Das Wichtigste auf einen Blick:
- Musik einfach ohne Kabel vom Smartphone oder Tablet abspielen
- Modernes Bluetooth ab Version 5.0 schont den Akku und überträgt stabiler
- Ideal für unterwegs: viele Radios lassen sich mit Akku oder Batterien betreiben
- Maximale Reichweite rund zehn Meter – Hindernisse verschlechtern die Verbindung
- Für besseren Klang auf Codec-Unterstützung achten: AAC, aptX oder LDAC empfehlenswert
Bluetooth-Radios übertragen Musik kabellos von Smartphones, Tablets und anderen Geräten – eine äußerst praktische Funktion. Für Nutzer, die besonders auf einen niedrigen Energieverbrauch achten möchten, was vor allem bei batteriebetriebenen Geräten wichtig ist, empfiehlt es sich, auf ein Bluetooth-Modul ab Version 5.0 zu achten.
Das Teufel Radio 3sixty wurde von der der Stiftung Warentest mit „gut" bewertet. (Bildquelle: amazon.de)
Bluetooth 5.0 und neuere Versionen: sparsamer, zuverlässiger, größerer Wirkungsbereich
Heutzutage verfügen moderne Radios ab etwa 70 bis 80 Euro in der Regel standardmäßig über Bluetooth. Während preiswerte Modelle gelegentlich noch auf ältere Bluetooth-Versionen setzen, sind in höherpreisigen Geräten meist Bluetooth 5.0 oder aktuellere Standards verbaut – mit Stand 2025 ist Bluetooth bis zur Version 6.1 weiterentwickelt. Diese neueren Standards zeichnen sich vor allem durch geringeren Energieverbrauch, verbesserte Verbindungssicherheit und höheren Datenschutz aus. Ein entscheidender Vorteil der modernen Bluetooth-Standards ist die schnellere und stabilere Datenübertragung, was nicht nur im stationären Betrieb Strom spart, sondern besonders bei mobilen Einsatzmöglichkeiten mit Akku oder Batterien für deutlich längere Laufzeiten sorgt.Empfehlenswerte Bluetooth-Radios mit integriertem Akku
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Das mit Bluetooth ausgerüstete Loewe radio.frequency ist tragbar und dank 13 Stunden Akkulaufzeit sogar für den mobilen Einsatz geeignet. (Bildquelle: amazon.de)
Stabile Verbindung gewährleisten: Nähe halten und auf unterstützte Codecs achten
Für eine zuverlässige Bluetooth-Verbindung sollten die Soundquellen wie Smartphones, Tablets und ähnliche Geräte idealerweise nicht weiter als zehn Meter vom Radio entfernt sein und dabei keine Hindernisse wie Wände oder Möbel im Weg stehen haben. Trotzdem kann die Übertragungsqualität je nach Gerät variieren. Andere Funkquellen können Störgeräusche verursachen, bei niedriger Lautstärke kann ein leichtes Grundrauschen auftreten, und besonders im Low-Budget-Bereich klingt Bluetooth-Audio manchmal unterdurchschnittlich. Wer höhere Ansprüche an den Klang stellt, sollte ein Gerät ab etwa 100 Euro wählen und dabei auf die unterstützten Audio-Codecs achten:- SBC ist der grundlegende Codec, der in praktisch jedem Bluetooth-Gerät verbaut ist – ausreichend für den normalen Gebrauch.
- AAC bietet eine höhere Klangqualität als SBC und ist besonders bei Apple-Geräten wie iPhone oder iPad wichtig, da diese kein aptX unterstützen.
- aptX und aptX HD von Qualcomm ermöglichen eine quasi verlustfreie Übertragung und sind für Android-Nutzer eine gute Wahl – vorausgesetzt, auch das Abspielgerät unterstützt diese Codecs.
- aptX Adaptive passt die Datenrate dynamisch an die Signalqualität an und sorgt somit für eine gute Balance aus Klangtreue und Verbindungsstabilität.
- LDAC, entwickelt von Sony, erreicht die höchste Datenrate von bis zu 990 kbit/s und gilt als der beste Codec für hochauflösendes Bluetooth-Audio – allerdings nur für Android-Geräte verfügbar.
- LC3, Bestandteil des neuen Bluetooth-LE-Audio-Standards ab Version 5.2, soll den SBC-Codec ablösen und bietet künftig mehr Effizienz, geringere Latenz sowie bessere Klangqualität bei niedrigerer Bitrate – aktuell noch wenig verbreitet, aber zukunftsträchtig.





























