Digitalkameras

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Sony Alpha 58
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Sony Alpha 58

Digitale Spiegelreflexkamera; 20,1 MP; Optischer Zoom: 3x; CMOS; Minimale Brennweite: 27 mm; …

„Mit der Alpha 58 bietet Sony eine sehr gut ausgestattete Kamera in der unteren DSLR-Mittelklasse. Der neue 20-Megapixel-Sensor liefert eine überzeugende Bildqualität. Der Autofokus reagiert schnell …“

2 Testberichte, 11 Meinungen (sehr gut)

 
D 800
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Nikon D800

Digitale Spiegelreflexkamera; Neuester Test: 3/2013

Die Vollformat-DSLR beeindruckt mit ihrer Maßstäbe setzenden Auflösung von 36,3 Megapixeln und setzt sich in diesem Bereich von den Mitbewerbern ab. Die Bildergebnisse sind reich an Details. Das ermöglicht es dem Fotografen, auch Abzüge für sehr große Formate zu entwickeln. Die Einschränkungen durch Bildrauschen sind dabei annehmbar.

48 Testberichte, 77 Meinungen (gut)

 
EOS 5D Mark 3
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Canon EOS 5D Mark III

Digitale Spiegelreflexkamera; 22,3 MP; CMOS; Neuester Test: 5/2013

Die Spiegelreflexkameras der EOS-Serie sind ein durchdachtes Stück Foto-Technik, so auch die EOS 5D Mark III. Die Vollformat-Kamera punktet mit einer exzellenten und komfortablen Handhabung und bietet Funktionen für nahezu jeden Einsatzbereich. Im Vergleich zum Vorgängermodell fast schon ein kleiner Quantensprung.

49 Testberichte, 35 Meinungen (sehr gut)

 
 
EOS7D
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Canon EOS 7D

Digitale Spiegelreflexkamera; CMOS; Neuester Test: 2/2013

Bildqualität ISO100/400/800/1600/3200/6400: 37,5 / 32 / 28 / 24 / 19 / 16 Punkte; Ausstattung/Performance: 17,5 von 25 Punkten.

71 Testberichte, 134 Meinungen (sehr gut)

 
Alpha 77 (SLT-A 77 V)
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Sony Alpha 77 (SLT-A77V)

Digitale Spiegelreflexkamera; 24,3 MP; Optischer Zoom: 3x; CMOS; Neuester Test: 2/2013

Die Sony Alpha 77 bietet ein gewaltiges Featurepaket. Sie ist eine sehr gute Digitale Spiegelreflexkamera, die auch anspruchsvolle Fotografen mehr als zufriedenstellt.

50 Testberichte, 61 Meinungen (sehr gut)

 
X-20
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Fuji X20

Kompaktkamera, Digitale Messsucher-Kamera; 12 MP; Optischer Zoom: 4x; CMOS; Minimale …; Neuester Test: 5/2013

„Pro: Manueller 4x Zoom; Optischer Sucher; Schneller Hybrid-AF. Kontra: Relativ groß.“

4 Testberichte, 29 Meinungen (sehr gut)

 
CoolpixAW110
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Nikon Coolpix AW110

Kompaktkamera; 16 MP; Optischer Zoom: 5x; BSI CMOS; Minimale Brennweite: 28 mm; Maximale …; Neuester Test: 5/2013

„... Für eine Outdoorkamera sieht die AW110 ausgesprochen schlicht aus - ein handlicher Flachmann. Erst ein Blick auf die Details zeigt die hochklassige Verarbeitung. ... Die Bildqualität entspricht …“

3 Testberichte, 17 Meinungen (gut)

 
Alpha 65 (SLTA65V)
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Sony Alpha 65 (SLT-A65V)

Digitale Spiegelreflexkamera; 24,3 MP; Optischer Zoom: 3x; CMOS; Neuester Test: 8/2012

Wer eine digitale Spiegelreflexkamera sucht, die hoch qualitative Fotos produziert, sollte hier zuschlagen. Der Sensor mit 24 Megapixeln sorgt für eine herausragende Auflösung. Beim Schießen von Aufnahmen im RAW-Format ist der Texturverlust unmerklich. Bei hohen ISO-Werten sind Schwächen in der Dynamik und beim Bildrauschen zu beobachten.

