Android Smartphones: Tests & Testsieger

  • 1

    Smartphone im Test: Galaxy S10+ von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    Samsung Galaxy S10+

    • Sehr gut 1,2
    • 31 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      1,6

    • PC Magazin

      1,0

    Alle 31 Tests
  • 2

    Smartphone im Test: Galaxy Note10+ von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Samsung Galaxy Note10+

    • Sehr gut 1,3
    • 16 Tests

    Getestet von:

    • GIGA.de

      1,1

    • AndroidPIT

      1,5

    Alle 16 Tests
  • 3

    Smartphone im Test: P30 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    Huawei P30 Pro

    • Sehr gut 1,3
    • 41 Tests

    Getestet von:

    • com! professional

      1,5

    • AndroidWelt

      1,2

    Alle 41 Tests
  • 4

    Smartphone im Test: Reno 10x Zoom von Oppo, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Oppo Reno 10x Zoom

    • Sehr gut 1,4
    • 8 Tests

    Getestet von:

    • CHIP Online

      1,8

    • PC-WELT Online

      1,3

    Alle 8 Tests
  • 5

    Smartphone im Test: Mi 9 von Xiaomi, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Xiaomi Mi 9

    • Sehr gut 1,4
    • 14 Tests

    Getestet von:

    • Smartphone

      1,1

    • CHIP

      1,7

    Alle 14 Tests
  • 6

    Smartphone im Test: Mi 9T Pro von Xiaomi, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Xiaomi Mi 9T Pro

    • Sehr gut 1,5
    • 4 Tests

    Getestet von:

    • AndroidPIT

      1,5

    • notebookcheck.com

      1,4

    Alle 4 Tests
  • 7

    Smartphone im Test: Honor 20 Pro von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Huawei Honor 20 Pro

    • Sehr gut 1,5
    • 8 Tests

    Getestet von:

    • notebookcheck.com

      1,4

    • CHIP Online

      1,6

    Alle 8 Tests
  • 8

    Smartphone im Test: Redmi 7A von Xiaomi, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Xiaomi Redmi 7A

    • Sehr gut 1,5
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • AndroidPIT

      2,0

    • Expert Reviews

      1,0

    Alle 2 Tests
  • 9

    Smartphone im Test: Galaxy S10 5G von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Samsung Galaxy S10 5G

    • Sehr gut 1,5
    • 6 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,2

    • CHIP

      1,2

    Alle 6 Tests
  • 10

    Smartphone im Test: Galaxy S10e von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Samsung Galaxy S10e

    • Sehr gut 1,5
    • 25 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      2,0

    • Smartphone

      1,3

    Alle 25 Tests
  • 11

    Smartphone im Test: Honor View20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Huawei Honor View20

    • Sehr gut 1,5
    • 27 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      2,3

    • Smartphone

      1,2

    Alle 27 Tests
  • 12

    Smartphone im Test: Mi Mix 3 von Xiaomi, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Xiaomi Mi Mix 3

    • Sehr gut 1,5
    • 14 Tests

    Getestet von:

    • CHIP

      1,7

    • Smartphone

      1,5

    Alle 14 Tests
  • 13

    Smartphone im Test: Mate 20 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Huawei Mate 20

    • Sehr gut 1,5
    • 13 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      2,1

    • CHIP

      1,0

    Alle 13 Tests
  • 14

    Smartphone im Test: Galaxy Note10 von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Samsung Galaxy Note10

    • Gut 1,6
    • 5 Tests

    Getestet von:

    • teltarif.de

      1,7

    • GSMArena

      1,3

    Alle 5 Tests
  • 15

    Smartphone im Test: ZenFone 6 (ZS630KL) von Asus, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Asus ZenFone 6 (ZS630KL)

    • Gut 1,6
    • 18 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,8

    • com! professional

      2,0

    Alle 18 Tests
  • 16

    Smartphone im Test: Axon 10 Pro von ZTE, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    ZTE Axon 10 Pro

    • Gut 1,6
    • 9 Tests

    Getestet von:

    • Smartphone

      1,3

    • E-MEDIA

      1,5

    Alle 9 Tests
  • 17

    Smartphone im Test: G8s ThinQ von LG, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    LG G8s ThinQ

