Das Wichtigste auf einen Blick:
- Geschirrspüler verschwindet komplett hinter Einbaufront
- InfoLight signalisiert Betrieb per auf den Boden projiziertem Licht
- TimeLight projiziert Restlaufzeit und andere Informationen auf den Fußboden
Planen Sie, sich eine neue Spülmaschine anzuschaffen – oder steht der Austausch der alten an, weil sie den Geist aufgegeben hat –, dann ist es nützlich, die verschiedenen Bauarten zu kennen. Grundsätzlich unterscheidet man Standgeräte, Unterbau-Modelle sowie (teil)integrierbare und vollintegrierbare Geräte. Besonders die Einbau-Varianten (teil- und vollintegrierbar) werden Ihnen bei Ihrer Suche häufig begegnen. Sie lassen sich bestens in eine Einbauküche integrieren. Doch worin liegen die Unterschiede zwischen voll- und teilintegrierten Modellen? Und wie wirken sich diese im Alltag aus?
Schön anzusehen: Die integrierbaren Varianten ...
Bei teilintegrierten Geräten bleibt die Bedienleiste sichtbar, wie hier beim Bosch SMI6TCS00E. (Bild: amazon.de)
Eine integrierbare Spülmaschine, je nach Hersteller oder Shop auch teilintegriert genannt, verbirgt das Gerät nur teilweise hinter einer Möbelblende. Das Bedienmenü bleibt sichtbar, die restliche, blanke Gerätefront verkleiden Sie mit einem Möbelpaneel Ihrer Einbauküche oder lassen Sie von einem Fachmann verkleiden. Das sieht natürlich eleganter aus als ein freistehendes Gerät, das meist nur in Weiß oder Edelstahl angeboten wird.
Die Bedienleiste nimmt ungefähr so viel Platz ein wie eine normale Küchenschublade. Vorteilhaft: So haben Sie die Programmdauer und Restzeit stets im Blick.
Wenn Ihnen das sichtbare Bedienfeld optisch nicht zusagt, ist eine vollintegrierbare Spülmaschine genau das Richtige für Sie.
... und vollintegrierbare Modelle verschwinden komplett
Vollintegrierbare Spülmaschinen wie hier am Beispiel der Siemens iQ700 SN87YX03CE verschwinden komplett hinter der Küchenfront. (Bild: amazon.de)
Bei vollintegrierten Geräten ist das gesamte Gerät durch die Küchenblende verdeckt. Üblicherweise kommt die Blende mit den gleichen Griffen wie die übrigen Schranktüren, sodass die Maschine auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist. Ein besonderes Feature: Manche Modelle benötigen dank der Funktion knock2open gar keine Griffe mehr. Hier genügt ein doppeltes Klopfen, ähnlich einem „Sesam öffne dich“. Einige Geräte lassen sich außerdem durch leichten Gegendruck öffnen.
Die Bedienelemente, Kontrollleuchten und gegebenenfalls das Display befinden sich bei den Vollintegrierten an der Oberkante der Tür und sind erst sichtbar, wenn die Tür geöffnet wird. Das bringt einige Nachteile mit sich: Um den aktuellen Programmstatus abzulesen, müssen Sie die Tür öffnen. Zudem sind die Tasten meist kleiner und kompakter angeordnet.
Hilfreiches Extra: Projektor für Restzeit
Dank der Projektion der Restzeit auf den Boden können Sie bequem ablesen, wann der Spülvorgang beendet ist. (Bild: siemens-home.bsh-group.com)
Was den Betriebsstatus betrifft, gibt es jedoch eine clevere Lösung bei den Vollintegrierbaren: Einige Hersteller stattet ihre Geräte mit einem kleinen, nicht sichtbaren Projektor aus, der den Status als Lichtpunkt oder sogar die Restlaufzeit digital auf den Küchenboden wirft. Die Projektion ist so hell, dass sie auch bei Tageslicht gut zu erkennen ist.
Fortschrittlichere Modelle zeigen außerdem den Programmverlauf und die laufende Phase an. Beispielsweise könnte ein Symbol anzeigen, dass gerade das Vorspülen läuft, gefolgt von der Restzeit „01:50“ und einer Fortschrittsanzeige mit Balken.
Solche praktischen Features sind zwar nicht bei allen vollintegrierbaren Geräten Standard, erleichtern aber die Bedienung enorm. Hersteller verwenden unterschiedliche Bezeichnungen dafür: Bosch, Neff und Siemens nennen es „TimeLight“, AEG „Spot-Control“ und Miele „TimeBeam“. Noch relativ neu und weniger verbreitet: GapLight. Hier signalisiert ein Leuchten an der Geräteseite den laufenden Betrieb.
Werden vollintegrierbare Spülmaschinen anders getestet? Was sagt die Stiftung Warentest?
Oftmals verkaufen Hersteller das gleiche Modell in verschiedenen Bauarten unter leicht verändertem Namen: Technik und Ausstattung bleiben identisch, doch der Modellname verrät erfahrenen Menschen die Bauart. Beispiel: Vollintegrierte Miele-Geschirrspüler sind am Zusatz „Vi“ erkennbar, während teilintegrierbare Varianten desselben Modells ein „i“ im Namen tragen.Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Testmagazine alle Geschirrspüler – egal ob freistehend oder als Einbaugerät – nach den gleichen Kriterien bewerten. Die Stiftung Warentest prüft beispielsweise genau, wie sauber das Geschirr im Eco-, Automatik- und Kurzprogramm wird. Geräte, die eine schlechte Bedienbarkeit oder hohe Lautstärke aufweisen oder bei Sicherheitstests durchfallen, erhalten Punkteabzüge.


