32 Testberichte, 49 Meinungen (sehr gut)

 
D 7000
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Nikon D7000

Digitale Spiegelreflexkamera; 16,2 MP; CMOS; Neuester Test: 4/2013

Keinen Grund zur Kritik gibt die Qualität der Fotos. Der Nutzer der Nikon hat bei der Konfiguration eine Vielzahl an Optionen. Besonders gelungen ist das Serienbild-Feature der digitalen Spiegelreflexkamera. Diese Qualitäten verhalfen dem Fotoapparat zum Testsieg in der Zeitschrift CHIP Test & Kauf.

78 Testberichte, 128 Meinungen (gut)

 
Alpha 57 (SLT-A 57)
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Sony Alpha 57 (SLT-A57)

Digitale Spiegelreflexkamera; 16,1 MP; CMOS; Neuester Test: 3/2013

Mit ihrer herausragenden Bildqualität überflügelt die Alpha 57 sogar die ausstattungsstärkere Alpha 65. So positioniert sie sich als Mittelklassegerät, welches sich gegenüber den Konkurrenten von Canon und Nikon durchaus behaupten kann. Die Kamera arbeitet flott, nur bei der Serienbildfunktion müssen gegenüber des Vorgängermodells Alpha 55 einige Abstriche gemacht werden.

38 Testberichte, 85 Meinungen (sehr gut)

 
 
Cyber-shot DSC-RX100
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Sony CyberShot DSC-RX100

Kompaktkamera; 20 MP; Optischer Zoom: 3,8x; CMOS; Minimale Brennweite: 28 mm; Maximale …; Neuester Test: 5/2013

Wer es lieber kompakt mag, sich in seiner Mobilität nicht groß einschränken will und trotzdem Wert auf eine exzellente Bildqualität legt, wird an der Sony CyberShot DSC-RX100 kaum vorbeikommen. Die Kamera bietet eine Auflösung von 20 Megapixeln und diverse Features, die das Fotografenleben erleichtern. Das gute Stück lässt sich Sony allerdings ordentlich bezahlen.

40 Testberichte, 144 Meinungen (sehr gut)

 
D-7100
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Nikon D7100

Digitale Spiegelreflexkamera; 24,1 MP; Optischer Zoom: 5,8x; CMOS; Neuester Test: 4/2013

„... bei der Ausstattung hat sich nichts Weltbewegendes verändert, die D7100 punktet hier vor allem mit ihrem großzügigen 3,2-Zoll-Display. Wirklich vorne liegt die D7100 nur in der Königsdisziplin: …“

13 Testberichte, 35 Meinungen (sehr gut)

 
OMD EM5 Body
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Olympus OM-D E-M5

Spiegellose Systemkamera; Live MOS; Neuester Test: 3/2013

Professionell wirkt die Micro-Four-Thirds-Kamera von Olympus durch ihr stabiles, spritzwassergeschütztes Gehäuse aus Metall und den enorm schnellen Kontrast-Autofokus. In Verbindung mit dem elektronischen Sucher und dem schwenkbaren Display erreicht sie so bei der Ausstattung ein beachtliches Level. Zu guter Letzt ist die Qualität der Bilder meist einwandfrei.

45 Testberichte, 55 Meinungen (sehr gut)

 
NEX7
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Sony NEX-7

Spiegellose Systemkamera; 24,3 MP; Optischer Zoom: 3x; CMOS; Neuester Test: 5/2013

Aufnahmen mit der NEX-7 gelingen in einer außerordentlichen Qualität. Sie sieht schick aus und liegt sehr gut in der Hand. Des Weiteren lässt sich die mit einem APS-C-Sensor ausgestattete spiegellose Systemkamera auf simple Weise bedienen. Einziges Manko: Der drei Zoll große Monitor lässt sich leider nicht per Touch-Funktion bedienen.

