Megapixel und Sensorgröße
Die Auflösung einer Digitalkamera wird in Megapixeln (Millionen Pixel) angegeben. Das ist die Anzahl der Bildpunkte, die ein Foto aufweisen kann. Je höher die Auflösung einer Kamera ist, also je höher die Anzahl der Megapixel, umso stärker können die Fotos vergrößert werden. Jedoch ist die Pixelzahl nicht alleine ausschlaggebend für die entsprechende Bildqualität, da andere Faktoren wie Lichtempfindlichkeit der Linse und Hintergrundbeleuchtung des Sensors (BSI-Sensor) eine wichtige Rolle spielen. Man kann aber als Faustregel annehmen, dass Aufnahmen mit einer Auflösung ab 10 Megapixeln für relativ gute Ausdrucke bis 20 x 30 Zentimeter ausreichend sind. Für Abzüge in Postergröße sollten jedoch mindestens 12 Megapixel zur Verfügung stehen.
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Ratgeber
Optischer oder digitaler Zoom?
Aussagekräftig für eine gute Zoomleistung ist alleine die Angabe des optischen Zooms. Sie beruht auf der tatsächlichen Leistung der Linsen im Objektiv.
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Das Zoomobjektiv
Zoomen ist ein lautmalerischer Begriff aus der englischen Sprache, der für eine schnelle Bewegung steht. Im übertragenen Sinn auf das Objektiv bewegt man sich schnell durch den gesamten Brennweitenbereich eines variablen Linsensystems. Optisch legt man eine größere Entfernung zurück, wenn man beispielsweise vom Weitwinkelbereich in den Telebereich wechselt. Da die Zoomobjektive relativ kostengünstig sind und den Kauf verschiedener Objektive mit fester Brennweite überflüssig machen, haben sie sich in Form eines leichten Teleobjektivs als Standardobjektiv etablieren können.
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Das Reich des Kleinen
Die Welt der der kleinen Dinge und Lebewesen ist dermaßen reichhaltig, dass es dem Fotografen nie an Motiven mangeln kann. Die Nah- und Makrofotografie bekommt dadurch einen besonderen Stellenwert, da Insekten wie andere Kleintiere gleichermaßen interessant sind wie Briefmarken oder Schmuckstücke. Wenn also ein Motiv eine reale Größe entsprechend der Sensorgröße oder auf dem Sensor vergrößert abgebildet wird, spricht man von Makrofotografie – den Begriff Nahfotografie kann man gleichermaßen benutzen, da die Grenzen verschwimmen.
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Wozu Gesichtserkennung?
Im Jahr 2008 wurde der Großteil aller Digitalkameras mit einer Technologie ausgestattet, die der Kamera hilft, automatisch Gesichter zu erkennen. Dabei gibt es Unterschiede in der Anzahl der erkannten Gesichter. Manche Kameras erkennen nur wenige Gesichter, andere bis zu 32 (z.B Pentax Optio M60). Für Portraitfotografen ist diese Funktion besonders interessant, da sie sich keine Gedanken um die optimale Schärfe und Belichtung der abfotografierten Personen machen müssen. Oft ist die Gesichtserkennung mit dem sogenannten ''Lächel-Modus'' (oder auch ''Smile Shot'') verbunden. Mit dieser Funktion erkennt die Kamera nicht nur Gesichter und stellt auf sie scharf, sie löst dann auch automatisch und selbstständig aus, sobald das Gesicht im Fokus lächelt. Manche Kameramodelle können die ''Qualität'' des Lächelns unterscheiden: Der Benutzer kann so auswählen, ob der Smile-Shot bei einem leichten Lächeln oder erst bei einem richtigen Lachen ausgelöst werden soll (z.B Sony Cybershot DSC-W150). Einige Kameras koppeln auch noch die ''Blinzelwarnung'' an den Smile-Shot. Dadurch wird vermieden, dass abgelichtete Menschen zwar lächeln, dabei jedoch geschlossene Augen haben (z.B Nikon Coolpix S610c).
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Die richtige Digitalkamera finden
Der Markt ist kaum noch zu überblicken, so viele Modelle digitaler Kameras werden mittlerweile angeboten. Die Kaufentscheidung wird leichter, wenn man weiß, welche Motive man in welcher Qualität fotografieren möchte. Und wieviel Geld man für seine neue Digitalkamera ausgeben möchte. Dazu kommt noch die Frage nach der Größe: Möchte ich meine Kamera in jede noch so kleine Tasche stecken können? Soll eine kleine Umhängetasche ausreichen oder stört es mich auch nicht, wenn ich ein mehrteiliges Zubehör-Set mittragen muss?
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Was zeichnet digitale Kompaktkameras aus?
Kompaktkameras werden von vielen Fotografen nicht ganz ernst genommen: Sie würden keine besondere Bildqualität liefern und die vielen automatischen Programme würden zufällig für gute oder schlechte Bilder sorgen, heißt es oft. Und doch sind diese Vorurteile nicht immer berechtigt. Die Bildqualität der Kompakten hat deutlich zugenommen. Auch die Ausstattung ist bei vielen Modellen hervorragend und bietet teilweise auch manuelle Einstellmöglichkeiten.
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Digitale Spiegelreflexkamera - Was sind die Vorteile?
