Stärken
Schwächen
Schmale Geschirrspüler mit einer Breite von bis zu 45 cm sind besonders interessant für kleine Haushalte, wobei „kleine Haushalte“ beides meint: Zum einen welche mit wenig Platz in der Küche und zum anderen Single- oder Paar-Haushalte.
Als Alternative kann auch ein Tischgeschirrspüler infrage kommen – allerdings sind diese Geräte in Bezug auf den Strom- und Wasserverbrauch pro Maßgedeck (normalerweise sechs Gedecke) sehr ineffizient und verbrauchen deutlich mehr als moderne Modelle.
Worauf sollten Sie beim Kauf eines kompakten Geschirrspülers achten? Welche Bauarten sind erhältlich?
Wenn Sie sich für eine Spülmaschine mit nur 45 cm Breite entscheiden, müssen Sie ein paar Kompromisse eingehen. Das liegt daran, dass viele Hersteller ihren Fokus hauptsächlich auf die Produktion von 60-cm-Geschirrspülern (Standardgröße) legen.Dennoch gibt es für jeden Bedarf das passende Gerät. Die schmalen 45-cm-Modelle sind – genau wie die Standardgeräte – in allen Bauformen verfügbar. Ein freistehender Geschirrspüler bietet, wortwörtlich, zusätzliche Arbeitsfläche „on top“, was gerade in kleinen Küchen ein großer Pluspunkt ist. Befindet sich unter Ihrer Arbeitsplatte eine Nische, ist ein unterbaufähiges Modell die beste Wahl, bei dem die Abdeckung entfernt wurde, um den Einbau unter der Arbeitsplatte zu ermöglichen.
Bei Einbau-Geschirrspülern können Sie zwischen komplett hinter der Möbelfront versteckten Modellen – den vollintegrierbaren Geräten – und solchen entscheiden, bei denen nur ein Teil mit einer Blende verdeckt wird und das Bedienfeld sichtbar bleibt. Diese werden gemeinhin als „teilintegrierbar“ bezeichnet. Teilweise nutzen Hersteller auch die Bezeichnung „integrierbar“, was die Abgrenzung zu vollintegrierten Geräten jedoch etwas weniger deutlich macht.
Was die Kapazität betrifft, gibt es nur geringe Unterschiede: Die meisten Modelle in 45 cm Baubreite bieten Platz für neun bis zehn Maßgedecke.
Nach der europäischen Norm DIN EN 50242 bezeichnet ein Maßgedeck Folgendes:
- 1 x Essteller (ø 26 cm)
- 1 x Suppenteller (ø 23 cm)
- 1 x Dessertteller (ø 19 cm)
- 1 x Untertasse (ø 14 cm)
- 1 x Trinkglas (250 ml)
- 1 x Tasse (200 ml)
- 1 x Messer (203 mm)
- 1 x Gabel (184 mm)
- 1 x Suppenlöffel (195 mm)
- 1 x Teelöffel (126 mm)
- 1 x Dessertlöffel (156 mm)
Wie sieht es mit der Energieeffizienz aus? Sparen kleine Geschirrspüler Energie?
Wenn Sie auf der Suche nach einem besonders energiesparenden Modell der Klassen A, B oder C sind, werden Sie feststellen, dass die Auswahl hier noch recht begrenzt ist. Vor allem namhafte Hersteller wie Siemens, Bosch und Neff dominieren dieses Segment. Diese Modelle kosten in der Regel um die 800 Euro oder mehr. Die meisten schmalen Geräte ordnen sich dagegen in der Energieeffizienzklasse E ein, was zwar akzeptabel, aber nicht top ist. Unabhängig davon verbrauchen selbst die sparsamsten 45-cm-Geräte pro Maßgedeck mehr Strom als ihre größeren Pendants, auch wenn der Unterschied heute deutlich geringer ist als noch vor einigen Jahren.Wie laut sind kompakte Geschirrspüler?
Früher wurden schmalere Modelle als deutlich lauter eingestuft. Diese Einschätzung können wir heute bei vielen modernen Geräten allerdings korrigieren: Im Durchschnitt liegen die Geräuschpegel aktueller 45-cm-Geschirrspüler auf dem Niveau von Standardgeräten mit 60 cm Breite. Im preislichen Einstiegssegment sollten Sie jedoch mit höheren Lautstärken rechnen. Besonders bei günstigeren Modellen von Herstellern wie Amica, Medion, Bomann, PKM und ok. – häufig als Aktionsware bei Aldi oder Lidl zu finden – sind Geräuschpegel um die 49 dB eher die Norm als die Ausnahme. Bei Premiummarken wie AEG, Neff oder Siemens ist die Wahrscheinlichkeit, ein lautes Gerät zu erwischen, deutlich geringer.Wenn Sie Wert auf Ruhe legen, sollte Ihr Geschirrspüler einen Geräuschpegel von unter 44 dB haben – denn auf diesem Niveau liegt ungefähr die durchschnittliche Lautstärke in einer Wohnung (inklusive leiser Hintergrundmusik und sonstiger Haushaltsgeräte).