41 Testberichte, 37 Meinungen (gut)

 
D 300 s
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Nikon D300s

Digitale Spiegelreflexkamera; CMOS; Neuester Test: 4/2013

„Die professionelle D300s ist in die Jahre gekommen und wird in fast allen Punkten von der D7100 überboten.“

52 Testberichte, 31 Meinungen (sehr gut)

 
EOS 60 D
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Canon EOS 60D

Digitale Spiegelreflexkamera; CMOS; Neuester Test: 11/2012

Bildqualität (45%): 79 von 100 Punkten; Ausstattung / Handling (40%): 71 von 100 Punkten; Tonqualität (15%): 100 von 100 Punkten.

82 Testberichte, 169 Meinungen (sehr gut)

 
D-600
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Nikon D600

Digitale Spiegelreflexkamera; 24,3 MP; CMOS; Neuester Test: 5/2013

Mit der D600 hat Nikon eine Vollformat-Kamera im Programm, die sich dank der erschwinglichen finanziellen Rahmenbedingungen nicht nur an den Profi richtet, sondern auch ambitionierte und semiprofessionelle Fotografen begeistern wird. Die Funktionen brauchen sich nämlich nicht vor den großen Brüdern verstecken. Ein toller Zusatznutzen ist dabei die gute Videofunktion. Jedoch erhält man für nur wenig Geld mehr schon die Entwicklungsstufe der Nikon-Kameras, sodass eine Investition gut überlegt sein will.

36 Testberichte, 56 Meinungen (gut)

 
K5
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Pentax K-5

Digitale Spiegelreflexkamera; CMOS; Neuester Test: 8/2012

In jeder Hinsicht gelungen ist das neue Spitzenmodell von Pentax. Der Hersteller hat ihm eine Reihe an Verbesserungen verpasst: einen neuen APS-C-Sensor, einen weiterentwickelten Autofokus und eine flottere Serienbildfunktion. Der ISO-Bereich wurde vergrößert und das Bildrauschen reduziert. Damit verdient sich die DSLR einen „Top Tipp“ des Foto Magazins.

41 Testberichte, 93 Meinungen (gut)

 
Lumix LX-7
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Panasonic Lumix DMC-LX7

Kompaktkamera; 10,1 MP; Optischer Zoom: 3,8x; High-Sensitivity-MOS; Minimale Brennweite: …; Neuester Test: 5/2013

Dank der tollen Bildqualität kann sich Panasonic mit seiner Lumix DMC-LX7 in diesem Punkt im Segment der Kompaktkameras ganz vorne einreihen. Besonders hilfreich ist dabei in der Praxis das Objektiv, das mit einer hohen Lichtstärke punkten kann. Die Kamera bietet sowohl für Gelegenheitsfotografen als auch für ambitionierte Anwender vielfältige Einstellungen. So sind im Automatikmodus gute Schnappschüsse möglich, der Autofokus macht seine Sache gut. Zeit- und Blendeneinstellungen bieten sich dann für ausgefeiltere Bilder an. Abgerundet wird das gelungene Paket durch die lange Akkulaufzeit, eine mehr als ordentliche Videofunktion sowie die kompakten Maße, die die Lumix zu einer praktischen Alternative zu größeren Modellen machen, wenn die Arbeit einmal im handlicheren Format vonstatten gegen soll.

26 Testberichte, 48 Meinungen (gut)

 
D 5200
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Nikon D5200

Digitale Spiegelreflexkamera; Optischer Zoom: 3x; CMOS; Neuester Test: 4/2013

„Alles in allem ist die D5200 nicht nur eine sehr gute Kamera für Einsteiger, sondern wird auch höheren Ansprüchen sehr gut gerecht.“

18 Testberichte, 32 Meinungen (sehr gut)

 
Neuester Test: 11.05.2013
 

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Ratgeber zu Digitalkameras

Megapixel und Sensorgröße

Die Auflösung einer Digitalkamera wird in Megapixeln (Millionen Pixel) angegeben. Das ist die Anzahl der Bildpunkte, die ein Foto aufweisen kann. Je höher die Auflösung einer Kamera ist, also je höher die Anzahl der Megapixel, umso stärker können die Fotos vergrößert werden. Jedoch ist die Pixelzahl nicht alleine ausschlaggebend für die entsprechende Bildqualität, da andere Faktoren wie Lichtempfindlichkeit der Linse und Hintergrundbeleuchtung des Sensors (BSI-Sensor) eine wichtige Rolle spielen. Man kann aber als Faustregel annehmen, dass Aufnahmen mit einer Auflösung ab 10 Megapixeln für relativ gute Ausdrucke bis 20 x 30 Zentimeter ausreichend sind. Für Abzüge in Postergröße sollten jedoch mindestens 12 Megapixel zur Verfügung stehen.

