82 aktuelle Kühlschränke ausgewertet
info

Ratgeber

Ratgeber zu Kühlschränke

Bauart und Größe

Ratgeber Kühlschrank Bauart udn Größe Kühlschränke gibt es in einer Vielzahl von unterschiedlichen Bauarten und Größen, die sehr unterschiedliche Nutzergruppen ansprechen. Die grundsätzliche Entscheidung ist dabei zunächst einmal, ob man sich für ein Einbaugerät oder ein Standgerät interessiert. Ersteres richtet sich natürlich an Besitzer von Einbauküchen, die den Kühlschrank hinter eine freundlicheren Möbelwand verschwinden lassen möchten. Aber auch Standgeräte bieten heute vielfach ein ansprechendes, modernes Design.

Standgeräte meist noch etwas effizienter
So sind in jüngerer Vergangenheit insbesondere Geräte mit einer edel wirkenden Edelstahlfront in Mode gekommen, ferner gibt es umgekehrt zahlreiche Sondermodelle, welche Reminiszenzen an 50er-Jahre-Geräte darstellen. Der Vorteil eines Standgerätes ist hierbei, dass sein Stromverbrauch vielfach niedriger ausfällt, da mehr Platz für eine dicke Isolierung vorhanden ist. Allerdings holen die Einbaugeräte in dieser Hinsicht stark auf, wofür auch Umluftsysteme und die NoFrost-Technologie verantwortlich sind, welche es für beide Bauarten gibt.

(Vollraum-)Kühlschränke ohne Gefrierfach
Am weitesten verbreitet sind noch immer einfache Kühlschränke mit oder ohne einem integrierten Eisfach. Es gibt sie in den verschiedensten Größenausführungen, die von rund 80 Zentimetern Bauhöhe bis 200 Zentimetern reichen. Einbaugeräte liegen zwischen 90 und 180 Zentimetern und sind auf bestimmte Höhen genormt, was bei Standgeräten nicht unbedingt gilt. Der Nutzinhalt bewegt sich aber bei beiden Gruppen zwischen rund 130 und 350 Litern. Zur Einschätzung des eigenen Bedarfes kann man von einer groben Faustformel ausgehen: Single- und Paar-Haushalte benötigen rund 150 Liter, je zusätzlicher Person kommen nochmal 60 Liter hinzu. Ein großer Familien-Haushalt mit vier Personen kann also gut und gerne 250 bis 280 Liter benötigen.

Kühlschränke mit Eisfach
Damit ist übrigens nur der Kühlbereich gemeint. Ein eventuell vorhandenes Eisfach muss noch hinzuaddiert werden, denn es liegt im Kühlraum eingebettet. Dabei hat es aber meist nicht mehr als 30 Liter Volumen, oft sogar weniger als 20 Liter. Das reicht nur für kleine Mengen Gefriergut, wie ein oder zwei Packungen Eis und eine Handvoll Pizzen oder Packungen Tieflkühlgemüse. Ein großer Sack Pommes kann das Fach bereits überfordern. Zudem sind solche Kühlschränke meist nicht ganz so effizient, da die Isolation des Gefrierfachs nur unzureichend erfolgt und stets Kälte aus dem Eisfach in den Kühlraum entweicht. Das wiederum sorgt dort für Eisbesatz an der Rückwand und für einen Anstieg der Energiekosten. Es gibt Ausnahmen, die sind aber recht hochpreisig. In diesem Fall versteckt sich das Eisfach meist nicht hinter einer einfachen Klappe, sondern ist innerhalb des Kühlraumes als feste Box mit eigener Klimatisierung eingelassen.

Kühl-Gefrier-Kombinationen
Wer wirklich Bedarf an einem Gefrierbereich hat, sollte daher besser zu einer Kühl-Gefrier-Kombination greifen, bei der das Gefrierfach einzeln ausgeführt und über eine eigene Tür zu erreichen ist. Dessen Volumen addiert sich auf rund 70 bis 100 Liter (mit seltenen Ausnahmen von 120 Litern) auf, häufig in Form von drei bis vier Schubladen. Moderne Geräte bieten hierbei Auszugssysteme auf Teleskopschienen. Kühl-Gefrier-Kombinationen sollten in jedem Fall auch die NoFrost-Technologie vorweisen können, ansonsten wird das permanente manuelle Abtauen zu einer ausgesprochen lästigen Tätigkeit, die auch die Energieeffizienz wieder negativ beeinflusst. Auch dieser Geräte gibt es natürlich als Stand- und Einbaulösungen.

Side-by-Side-Kühlschränke
Wem all das noch nicht ausreicht, der kann auch zur größten Klasse greifen: den Side-by-Side-Kühlschränken. Diese Riesen bieten insgesamt nicht selten mehr als 500 Liter Nutzvolumen, von denen alleine 300 bis 350 Liter auf den Kühlbereich entfallen. Der Gefrierbereich findet sich hierbei entweder ebenfalls unten (French-Door-Modell) oder geschlossen hinter einer von beiden Türen. Letzteres mag beim Öffnen des Gerätes nicht ganz so eindrucksvoll aussehen, ist aber aus Energieeffizienzgründen vorteilhaft. Wirklich effizient arbeiten aber nur die ganz teuren Topgeräte, in der Regel sind Side-by-Side noch echte Energiefresser. Wer den gewaltigen Raum und Spielereien wie Eis- und Wasserspender nicht wirklich benötigt, verschwendet nur unnötig Strom.