„Auf der bequemen Matratze von Medicotherm schläft man vorzüglich, die Massagefunktion entspannt herrlich. Ob sich die hohe Investition lohnt, hängt von individuellen Ansprüchen und einer eventuell …“
Die Flexima Nautic Standard gehört zu den besten erhältlichen Kojenmatratzen und ist somit durchaus empfehlenswert. Wer aber auf eine weiche Unterlage wert legt, sollte eher zu den Varianten Comfort oder Premium greifen.
Bei der TFK 14 handelt es sich um ein sehr bequemes Schlafpolster, das zudem ergonomisch unbedenklich ist. Aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts dieser Kojenmatratze sollte man von einem Einsatz auf Regattayachten absehen. Die aufwendige Federung dürfte für die teure Anschaffungssumme verantwortlich sein.
Einen hervorragenden Schlafkomfort kann die Grosana M4 vorweisen. Die Schaumstoffmatratze ist als Auflage insbesondere in Campingbussen eine Empfehlung, kann aber auch in Reisemobilen für einen wesentlich höheren Komfort sorgen.
Die Kojenmatratze Pura Vital ist ein attraktives Produkt für die Erhöhung der Lebensqualität an Bord. Sie bietet hohen Komfort für relativ wenig Geld. Die praktische Längsteilung sorgt für eine bequemere Aufstellung.
„... Wer mit Feuchtigkeitsbildung und Stockflecken unter den Polstern zu kämpfen hat, kann mit dem Abstandsgewirke Dryweave 10 die Matratze effektiv unterlüften und verhindert so die Bildung von …“
„... Die acht Millimeter hohe Auflage mit luftiger 3D-Struktur lässt sich einfach zwischen Matratze und Bezug platzieren. Die offenporige Netzstruktur sorgt für exzellente Unterlüftung und, ganz …“
Sehr praktisch an der Galaktika Slim ist, dass man die Maße der Kaltschaummatratze zentimetergenau wählen kann. Sowohl beim Komfort als auch bei der Verarbeitung kann das Produkt überzeugen. Der weiche Bezugstoff ist feuchtigkeitsregulierend und waschbar.
„... Das Material passt sich dem Körper erstaunlich gut an. Kleine Löcher im Schaum sorgen für gute Belüftung. Weiterer Vorteil: Das Material ist zuschneidbar, so dass sich die Auflage für jedes “
1 Testbericht
Weitere Informationen in: promobil, Heft 2/2013
Zweite Auflage
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt Medicotherm mit der Komfortauflage Medico Thermopur für Campingbusse.
Im Produktcheck war eine Matratze, die für „empfehlenswert“ erachtet wurde.
… zum Test
„Ausgereifte Matratze eines erfahrenen Herstellers. Vor allem im Hinblick auf den Liegekomfort ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der Gisa Med Vital hervorragend unter den hochpreisigen …“
Mit der Vitalis Star holt man sich eine vollends gelungene Kaltschaummatratze ins Haus. Sie überzeugt mit bestechenden Liegewerten. Außerdem punktet sie mit ihrer erstklassigen Haltbarkeit und ihren Wertungen in den Bereichen Gesundheit und Umwelt. Der Härtegrad des Testsiegers der Stiftung Warentest ist nicht bekannt, aber sie ist eher weich.
Die Taschenfederkernmatratze mit dem Härtegrad 2 kann qualitativ durchgängig überzeugen. Besonders für Leute, die auf dem Rücken oder Seite schlafen, kann die Basic Moon 7 mit guten Liegeeigenschaften aufwarten. Das gut verarbeitete Außenmaterial ist pflegeleicht.
„Die Beste. Gute Liegeeigenschaften für viele Schläfertypen. Sehr gut im Dauertest. Aber: Körper sinkt deutlich ein. Wird weich bei starkem Schwitzen.“
Auf der irisette Lotus lässt es sich gut liegen und auch das Schlafklima überzeugt. Die von der Stiftung Warentest als Testsieger ausgezeichnete Kaltschaummatratze ist weicher als deklariert, auch sind die Liegezonen nicht sehr stark ausgeprägt. Das Produkt ist gut verarbeitet und erwies sich als sehr haltbar. Etwas unangenehm war der Geruch, der auch einen Tag nach dem Herausnehmen aus der Verpackung auffiel.