    • Gut 1,6
    • 12 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,4

    • Smartphone

      1,3

    Alle 12 Tests
  • 18

    Smartphone im Test: P30 von Huawei, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Huawei P30

    • Gut 1,6
    • 11 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      2,0

    • connect

      1,1

    Alle 11 Tests
  • 19

    Smartphone im Test: NEX Dual Display von Vivo, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Vivo NEX Dual Display

    • Gut 1,6
    • 6 Tests

    Getestet von:

    • Smartphone

      1,5

    • connect

      2,0

    Alle 6 Tests
  • 20

    Smartphone im Test: Galaxy S10 von Samsung, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Samsung Galaxy S10

    • Gut 1,6
    • 23 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      1,7

    • connect

      1,2

    Alle 23 Tests
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Neuester Test: 18.09.2019
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Ratgeber zu Android Handys

Smartphones mit Googles Android

Stärken

  1. größte App-Auswahl am Markt
  2. erlaubt individuelle Oberfläche je Hersteller
  3. maximal an die User-Wünsche anpassbar
  4. keine Vorschriften, welche Apps installiert werden dürfen

Schwächen

  1. viele minderwertige Apps, viel Malware im Store
  2. Android muss bei jedem Hersteller neu erlernt werden
  3. teilweise verwirrend viele Einstellmöglichkeiten

Werden Android-Smartphones speziell getestet?

Verschiedene Topmodelle der Android-Hersteller Verschiedene Topmodelle der Android-Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Fast alle Handy-Hersteller setzen derzeit auf die Android-Plattform. Unter den großen Unternehmen sind hierbei alle Namen vertreten, weil es einfach aktuell kein anderes Alternativsystem mit einem ähnlichem Support aus der App-Gemeinschaft gibt – von iOS einmal abgesehen. Aber auch die intuitive Bedienung und enorme Flexibilität des Betriebssystems werden immer wieder als Gründe für den Erfolg von Android angeführt. Sowohl Einsteiger als auch Profis werden von dem Betriebssystem angesprochen, Entwickler wiederum profitieren von vielen unterstützenden Tools. Genau diese Verbreitung ist aber auch der Grund, warum es für Android-Smartphones keine speziellen Testkriterien gibt – sie definieren im Grunde den Smartphone-Markt.

Im Zentrum der Tests stehen meist die "großen Drei": Display, Kamera und Akku. Hier gibt es aktuell die größten Unterschiede am Markt. Etwas überraschend mag hingegen sein, dass die Geräteleistung und die Sprachqualität nicht dazu zählen. Dafür gibt es aber immer wieder sehr genaue Analysen der jeweils genutzten Benutzeroberflächen. Denn die können bei Android – anders als bei iOS – nicht nur vom Hersteller sondern auch vom Nutzer individuell angepasst werden. Die Tests betrachten dabei einerseits die Nützlichkeit und das Aussehen der Hersteller-UIs, aber auch die Möglichkeiten zur Anpassung durch den Anwender.

Die ausdauerndsten Android-Smartphones

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Oukitel K12
2 Gigaset GX290
3 Asus ROG Phone II Gut(1,6)

Was macht Android so erfolgreich?

Android ist eine Erfolgsgeschichte, welche als dezidiert quelloffenes Alternativmodell die eher in sich abgeschotteten Altmeister wie Symbian, BlackBerry und Windows Mobile innerhalb von kürzester Zeit an die Wand gespielt hat. Und diese Metapher trifft es ziemlich genau: Keines der genannten Betriebssysteme kann so unglaublich viele hochwertige Spiele vorweisen wie Android, von anderen Apps ganz zu schweigen. Längst hat der Android Market sogar den App Store von Apple im Umfang der verfügbaren Apps überholt - auch wenn man sich zurecht darüber streiten kann, ob die 1.000te Rezepte-App gegenüber 900 im anderen App Store wirklich einen so großen Mehrwert bietet. Fakt ist aber, dass jedes andere neue Betriebssystem kaum eine Chance hat, sich zu etablieren, weil einfach die vorhandene Content-Menge in Android dermaßen überragend wirkt.

