Telefone

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Ratgeber zu Telefone

Der Markt verengt sich zusehends

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. DECT-Telefone bieten maximale Beweglichkeit in der Wohnung
  2. schnurgebundene Telefone haben dafür keine Funkstrahlung
  3. Eco-Modi senken die Belastung in der Nähe der Basis
  4. Mittelklasse-Telefone meist schon umfänglich ausgestattet

Worauf wird in Tests das größte Augenmerk gelegt?

Aktuelle Telefone verschiedener HerstellerAktuelle Telefone verschiedener Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Die Gesprächsqualität nimmt nach wie vor einen großen Raum in den Testberichten ein. Die Magazine betrachten einerseits die Sprachqualität über klassische Analogverbindungen wie auch über moderne IP-Netzwerke. Die kann sich drastisch unterscheiden, denn ein wesentlicher Vorteil der IP-Telefonie ist die Verwendung von HD-Codecs. Besitzt auch das Gegenüber ein IP-Telefon mit HD-Unterstützung, telefonieren beide Seiten in deutlich besserer Qualität miteinander. Zugleich kommt es nicht selten vor, dass ein modernes IP-Telefon im HD-Modus richtig gut klingt, im Gespräch mit einem Analogmodell aber schlechter klingt als wenn einfach zwei analoge Geräte miteinander verbunden wären.

Das liegt daran, dass die Hersteller von VoIP-Modellen sich eher auf die IP-Ebene konzentrieren und die Gesprächsqualität ohne Wideband-HD-Codec eher als Auslaufmodell ansehen. Übrigens ist neben der Gesprächsqualität in verschiedenen Netzen auch die Frage nach der Kompatibilität immer wieder Thema der Tests. Zwar kann man heutzutage Analog- wie IP-Telefone gleichermaßen an Router anschließen, da die die Übersetzung der Signale übernehmen. Doch idealerweise werden die Geräte passend zum Anschluss besorgt. Hinzu kommt, dass es Hybridmodelle gibt, die beide Anschlusstypen beherrschen und dann sogar direkt an den Internet- oder Analoganschluss gesteckt werden können – ohne Router dazwischen.

Gibt es große Ausstattungsunterschiede?

Obwohl es preislich eine große Bandbreite von 25-Euro-Modellen bis hin zu Topgeräten für 250 Euro gibt, spricht nur selten etwas für Geräte außerhalb der Kostenklasse um 40 bis 50 Euro herum. Denn in Vergleichstests zeigen diese Geräte bereits ein üppiges Maß an Ausstattungsmerkmalen, in Topgeräten werden eher selten benötigte Features geboten. So mag eine Telefonbuch-Synchronisation mit dem PC via USB-Anschluss ab und an sehr hilfreich sein, im Alltag spielt das aber für die meisten kaum eine Rolle. Auf der anderen Seite sind aber bereits Merkmale wie eine Babyphone-Funktion oder Anrufersperrlisten in dieser Produktklasse zu finden.

Nur Modelle unterhalb von 40 Euro neigen noch dazu, etwas rudimentär ausgestattet zu sein. Hier monieren Testberichte regelmäßig zu kleine Telefonbücher, zu kurze Anruferlisten und eine Beschränkung auf absolut notwendige Menüpunkte. Auch die integrierten Anrufbeantworter fallen in dieser Klasse extrem mager aus. 10 bis 15 Minuten sind das Maximum an Aufnahmezeit, während die Mittelklassemodelle schon satte 30 bis 45 Minuten bieten – was erheblich praxisnaher ist.

Die Telefone mit dem größten Anrufbeantworter sind derzeit:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Telekom Sinus A 806 Sehr gut (1,4)
2 Philips M8881B Gut (2,2)
3 Philips D705 Gut (2,2)

Wie sieht es mit dem Thema Strahlung und Energieverbrauch im Test aus?

Moderne IP-Telefone mit dem FRITZ!Fon C5 Moderne IP-Telefone mit dem FRITZ!Fon C5 (Bildquelle: amazon.de)

Lange Zeit war die Intensivität der abgegebenen Funkstrahlung bei DECT-Telefonen ein heiß diskutiertes Thema. Mittlerweile jedoch spielt dies kaum noch eine Rolle, da sämtliche Schnurlostelefone über einen Eco-Modus verfügen. Dieser regelt die Funkleistung in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen Mobilteil und Basisstation herunter. Sehr viele Geräte besitzen sogar einen erweiterten Modus, der die Funkleistung zusätzlich ganz auf 0 regelt, wenn das Mobilteil in der Basis steht – die beiden Geräte einigen sich einfach zuvor auf einen Kanal, auf dem die Basis dann das Mobilteil "aufwecken" kann.

Diese Geräte haben meist auch die längste Sprechzeit – jedoch logischerweise nur bei schnurlosen Geräten. Denn schnurgebundene Telefone haben nach wie vor den Vorteil, dass sie weder Funkstrahlung abgeben noch Ausdauerprobleme besitzen – ihre Stromversorgung läuft über den Router oder die TAE-Dose in der Wand.