„Lange haltbar. Gute Liegeeigenschaften und eine sehr gute Haltbarkeit. Riecht am Anfang aber unangenehm. Lässt sich nicht so gut drehen und wenden. Weiche Matratze.“
„Komfortabel. Gute Liegeeigenschaften. Gute Matratze mit sehr gutem Bezug und sehr guten Eigenschaften für Gesundheit und Umwelt. Lässt sich aber etwas schwer handhaben. Weich.“
„Teuer. Matratze mit sehr guter Haltbarkeit und sehr gutem Bezug. Gute Liegeeigenschaften. Riecht anfangs aber unangenehm. Handhabung nur befriedigend. Mittlere Härte.“
Für einen erholsamen Schlaf braucht es die passende Matratze. Allerdings ist das Produktangebot mittlerweile derart groß, dass viele Verbraucher schnell den Überblick verlieren. Doch was für Matratzen gibt es überhaupt? Und durch welche Eigenschaften zeichnen sich die einzelnen Typen genau aus?
Nicht jede Matratze lässt sich einem konkreten Typ zuordnen. Der Grund hierfür liegt schlicht darin, dass mittlerweile viele Modelle aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Dennoch: Die klassischen Kategorien sind nach wie vor präsent. Für Verbraucher ein Segen, schließlich kann man dadurch klare Rückschlüsse auf die Liegeeigenschaften einer Matratze ziehen.
Federkernmatratzen Es gibt zwei Arten von Federkernmatratzen. Modelle mit Taschenfederkern bestehen aus tonnenförmigen Stahlfedern, die jeweils in kleine Stofftaschen eingenäht und miteinander verbunden sind. Sie schwingen wenig, weisen eine hohe Punktelastizität auf und führen Feuchtigkeit schnell vom Körper ab. Zudem besteht die Liegefläche meist aus 5 oder 7 Zonen, deren Stabilität an dem unterschiedlichen Gewicht der einzelnen Körperregionen ausgerichtet ist. Die Folge: der Knochenapparat wird ordentlich entlastet. Bei einer Bonnellfedermatratze dagegen sind die Federn „nackt“, tailliert und über Spiralen verbunden, weshalb größere Schwingungen entstehen. Darüber hinaus werden Bewegungen häufig durch eine zwischengelagerte Matte auf mehrere Federn übertragen. Die Punktelastizität ist demnach vergleichsweise gering.
Schaummatratzen Gewöhnliche Schaumstoffmatratzen sind günstig, dafür aber auch nicht allzu bequem. Man sollte sich deshalb besser für eine der beiden Unterkategorien entscheiden. Kaltschaummatratzen bestehen aus aufgeschäumtem Polyurethan, wobei in der Regel mehrere Lagen aufeinander geschichtet werden. In den Schaumstofflagen befinden sich zahlreicher Belüftungskanäle, allerdings speichert eine Kaltschaummatratze die Wärme dennoch wesentlich besser wie eine Federkernmatratze. Darüber hinaus sind die Modelle leicht, strapazierfähig sowie relativ elastisch und damit geeignet für verstellbare Lattenroste. Viskoschaummatratzen wiederum verfügen über eine noch höhere Punktelastizität und passen sich stark an Körperkonturen an, allerdings besteht dadurch im Gegenzug die Gefahr, dass man sich im Schlaf zu wenig bewegt.
Latex- und Naturmatratzen Das höchste Maß an Punktelastizität bieten Latexmatratzen. Ihre Liegefläche gibt also nur dort nach, wo sie belastet wird. Anwender sollten hier jedoch auf alle Fälle Probe liegen, schließlich ist es nicht jedermanns Sache, wenn der Körper quasi in der Liegefläche „verschwindet“. Hinzu kommt, dass Latexmatratzen ziemlich schwer sind (bis 33 kg). Ohne helfende Hände lässt sich ein solches Modell folglich kaum bewegen. Naturmatratzen wiederum (Rosshaar, Stroh, Futon) kommen ohne chemische Substanzen aus und werden in zahlreichen Härtegraden hergestellt. Leider entsteht nach längerer Nutzung häufig eine unangenehme Kuhle, zudem lassen sich entsprechende Modelle nicht an einen verstellbaren Lattenrost anpassen. Darüber hinaus werden durch die natürlichen Materialien möglicherweise Pilze oder Milben angelockt.
