Unsere Bestenliste zeigt die derzeit besten Schnurlostelefone auf dem Markt. Dafür hat unsere Fachredaktion Testberichte aus 57 Testmagazinen für Sie ausgewertet.

Die besten DECT-Telefone

  • Gigaset E370HX

    • Sehr gut 1,4
    • 1 Test

    Getestet von:

    • connect
      Ausgabe: 11/2018

      1,4

    Fazit lesen
    Telefon im Test: E370HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    1

  • AVM FRITZ!Fon C6

    • Sehr gut 1,5
    • 3 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      1,7

    • connect

      1,2

    Alle 3 Tests
    Telefon im Test: FRITZ!Fon C6 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    2

  • Gigaset S850A GO

    • Sehr gut 1,5
    • 4 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      1,5

    • connect

      1,5

    Alle 4 Tests
    Telefon im Test: S850A GO von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    3

  • Gigaset CL660HX

    • Gut 1,6
    • 4 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      2,0

    • connect

      1,3

    Alle 4 Tests
    Telefon im Test: CL660HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    4

  • Gigaset S850HX

    • Gut 1,6
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,6

    • connect

      1,0

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: S850HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    5

  • Gigaset E560HX

    • Gut 1,7
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect
      Ausgabe: 11/2016

      1,7

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: E560HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    6

  • Telekom Speedphone 30

    • Gut 1,7
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,7

    • connect

      1,7

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: Speedphone 30 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    7

  • AVM FRITZ!Fon C5

    • Gut 1,8
    • 12 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      1,9

    • Stiftung Warentest (test)

      2,3

    Alle 12 Tests
    Telefon im Test: FRITZ!Fon C5 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    8

  • Telekom Speedphone 10

    • Gut 1,8
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,8

    • connect

      2,0

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: Speedphone 10 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    9

  • Telekom Speedphone 51

    • Gut 1,9
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,6

    • Stiftung Warentest (test)

      2,2

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: Speedphone 51 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    10

  • Gigaset C570HX

    • Gut 1,9
    • 3 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,4

    • Computer Bild

      2,4

    Alle 3 Tests
    Telefon im Test: C570HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    11

  • Panasonic KX-TGQ500

    • Gut 2,0
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect

      1,6

    • Computer Bild

      2,4

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: KX-TGQ500 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    12

  • Gigaset SL450HX

    • Gut 2,0
    • 5 Tests

    Getestet von:

    • Computer Bild

      2,2

    • Stiftung Warentest (test)

      2,4

    Alle 5 Tests
    Telefon im Test: SL450HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    13

  • Panasonic KX-TGE210

    • Gut 2,0
    • 1 Test

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)
      Ausgabe: 9/2015

      2,0

    Fazit lesen
    Telefon im Test: KX-TGE210 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    14

  • AVM FRITZ! Fon C4

    • Gut 2,0
    • 5 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      2,3

    • connect

      1,7

    Alle 5 Tests
    Telefon im Test: FRITZ! Fon C4 von AVM, Testberichte.de-Note: 2.0 Gut

    15

  • Panasonic KX-TGH720

    • Gut 2,1
    • 1 Test

    Getestet von:

    • connect
      Ausgabe: 10/2019

      2,1

    Fazit lesen
    Telefon im Test: KX-TGH720 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    16

  • Panasonic KX-TGQ200

    • Gut 2,1
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      2,2

    • connect

      2,1

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: KX-TGQ200 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    17

  • Gigaset C430HX

    • Gut 2,1
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • connect
      Ausgabe: 6/2016

      2,1

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: C430HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    18

  • Panasonic KX-TGH210

    • Gut 2,1
    • 1 Test

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest Online
      Ausgabe: 4/2015

      2,1

    Fazit lesen
    Telefon im Test: KX-TGH210 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    19

  • Gigaset A540 CAT

    • Gut 2,1
    • 2 Tests

    Getestet von:

    • Stiftung Warentest (test)

      2,2

    • connect

      2,1

    Alle 2 Tests
    Telefon im Test: A540 CAT von Gigaset, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    20

  • Unter unseren Top 20 kein passendes Produkt gefunden?

    Ab der nächsten Seite finden Sie weitere Schnurlostelefone nach Beliebtheit sortiert.  Mehr erfahren

Neuester Test: 20.12.2019
  • Seite 1 von 29
  • Nächste

Ratgeber zu Schnurlostelefone

Hohe Sprachqualität und flexible Nutzung

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Bewegungsfreiheit in der ganzen Wohnung
  2. lange Sprechzeiten
  3. niedriges Strahlungsniveau
  4. Ausstattungsunterschiede heute eher gering
  5. für kleinen Aufpreis praktischer Anrufbeantworter enthalten

Sprachqualität als Kaufargument: Wie schneiden Schnurlostelefone im Test ab?