Bildauflösung bei Kompaktkameras
Leider trifft man immer noch Hersteller an, die im Billigsektor Kompaktkameras verkaufen, deren Megapixelzahl auf Interpolation beruht. Das Hochrechnen der Pixel durch den Bildprozessor sorgt keinesfalls für eine bessere Bildqualität – also keinesfalls kaufen. Viel wichtiger als die reine Angabe der Megapixel ist die Sensorgröße. Bei den Kompakten findet man vornehmlich eine Sensorgröße von 1/2,3 Zoll vor, die bequem 12 Megapixel unterbringen kann, jedoch bei 16 Megapixeln erste Qualitätsprobleme bekommt. Je weniger Pixel auf der angebotenen Fläche unterkommen müssen, desto geringer das Bildrauschen und der Verlust an Farbwiedergabe.

Sensorgröße bei Bridgekameras
Bridgekameras haben oft einen Sensor, der größer ist, als der von Kompaktkameras, aber kleiner als der von Spiegelreflexkameras. Eine weit verbreitet Sensorgröße bei Bridgekameras ist 2/3 Zoll. Diese Größe liefert gute Bilder mit wenig Bildrauschen. Auch hier gilt: Größere Sensoren sind qualitativ besser, kleinere Sensoren schlechter.

Bildauflösung bei Spiegelreflexkameras
Die beste Auflösung bieten Kameras mit einem Vollformatsensor. Bei digitalen Spiegelreflexkameras bezeichnet beispielsweise Canon seinen Sensor von der Größe 35,8 x 23,1 mm als einen Vollformatsensor, weil dieser der Größe eines Kleinbildnegativs der analogen Fotografie entspricht. Auch die Sensorgröße des Four-Third-Standards wird als Vollformat bezeichnet, obwohl seine Abmessungen nur 17,3 x 13 mm betragen. Bei Kameras mit Sensoren im Vollformat haben Tests gezeigt, dass sie tatsächlich die besseren Bildergebnisse liefern. Sensoren, die Größen zwischen 20,7 x 13,8 mm und 28,7 x 19,1 aufweisen, werden auch als APS-C-Sensoren (Advanced Photo System type-C) bezeichnet. Kameras mit APS-C-Sensor sind für die meisten Fotoamateure weitaus erschwinglicher, da sie ab 350 Euro erhältlich sind. Durch die Steigerung der Megapixezahl bei den DSRLs auf rund 24, die sowohl auf Vollformat- als auch auf APS-C-Sensoren anzutreffen sind, verschiebt sich das Preisgefüge nach oben. Spiegellose Systemkameras mit APS-C-Sensor erreichen dann locker Anschaffungskosten im vierstelligen Bereich.

Vollformatsensor und passende Objektive
Ein Vollformatsensor kann Nachteile aufweisen. Im Weitwinkelbereich eines Objektivs treffen Lichtstrahlen auch von der Seite her auf die große Sensorfläche. Das bekommt den Sensoren jedoch nicht gut, die ihre beste Leistung nur dann zeigen, wenn die Lichtstrahlen senkrecht auf sie fallen. Daher müssen sich Benutzer von Vollformat-Sensoren optimierte Objektive anschaffen, die ebenfalls vierstellige Geldsummen kosten.


Produktwissen und weitere Tests zu Digitalkameras

Die besten Kamera-Sets CHIP FOTO VIDEO 2/2013 - Auf der Suche nach der optimalen Foto-Ausrüstung empfehlen wir Ihnen vier interessante Sets für Einsteiger bis hin zum semiprofessionellen Fotografen.