Autor: Stefan
Produktwissen und weitere Tests zu Matratzen
Bona Med EasyStiftung Warentest Online 10/2012 -
Hält lange, auch bei starkem Schwitzen. Unbequem. Bezug läuft beim Waschen leicht ein. Lattenrost deutlich spürbar. Unsinnige Texthinweise für Allergiker.
Nur eine tut allen guttest (Stiftung Warentest) 11/2012 -
Zwei unbeeindruckt vom Stresstest Nicht jede Matratze alterte in der feuchtwarmen Luft unserer Klimakammer vorzeitig. Die Metzeler Fashion Tube 126 und Bona Med Easy zeigten sich vom neuen Stresstest unbeeindruckt: sehr gute Haltbarkeit auf der ganzen Linie. Alle Matratzen sollten wenigstens im Neuzustand die vom Anbieter angegebene Härte erreichen. Aber nicht einmal das. Nur selten stimmen Herstellerangaben und Messwerte überein.
Teuer lohnt sich nichttest (Stiftung Warentest) 1/2012 -
Maßmatratze für 1 120 Euro Bettet sich derjenige besser, der für seine Matratze tiefer in die Tasche greift? Für den aktuellen Test haben wir bis zu 1 120 Euro pro Matratze ausgegeben – bei einer Breite von 90 Zentimeter wohlgemerkt. So teuer ist die Maßmatratze von Lattoflex. Wir haben für den Test zwei davon anfertigen lassen, eine für eine kleine leichte Frau und eine für einen großen schweren Mann (siehe Kasten rechts).
Diamona Perfect Fit PlusStiftung Warentest Online 10/2012 -
Matratze mit gutem Qualitätsurteil und guten Liegeeigenschaften für viele Schläfertypen aber großer Differenz zwischen angegebener und tatsächlicher Härte.
Schaumfabriktest (Stiftung Warentest) 9/2011 -
Drei reichen völlig aus. Klimaröhren und Lüftungskanäle Immer neue Matratzenquerschnitte gelten ebenfalls als probates Mittel, sich voneinander abzuheben. Matratzenkerne verfügen heute über allerhand Klimaröhren, Lüftungskanäle oder Schaumstofffedern. Große Unterschiede beim Liegen konnten aber weder unsere Probanden noch unser Messlabor ausmachen. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, denn die Prüfergebnisse sind ja überwiegend positiv.
Federbruchtest (Stiftung Warentest) 2/2011 -
Zwischen den Taschenfederreihen sind zum Beispiel bei Breckle und MFO Schaumstoffelemente unterschiedlicher Härte eingesteckt, die das Nach- schwingen vermindern (siehe Foto S. 67).
Schlaraffia macht schlapptest (Stiftung Warentest) 11/2010 -
Bei den Kaltschaummatratzen ist die Badenia Trendline BT 310 für 350 Euro die günstigste unter den Spitzenreitern. Diamona Formamed Classic und Hukla Studioline 100 sind genauso gut, aber mit 450 Euro beziehungsweise 500 Euro deutlich teurer. Kaum schlechter ist die f.a.n. Medisan Plus KS. Sie kostet nur 280 Euro. Alle getesteten Latexmatratzen sind gut, aber schwer und meistens unhandlich. Am preisgünstigsten ist hier die Ikea/Sultan Engenes für 249 Euro. Beste Haltbarkeit.
Auf Schaum gebettettest (Stiftung Warentest) 2/2010 -
Auf Schaum gebettet Ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch im Bett. Wenn das zutrifft, sollte er die Schlafunterlage besonders sorgsam auswählen, um morgens entspannt und ausgeruht zu erwachen. Aber die Auswahl fällt nicht leicht.
Alles nur geträumt?test (Stiftung Warentest) 11/2009 -
Das kann, muss aber kein Nachteil sein. Auf den Unterlagen von Hülsta und f.a.n. liegt es sich trotzdem mit am besten. Umgekehrt bringen vorhandene Zonen nicht automatisch Vorteile. Musterring Orthomatic TT4, Schlaraffia Gel 700 Plus und Dunlopillo Body Weight Luxus mit ihren nur mittelmäßigen Liegeeigenschaften belegen das. Allenfalls Käufer mit Durchschnittsmaßen mögen von eingearbeiteten Liegezonen profitieren.
