Bridgekameras

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Ratgeber zu Bridgekameras

Flexible und handliche Kameras mit viel Zoom und guter Bildqualität

Stärken

  1. flexibel dank großem Zoom
  2. sehr gute Bildqualität mit 1-Zoll-Bildsensor
  3. schneller Autofokus
  4. bessere Bildqualität als Kompaktkameras

Schwächen

  1. Kameras mit kleinem Sensor leiden unter mäßiger Bildqualität bei wenig Licht
  2. im Telebereich oft mit Schwächen

Die Besten: Was zeichnet eine gute Bridgekamera aus?

Das wesentlichste Merkmal eine Bridgekamera ist ein großer optischer Zoom, der vom Weitwinkel-Bereich bis weit ins Tele reicht und Aufnahmen im kleinen Wohnzimmer genauso wie vom Vogel auf der Kirchturmspitze erlaubt. Weit verbreitet sind 15- bis 35-fache Zooms. Aber es geht auch extremer: An der Spitze steht aktuell die Superzoom-Kamera Coolpix P900 von Nikon mit einem 83-fach-Zoom-Objektiv. Das entspricht einem Brennweitenbereich von 24 mm bis unfassbaren 2000 mm (Kleinbild-äquivalent).

Superzoomkamera Nikon Coolpix P900 Dem Mond ganz nahe. Die Nikon Coolpix P900 erreicht mit ihrem Superzoom-Objektiv eine kleinbild-äquivalente Brennweite von 2.000 mm. (Bildquelle: nikon.de)

Allerdings zeigen sich gerade bei langen Brennweiten meist Probleme bei der Abbildungsleistung und der Autofokusgeschwindigkeit. Solche Schwächen führen im Test zum Punktabzug. Zudem sind gute Aufnahmen mit den besonders langen Brennweiten trotz Bildstabilisator aus der Hand kaum möglich. Ein Stativ wird zu Pflicht!
Die meisten Bridgekameras – gerade aus jüngster Zeit – besitzen einen größeren Bildsensor als Kompaktkameras und liefern somit eine deutlich bessere Bildqualität. Beispielsweise das geringe Rauschen bei Aufnahmen mit wenig Licht wird von den Testmagazinen positiv bewertet.

Die Größe des Gehäuses bietet ein besseres Handling: Die Bridgekamera lässt sich ähnlich einer Spiegelreflexkamera besser greifen und es bleibt mehr Platz für große Schalter und Einstellräder, was die Bedienung erheblich erleichtert.

Die beste Bridgekamera, die all diese Punkte gut umsetzt, ist die Sony Cyber-shot DSC-RX10 IV. Sie ist aber mit rund 2.000 Euro derzeit auch mit Abstand die teuerste Bridgekamera auf dem Markt. Eine attraktive und deutlich günstigere Alternative bietet Panasonic mit der Lumix DMC-FZ1000. Der 16-fach-Zoom reicht für die meisten Aufnahmesituationen aus.

Was unterscheidet eine Bridgekamera von anderen Kameraarten?

Bridgekameras füllen die Lücke zwischen den Kompakt- und Spiegelreflexkameras. Sie verbinden die Vorzüge beider Kameraklassen und müssen einen Vergleich nicht scheuen.

Gegenüber Kompaktkameras sind Handling und Bedienung besser, weil das größere Gehäuse griffiger in der Hand liegt und Bedienelemente einfacher erreichbar sind. Dafür sind Bridgekameras nicht hosentaschentauglich. Das größere Gehäuse bietet aber weitere Vorteile: Der Bildsensor kann größer ausfallen, was einen positiven Effekt auf die Bildqualität hat. Und das Objektiv verfügt über mehr Brennweite als eine Kompaktkamera. Üblicherweise sind Kompaktkameras mit Zooms bis 10-fach ausgestattet. Es gibt auch einige Kompaktkameras mit Varioobjektiven mit deutlich mehr als 10-fach-Zoom. Diese Kameras leiden jedoch besonders bei wenig Licht unter einer schlechten Bildqualität.

Vergleicht man digitale Spiegelreflexkameras (DSLR) mit Bridgekameras, fällt die Ähnlichkeit in der äußeren Erscheinung auf. Dennoch sind die Bridgekameras etwas kleiner. Die wesentlichsten Unterschiede sind der kleinere Sensor der Bridgekamera und dass das Objektiv nicht gewechselt werden kann. DSLR-Kameras liefern nicht zuletzt aufgrund ihres deutlich größeren Bildwandlers eine bessere Bildqualität, sondern können auch für jeden Einsatzzweck mit dem perfekt darauf abgestimmten Objektiv ausgerüstet werden. Bridgekameras mit ihren weit in den Telebereich reichenden Zooms haben jedoch einen enormen Kostenvorteil, denn gerade gute Teleobjektive für Spiegelreflexkameras sind sehr kostspielig.