Architektur in Szene setzen CHIP FOTO VIDEO 3/2013 - Ob mit oder ohne Stativ, im Freien oder in Gebäuden: In 22 Tipps zeigen wir, welch faszinierende Möglichkeiten die Architektur-Fotografie bereithält.

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Für Schnappschüsse oder Urlaubsfotos ist eine leichte, kleine Kompaktkamera die richtige Wahl. Bridgekameras besitzen höherwertigere Objektive und lassen weitreichendere manuelle Einstellungen zu. Profis greifen hingegen zur Spiegelreflexkamera mit Wechselobjektiven, um auf unterschiedliche Situationen flexibel reagieren zu können, was die kleineren, spiegellosen Systemkameras ebenfalls gut können.


Digitalkameras haben ihre analogen Gegenstücke im Privatanwenderbereich zum großen Teil abgelöst. Sie können im Allgemeinen einer von drei grundlegenden Kategorien zugerechnet werden: Neben der kleinen und leichten Kompaktkamera sowie der leistungsfähigen Spiegelreflexkamera (DSLR) hat sich die so genannte Bridgekamera etabliert. Wer ein kleines, leichtes Gerät für gelegentliche Schnappschüsse oder ein paar Urlaubsfotos möchte, ohne sich beim Fotografieren um die Einstellungen wie Fokussierung, Helligkeit, Kontrast oder Empfindlichkeit (ISO) Gedanken machen zu müssen, sollte zur Kompaktkamera greifen. Die Bridge hingegen soll die qualitative Lücke zwischen Kompakt- und DSLR-Kameras schließen. Sie ist die richtige Wahl für den ambitionierten Amateur, der die Einstellungen gerne weitreichender manuell vornimmt und Wert auf höherwertige Objektive legt. Denn der optische Zoom von Kompaktkameras ist sehr begrenzt, während der digitale Zoom letzten Endes nur eine Bildausschnittsvergrößerung mit verringerter Auflösung ist. Der echte Profi, der mit verschiedenen Objektiven, wie zum Beispiel Weitwinkel oder Tele, auf unterschiedliche Situationen reagieren möchte, wird aber weiterhin zu den echten DSLR-Kameras mit Wechselobjektiven greifen. Seit 2010 sind die spiegellosen Systemkameras erhältlich und beginnen die Bridgekameras langsam zu verdrängen. Sie sind kompakter, handlicher und auch leichter als die herkömmlichen Spiegelreflex-Kameras. Leider passen bereits erworbene Objektive meist nicht auf die FourThirds ohne Spiegel. Der andere Vorteil liegt in den Informationen, die im elektronischen Sucher oder auf dem Monitor angezeigt werden und eine schnelle Bildoptimierung ermöglichen, ohne das Motiv aus den Augen zu verlieren. In jedem Fall sollte beachtet werden, dass eine Digitalkamera mehr Energie benötigt als ihr analoges Gegenstück: Die in Digitalkameras integrierten LCD-Monitore sind wahre Stromfresser und senken die Betriebsdauer deutlich. Bei den Testsiegern sind diese daher meist abschaltbar. Sinnvolle Extras sind jedoch Bildstabilisatoren und Systeme zur Gesichtserkennung. Neuestens bieten auch immer mehr Geräte die Möglichkeit, HD-Videos aufzunehmen und konkurrieren somit mit den Camcordern.

Trends und Entwicklungen

Die Geschwindigkeit, mit der neue Kameramodelle mit immer höheren Pixelzahlen auf den Markt gelangen, ist schier unglaublich. Noch vor wenigen Jahren waren digitale Kompaktkameras mit sieben bis acht Megapixel moderne HighTech, gab es hier einen klaffenden Unterschied zu den Auflösungen der Profi-DSLRs. Doch innerhalb kürzester Zeit schnellte die Auflösung auch bei den Kompakten bis 16 Megapixel hoch und die Unterschiede zwischen den großen Kameraklassen im Auflösungsvermögen nivellierten sich. Das Rennen um die Bildpunkte ist immer mehr zum Hauptverkaufsargument avanciert, doch ist diese Entwicklung eigentlich für die meisten Fotografen vollkommen unsinnig. Grund ist die schlichte Tatsache, dass bei höheren Bildpunkteanzahlen die Abstände zwischen den einzelnen Bildpunkten sowie deren eigene Größe immer mehr schrumpfen. Die Folge ist das berühmt-berüchtigte Bildrauschen, das sich insbesondere bei dunklen Flächen in Form starker Körnigkeit unangenehm bemerkbar macht. Das haben aber die Hersteller inzwischen erkannt und bieten bessere Sensoren mit Hintergrundbeleuchtung an, optimieren die Objektive und auch die internen Programme leisten dann mit dem Bildprozessor gute Arbeit, um vernünftige Ergebnisse zu erzeugen. Durch die Einführung der spiegellosen Systemkamera, die beinahe die gleichen Vorteile bietet wie die DSLRs, konnten sich die Hersteller ein neues Marktsegment eröffnen.

