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Ratgeber

Ratgeber zu Side-by-Side-Kühlschränke

Auf die Bedienlogik achten

Lange Zeit galten Side-by-Side-Kühlschränke als reine Stromverschwender. Im Vergleich zum Platzgewinn benötigten sie überproportional viel Energie. Darüber hinaus sorgte die Bedienlogik vieler Geräte dafür, dass auch unabhängig von der technischen Machbarkeit unnötig viel Energie verschwendet wurde. Das Bild hat sich jedoch in den vergangenen ein, zwei Jahren gewandelt. Mittlerweile gibt es auch überraschend ökonomisch arbeitende Modelle, zudem wurde die Bedienlogik verändert.

Wer an einem Side-by-Side-Kühlschrank Interesse hat, sollte daher darauf achten, dass das Gerät den Kühlraum und den Gefrierbereich strikt trennt. Es mag zwar eindrucksvoller aussehen, beide Flügeltüren gleichzeitig zu öffnen und dann vor einem gewaltigen Innenraum voll von Lebensmitteln zu stehen, dabei wird aber eben auch jede Menge Energie verschwendet. Schließlich entweicht dadurch auch stets aus dem unten befindlichen Gefrierfach Kälte. Und nicht zuletzt muss beim manuellen Abtauen dann stets der ganze Kühlschrank abgetaut werden.

Kühlraum auf einer Seite, Gefrierbereich auf der anderen
Viele Anbieter setzen aber mittlerweile auf Konstruktionen, bei denen nicht einfach ein Gefrierfach das untere Viertel des Kühlschranks einnimmt, sondern der Innenraum asymmetrisch aufgeteilt ist. So ist eine Tür schmaler und versteckt dahinter die Eisfächer, die andere ist breiter und führt zum Kühlbereich. Dies ergibt meist eine Aufteilung des Platzes von 1/3 zu 2/3, es gibt aber auch vereinzelt Kühlschränke mit einer genau geteilten Nutzfläche. In jedem Fall muss somit stets nur eine Tür geöffnet werden, ferner kann das Abtauen gezielt vorgenommen werden.

Minibar-Fach kann häufiges Türöffnen ersparen
Um weiter Strom einzusparen, kann in bestimmen Fällen ein sogenanntes Minibar-Fach Sinn machen. Dabei handelt es sich freilich um eine recht großspurige Beschreibung für eine einfache Klappe oder kleinere Schiebetür in der Kühlraumtür. Direkt dahinter befindet sich ein klassisches Türfach für Getränkeflaschen. Auf diese Weise kann zu häufig genutzten Getränken gegriffen werden, ohne jedes Mal die Haupttür öffnen zu müssen und damit überflüssig viel Kühle entweichen zu lassen.

NoFrost wichtiger als höchste Energieeffizienzklasse
Was die Energieeffizienz anbelangt, sollte man auf jeden Fall auf ein Gerät mit NoFrost-Technologie achten. Dies erspart nämlich das erwähnte manuelle Abtauen komplett, da durch ein Umluftsystem und den damit einhergehenden Feuchtigkeitsentzug der Eisbesatz an Kühlrippen verhindert wird. Dieser Eisbesatz ist nämlich ein Hauptgrund für die mit dem Alter zunehmende Ineffizienz eines Kühlschranks. Schließlich muss jede Kühlleistung erst diese Eisschicht durchdringen. Daher kann es durchaus sinnvoll sein, zu einem Side-by-Side der Energieeffizienzklasse A+ mit NoFrost zu greifen anstatt zu einem vermeintlich sparsameren Gerät der Energieeffizienzklasse A++, welches aber auf die NoFrost-Automatik verzichtet.