Dies liegt darin begründet, dass der Source Code der Plattform von allen Mitgliedern der Herstellerallianz „Open Handset Alliance“ frei genutzt werden kann. Dies motiviert mehr Entwickler, an dem Projekt mitzuarbeiten. Da der Quellcode zudem in sogenannten Developer-Kits der Fan- und Entwicklergemeinde zur Verfügung gestellt wurde, kann diese ebenfalls ihre eigenen Applikationen programmieren und dem verfügbaren Softwarepool hinzufügen. Dass dies so einfach möglich ist, liegt an der offenen Systemarchitektur von Android, die bewusst auf eine möglichst einfache Erweiterbarkeit ausgelegt wurde. Mit Ausnahme des Systemkerns selbst können alle Komponenten des Systems frei ausgetauscht werden. Wem zum Beispiel die Anwendung für SMS nicht gefällt, der lädt sich halt einfach eine andere herunter. Android soll ein Minimum an Betriebssystem vorgeben und ein Maximum an Flexibilität bei der Ausgestaltung desselben bieten.

Welche Geräte haben Android?

Huawei Mate 10 Pro Huawei unterstützt zum Beispiel bei fast allen Geräten auch Dual-SIM: Mate 10 Pro (Bildquelle: huawei.de)

Die Beliebtheit von Android hat dafür gesorgt, dass das System mittlerweile nahezu alle Handy-Gattungen abdeckt – vom einfachsten Einsteigermodell über Multimedia-Smartphones für Kamera-Liebhaber bis hin zu prestigeträchtigen Flaggschiffen. Ferner bedient Android als bislang einziges Betriebssystem auch Nischenmärkte wie die Outdoor-Nutzung und Verwendung von mehreren SIM-Karten (Dual-SIM). Das gibt es bei Smartphones ansonsten bei keinem anderen Betriebssystem, vom sterbenden Windows Mobile einmal abgesehen.

Welche Nachteile bringt Android mit sich?

Die große Bandbreite des Android-Systems bringt auch Probleme mit sich: Das Betriebssystem wird nicht zentral mit Updates versehen, sondern jeder Hersteller besitzt eine ganz eigene Update-Politik. Wer nicht die Kenntnisse besitzt, die Standard-Google-Oberfläche zu installieren, muss daher warten, bis sein Handy durch den Hersteller mit einem Upgrade bedacht wird – und das kann teilweise recht lange dauern. So manches einfachere Mobiltelefon wird leider gar nicht mehr auf aktuellere Versionen gebracht. Da Android sich noch immer stark entwickelt, sind solche Upgrades aber wichtig, da sie oft bedeutende Verbesserungen in der Usability und sogar im Aussehen und der Bedienlogik der Oberfläche mit sich bringen.

Leider hat Android auch ein Problem mit Malware, also Schadprogrammen. Da eben jeder halbwegs kundige Interessierte seine eigenen Apps programmieren und im App Store anbieten kann, verbreiten sich Viren und getarnte Trojaner rasend schnell. Google kommt mit dem Ausmisten des Shops kaum hinterher, zudem können bei Android Apps auch von anderen Seiten geladen und installiert werden. Dies verschärft das Problem noch. Es ist also Vorsicht angeraten, welche Apps man sich aufs Handy holt.

Die besten Android-Smartphones mit Dual-SIM

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Samsung Galaxy S10+ Sehr gut(1,2)
2 Samsung Galaxy Note10+ Sehr gut(1,3)
3 Huawei P30 Pro Sehr gut(1,3)

Linux für Smartphones

Stärken

  1. die meisten Linux-OS können beliebig verändert werden
  2. lizenzfrei nutzbar, was die Endgeräte vergünstigt

Schwächen

  1. geringe Verbreitung, Abhängigkeit von egangierten App-Entwicklern
  2. hohe Fluktuation am Markt: unsichere Lebenszeit eines OS

Lange Zeit war Linux auf Handys eine echte Ausnahmeerscheinung. Doch das hat sich dank Googles Plattform Android gründlich geändert. Dabei ist Android keinesfalls alleiniger Vertreter der Linux-Handys - wenn auch der absolut dominierende. Ähnlich wie beim Einsatz auf Desktop-PCs kommen verschiedene Distributionen zum Einsatz. Viele Versuche wie Maemo, MeeGo, Openmoko, LiMo oder Tizen wurden zwar von größeren Herstellerallianzen entwickelt, durch den immensen Erfolg von Android aber an die Wand gedrängt. Eine geringe Verbreitung genießt aktuell Firefox OS, daneben sind vor allem Ubuntu und Sailfish zu nennen.