Grundsätzlich verfügen die meisten digitalen Spiegelreflexkameras über größere Sensoren und können daher Fotos höher auflösen und schärfer darstellen. Testergebnisse haben gezeigt, dass im Vergleich zu anderen Kameratypen mit gleichen Megapixelzahlen Spiegelreflexkameras ein erheblich besseres Bild mit weniger Bildrauschen produzieren. Da die größeren Sensoren mehr Bildinformationen erhalten, brauchen die Informationen weniger bearbeiten werden. D.H. dass die Software nicht so viel Zeit braucht, Berechnungen anzustellen und daher die Auslöseverzögerung geringer ist und schnellere Serienbildaufnahmen gemacht werden können. Die Objektive sind auswechselbar und auch das gewährleistet bessere Aufnahmen: Kompakt- und Bridgekameras sind zu 99% mit Zoomobjektiven bestückt. Zooms haben aber den Nachteil, dass sie niemals die Lichtstärke einer Festbrennweite erreichen. Die Festbrennweiten sind nicht nur lichtstärker, sie verzeichnen auch weniger. Spiegelreflexkameras ermöglichen eine Vielzahl von manuellen Einstellmöglichkeiten. Nutzer können selbst festlegen, mit welcher Blende und welcher Verschlusszeit sie fotografieren wollen. Auch die Lichtempfindlichkeit kann meistens selbst festgelegt werden.
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Bridgekameras
Bindeglied zwischen Kompakt- und Spiegelreflexkamera
Bridgekameras stehen sowohl preislich, als auch was Ausstattung und Bildqualität betrifft, genau zwischen digitalen Kompaktkameras und Spiegelreflexkameras. Sie werden manchmal als Superzoom-Kameras bezeichnet, da ihre Objektive durch ihren großen Brennweitenumfang gekennzeichnet sind.
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Ratgeber
Der Sensortyp - CCD vs. CMOS
Die CMOS-Sensoren galten lange als qualitativ minderwertiger als CCD-Sensoren. Doch das hat sich mit der technologischen Entwicklung geändert. Wurden CMOS-Sensoren früher nur in Low-End-Kameras verbaut, sind sie heute auf dem Vormarsch. Selbst in professionellen Spiegelreflexkameras wie der Canon-EOS-1D-Serie und der Nikon-D2-Serie kommen sie mittlerweile zum Einsatz. Das liegt vor allem daran, dass sie einige ihrer konstruktionsbedingten Nachteile abgelegt haben. Der Trend auf dem Digitalkameramarkt gehe eindeutig hin zur CMOS-Technik, lautet eine verbreitete Meinung.
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Ratgeber
Welche Vorteile bietet ein Super CCD EXR Sensor?
Der Hersteller Fuji hat eine der ersten Kompaktkameras auf den Markt gebracht, die über einen Super CCD EXR Sensor verfügt, die FinePix F200EXR. Da allerdings weitere Kameras mit dem innovativen Sensor folgen werden, lohnt sich ein Blick auf die Vorzüge und die Benutzung des neuen Bildwandlers.
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Ratgeber
Das Display
Das Display einer Digitalkamera kann entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg der digitalen Fotografie sein. Schließlich muss der Fotograf mit Hilfe der Displayanzeige entscheiden, ob eine Aufnahme gelungen ist oder nicht. Wer diese Entscheidung treffen kann, weil er ein gutes Display an seiner Kamera besitzt, der kann gegebenenfalls eine Aufnahme wiederholen oder eine Belichtungskorrektur vornehmen. Außerdem schont das Display die Speicherkarte: Ist ein Foto eindeutig misslungen, kann es sofort gelöscht werden.
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Der Bildstabilisator
Der Bildstabilisator ist ein sehr wichtiges Ausstattungsmerkmal, auf das man beim Kauf einer Kamera unbedingt achten sollte. Bildstabilisatoren sorgen dafür, dass Kameras trotz unruhiger Kamerahaltung dennoch unverwackelte, scharfe Fotos hervorbringen. Sie können aber auch umgekehrt dazu genutzt werden, unruhige Motive gestochen scharf abzulichten. Mit Hilfe von Bildstabilisatoren ist es möglich, bei schlechten Aufnahmebedingungen mehr Fotos aus der Hand zu schießen, ohne auf ein Stativ angewiesen zu sein.
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Histogrammanzeige
Eine Histogrammanzeige informiert über die Helligkeit eines Bildes und den dargestellten Kontrastumfang. Sie zeigt die statistische Häufigkeit der Grauwerte in einem Foto. Es werden nicht die Farben an sich in der Aufnahme ausgewertet, sondern lediglich die Helligkeit der Farben. Diese wurden vorher zu Grauwerten umgerechnet. Einige Kameras können auch die Grauwerte für alle Grundfarben einzeln anzeigen.
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Ratgeber
Kodak stellt weltweit ersten 50-Megapixel-Sensor vor
Der CCD-Sensor für die professionelle Mittelformat-Fotografie bietet eine einzigartige Auflösung und kann sogar noch Schuhkarton große Objekte, die mehr als zwei Kilometer entfernt sind, einfangen. Der Kodak KAF-50100 Bildsensor unterstützt neu entwickelte Pixel (6,0 Mikrometer groß), die kleiner sind und somit die Verschlusszeit der Kameras verringern sollen und höhere Bildfolgen zulassen. Auch Stromverbrauch und Farbwiedergabetreue werden mit den kleinen Pixeln deutlich verbessert.
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