Kontaktflächentest (Stiftung Warentest) 3/2009 -
Bonellfederkerne mit Bandstahlrahmen sind hier ungeeignet. Lattenroste sind in der Regel sehr strapazierfähig, sie können jahrzehntelang in Form bleiben. Hart statt weich Härteangaben auf den Matratzen bieten dem Käufer keinerlei Orientierung. Hier macht jeder, was er will: „Soft“, „medium“, „H3“ – was sich dahinter verbirgt, bleibt unklar und ist zudem bei jedem Anbieter anders. Ein Vergleich der Matratzen untereinander ist so unmöglich.
Teuer, aber nicht ‚gut‘test (Stiftung Warentest) 9/2008 -
Teuer, aber nicht „gut“ Obwohl zwanzig Matratzen und zwanzig Daunendecken über der Erbse im Bettkasten lagen, spürte die Prinzessin im Märchen von Hans Christian Andersen sie. Die feinfühlige Dame aus feinem Hause hätte auf einer Kaltschaummatratze von heute sicher sanfter geruht.
Nicht viel Federlesentest (Stiftung Warentest) 2/2008 -
MÜHSAM Der beim Waschen eingelaufene Bezug ließ sich bei der Breckle schwer wieder aufziehen. SPÜRBAR Die stark strukturierte Schaumabdeckung war beim Liegen auf der Kaufhof/Fabiani zu spüren. UNGEWÖHNLICH Im Tonnentaschenfederkern der Schlaraffia sind Schaumstoffelemente eingefügt. EINGESCHNITTEN Schäden im Polsterschaum der Schlaraffia nach der Dauerprüfung. ÜBERTRIEBEN Statt sieben Zonen waren es in der Malie tatsächlich nur fünf Zonen.
Gute Nachttest (Stiftung Warentest) 10/2007 -
Nach der Dauerprüfung weicher Bei anderen hinterließ dieWalze da deutlich mehr Eindruck. Die Modelle von Breckle, Karstadt, Matraflex und Schlaraffia waren nach der Dauerprüfung um mehr als 20 Prozent weicher als vorher. Allerdings ist keine Matratze unter den Strapazen kaputtgegangen. Daher gab es auch hier am Ende noch ein knappes „Befriedigend“ für die Haltbarkeit, zumal sich der Härteverlust nicht negativ auf die Liegeeigenschaften auswirkte.
Ab ins Bett!test (Stiftung Warentest) 3/2007 -
Bei Zöllner, Paradies und Aro Artländer steht der Härteunterschied ohnehin nur auf dem Papier und lässt sich in der Praxis nicht wiederfinden. Bei der Matratze von Alvi ist die „mittelweiche Babyseite“ in Wahrheit sehr weich und in den Liegeeigenschaften deutlich schlechter als die „Juniorseite mit fester Schaumpolsterung“. Sinnvoll ist dagegen eine trittfeste Kante am Matratzenrand, wie sie sieben der Produkte im Test haben.
„Schön gefedert“ - Taschenfederkerntest (Stiftung Warentest) 10/2006 -
Das Institut empfiehlt, den Einsatz von Triclosan auf den ärztlichen Bereich zu beschränken. Besonders negativ fiel auf, dass ausgerechnet die übelriechende und mehrfach belastete Penny Softpur in ihrer Werbung vollmundig „höchste Anforderungen an Schadstofffreiheit“ verspricht und zum Beweis zwei Gütesiegel trägt – das „LGA Qualitätszertifikat“ 0 und „Öko-Tex Standard 100“. Beide garantieren eine Schadstoffprüfung (siehe Kasten „Gütesiegel“, S. 71).
„Nur eine Gute“ - Latextest (Stiftung Warentest) 3/2006 -
Bei der Möbel-Boss Bonamed zum Beispiel finden sich außer dem Hinweis, dass es sich um eine 7-Zonen-Latexmatratze handelt, kaum weitere Angaben – nichts zum Aufbau, nichts zum Härtegrad, nichts zu Reinigung, Pflege oder Schadstoffprüfungen. Nichts sagende Härteangaben Einmal mehr fiel bei der Prüfung der Deklaration auf, dass die Härteangaben vieler Matratzen für den Käufer wenig aussagekräftig sind: Eine Matratze mit „Härtegrad 2“ oder „H2“ kann weich oder hart sein, wie der Test zeigt.
