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Ratgeber

Ratgeber zu Kühl-Gefrier-Kombinationen

Ganz besonders auf die Energieeffizienz und NoFrost achten

Kühl-Gefrier-Kombinationen verschiedener HerstellerWenn in der Wohnung für die Aufstellung eines separaten Gefrierschranks kein Platz ist, kommt eine Kühl-Gefrier-Kombination als Alternative in Frage. Wie die Bezeichnung bereits sprechend verrät, werden hier ein normaler Kühlschrank und ein Gefrierschrank in einem Gerät kombiniert, meist in der Anordnung übereinander – aber auch nicht immer. So haben sich neben den klassischen Kombinationen auch übergroße Side-by-Side-Modelle etabliert, bei denen die beiden Bereiche nebeneinander angeordnet sind.

Kühl-Gefrier-Kombinationen fallen gemeinhin größer aus...
Eines haben aber alle diese Geräte gemein: Durch die Kombination der beiden Funktionen fällt der Kühlschrank natürlich etwas größer aus als ein vergleichbares Einzelgerät. Unter 140 Zentimetern Bauhöhe braucht man daher nicht zu suchen, alle kleineren Geräte sind schlichtweg normale Kühlschränke mit einem kleinen, integrierten Eisfach. Der Unterschied zu diesen ist, dass bei einer Kombination aufs Gefrierfach zugegriffen werden kann, ohne den Kühlraum öffnen zu müssen – denn für das Gefrierfach ist eine eigene Tür vorhanden.

...und verbrauchen viel mehr Strom als einfache Kühlschränke
Da die Geräte größer ausfallen, sind sie in der Regel auch für Single-Haushalte überdimensioniert. Trotzdem macht sich ein 180 Zentimeter großer Kühlschrank in Vollmetalloptik natürlich auch in einer Single-Küche gut. Umso mehr sollte man aber auf eine gute Energieeffizienz achten, denn Kühl-Gefrier-Kombinationen ziehen deutlich mehr Strom als ähnlich große Vollraumkühlschränke ohne Gefrierfach. Teilweise liegt der Stromverbrauch beim Doppelten der Vergleichsmodelle. Hinzu kommt, dass der Abstand zwischen den einzelnen Energieeffizienzklassen besonders groß ausfällt.

Mindestens zu A++ greifen, besser zu A+++
Ob also eine Kombination A+ oder A++ bietet, ist von erheblichem Unterschied. Bei einem Modell mit A++ fallen zum Beispiel 240 kWh im Jahr an, bei A+ sind es schon 280 kWh. Bei den aktuellen Stromkosten von rund 25 Cent je Kilowattstunde sind das jedes Jahr 10 Euro Unterschied. Und da die Klassen selbst natürlich auch Spielräume nach oben und unten besitzen, kann der Unterschied zwischen einem guten A++-Modell und einem schwächeren A+-Modell sogar 15 Euro im Jahr ausmachen. Das summiert sich über die Zeit.

Wertvoll: Antifrostsystem wie NoFrost oder LowFrost
Wichtig ist bei einer Kühl-Gefrier-Kombination in jedem Fall eine Form von Antifrostsystem, am besten NoFrost. Dabei handelt es sich um eine Umluftkühlung, bei der ein Ventilator die Luft permanent umwälzt und feuchte Luft aus dem Kühlraum heraustransportiert und durch trockene ersetzt. Daher kann sich die Feuchtigkeit nicht als Frost absetzen, das lästige manuelle Abtauen entfällt. Darüber hinaus bleibt die Energieeffizienz auch auf Dauer erhalten, denn jeder Frostbesatz erhöht den Stromverbrauch. Dem soll auch das neuere LowFrost-System entgegenwirken. Hierbei handelt es sich aber nicht um eine Umluftkühlung, sondern einfach um eine Form von Airbag, welche das Gefrierfach besser vor eindringender Luftfeuchtigkeit absichert. Dieses reduzierte Antifrostsystem soll laut Herstellern immerhin vier bis fünf Jahre vor dem Abtauen bewahren.