Die derzeit ausdauerndsten Telefone:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Gigaset C620A Gut (1,9)
2 Gigaset C620 Gut (2,0)
3 Panasonic KX-TGK320 Gut (2,4)

Welche Telefone werden noch getestet?

Telekom Sinus Pa206 plus 1 Das Beste aus beiden Welten: Die schnurgebundene Basis Sinus Pa209 plus 1 mit Mobilteil (Bildquelle: amazon.de)

Der Markt für Festnetztelefone hat sich in den vergangenen zehn Jahren vielleicht weniger spektakulär verändert wie der Handy-Markt, trotzdem hat es eine schleichende Fokussierung gegeben: Schnurgebundene Telefone sind zunehmend in den Hintergrund getreten und werden beinahe ausschließlich noch in Büroumgebungen verwendet, im Privatbereich haben sich die schnurlosen Geräte auf breiter Front durchgesetzt. Darüber hinaus stehen wir an der Schwelle zum Zeitalter reiner IP-Netzwerke, der klassische Analoganschluss hat ausgedient. Von ISDN wiederum, einst von der Telekom als die Zukunft propagiert, spricht kaum noch jemand. Nicht zuletzt bricht der Absatzmarkt generell zugunsten des Verkaufs von Smartphones ein.

Die Testlandschaft hat sich an diese Entwicklungen angepasst und konzentriert sich auf die Schnurlosmodelle der großen Marken. Es ist mittlerweile schwer, noch Tests zu den kleineren Anbietern zu finden. Die sind zwar nicht weniger zahlreich als zuvor, die Verkaufszahlen konzentrieren sich aber zunehmend auf Gigaset, Panasonic & Co. Schwerpunkte der Berichterstattung sind hierbei vor allem die modernen Designtelefone, die mit ihrem auffälligen Äußeren Kaufanreize bieten sollen, und IP-Telefone für die immer stärker sich verbreitenden Internetanschlüsse, welche das analoge Netz ablösen.

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Festnetztelefone

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Telefonapparate

Die meisten Telefone sind mittlerweile Schnurlostelefone. Die Wahl des Telefons hängt vom Telefonabschluss ab. ISDN-Telefone bieten gegenüber analogen Telefonen zusätzliche Komfortmerkmale, können aber nur an ISDN-Anschlüssen genutzt werden. Für die Internet-Telefonie werden auch noch spezielle VoIP-Telefone angeboten, die aber heutzutage aufgrund flexibler Router nur noch selten nötig sind. In den vergangenen Jahren hat sich der Siegeszug der schnurlosen Telefone weiter fortgesetzt. Diese Telefone nutzen die DECT-Funktechnologie, um die Entfernung zwischen Basisstation und Handtelefon zu überbrücken – innerhalb von Gebäuden zwischen 30 und 50 Metern, im Freien auch bis zu 300 Meter. Nachteil gegenüber den schnurgebundenen Telefonen ist jedoch, dass die Funktechnik aufgrund ähnlicher Frequenzen teilweise den Empfang von herkömmlichem Satellitenfernsehen stören kann. In der Praxis ist dies jedoch heute kaum noch der Fall. Schwerer wiegt da schon das Problem der Funkstrahlung. Um die Strahlenbelastung so klein wie möglich zu halten, bieten viele Hersteller mittlerweile sogenannte Eco-Modi an, die nebenbei auch den Stromverbrauch deutlich absenken. Welches Telefon ein Telefonkunde tatsächlich nutzen kann, hängt aber auch im Wesentlichen von seinem Telefonanschluss ab, da sich die Technikstandards von Anschluss und Telefon entsprechen müssen. ISDN-Telefone bieten hierbei die beste Sprachqualität und werden entsprechend an ISDN-Anschlüssen genutzt. Das ISDN-Telefonnetz ermöglicht die parallele Nutzung zweier Dienste wie Telefonie, Fax und Datentransfer, da zwei Leitungen vorhanden sind. Ein Analoganschluss besitzt hingegen nur eine Leitung – wird im Internet gesurft, ist die Leitung blockiert und ein Telefonat nicht mehr möglich. Dennoch ist dieser Anschlusstypus nach wie vor sehr weit verbreitet – für ihn wird ein Analogtelefon benötigt. Um Internet-Telefonie über eine Datenleitung betreiben zu können wird dagegen häufig ein VoIP-Telefon benötigt. Allerdings können an immer mehr VoIP-Router auch normale Telefone angeschlossen werden, wodurch die Notwendigkeit eines speziellen VoIP-Telefons entfällt. Viele moderne Router können sogar unterschiedslos Analog- und ISDN-Telefone bedienen, da sie entsprechende Wandler integriert haben. Eine wiederum im Geschäftsleben häufig genutzte Anschlussart ist der Anlagenanschluss. Hierbei handelt es sich um einen erweiterten ISDN-Anschluss, welcher die Vernetzung mit bis zu 30 Apparaten ermöglicht, die über eigene Nummern angesprochen werden können. Für Anlagenanschlüsse können sowohl ISDN- als auch spezialisierte und daher komfortablere Anlagen-Telefone genutzt werden.