Übertriebentest (Stiftung Warentest) 2/2005 -
Komfortabel. Eine gute Matratze braucht nicht unbedingt eine federnde Unterlage – es genügt auch ein einfacher Rollrost oder ein selbst gezimmerter Lattenrost. Allenfalls bei dünnen Schaumstoffoder Latexmatratzen kann ein aufwendiger Lattenrost den Liegekomfort verbessern – sofern die Einstellung stimmt. Gleiches gilt für Tellerlattenroste, wenn die Teller gut positioniert sind. Langlebig. Lattenroste halten deutlich länger als Matratzen.
So liegen Sie richtigtest (Stiftung Warentest) 3/2004 -
Damit geben sie eher punktuell als großflächig nach, was dem Schlafkomfort zugute kommt. Allerdings konnte der einzige Vertreter dieser Gattung im Test, die Breckle Vital Plus 333, jetzt auch nicht rundum überzeugen („befriedigend“) – trotz ihrer genoppten Oberfläche. Das „Massagepolster“ (O-Ton Breckle) verspricht sozusagen Akupressur im Schlaf. Ein ähnliches Konzept verfolgt Diamona Fitness Plus mit dem „Vitalpunktpolster“ („... über 1 400 Vitalpunkte wirken angenehm Haut massierend“).
Empfehlung unserer Leser
Weitere Informationen zum Thema Matratzen finden Sie auch bei
wdr.de.
Senden Sie uns weitere Vorschläge für hilfreiche Seiten.
Benachrichtigung Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema Matratzen.
Ihre E-Mailadresse:
Abschicken
Gewöhnliche Schaumstoffmatratzen sind günstig im Preis, verlieren allerdings auch schnell an Elastizität. Spezielle Kaltschaummatratzen bieten dagegen mehr Formbeständigkeit und eine lange Lebensdauer. Latexmatratzen wiederum eignen sich aufgrund ihres guten Raumklimas vor allem für Allergiker. Immer noch weit verbreitet sind die robusten Federkernmatrazen.
Neben dem geringen Preis zeichnen sich gewöhnliche Schaumstoffmatratzen vor allem dadurch dadurch aus, dass sie sich dem Körper gut anpassen und viel Flüssigkeit aufnehmen. Leider entstehen im Gegenzug bereits nach kurzer Zeit unangenehme Einbuchtungen. Mit anderen Worten: Eine Schaumstoffmatratze verliert vergleichsweise schnell an Elastizität. Viele Verbraucher entscheiden sich deshalb lieber für eine spezielle Kaltschaummatratze. Ihre Vorteile liegen unter anderem in der langen Lebensdauer und in der anhaltenden Formbeständigkeit. Zudem punkten solche Modelle mit einer hohen Punktelastizität, das heißt, die Liegefläche gibt während des Schlafs lediglich dort nach, wo sie gerade belastet wird. Noch einen Schritt weiter gehen sogenannte Latexmatratzen. Neben der ebenfalls guten Punktelastizität bieten solche Modelle zusätzlich eine hohe Anpassungsfähigkeit an Körperkonturen und Lattenroste. Darüber hinaus sorgen die verwendeten Materialien für ein Höchstmaß an Hygiene – schließlich bietet Latex kaum Angriffspunkte für Milben oder sonstige Schädlinge. Eine besonders günstige und weiterhin äußerst beliebte Alternative sind dagegen die traditionellen Federkernmatratzen. Bei ihnen sorgen zahlreiche Schraubenfedern für die nötige Stabilität. Im Gegenzug sind solche Modelle eher flächenelastisch, die Matratze gibt also auch im weiteren Bereich um den Druckpunkt vergleichsweise stark nach. Wer den Härtegrad optimal an seine individuellen Bedürfnisse anpassen möchte, greift am besten zu einer Naturmatratze. Sie besteht aus mehreren Lagen aus Materialien wie Rosshaar, Kokosfasern, Seegras oder einfachem Stroh, wobei die konkrete Kombination jeweils zu einem anderen Härtegrad führt. Der Nachteil solcher Modelle besteht in der starken Anfälligkeit für Milben- und Pilzbefall, zudem sollten vor allem Raucher stets die hohe Feuergefahr beachten.