Schnurlostelefone der führenden Hersteller Schnurlostelefone der führenden Hersteller (Bildquelle: amazon.de)

Ein Großteil der in Deutschland verkauften Festnetztelefone gehört mittlerweile zur Gruppe der Schnurlostelefone. Kein Wunder: Schnurlose Telefone sind bequem, niemand muss sich beim Telefonieren in seiner Bewegungsfreiheit einschränken lassen. Darüber hinaus kann man in größeren Wohnungen auch ohne lästigen Kabelsalat mehrere Telefone aufstellen: Bei einem DECT-Telefon reicht eine einzelne Basisstation aus, um im Haus fünf oder sechs Mobilteile zu verteilen und auf diese Weise an jedem Ort erreichbar zu sein. Der hastige Sprint zum Telefon beim Klingeln erübrigt sich damit. Und auch die Sprachqualität fällt heute meist sehr hochwertig aus - in Tests sind deutlich steigende Durchschnittsnoten zu erkennen.

Nerviges Hintergrundrauschen ist nur noch eine Ausnahme und ist meist nur bei sehr billigen Modellen zu finden. Mit HD-Telefonie und dem CAT-iq-Standard konnte die Sprachqualität entscheidend verbessert werden. Dazu müssen zwar beide Telefone – das eigene wie auch das auf der Gegenseite – über diese Technik verfügen, doch das ist heute bei fast allen neu erworbenen Geräten Standard. Denn wir stehen an einem Umbruchpunkt: Zunehmend verlagert sich die Festnetztelefonie auf IP-Netze. Das heißt, die Telefonie wird einfach gemeinsam mit dem Internetzugang via DSL abgewickelt. Die entsprechenden Bandbreiten erlauben eine sehr hohe Sprachqualität. Da heute fast alle Nutzer ihr Telefon einfach an einem Router anschließen, entfällt trotzdem die lästige Wahl der Anschlusstechnologie (Analog, ISDN oder IP). Moderne Router können zumindest gleichermaßen analoge wie IP-Geräte verbinden, ISDN ist bei teureren Geräten auch noch vorhanden.

Das wichtigste Zusatzmerkmal: Der Anrufbeantworter

Kombiset: Telefon mit mehreren Mobilteilen Viele Telefone gibt es als Kombiset mit mehreren Mobilteilen (Bildquelle: amazon.de)

Viele Nutzer stellen sich davon abgesehen die Frage, ob das Telefon über einen Anrufbeantworter verfügen soll oder nicht. Separate Modelle sind überflüssig geworden, seitdem die meisten Hersteller Anrufbeantworter in den Basisstationen ihrer Telefone integrieren. Häufig kann dieser bequem vom Mobilteil aus bedient werden, die Aufnahmekapazität liegt zwischen 15 und 45 Minuten. Der Aufpreis fällt mit in der Regel 10 Euro so gering aus, dass guten Gewissens geraten werden kann, sich im Zweifel dafür zu entscheiden. In Testberichten wird neben der reinen Aufnahmezeit auch Wert auf die Zusatzfunktionen gelegt: Manche Anrufbeantworter können schlicht nur in vorgegebener Reihenfolge abgehört werden, andere erlauben das gezielte Auswählen bestimmter Nachrichten.

Darüber hinaus können manche Anrufbeantworter als eine Art Praxis-/Büroansage genutzt werden: Sie nehmen überhaupt keine Anrufe entgegen, sondern spielen einfach nur eine Ansage ab. Ferner gibt es Zusatzfeatures wie eine Mitschnittfunktion als Notizhilfe. Ganz edle Ausführungen erlauben ferner die individuelle Festlegung der Aufnahmezeit je einzelnem Anruf oder besitzen mehrere getrennte Mailboxen je nach angerufener Zielnummer. Letzten Endes hat den größten Einfluss auf die Note aber stets die Aufnahmezeit, denn die interessiert die meisten Anwender.

Die Schnurlostelefone mit dem größten AB:

  1. Motorola CD311
    60 min
    Motorola CD311
    • Gut 2,5
  2. Philips Monolith
    60 min
    Philips Monolith
    • Befriedigend 2,7
  3. Emporia SLF19AB
    60 min
    Emporia SLF19AB
    • keine Tests
    ab 25 €

Schwerpunkte im Test: das Display und die Senioren-Verständlichkeit

Neben diesen grundlegenden Ausstattungsmerkmalen verfügen viele Schnurlostelefone mittlerweile über einen breiten Zusatzfunktionsumfang. Da finden sich Farbdisplays, MP3-Klingeltöne, SMS-Funktionen und Anruferbildanzeigen. All diese Komfortmerkmale sind aber eher bei den höherpreisigen Modellen zu suchen. So haben Basismodelle meist nur einfarbige, ein- oder zweizeilige Textanzeigen - die aber im Test nicht unbedingt schlechter abschneiden. Denn gerade für ältere Nutzer kommt es eher auf die Ablesbarkeit an denn auf bunte Bildchen. Und da jüngere Nutzer sich zunehmend allein auf Smartphones beschränken, schwenkt auch die Testlandschaft zunehmend auf diese Zielgruppe ein. Wer trotzdem ein hübsches Farbdisplay möchte, muss in der Regel in der Preisklasse ab 50 Euro suchen.

