IP-Telefone

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  • Telefon im Test: S850HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut
    1
    Gigaset S850HX

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; IP

  • Telefon im Test: S850A GO von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut
    2
    Gigaset S850A GO

    Anrufbeantworter; Aufnahmezeit: 55 min; Analog; IP

  • Telefon im Test: CL660HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut
    3
    Gigaset CL660HX

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: E560HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut
    4
    Gigaset E560HX

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Seniorentelefon; IP

  • Telefon im Test: SL450HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut
    5
    Gigaset SL450HX

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: FRITZ!Fon C5 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    6
    AVM FRITZ!Fon C5

    Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: FRITZ! Fon C4 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut
    7
    AVM FRITZ! Fon C4

    Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: KX-TGQ200 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    8
    Panasonic KX-TGQ200

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; IP

  • Telefon im Test: C430HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    9
    Gigaset C430HX

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: A540 CAT von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut
    10
    Gigaset A540 CAT

    Ohne Anrufbeantworter; IP

  • Telefon im Test: Speedphone 11 mit Basis von Telekom, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    11
    Telekom Speedphone 11 mit Basis

    Ohne Anrufbeantworter; Analog; IP

  • Telefon im Test: KX-TGQ400 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    12
    Panasonic KX-TGQ400

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; IP

  • Telefon im Test: SL450 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    13
    Gigaset SL450

    Ohne Anrufbeantworter; IP

  • Telefon im Test: Speedphone 50 von Telekom, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    14
    Telekom Speedphone 50

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: MVP100 von Infocus, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut
    15
    Infocus MVP100

    Ohne Anrufbeantworter; IP;

  • Telefon im Test: Speedphone 11 mit Basis und Anrufbeantworter von Telekom, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    16
    Telekom Speedphone 11 mit Basis und Anrufbeantworter

    Anrufbeantworter; Aufnahmezeit: 40 min; Analog; IP

  • Telefon im Test: Speedphone 11 von Telekom, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    17
    Telekom Speedphone 11

    Ohne Anrufbeantworter; Mobilteil; Analog; IP

  • Telefon im Test: SL450A GO von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.3 Gut
    18
    Gigaset SL450A GO

    Anrufbeantworter; Aufnahmezeit: 55 min; Analog; IP; SMS-Funktion

  • Telefon im Test: KX-TGQ500 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.4 Gut
    19
    Panasonic KX-TGQ500

    Mobilteil; Seniorentelefon; IP

  • Telefon im Test: SL400A GO von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.5 Gut
    20
    Gigaset SL400A GO

    Anrufbeantworter; Aufnahmezeit: 55 min; Analog; IP; SMS-Funktion

Neuester Test: 04.06.2018
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Testsieger

Aktuelle IP-Telefone Testsieger

Tests

Ratgeber zu VoIP-Telefone

Dank Umstellung auf reine IP-Netze immer wertvoller

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. die Zukunft der Festnetztelefone
  2. in IP-Netzen mehr Funktionen als Analogtelefone
  3. dank HD-Telefonie hohe Sprachqualität
  4. als Hybrid-Modelle auch an Analoganschlüssen nutzbar

Das Comeback der VoIP-Telefone: Auch im Test wieder präsent

IP-Telefone der großen Hersteller Verschiedene aktuelle IP-Telefone der großen Marken (Quelle: amazon.de)

Viele Jahre haben VoIP-Telefone am Markt kaum noch eine Rolle gespielt. Sie waren im Grunde überflüssig geworden: Moderne Router konnten plötzlich jedes Telefon anschließen, gleich ob Analog-, ISDN- oder IP-Technologie. Selbst an einem IP-Anschluss konnte man also das alte, preiswerte Analogtelefon weiter betreiben. Die beworbene Sprachqualität der teuren IP-Telefone wiederum konnte in Tests nicht überzeugen, oftmals fehlte beim Gegenüber nämlich schlichtweg der notwendige IP-Anschluss. Es gab also schlicht keinen Grund für ein IP-Telefon. Das hat sich zuletzt aber wieder geändert: Die Telekom und damit die meisten anderen großen Anbieter stellen nun großflächig auf IP-Netzwerke um.

Damit sind jetzt die technischen Gegebenheiten gegeben, dass endlich beide Seiten mit HD-Codec in hoher Sprachqualität kommunizieren können. Und das bemerkt man: Die neuen Geräte schneiden in den Test deutlich besser ab - und werden auch von der Kundschaft zunehmend besser angenommen. Eine clevere Lösung sind hierbei insbesondere die Hybrid-Modelle von Gigaset, die unter der Go-Modellreihe laufen. Die neueren Ausführungen können sowohl an klassischen Analoganschlüssen wie auch an den modernen IP-Anschlüssen (und natürlich an Routern) betrieben werden. Damit kann man sie selbst dann nutzen, wenn man aktuell noch gar keinen Internetzugang besitzt.

