Powerbanks

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Ratgeber zu Powerbanks

Warum 10.000 mAh nicht 10.000 mAh sind

Stärken

  1. unproblematische Zusatzenergie für unterwegs
  2. in der Regel nicht größer als ein Smartphone
  3. laden heute ebenso schnell wie Ladegeräte
  4. robuste Konstruktion

Schwächen

  1. größere Powerbanks können recht schwer sein
  2. oft nur sehr ungenaue Ladestandsanzeige
  3. dürfen bei vielen Fluggesellschaften nicht in den Koffer

Wie blicken Tester auf Powerbanks?

Powerbanks im Überblick Powerbanks der verschiedenen großen Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Der Akku ist heutzutage eines der größten Ärgernisse an modernen Smartphones. Nach einem, bestenfalls anderthalb Tagen ist er alle und man sucht die Steckdose. Wenn das unterwegs oder auf Reisen geschieht, ist eine solche aber selten zur Stelle. Eine wahre Flutwelle an externen Akkus, sogenannter Powerbanks, soll helfen, den Stromhunger der Smartphones, Tablets und Notebooks in solchen Zeiten zu überbrücken. Im Fokus der Testmagazine steht dabei primär das Verhältnis aus Baugröße, Gewicht und Nennladung des Akkus. Denn hier gibt es teils enorme Unterschiede, vor allem bei Größen um 20.000 bis 30.000 mAh.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Anzahl und die Schnelligkeit der Anschlüsse. Moderne Powerbanks haben ab 10.000 mAh Nennladung meist zwei USB-Ausgänge, es gibt aber auch Modelle mit mehr. Dabei wird auch beobachtet, ob die Anschlüsse parallel genutzt werden können oder einfach nur verschiedene Steckertypen bedienen. Besonders wichtig ist dann die Frage nach der Schnelligkeit der Anschlüsse. Denn nahezu jede Powerbank verspricht mittlerweile Schnellladen, doch der tatsächliche Wert ist nicht reglementiert. Insofern ist es hochspannend, hier genau die Analysen der Tester zu lesen.

Die besten Powerbanks mit vielen USB-Anschlüssen

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Zendure A8 QC (26,800 mAh) Sehr gut (1,0)
2 EasyAcc MegaCharge D20 Doubin 20000mAh
3 Anker PowerCore+ (26.800mAh) Gut (1,8)

Wieso hat meine Powerbank weniger Ladung als versprochen?

Und um es gleich vorweg zu sagen: Das ist immer so. Aber es ist keine Mogelei der Hersteller, sondern hat gute technische Gründe. Bloß, weil ein Akku laut Verpackung 10.000 mAh Nennladung besitzt, kann ein Smartphone mit 2.500 mAh großem Akku nicht exakt vier Mal damit wieder aufgeladen werden. Wir wollen an dieser Stelle nicht mit komplizierten Rechnungen langweilen, aber zumindest die Hintergrunde erläutern. Und einige Beispiele sollen auch genannt werden.

1. Nicht die Ladung ist entscheidend, sondern die Energiedichte

Das erste Problem: Eigentlich ist nicht die Nennladung entscheidend, sondern die sogenannte Energiedichte (Wh). Die ergibt sich ganz einfach aus der Multiplikation besagter Nennladung und der Spannung des Akkus. Eine Powerbank nutzt häufig Akkus mit 3,7 Volt Spannung, Handys dagegen besitzen Akkus mit 3,8 Volt oder ganz anderen Werten. Dieser Unterschied wirkt sich direkt auf die Ladezyklen aus. In diesem Fall kann das Handy also nicht vier Mal neu geladen werden (wie es die Nennladung mit 10.000 mAh zu 2.500 mAh impliziert) sondern nur 3,89 Mal (37 Wh zu 9,5 Wh).

2. Die Verlustleistung beim Transfer selbst

Zendure A8 QC (26,800 mAh) Zendure A8 QC: Eine Wuchtbrumme - mit richtig viel Ladung und vielen USB-Anschlüssen (Bildquelle: amazon.de)

Das zweite Problem: Das Aufladen eines Smartphones erfolgt über die Micro-USB-Verbindung, die hingegen mit 5 Volt Spannung läuft. Was passiert? Die Spannung der Powerbank in Höhe von 3,7 Volt muss zunächst auf die Transferspannung von 5 Volt gebracht werden, im Smartphone wiederum wandelt die Ladetechnik die Spannung um in jene 3,8 Volt, die der Handy-Akku benötigt. Diese Wandlung hat den Sinn, dass die Hersteller verschiedene Akkus nutzen können, aber alle mit der gleichen Technik geladen werden können – eben 5 Volt. Jede Wandlung aber führt zu einer Verlustleistung von 20 bis 30 Prozent in Form von reiner Wärme, je nach Qualität der Ladetechnik.