Klar ist: Google dominiert mit seiner Plattform alles. Android hat den Markt ordentlich aufgemischt und die Werbetrommel gerührt. Dabei wird Android durch eine Herstellerallianz vorangetrieben, die gemeinsam an dem Betriebssystem und dazu kompatibler Software forscht. Innerhalb kürzester Zeit ist Android auf diese Weise zum bekanntesten Linux-Betriebssystem aufgestiegen, weshalb wir diesem System einen eigenen Ratgeber widmen. Die Konkurrenz spielt am internationalen Markt derzeit zwar keine Rolle, sollte aber trotzdem nicht ignoriert werden. Für Spezialwünsche können sie eine interessante Alternative darstellen:

Firefox OS

 Alcatel One Touch Fire E mit Firefox OS Das Alcatel One Touch Fire E - ein typisches Einsteigermodell mit der reduziert wirkenden Oberfläche von Firefox OS (Bildquelle: alcatel.com/de/)

Firefox OS besitzt mit Mozilla einen sehr erfahrenen Software-Entwickler im Hintergrund, was dem Betriebssystem sichtlich gut bekommt. Das System hat eine gewisse Verbreitung auf Einsteigergeräten erlangt, da es als besonders ressourcensparsam und simpel gilt. Firefox OS ist bewusst nicht für anspruchsvolle Smartphones gedacht und richtet sich an Einsteiger und solche, die ihr Handy einfach nur im Alltag benutzen möchten, ohne große Ansprüche daran zu haben. Entsprechend schlicht und funktional wirkt die Oberfläche. Dafür ist die App-Versorgung vergleichsweise gut. Zumindest auf Standard-Apps müssen Sie nicht verzichten, es gibt zum Beispiel verschiedene WhatsApp-Clients, wenn auch nur von Drittanbietern. YouTube wird sogar seitens Google bereitgestellt, wird allerdings schlecht mit Updates versehen. Es gibt aber selbst hier Ausnahmen: eBay beispielsweise hat seine App nur für Indien freigegeben, hierzulande müssen Sie die mobile Seite verwenden. Grundsätzlich gilt Firefox OS aber als aussichtsreichster Konkurrent von Android.

Ubuntu

Ubuntu Phone wurde eine zeitlang als das Profi-Konkurrenzmodell zu Android angepriesen. Es gilt als "wahre" Linux-Distribution auf dem Smartphone, während die anderen im Grunde nur auf Linux basieren, aber stark verändert wurden. Das System ist daher aber auch wirklich nur für engagierte Nutzer eine sinnvolle Alternative, die zudem gerne experimentieren. Denn Support für Standardapps ist nahezu nicht vorhanden. Sie müssen selbst auf Apps wie WhatsApp verzichten. Und was noch schlimmer ist: Auch Telegram oder Threema werden Sie auf Ubuntu-Smartphones nicht nutzen können. Navigations-Apps müssen Sie hier sogar gänzlich missen. Für manche Dienste wie Facebook gibt es hingegen ganz gute Eigenlösungen, die aber gewöhnungsbedürftig aussehen, offiziell unterstützte Apps sind Mangelware. Wer Ubuntu nutzt, muss sich im Klaren sein, dass er zwar eine vom PC her vertraute Umgebung wiederfindet, die aber weitaus weniger gut mit Software versorgt ist.

