Radiowecker Für den Nachttisch ideal
Stärken
Schwächen
Wer morgens mit Radiosound aufwachen möchte, greift häufig zu einer Stereoanlage, einem Smartphone oder einem klassischen Radiowecker. Diese Radiowecker zeichnen sich durch ihre Kompaktheit, platzsparendes Design und einfache Platzierung auf dem Nachttisch aus. Sie bieten meist besseren Klang als Smartphones und sind zudem häufig mit praktischen Zusatzfunktionen ausgestattet. Hier ein Überblick.
Volle Freiheit: Analoger und digitaler Radioempfang
Einfache Radiowecker empfangen meist analoge UKW-Sender, während moderne Modelle häufig mit einem DAB+-Empfänger für digitale Sender ausgestattet sind. Der Vorteil dabei: Eine breite Senderauswahl bei störungsfreiem Empfang und guter Audioqualität. Noch eine Stufe weiter gehen Internetradios, die sich – wie der Name vermuten lässt – via LAN oder WLAN mit dem Internet verbinden und so Zugang zu tausenden Online-Sendern und Podcasts weltweit bieten.
Weckfunktionen nach Wunsch: Flexibilität ist Trumpf
Die Ausstattung der Wecker variiert je nach Preisklasse. Einfache Geräte um die 30 Euro bieten oft nur die grundlegende Weckfunktion. Mit steigendem Preis lassen sich meist Alarmtöne, Radiosendungen oder externe Klangquellen als Wecksignal auswählen. Zudem sind häufig mehrere separate Weckzeiten mit unterschiedlichen Wiederholoptionen (einmalig, täglich, werktags, Wochenende) möglich. Praktisch sind auch Funktionen wie die Anpassung der Lautstärke oder die Möglichkeit, das Wecksignal mithilfe der Snooze-Taste kurzzeitig zu pausieren. Ein Sleep Timer, der das Radio nach einer voreingestellten Zeit ausschaltet, ist ebenfalls bei vielen Modellen dabei und eignet sich gut zum Einschlafen.
Klangqualität von Radioweckern: Meist gut, mit zunehmendem Preis besser
Grundsätzlich sind Radiowecker keine HiFi-Anlagen und bieten häufig nur Mono-Klang, da sie meist mit einem einzelnen Lautsprecher ausgestattet sind. Ab etwa 50 Euro sind jedoch auch Stereo- oder sogar 2.1-Systeme erhältlich, bei denen zwei Lautsprecher oder zusätzlich ein Subwoofer für den Bass sorgen. Der Klang ist dann durchaus überzeugend und reicht locker aus, um den Tag beschwingt zu starten. Wer besonderen Wert auf die maximale Lautstärke legt, sollte einen Blick auf die RMS-Angabe der Geräte werfen.
Mehr als nur Radio: Nützliche Extras und ansprechendes Design
Moderne Radiowecker besitzen fast immer ein Display, das idealerweise neben Uhrzeit und Datum auch diverse Informationen zum aktuell gewählten Sender oder Lied zeigt – wie Frequenz, Sendername, Musikstil oder Künstler. Die Beleuchtung des Displays lässt sich meist anpassen oder ganz ausschalten. Geräte mit Internetanschluss können oft Musik von kompatiblen DLNA-Geräten im Heimnetzwerk streamen, zum Beispiel von einem PC oder Laptop. Außerdem sind Bluetooth-Verbindungen für Musik vom Smartphone heute weit verbreitet. Häufig gibt es zudem Anschlüsse für USB-Sticks, Smartphones, Speicherkarten und Kopfhörer. Manche Geräte verfügen sogar über ein iPod-Dock, sofern man bereit ist, etwas mehr zu investieren. Was das Design betrifft, setzen die Hersteller meist auf ein schlichtes, rechteckiges Kastenformat. Dennoch unterscheiden sich einzelne Modelle in Details wie Farbe, Material, Gestaltung der Front und Anordnung der Tasten. Besonders ansprechende Designs findet man meistens in den höheren Preisklassen.

