3. Die Sicherheitsreserve im Powerbank-Akku

Das dritte Problem: Ebenso wie ein Smartphone-Akku darf natürlich auch ein Powerbank-Akku nicht tiefentladen werden. Das heißt, dass die Sicherungselektronik in der Regel – je nach Hersteller – bei 5 bis 15 Prozent der Restladung abriegelt. Die können einfach nicht eingesetzt werden. Rechnet man dies nun mit der Verlustleistung und der unterschiedlichen Energiedichte zusammen, wird ersichtlich, warum eine Powerbank teils gefühlt nach zwei Dritteln ihrer nominalen Leistung bereits am Ende ist. Den echten Wert abzuschätzen, fällt allerdings schwer: Zum einen weiß man nie, wann die Ladeelektronik abriegelt, zum anderen kennt man nicht die Qualität der Wandlerkomponenten. Nur die tatsächliche Energiedichte kann man sich selbst ausrechnen. Doch die macht eben nur einige Prozent aus. Und so bleibt einem nur übrig, fleißig Testberichte und Nutzermeinungen zu studieren.

Powerbanks mit der aktuell größten Nennladung

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Zendure A8 QC (26,800 mAh) Sehr gut (1,0)
2 Anker PowerCore+ (26.800mAh) Gut (1,8)
3 RAVPower RP-PB043 Gut (2,0)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu Power-Banks

Hardware-Kurztests MAC LIFE 12/2016 - Jeden Monat präsentieren wir spannende Produktneuheiten rund um iPhone, iPad und den Mac. In dieser Ausgabe finden Sie neben einem Leder-Case für das iPhone 7 unter anderem einen wahren Powerbank-Koloss und neues Spielzeug für Besitzer einer Anki-Overdrive-Bahn. Testumfeld: Im Kurzcheck befanden sich 10 Handy- und Tabletzubehöre, darunter unter anderem eine Powerbank und ein Bluetooth-Lautsprecher. Die Produkte erhielten Gesamtnoten von 1,0 bis 2,1.

Spannender Reisebegleiter Tablet und Smartphone 1/2016 - Mobile Akkus gibt es mittlerweile viele. Einer, der neben der Notfallversorgung fürs Smartphone noch mit pfiffigen Zusatzfunktionen aufwartet, wie der Icy Box IB-PBa5000 ist mir bislang jedoch noch nicht untergekommen. Im Kurztest befand sich ein Ladegerät, das mit 6 von 6 Punkte abschnitt. Die Bewertung erfolgte anhand der Kriterien Qualität, Praxis und Ausstattung.

Ausdauer im grünen Bereich connect 2/2017 - Alles wichtige Faktoren, wenn das Smartphone in kurzer Zeit zwischengeladen werden soll. Besonders spannend fanden wir am Ende die Exoten, die beispielsweise mit Solarpanels oder Taschenlampenfunktionen ausgestattet waren.

Smarte Helferlein SFT-Magazin 11/2016 - Die Kapazität fällt mit 8.000 mAh ordentlich aus, zudem besitzt der Akku eine eingebaute Taschenlampe und zwei USB-Anschlüsse zum Laden von Handys und Tablets. Die Außenhülle fühlt sich sehr robust an und liegt gut in der Hand. Auch das Ladekabel überzeugt durch seine praktische Handhabung. Der Clou: Hier laufen je ein USB-, Mini- und Micro-USB-Anschluss zusammen, wodurch sich unterschiedliche Geräte verwenden lassen. Einen Lightning-Stecker vermissen wir jedoch.

Dauerläufer connect 11/2016 - Wer den Kauf einer ausgewachsenen Powerbank fürs Smartphone schlüssig argumentieren will, der muss nicht in die Wildnis. Im täglichen Leben laden Zusatzakkus mit großem Stromspeicher Smartphones nicht nur mehrmals, sondern gleichzeitig auch die Telefone im Freundeskreis oder mehrere über USB versorgte Tools wie beispielsweise Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig. Doch ohne fundiertes Testergebnis bleibt der Kauf eines Stromreservoires Glückssache. Denn nicht immer ist auch drin, was draufsteht.

Immer im Fluss Tablet und Smartphone 3-4/2016 - Über das integrierte Ladekabel dauert es entsprechend gute drei Stunden. Dank seiner üppigen Kapazität von 9000 mAh kann der NT-609 ein solches Smartphone bis zu drei Mal aufladen oder aber zwei bis drei Geräte gleichzeitig. Vorausgesetzt, die Powerbank verfügt selbst über ausreichend Ladung acht bis neun Stunden muss sie schon an der Steckdose nuckeln, bis sie auch bis in den letzten Winkel voll geladen ist.

Lauf-Wettbewerb connect 10/2016 - Erfreulich dabei: Wenn Märkte wachsen, werden Produkte billiger. So wundert es nicht, dass wir für weniger als 20 Euro Powerbanks im Netz bestellen konnten, die über 10 000 Milliamperestunden Kapazität mitbringen - wenn man dem Hersteller traut. Denn reinschauen kann man nicht, und messen ist für Privatleute zu teuer.

