Stärken
Schwächen
Constructa war in den 1950er- und 1960er-Jahren eine echte Größe im deutschen Haushaltsgerätemarkt – vor allem bei Waschmaschinen. Das Unternehmen erfand 1951 das Bullauge für Frontlader-Waschmaschinen, das heute Standard ist. Im Laufe der Jahrzehnte überholten Wettbewerber wie AEG, Bosch, Siemens und Miele die Münchener Marke. Heute gehört Constructa wie unter anderem auch Neff zur BSH Hausgeräte GmbH.
BSH-Technik zum fairen Preis
Was das bedeutet: Die Technik in Constructa-Geschirrspülern stammt aus demselben Konzernverbund wie Bosch und Siemens. Beide produzieren seit Jahren baugleiche Modelle. Während Neff die Premiumlinie des Konzerns bedient, positioniert sich Constructa als solide, günstigere Alternative. Die Preise liegen je nach Modell und Energieeffizienz zwischen rund 400 und 700 Euro – mit der neuen Eco-Line auch etwas darüber. Wer BSH-Qualität zum reduzierten Preis sucht, ist bei Constructa grundsätzlich richtig.Welche Bauformen sind beim Kauf verfügbar?
Das aktuelle Sortiment umfasst mehr als 20 Geschirrspüler und deckt die gängigsten Aufstellsituationen ab. Der Schwerpunkt liegt klar auf Einbaugeräten: Sowohl vollintegrierbare Modelle, die hinter einem Möbelpaneel vollständig verschwinden, als auch teilintegrierbare, bei denen das Bedienfeld an der Front sichtbar bleibt, sind gut vertreten. Darüber hinaus sind auch freistehende und unterbaufähige Modelle erhältlich.Wer wenig Platz hat oder nur für einen kleinen Haushalt spült, findet bei Constructa auch schmale 45-cm-Modelle, ist die Auswahl geringer als in der Standardbreite 60 cm. In dieser Hinsicht ist Constructa nicht allein: Kompaktgeräte sind branchenweit weniger gut sortiert als die breiten Standardmodelle.
Energieeffizienz: Von Klasse E bis zur neuen Spitzenklasse A
Noch vor einigen Jahren waren Constructa-Geschirrspüler überwiegend in den mittleren Energieeffizienzklassen D und E eingestuft. Das hat sich geändert: Mit der neuen Eco-Line bietet Constructa inzwischen Modelle in der besten Energieeffizienzklasse A an – laut Hersteller „Made in Germany“ und mit Geräuschpegeln ab 42 dB(A). Ein echter Fortschritt.Wer nicht das Topmodell benötigt, findet im mittleren Sortimentsbereich weiterhin sparsamere Modelle der Klasse C. Nur ein Teil der Geräte – insbesondere ältere oder günstigere Modelle – ist noch in Klasse E eingestuft. Bei einer Nutzungsdauer von zehn Jahren und mehr lohnt es sich, die Betriebskosten beim Kauf mit einzurechnen: Ein sparsameres Modell amortisiert die höheren Anschaffungskosten bei regelmäßiger Nutzung über die Zeit.






