Ein Fokus der Testberichte liegt zunehmend auf den Sondermerkmalen

FRITZ!Fon Die FRITZ!Fons haben als erste überzeugend Sonderdienste angeboten (Quelle: amazon.de)

Mit den IP-Telefonen werden jede Menge Sondermerkmale Alltag, die bislang allenfalls exotische Sonderlösungen waren - und mehr schlecht als recht funktionierten. So gab es schon früher Telefone, die die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse im Display anzeigen konnten - indem sie mühsam per WLAN ins Netzwerk eingebunden wurden. Das ist bei IP-Telefonie überflüssig, denn da erhält das Telefon die nötigen Daten direkt über die Internetleitung via Router weitergesandt. Wer es wünscht, kann daher den Sportticker, das Wetter oder gar E-Mails abrufen und auf dem Mobilteil anzeigen lassen. Die Frage ist, ob man das möchte, denn wirklich bequem ist die Bedienung am kleinen Display trotzdem nicht.

In den Testmagazinen nimmt ein nicht unerheblicher Teil der Betrachtung daher die Beschäftigung mit solchen Sonderfunktionen ein. Sind sie sauber integriert? Funktionieren sie an allen Routern oder nur an bestimmten? Gibt es Bedienhürden? Daneben wird betrachtet, wie einfach beispielsweise die Einrichtung mehrerer SIP-Accounts ist, wie leicht verschiedene Profile angelegt werden können und ob Sondermerkmale wie multiple Gespräche auf verschiedenen Leitungen souverän beherrscht werden.

Die Bedienung bleibt ein zentrales Testmerkmal

Die HX-Mobilteile von Gigaset Die HX-Mobilteile von Gigaset sind besonders beliebt (Quelle: amazon.de)

Davon abgesehen ist und bleibt die Bedienung der zentrale Fokus bei der Betrachtung eines Telefons. Letzten Endes sind all die vorgenannten Sondermerkmale nur für einen kleinen Nutzerkreis wirklich kaufentscheidend. Die meisten wollen einfach ein gut zu bedienendes Telefon, das auch der Großvater oder die Großmutter im Haushalt noch verstehen. Große Tasten, eine klare Display-Anzeige, leicht verständliche Menüs und direkt zugängliche Zentralfunktionen wie Telefonbuch, Wahlwiederholung und das Abhören eines eventuell Anrufbeantworters sind da viel essentieller. Apropos AB: Der wird heutzutage immer seltener ins Gerät selbst integriert, sondern ist einfach ein Dienstmerkmal des Routers oder Internetanbieters. Es ist also kein Fehler, wenn es immer weniger Telefon mit AB in den Produktlisten zu finden gibt.

Die IP-Telefone mit der längsten Gesprächszeit:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Telekom Speedphone 11 mit Basis Gut(2,2)
2 Telekom Speedphone 11 mit Basis und Anrufbeantworter Gut(2,3)
3 Telekom Speedphone 11 Gut(2,3)

HD-Telefonie (HDSP)

Seit einiger Zeit werben viele Hersteller mit einer neuen Technologie, die als HD-Telefonie oder HDSP bezeichnet wird. Sie soll die Qualität von Telefongesprächen verdoppeln und verspricht ein nie zuvor gekanntes Klangerlebnis. Die Speerspitze führt unter anderem Gigaset an, wo selbst Mittelklassegeräte die HD-Telefonie beherrschen. Theoretisch gibt es in der Tat schon so einige Telefone, welche HD-Telefonie ermöglichen. Dennoch kommt nicht jeder auch wirklich in den Genuss davon. Woran das liegt und was HD-Telefonie überhaupt ist, erklären wir in diesem Ratgeber.

Mit HD-Telefonie sollen Nutzer neue Klangwelten beim Telefonieren erfahren. HD steht wie bei Fernsehern mit HD-TV für „High Definition“ - nur dass damit nicht eine Bildauflösung, sondern die Sprachqualität gemeint ist. Die meisten Anbieter sprechen daher schlicht von HD-Telefonie, einige haben aber auch umfassendere Bezeichnungen dafür. Bei Gigaset nennt sich die Technologie zum Beispiel HDSP (High Definition Sound Performance), manchmal auch nur HSP.

Was ist und was kann HD-Telefonie?

Gemeint ist aber immer das Gleiche: Der Sprachübertragung erfolgt über eine Internetleitung, wodurch sich die zur Verfügung stehende Bandbreite für das Signal von 4 kHz auf 8 kHz verdoppelt. Möglich wird dies durch einen neuen Audio-Codec mit der Bezeichnung G.722. Technisch gesehen wird bei HD-Telefonie also per Voice over IP (VoIP) telefoniert. Zudem nutzt HD-Telefonie für die Übertragung zum Handtelefon den neuen, schnurlosen Übertragungsstandard CAT-iq, was für „Cordless Advanced Technology – internet quality“ steht.

