Stärken
Schwächen
Im Gegensatz zu anderen Kameratypen ist in Kinderkamera-Tests die Bildqualität eher zweitrangig. Stattdessen stehen die Verarbeitung, die Robustheit und eine einfache, kindgerechte Handhabung im Mittelpunkt. Dabei variiert der Anspruch an die Kamera stark je nach Alter des Kindes. Modelle für Kindergartenkinder sind häufig mit Zusatzfunktionen wie Spielen ausgestattet oder lassen sich als Musikplayer nutzen.
Kinderkameras für Kids bis circa 8 Jahre
Kameras, die speziell für Kinder im Kindergarten- bis Grundschulalter entwickelt wurden, verfügen oft über zwei große Griffe und ein robustes Gehäuse. So lassen sie sich gut mit beiden Händen greifen. Sie sind auch sturzsicher. Die Bildqualität ist bei diesen Geräten meist eher gering – moderne Smartphones machen bessere Fotos. Allerdings punkten sie zum Beispiel mit integrierten Musikplayern, diversen Spieleffekten und kindgerechten Bildbearbeitungsfunktionen.Preiswerte Sport- und Outdoor-Kameras
Als Alternative zu eigens für Kinder hergestellten Modellen bieten sich preiswerte und zugleich robuste Outdoorkameras an. Im Bereich um 50 Euro gibt es von Herstellern wie Rollei und Easypix wasserfeste und widerstandsfähige Geräte mit einfacher Bedienung. Die Bildqualität steht auch hier nicht im Vordergrund. Meist haben diese Kameras nur eine Auflösung von rund 5 Megapixeln. Dafür sind sie ideal für Strandurlaube geeignet und können oft sogar unter Wasser genutzt werden.Digitalkameras für ältere Kinder
Die wasserdichte Coolpix W100 von Nikon eignet sich auch für ältere Kinder und Jugendliche. (Bild: nikon.de)
Für ältere Kinder sind Einsteiger-Kompaktkameras eine gute Wahl. Sie liefern eine bessere Bildqualität und liegen preislich häufig um die 100 Euro. Die Coolpix W100 von Nikon ist in dieser Klasse besonders, da sie mit 13 Megapixeln eine solide Auflösung bietet, einen dreifachen Zoom besitzt und dabei sowohl wasserdicht als auch stoßfest (bis 1,80 Meter Fallhöhe) ist. Durch ihre Ausstattung bleibt sie über längere Zeit attraktiv.
