Das Wichtigste auf einen Blick:
- „tragbar“ sind sehr viele verschiedene Radiotypen
- die flexibelsten Modelle besitzen einen Akku
- mehr Sender und klarere Übertragung mit DAB+ und WLAN (Internetradio)
- wenn es nur um Nebenbei-Beschallung geht, reichen Mono-Radios aus
- Stereo klingt voller und räumlicher, stärkeres Durchsetzungsvermögen
- kompakte CD-Radios perfekt für Hörspiele geeignet
Wer trägt, der hört: Der Teufel Boomster 4 liefert 42 Watt, DAB+ und 23 Stunden Akku. (Bildquelle: amazon.de)
Tragbare Radios im Test: Nach welchen Kriterien bewerten Experten?
Ob ein Radio im Urteil der Fachpresse gut abschneidet, hängt nicht allein vom Klang ab. Trotzdem zählt er besonders stark und macht meist mindestens 30 Prozent der Gesamtnote aus. Wie souverän spielt das Gerät auf? Entsteht ein räumlicher Eindruck oder wirkt der Ton eher dünn und flach? Wie viele Lautsprechertreiber verbergen sich im Gehäuse? Eng damit verknüpft ist der Empfang, der ebenfalls intensiv geprüft wird: Wie verständlich sind Sprache und Stimmen? Empfängt das Gerät nur analog oder auch digital? Wie viele Sender findet der Suchlauf? Neben der Ausstattung – etwa WLAN oder Bluetooth – steht außerdem die Eignung für unterwegs im Fokus. Gibt es einen Tragegriff? Läuft das Modell nur am Stromnetz oder auch per Batterien beziehungsweise integriertem Akku? Abschließend bewerten die Tester noch die Verarbeitung: Sitzen Gehäuseteile sauber zusammen? Dominiert einfacher Kunststoff oder kommen robustere Materialien wie Gummi oder Metall zum Einsatz? Und nicht zuletzt: Passt die Optik? Erst wenn all diese Punkte überzeugen, landet ein Radio ganz vorne im Testfeld.Tragbare Radios gibt es in vielen Varianten
Als „tragbar" gelten ganz unterschiedliche Radiotypen: Dazu zählen massive Bauradios, kompakte Mini-Geräte, analoge und digitale Empfänger sowie Mono- und Stereo-Modelle. Tragbar sind sie aus verschiedenen Gründen: Sie sind besonders kompakt oder angenehm leicht, verfügen über Griffe, Schlaufen, Gurte oder Karabiner, arbeiten ohne feste Steckdose, besitzen mitunter Staub- oder Spritzwasserschutz – oder vereinen gleich mehrere dieser Eigenschaften.DAB+ und Internetradio: Digital meist klar im Vorteil
Klein genug für jede Jackentasche: Das Sharp DR-P520 wiegt gerade einmal 200 Gramm und bringt trotzdem DAB+, Bluetooth 5.3 und 12 Stunden Akkulaufzeit mit. (Bildquelle: amazon.de)
Der digitale Radiostandard DAB+ liefert nicht nur saubere und klare Klangqualität, sondern ist inzwischen nahezu flächendeckend verfügbar und bietet spürbar mehr Programme als UKW – regional unterschiedlich stehen über 300 Sender bereit, mehr als 100 davon ausschließlich digital. Gemeint ist damit die herkömmliche UKW-Ausstrahlung, die in Deutschland schrittweise zurückgebaut wird: Schleswig-Holstein hat als erstes Bundesland einen verbindlichen Wechselplan verabschiedet und will UKW bis 2031 komplett durch DAB+ ersetzen. Auch MDR, Deutschlandradio und weitere ARD-Sender haben 2025 erste UKW-Frequenzen abgeschaltet. Wer also nicht schon bald erneut in ein neues Gerät investieren will, greift am besten direkt zu einem DAB+-Empfänger – auch wenn dieser meist etwas mehr kostet. Übrigens: Seit Ende 2020 müssen alle neu verkauften Radios mit Display sowie alle Autoradios in Neuwagen DAB+ unterstützen.
Auch beim Streaming spielen portable Radios inzwischen mit: Per WLAN verbinden sie sich kabellos mit dem Internet und greifen auf Internetradio-Angebote zu. Das eröffnet eine enorme Sendervielfalt, die selbst das DAB+-Angebot noch übertrifft. Über Farbdisplays lässt sich die Auswahl oft bequem nach Themen oder Musikrichtungen sortieren, damit Sie schneller finden, was Sie hören möchten.
Bedeutet „tragbar" automatisch auch mobil?
Wirklich mobil ist ein Radio erst dann, wenn es nicht auf eine Steckdose angewiesen ist. Deshalb statten viele Hersteller ihre Geräte mit Batteriefächern, Tragegriffen oder Schultergurten aus. Noch unabhängiger sind tragbare Radios mit fest eingebautem Akku. Gerade bei Bauradios, etwa von Bosch oder Makita, lassen sich passende Akkus aus den jeweiligen Werkzeugreihen häufig direkt verwenden und bei Bedarf austauschen. Besonders flexibel zeigen sich wiederaufladbare Bluetooth-Radios: Sie sind leicht mitzunehmen und spielen zusätzlich Inhalte von Smartphones oder Tablets ab.Unsere Bestenliste: Portable Radios mit Akku
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
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