Saft für unterwegs Reisemobil International 8/2016 - Die Powerbank fungiert als mobile Steckdose während Wanderung oder Fahrradtour oder auf Stellplätzen ohne Landstromanschluss. Im Test lud die Powerbank mit ihrem 7800-mAh-Akku ein iPhone 5 in gut zwei Stunden auf. Die Ladezeit nahm mit abnehmenden Ladezustand der Powerbank aber deutlich zu. Vier iPhone-Ladezyklen schaffte das Heyner-Gerät, bis es selbst an die Steckdose musste. Dort brauchte es ganze acht Stunden, bis der Akku wieder voll geladen war.

Kleine Kraftwerke SURVIVAL MAGAZIN 2/2016 - Man muss dafür einen "Puck" mit speziellen Salzen ins Gerät einlegen und etwas Wasser auffüllen. Jeder Puck lässt sich nur einmal aktivieren, und so ist in das Gerät ein Akku mit einer Kapazität von 3800 mAh eingebaut, der während des Betriebs aufgeladen wird. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Man muss nicht für jede Handyladung die Brennstoffzelle anwerfen, sondern kann das Endgerät direkt vom Akku speisen.

Retter in der Not test (Stiftung Warentest) 6/2016 - Die mittlere Gruppe mit 5 200 bis 6 000 Milliamperestunden stellt bei Kapazität und Gewicht einen Kompromiss zwischen großen und kleinen Modellen dar. Nützlich für alle, die mit mehreren Mobilgeräten unterwegs sind: Genau wie die großen bieten auch einige mittelgroße Zusatzakkus zwei USB-Ausgänge. Auf diese Weise lassen sich zwei Geräte zugleich laden. Mit Vorsicht zu genießen sind die Angaben der Anbieter zur Kapazität ihrer Akkus.

Kraftwerk E-MEDIA 2/2016 - In Wirklichkeit stehen nur etwa 80 Prozent der Kapazität einer Powerbank effektiv zum Laden zur Verfügung. Der Rest geht in Form von Wärme durch die Spannungswandler in Powerbank und Smartphone verloren. Dennoch ließ sich unser Test-Smartphone (ein Galaxy S3 mit 2.100-mAh-Akku) siebenmal vollständig betanken, bevor die Ultrabank selbst wieder an die Steckdose musste. Sie wieder voll aufzuladen dauert übrigens stolze acht Stunden.

Power für unterwegs SURVIVAL MAGAZIN 1/2016 - Ein zusätzlicher Pluspunkt für die Powerbanks: Man kann sie auch unterwegs via Solar- oder Kurbelgeneratoren wieder aufladen. Wir haben fünf Outdoor-Modelle mit Kapazitäten von 6.000 bis 9.000 mAh unter die Lupe genommen.

Die Energie-Riegel Audio Video Foto Bild 2/2016 - Kein Telefon, keine Fotos, keine Videos. Wenn unterwegs der Akku vom Smartphone, von der Digitalkamera oder von der Action-Cam schlappmacht, ist das oft eine halbe Katastrophe: Man verpasst wichtige Anrufe, kann nicht fotografieren, und die schönsten Ski-Abfahrten bleiben undokumentiert.

Kleine Helfer Audio Video Foto Bild 12/2015 - Auf diesen Seiten finden Sie die besten Modelle aller Preis- und Größenklassen. Sie möchten Ihren Fernseher mit frischem Programm füttern? Auch dann werden Sie hier fündig: Die brandneuen Streaming-Player Amazon Fire TV und Google Chromecast 2 holen Filme und TV-Serien aus dem Internet auf jeden Fernseher mit HDMI*-Anschluss. Und das günstig, schnell und unkompliziert. Dabei sind diese Helfer so klein, dass sie sich hinterm TV verstecken lassen.

Höchstleistung FOTOHITS 10/2015 - Der Akku eines aktuellen High-End-Geräts ließe sich so unterwegs bis zu acht Mal komplett wieder aufladen. Ein Testrechner lief eine Nacht komplett durch und bezog seine Energie nur aus der einmalig geladenen Powerbank, die danach anzeigte, dass sie noch immer zur Hälfte gefüllt sei. Ärgerlich ist, dass Pearl kein Extrakabel zum Aufladen beilegt. Das Input-Kabel ist allerdings ein gängiges, wie es bei vielen Notebooks zum Einsatz kommt.

Die Energie-Riegel Computer Bild 21/2015 - Wie stark die Erhitzung ist, hängt von der Bauform ab - und davon, wie effizient die Ladeelek tronik arbeitet. Flache Akkus bleiben meist etwas kühler, da die größere Oberfläche mehr Wärme abführt. Mit 27 Grad besonders kühl war das XT Power MP-20 000. Einige Akku-Packs wurden dagegen unangenehm heiß, das Real Power PB6K heizte sich auf 54 Grad auf. Natürlich müssen auch Akku-Packs ab und zu ans Stromnetz.

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