Spiegellose Systemkameras sind von der Größe sehr vergleichbar mit Bridgekameras, bieten mit ihren großen Bildsensoren aber eine ähnliche Abbildungsleistung wie Spiegelreflexkameras. Die Objektive können gewechselt werden. Aber auch hier ist die Bridgekamera preislich überlegen und bietet mit dem festverbauten Zoomobjektiv eine gute Ausstattung, wenngleich mit einer etwas geringeren Bildqualität.

Bridgekameras mit dem größten Zoom-Faktor

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Nikon Coolpix P900 Gut (2,3)
2 Canon PowerShot SX60 HS Gut (2,2)
3 Sony Cyber-shot DSC-H400 Befriedigend (3,3)

Wie viel Zoom ist sinnvoll?

Ein großer Zoom in einem relativ kleinen Kameragehäuse ist ein besonderer Vorteil der Bridgekameras. Zwei Extreme stellen zum Beispiel die Canon PowerShot SX60 HS mit einem 65-fach-Zoom und die Superzoom-Kamera Coolpix P900 von Nikon mit einem 83-fach-Zoom dar.
Das größte Problem bei so extremen Brennweiten ist, das Motiv überhaupt zu treffen und das Bild ruhig zu halten, um eine unverwackelte Aufnahme zu erhalten. Der beste Bildstabilisator hilft bei so enormen Brennweiten nur noch wenig. Ohne den Einsatz eines Stativs geht es nicht.

Vielseitige Bridgekamera Canon PowerShot G3 X Handliche und gut zu bedienende Bridgekamera Canon PowerShot G3 X mit 25-fach-Zoom und Videofunktionen. (Bildquelle: canon.de)

Will man ohne Stativ aus der Hand fotografieren, ist die Grenze zur verwackelten und unscharfen Aufnahme von den Lichtverhältnissen bzw. der Belichtungszeit abhängig. Je mehr Licht vorhanden ist, umso kürzer kann die Belichtungszeit gewählt werden.

Eine einfache und allgemeine Faustformel der Fotografie besagt, dass für Aufnahmen aus der Hand die Belichtungszeit nicht länger sein sollte als der Kehrwert der verwendeten Brennweite (immer in Bezug auf das Kleinbild-Äquivalent). Ein Beispiel: Bei einer Brennweite von 500 mm sollte die Belichtungszeit nicht länger als 1/500 Sekunde sein, um bei ruhiger Hand ein scharfes Foto zu bekommen. Bei diesem Beispiel sollte also die Sonne scheinen, sonst wird es nichts.

Daher können wir grob festhalten: Für die Freihandfotografie ist maximal ein 25-fach-Zoom eine sinnvolle Wahl. Bridgekameras mit größerem Zoomfaktor liefern nur noch auf einem soliden Stativ brauchbare Teleaufnahmen.

Autor: Ben

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Superzooms

Eine Bridgekamera zeichnet sich durch ein fest eingebautes Objektiv mit höherwertigem optischen Zoom aus. Darüber hinaus können Bildeinstellungen in großem Umfang manuell vorgenommen werden. Die Bridgekamera bildet daher qualitativ wie preislich das Übergangsmodell zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera. Die digitale Bridgekamera wendet sich sich insbesondere an den ambitionierten Amateurfotografen, dem eine Kompaktkamera nicht genügend Funktionsumfang besitzt. Die Bridgekamera bietet gegenüber einer Kompaktkamera einen optischen Zoom von deutlich größerer Stärke und ein Objektiv mit höherer Lichtstärke. Darüber hinaus können Bildeinstellungen wie Fokussierung, Helligkeit, Kontrast oder Empfindlichkeit (ISO) in großen Umfang manuell eingestellt werden. Solche Funktionen fanden sich ansonsten nur bei den digitalen Spiegelreflexkameras (DSLR). Dennoch kosten Bridgekameras bei Weitem nicht so viel Geld wie ihre größeren Verwandten. Und Tests haben diesen gegenüber sogar einen klaren Vorteil aufgezeigt: Da das Objektiv fest eingebaut ist, kann dessen Optik exakt auf die Kamera abgestimmt werden. Darüber hinaus können keine Staubpartikel auf den Sensor gelangen, was bei DSLRs zum Teil aufwendiges Reinigen erforderlich macht. Andererseits entfällt dadurch die Flexibilität, das Objektiv den jeweiligen fotografischen Bedingungen anpassen zu können. Bridgekameras verfügen zudem nur über kleine Bildsensoren, wodurch bei hohen Auflösungen unvermeidbar deutliches Bildrauschen auftritt. Ihre kompakte Bauweise und das geringe Gewicht sowie das günstige Verhältnis zwischen Funktionsumfang und Preis machen die Bridge dennoch zu einer begehrten Kamera sogar für semi-professionelle Anwendungen. Dies hat dazu geführt, dass sich die Bridgekamera mittlerweile als Übergangsmodell zwischen den beiden anderen Typen fest etabliert hat.