Dies zusammen bedeutet für den Anwender, dass mehr Audiodetails übertragen werden können, was viel vom statischen Hintergrundrauschen und an unnötigen Interferenzen eliminiert. Dadurch sollen auch Emotionen des Sprechers besser übertragen werden und die Sprache ganz allgemein besser verständlich sein.

Was wird für HD-Telefonie benötigt?

Der Anwender muss eigentlich nicht mehr tun, als ein HD-fähiges Telefon zu erwerben. Dies sind zum einen natürlich viele moderne IP-/VoIP-Telefone, zum anderen werden aber auch immer mehr normale Telefone. Das liegt daran, dass für VoIP-Telefonie heutzutage eigentlich gar keine speziellen Telefone mehr notwendig sind. Die meisten modernen Internet-Router wie zum Beispiel die berühmte FRITZ!-Box von AVM agieren als Telefonanlage, die auch ganz normale analoge Telefone zur VoIP-Telefonie befähigt (solange eine entsprechende Breitband-Internetverbindung vorliegt).

Ein kleines Problem gibt es aber dennoch: HD-Telefonie funktioniert nur entweder in beide Richtungen zugleich – oder gar nicht. Das heißt im Klartext: Das Gegenüber muss auch ein HD-Telefon besitzen, ansonsten wird „normal“ telefoniert. Zwar gibt es immer mehr Telefone, die HD-fähig sind, deren Gesamtzahl macht am Markt aber immer noch eine Minderheit aus. Selbst wenn man also ein HD-Telefon besitzt, kann es sein, dass man noch eine ganze Weile auf HD-Telefonie verzichten muss – bis die Gesprächspartner ebenfalls aufgerüstet haben.

Das Gleiche gilt leider auch für die Provider: Nicht jeder Provider unterstützt die gleichen HD-Codecs, manche haben bislang eigene "Insel-Lösungen" dem neuen Codec G.722 vorgezogen. Dies dürfte sich zwar in der Zukunft ändern, wird aber sicherlich ebenfalls einige Zeit in Anspruch nehmen.

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Produktwissen und weitere Tests zu VoIP-Endgeräte

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Internettelefone

Wer VoIP-Telefone nutzen möchte, muss über einen entsprechenden Breitband-Internet-Anschluss verfügen, ansonsten sind sie jedoch leicht und komfortabel zu bedienen. IP-Telefonie ist meist sehr kostengünstig und wird bei vielen Providern als Zusatzleistung zum DSL-Zugang gewährt. Die schnurlosen Versionen sind auch hier beliebter als die kabelgebundenen. Grundvoraussetzung für die Nutzung von IP-Telefonie ist ein entsprechender Breitband-Internet-Anschluss. Bei zu geringen Bandbreiten ist die Sprachübertragung kaum noch akzeptabel, da die übertragenen Sprachdatenpakete untereinander verzögert ankommen. Zu spät ankommende Sprachdaten werden aber nicht mehr in den Datenfluss eingeordnet und verfallen – es kommt zu Sprachaussetzern. Der Breitbandanschluss muss zudem dauerhaft bereitstehen, damit man telefonisch erreichbar ist. Dank der verbreiteten Nutzung von Routern, an welche das Telefon dann angeschlossen wird, ist dies jedoch kein Problem mehr. Viele Router erlauben sogar die Verwendung belieber analoger oder ISDN-Telefone, da sie die VoIP-Technik bereits beinhalten. Ist dies nicht der Fall, ist das aber kein Beinbruch: Moderne VoIP-Telefone (Voice-over-IP) unterscheiden sich äußerlich kaum noch mehr von ihren Gegenstücken für ISDN-Anschlüsse. Sie sind ebenso leicht zu bedienen und bieten die gleichen Komfortmerkmale. Der Vorteil von IP-Telefonie liegt in der Kostengünstigkeit. Dadurch, dass entsprechende Provider über die gleiche Leitung den DSL-Zugang wie auch VoIP realisieren, ergeben sich für sie Kosteneinsparungen, die an den Endkunden weitergegeben werden können. Gespräche über das Internet sind daher oftmals günstiger als über normale Festnetztelefonie. Zudem funktioniert VoIP nomadisch, das heißt: Eine zugeteilte Ortsrufnummer ist weltweit erreichbar, unabhängig vom genutzten Breitbandanschluss, an den das VoIP-Telefon tatsächlich angeschlossen ist. Seit 2004 dürfen in Deutschland allerdings Ortsrufnummern nur noch zugeteilt werden, wenn der Kunde auch im entsprechenden Nummernkreis gemeldet ist. Nachteilig ist zudem die oftmals fehlende Verschlüsselung der Datenpakete, wodurch IP-Telefonie leicht abgehört werden kann. Die schnurlosen Telefone sind auch hier beliebter als die kabelgebundenen.