hin zu spezialisierten Gaming- oder Medienbearbeitungs-Monitoren.
Während bei 24- und 27-Zoll-Modellen auch im Preisbereich unter 200 Euro reichlich zu finden ist, bleiben wirklich günstige 32-Zöller bislang noch eine Rarität. Dies dürfte sich aber ändern, sofern die größere Diagonale immer häufiger gekauft wird.
Als Paneltechnik kommen aktuell primär IPS und VA zum Einsatz, wobei auch die von Fernsehern, Smartphones und Co. bekannte OLED-Technik auf dem Vormarsch ist, aber derzeit nur im vierstelligen Preisbereich verbreitet ist. TN hat als Paneltechnik weitestgehend ausgedient.
Welche Auflösung ist bei 32 Zoll sinnvoll?
Der Full-HD-Standard hat bei 32-Zoll endgültig das Ende seiner Nützlichkeit erreicht. Auf dieser Diagonale sehen Bildschirminhalte in Full HD nicht mehr sonderlich gut aus, wenn man den üblichen Sitzabstand am Schreibtisch berücksichtigt. Deshalb empfehlen wir für Größen ab 30 Zoll mindestens QHD-Auflösung oder vergleichbare Werte (2560 x 1440 bis 1600 Pixel). Auch 4K-Monitore sind bei dieser Diagonale sehr sinnvoll, weil sich schlicht viel mehr Inhalt darstellen lässt und der Schärfevorteil klar sichtbar ist.
Wie werden 32-Zoll-Monitore getestet?
Wie bei allen anderen Monitortypen auch, ist die Qualität des verbauten Panels das Kernstück der Bewertung. Bewertet werden Kriterien wie Leuchtkraft, Kontrast, die Homogenität der Ausleuchtung, die Bildwiederholrate, die Blickwinkelstabilität und natürlich auch die Bildschärfe. Wie zuvor erwähnt, spielt die Bildschärfe bei Tests dieser Großformat-Monitore eine wichtigere Rolle, weil hier oft noch ungünstigerweise Full HD zum Einsatz kommt.
Bei Tests zu spezialisierten Monitoren für Gaming, Business oder Medienbearbeitung rücken wiederum andere Disziplinen in den Vordergrund, so zum Beispiel die Schnittstellenausstattung und Ergonomie bei Geräten mit Büro-Fokus. Für Medienbearbeitungs-Monitore ist wiederum eine hohe Farbraumabdeckung und homogene Ausleuchtung Pflicht.




































