Das Wichtigste auf einen Blick:
- Ideal für kleine Haushalte mit Einbauküche
- Möbelfront der Küche versteckt das Gerät
- Noch relativ wenig Modelle mit sehr guter Energieeffzienz
- Im Vergleich höhere Energie- und Wasserverbräuche
Schlank und platzsparend: Modelle wie der vollintegrierbare SR66T092EU von Siemens fügen sich perfekt in kleine Küchen ein. (Bild: amazon.de)
Wenn in Ihrer Einbauküche nur Platz für einen schmalen Geschirrspüler vorgesehen ist, ist eine Standard-Spülmaschine mit 60 Zentimeter Breite keine Option. Zum Glück bieten viele namhafte Marken sowie diverse „No Name“-Hersteller platzsparende Spülmaschinen an, die optimal auf beengte Verhältnisse zugeschnitten sind.
Standardisierte Nischenmaße für den Einbau in Ihrer Küche
Bei den Herstellern finden Sie eine recht große Auswahl an schlanken Geräten. Praktischerweise haben sich die Branchenführer auf ein einheitliches Nischenmaß von 45 Zentimetern Breite verständigt.Für die Einbaunische Ihrer Küche gibt es neben den vollintegrierbaren Geschirrspülern mit 45 Zentimetern Breite auch (teil)integrierbare Varianten in schlanker Bauweise. Bei den Teilintegrierbaren ist die Bedienblende sichtbar, im Gegensatz zur vollintegrierten Bauart. Zusätzlich bieten viele Hersteller kompakte Unterbau-Geschirrspüler an, die einfach in die Nische unter der Arbeitsplatte geschoben werden. Die Unterbaufähigen werden nicht mit einem Möbelpaneel verkleidet, sondern kommen mit einer Front in Edelstahloptik, Schwarz oder Weiß. Sie können zum Beispiel eine praktische Alternative sein, wenn die Küche bereits älter ist und kein passendes Verblendpaneel verfügbar ist.
Die meisten Küchenhersteller bieten Möbelfronten für Nischen in den Standardbreiten 45 und 60 Zentimeter an. Wenn Sie sich also für ein schlankes Modell entscheiden, können Sie sicher sein, dass Möbelpaneel und Gerät auch wirklich passen.
Energieverbrauch: Kompakte Modelle sind meist weniger effizient
Die vollintegrierte Variante mit 45 Zentimetern Breite teilen ein Schicksal mit den anderen schlanken Bauformen, und zwar einen höheren Stromverbrauch im Vergleich zu Standardgeräten in 60 cm Baubreite. Derzeit erreicht noch keiner der Kompakt-Geschirrspüler die Top-Energieeffizienzklasse A auf dem EU-Label (deren Skala reicht von A bis G). Allerdings bieten einige große Marken wie Bosch, Miele und Siemens Modelle in den sparsamen Klassen B und C an. Insbesondere vom Kauf der Geräte der schwächsten Energieeffizienzklassen F und G raten wir ab, da sie langfristig unwirtschaftlich sind.Wasserverbrauch oft überdurchschnittlich
Auch beim Wasserbedarf zeigen sich in der Regel höhere Werte, besonders wenn man sie auf das Fassungsvermögen bezieht. Kompakte Geschirrspüler bieten häufig Platz für 9 Maßgedecke, bei schlanken Modellen mit Besteckschublade sind es meist 10. Demgegenüber schaffen Geräte in der Standardgröße 60 Zentimeter mühelos 13 und mehr Maßgedecke.Obwohl der Wasserverbrauch pro Spülgang mit knapp unter 8 Litern bei den schmalen Spülmaschinen zunächst gering wirkt, ergibt sich aufs Maßgedeck gerechnet in der Regel ein höherer Verbrauch als bei größeren Geräten, die etwa 9 Liter pro Eco-Spülgang benötigen.






