Sailfish

Youyota Sailfish OS 2-in-1 Tablet In der finalen Prototypen-Phase: das Youyota Sailfish OS 2-in-1 Tablet, das um eine Anstecktastatur erweitert werden kann (Bildquelle: indiegogo.com)

Sailfish gehört zu den seltensten Linux-Distributionen und ist doch eine der faszinierendsten: Sie können nämlich bei diesem OS sowohl Sailfish-eigene als auch Android-Apps installieren. Dabei haben Sie sogar Zugriff auf den Google Play Store, alternativ können Apps als APK installiert werden. Der große Vorteil liegt auf der Hand: Sailfish ist die eine Ausnahme am Markt, die es erlaubt, die komplette App-Welt zu erfassen und trotzdem ein alternatives Betriebssystem nutzen zu können. Auf der anderen Seite ist Sailfish weiterhin ein System, bei dem Sie vollen Root-Zugriff haben, d.h. Sie allein bestimmen, was Apps tun dürfen und was nicht. Android gibt dem User zwar mittlerweile auch viele Einstellungsmöglichkeiten, so weitreichend wie bei Sailfish sind die aber nicht. Sie können hier jeglichen Datenfluss an Server von Drittanbietern komplett unterbinden. Obwohl Firefox derzeit verbreiteter ist, so ist rein neutral betrachtet Sailfish die bessere Linux-Variante.

Mobilinux, LiMo, Tizen

Am verbreitetsten war lange Zeit Mobilinux. Hinter dem System steht ebenfalls eine Herstellerallianz, die jedoch etwas kleiner ausfällt als im Fall Android. Es gab Handys von Motorola, NEC, Panasonic oder auch Sharp, die Mobilinux einsetzten. Allerdings sind diese fast ausschließlich auf dem asiatischen Markt zu finden und selbst dort sind sie mittlerweile wieder vielfach verschwunden. Um die Verbreitung von Linux auf mobilen Endgeräten weiter zu steigern und der Plattform eine breitere Basis zu ermöglichen, wurde daher zusätzlich die LiMo-Foundation ins Leben gerufen. Ihr gehören unter anderem Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung sowie Vodafone an. LiMO hat sich indes auch nicht weit verbreitet, dafür wurde daraus Tizen geboren – ein Linux-System von Samsung. Lange Zeit galt dieses als aussichtsreichste Linux-Variante, da Samsung hier auch sein früher genutztes Bada integrieren wollte. Weit gediehen ist das Projekt aber trotz der Marktmacht Samsungs nicht.

OpenMoko

Hinter Openmoko steht dagegen nicht eine Herstellerallianz, sondern ein einzelnes gleichnamiges Unternehmen. Der Unterschied zu anderen Distributionen ist, dass der Source Code des gesamten Systems und aller am Handy beteiligten Hardware-Komponenten für alle komplett frei zugänglich ist. Dadurch erhofft sich das Unternehmen eine höchstmögliche Software-Verfügbarkeit aufgrund der Mitarbeit zahlloser privater Entwickler und gemeinnütziger Entwicklergemeinden. Leider hat sich Openmoko selbst aber mittlerweile wieder anderen Aufgaben zugewandt - die Zukunft der Openmoko-Plattform ist daher ungewiss. Die Handys sind teils noch erhältlich und die Entwicklung der Software liegt in den Händen der Community.

Wilder Zickzack-Kurs von Nokia: Maemo und MeeGo

Überraschend hatte 2009/2010 auch der Marktführer Nokia beschlossen, künftig auf Linux-Systeme setzen zu wollen. Die Finnen hatten dafür zunächst Maemo auserkoren, das sie bereits seit einiger Zeit für ihre Internet Tablets verwendeten. Der lizenzfreie Ableger von Linux, der speziell für mobile Geräte entworfen wurde und auf der Desktop-Software Gnome basiert, sollte künftig in den Highend-Smartphones von Nokia eingesetzt werden - unter anderem in allen N-Series-Modellen. Im Juni 2010 gab es dann eine Anpassung der Strategie: Nun sollte anstelle von Maemo gleich dessen Nachfolger MeeGo verwendet werden, das aus der Verschmelzung von Maemo mit Intels Moblin-Projekt entstanden ist. Das System sollte sich vor allem für Handys mit Touchscreen und Hochleistungsprozessoren eignen. Anfang 2011 gab es einen erneuten Schwenk: Seitdem stand Windows Phone im Fokus der Finnen. MeeGo wurde fallen gelassen, obwohl es als sehr beliebt bei den Nutzern galt. Gleiches ist im Übrigen auch Windows Phone widerfahren...

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