Amateure benötigen keinen extremen Megapixelwert

Anwender, die ihre Fotos vor allem auf dem Rechner oder Fernseher betrachten und allenfalls ihre Urlaubsfotos in Standardgröße entwickeln lassen möchten, können also getrost bei 14 Megapixeln halt machen. Höhere Auflösungen sind bei diesen Anwendungen gar nicht mehr wahrnehmbar – nur Profis können für großflächige Drucke wie zum Beispiel bei Mode- oder Akt-Fotoshoots oder auch in der Werbung höhere Bildauflösungen gebrauchen. Die jedoch nutzen sicherlich nicht eine Kompakt- oder Bridgekamera. Profis greifen in solchen Fällen gleich zu einer digitalen Spiegelreflexkamera oder spiegellosen Systemkamera. Ganz abgesehen von der wertvollen Möglichkeit zur Nutzung von Wechselobjektiven bieten diese nämlich einen weiteren entscheidenden Vorteil: Ihre Bildsensoren sind größer, wodurch die einzelnen Pixel mehr Platz haben. Resultat ist bei gleich hohen Pixelzahlen im Vergleich zu den beiden anderen Kameratypen ein deutlich geringeres Bildrauschen. Aber auch hier ist technisch gesehen an einem gewissen Punkt irgendwann schlicht das Ende erreicht.

Künftig neue Verkaufsargumente

Daher zeichnet sich so langsam die Verlagerung des Schwerpunkts weg von der bloßen Pixel-Anzahl hin zu anderen Faktoren wie Bildoptik, Sensor- und Prozessortechnik ab. Insbesondere die Hintergrundbeleuchtung der Bildsensoren wurde so weit entwickelt, dass Fotografie auch bei schlechten Lichtverhältnissen ohne das störende Rauschen möglich wird. Denn hier musste bislang die Elektronik die ISO-Empfindlichkeit erhöhen, um das vorhandene Licht einzufangen. Neue Sensoren sorgen für ein helleres, lichtempfindlicheres Bild, indem die Bildpunkte neu angeordnet und neben den üblichen Bildpunkten mit RBG-Farbfilter auch klare ohne Farbfilter eingesetzt werden. Auch auf die Prozessortechnik sollten künftige Käufer zunehmend Wert legen. Denn die immer höheren Anforderungen durch Auflösung und Farbtiefe verlangen den heutigen Prozessoren der Kameras alles ab. Jede neue Kamerageneration steht vor dem Problem, dass beinahe jeglicher Geschwindigkeitszuwachs des Prozessors durch diese Determinanten wieder aufgehoben wird. Daher gehen die Hersteller immer öfter zu Dualprozessoren über – ähnlich dem Einsatz in PCs. Hierdurch wird nicht nur die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Bilddaten erhöht, sondern auch die Genauigkeit der Farbwiedergabe. Sind zum Beispiel mit einem einzelnen Prozessorkern nur 12 Bit Farbtiefe möglich, können einige Kameras mit Dual-Prozessor bereits 14 Bit erzielen – dies entspricht einem enormen Zuwachs bei der Farbtiefe: von 4.096 auf 16.384 verschiedene Helligkeitsstufen. Wer künftig eine Digitalkamera kaufen geht, sollte also nicht nur auf die Pixelanzahl achten, sondern sein Augenmerk auch auf die Sensor- und Prozessortechnik lenken.