Stärken
Schwächen
Exquisit ist eine Marke der GGV Handelsgesellschaft. (Bild: exquisit.de)
Wer eine günstige Spülmaschine sucht, stößt zwangsläufig auch auf Exquisit. Die Marke der GGV Handelsgesellschaft positioniert sich im Einstiegssegment und richtet sich an preisbewusste Käuferinnen und Käufer, die keine Premium-Features benötigen. Dieser Ratgeber zeigt, was die Geräte im Test leisten, worauf Sie beim Kauf achten sollten – und für wen sich ein Geschirrspüler von Exquisit lohnt.
Für wen eignet sich ein Exquisit-Geschirrspüler?
Exquisit bietet Geschirrspüler mit 45 cm und 60 cm Breite an, wobei beide Bauformen eher für kleinere Haushalte interessant sind. Denn: Selbst die breiteren 60-cm-Modelle fassen in der Regel maximal 12 Maßgedecke, was für größere Haushalte oftmals zu wenig Platz ist. Zum Vergleich: Viele Konkurrenzmodelle in dieser Größe kommen auf 13 oder 14 Maßgedecke.Standgeräte bieten den praktischen Vorteil einer nutzbaren Arbeitsfläche obenauf. Viele Modelle sind zudem unterbaufähig: Der Deckel lässt sich abnehmen, sodass das Gerät unter eine Standard-Arbeitsplatte (Höhe 85 cm) geschoben werden kann. Wer eine Einbauküche plant, hat bei Exquisit nur eingeschränkte Möglichkeiten. So sind zum Beispiel vollintegrierbare Modelle, die hinter einem Möbelpaneel vollständig verschwinden, sind im aktuellen Sortiment nicht verfügbar. Erhältlich sind lediglich teilintegrierbare Geräte, bei denen das Bedienfeld oberhalb der Tür sichtbar bleibt.
Tischgeschirrspüler führt Exquisit aktuell nicht mehr im Sortiment. Für sehr kleine Haushalte lohnt sich ein Blick auf andere Anbieter in diesem Segment.
Energieeffizienz: Exquisit im Mittelfeld
Ein wichtiges Kaufkriterium ist der Stromverbrauch, gerade angesichts dauerhaft hoher Energiepreise in Deutschland. Die meisten aktuellen Exquisit-Geschirrspüler sind in die Energieeffizienzklasse E eingestuft. Auf der seit März 2021 gültigen EU-Skala von A bis G ist das nur mäßig effizient. Günstigere, sparsamere Alternativen in den Energieklassen C oder D gibt es bei anderen Herstellern bereits ab rund 350 Euro. Besonders sparsame Geschirrspüler der Klassen A und B stammen meist von Premium-Marken wie Miele oder Bosch und kosten entsprechend mehr. Doch wer regelmäßig spült und auf niedrige laufende Kosten achtet, sollte vor dem Kauf genau kalkulieren: Ein sparsameres Modell aus einer besseren Energieklasse amortisiert sich je nach Nutzungshäufigkeit über die Jahre.Lautstärke: Günstig, aber hörbar
Ein weiterer Nachteil günstiger Exquisit-Modelle ist die Geräuschentwicklung. Während viele Markenhersteller ihre Geräte auf rund 44 dB(A) oder weniger gedämpft haben, arbeiten Einstiegsmodelle von Exquisit mit bis zu 49 dB(A). Das ist kein ohrenbetäubender Lärm, aber in offenen Wohnküchen oder kleinen Wohnungen deutlich wahrnehmbar. Wer Wert auf Ruhe legt, sollte genau auf die Datenblattangaben achten.Was sagen Tests und Kundenbewertungen?
In großen Vergleichstests – etwa von der Stiftung Warentest, Konsument oder dem ETM Testmagazin – tauchen Exquisit-Geschirrspüler leider schon länger nicht mehr auf. Ältere Tests zeigen allenfalls mittelmäßige Ergebnisse: Kritisiert wurden vor allem die Lautstärke und die Reinigungsleistung in einzelnen Programmen. Ein Testsieg ist der Marke bislang nicht gelungen.Anders sieht es bei den Kundenmeinungen aus: Käuferinnen und Käufer bewerten ihre Exquisit-Spülmaschinen in Online-Shops und auf Bewertungsplattformen im Schnitt mit rund vier von fünf Sternen. Besonders positiv hervorgehoben wird regelmäßig das Preis-Leistungs-Verhältnis – vorausgesetzt, die Erwartungen bleiben realistisch. Kritischer beurteilt werden Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität.





