Die Grenzen zwischen Handy und Festnetztelefon verwischen dabei im Highend zusehends. So gibt es mittlerweile auch Luxustelefone, die wie Smartphones aussehen, über einen Touchscreen bedient werden und sogar mit Android laufen - App-Nutzung inklusive. Im Test überzeugen diese Geräte aber eher selten. Denn warum dann nicht gleich zum Original greifen, dem Smartphone? Einziges Pro-Argument ist der gute Empfang von DECT-Telefonen innerhalb der Wohnung, was bei Handys nicht immer der Fall ist. Davon abgesehen können echte Smartphones eben alles irgendwie besser und sind flexibler in der Nutzung. Auch das ist ein Grund, warum sich der DECT-Markt zunehmend eher zu preiswerten, gut bedienbaren Modellen hinbewegt.

DECT-Strahlung: Heute kaum noch ein Thema

Gigaset Sculpture CL750A Go Sie können auch modern aussehen: Gigaset Sculpture CL750A Go (Bildquelle: amazon.de)

Zum Standard geschafft hat es dagegen die Babyphone-Funktion, mit welcher junge Eltern ihren Nachwuchs belauschen können, ohne ein extra Gerät kaufen zu müssen. Dazu wird ein zweites Mobilteil ins Kinderzimmer gelegt, mit dem ersten kann man dann horchen. Wer da Sorge vor der Strahlung von DECT-Telefonen hat, kann beruhigt werden. Nach zehn Jahren heftiger Kritik an diesem Merkmal zeigen sich Testmagazine heute viel entspannter und vergeben gute Noten hinsichtlich der Strahlenbelastung. Denn jedes Schnurlostelefon besitzt heutzutage einen Eco-Modus, bei dem die Funkleistung in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen Mobilteil und Basis reduziert wird. Bei fortschrittlichen - ebenfalls schon sehr verbreiteten - Modi wird die Funkstrahlung sogar gänzlich deaktiviert, wenn das Mobilteil in der Basis selbst steht.

Letzterer Modus ist zudem ausgesprochen hilfreich bei der Senkung des Stromverbrauchs. Das führt dazu, dass die entsprechenden Modelle mit Eco+ im Ausdauertest fast immer die Nase vorn haben. Mittlerweile sind Sprechzeiten von bis zu 16 Stunden am Stück Normalität, gute Geräte bieten noch spürbar mehr. Im Standby-Modus können die Mobilteile gut und gerne ein bis zwei Wochen umherliegen, ehe sie zurück in die Basisstation müssen.

Die ausdauerndsten Schnurlostelefone sind aktuell:

  1. Telekom Sinus CA37 Trio
    200 h
    Telekom Sinus CA37 Trio
    • keine Tests
    ab 48 €
  2. Telekom Sinus CA 37 SE
    200 h
    Telekom Sinus CA 37 SE
    • keine Tests
  3. Panasonic KX-TGK320
    21 h
    Panasonic KX-TGK320
    • Gut 2,4
    ab 60 €

Verschlüsselung bei DECT-Telefonen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Verschlüsselung kaum ein Thema in den Tests
  2. billige Anbieter verzichten nach wie vor auf Verschlüsselungen
  3. Weltkonzerne haben nach einigem Zögern Abhilfe geschaffen
  4. keine Kennzeichnung vorhanden

Ein Telekom Sinus 806 – nutzt eine eigene Sprachverschlüsselung, als eines der frühesten Geräte (Bildquelle: amazon.de)

Jahrzehntelang galten DECT-Telefonate als abhörsicher. Anfang 2009 schreckte allerdings ein gegenteiliger Bericht die Öffentlichkeit auf: Forscher konnten demonstrieren, wie Gespräche mit schnurlosen Telefonen mitgehört werden können. Das sei zwar noch immer aufwendig, die technischen Mittel aber beschaffbar. Eine wirksame Verschlüsselung der Gespräche scheint also wichtiger denn je. Unglücklicherweise verschlüsselt nur ein Teil der auf dem Markt erhältlichen DECT-Telefone die geführten Telefongespräche. Doch welche sind dies?

Mit genügend krimineller Energie abhörbar

Anfang 2009 machten Forscher der TU Darmstadt mit der Behauptung auf sich aufmerksam, DECT-Telefonate seien leicht abhörbar. Dazu seien lediglich eine spezielle Linux-Software sowie ein Notebook mit PCMCIA-Karte vonnöten. Zwar sehen viele Experten darin eher ein theoretisches Szenario, da das Abhören von Telefonaten trotzdem noch „detaillierte technische Kenntnisse, entsprechende Soft- und Hardware sowie erhebliche kriminelle Energie“ erfordere. Beunruhigend ist diese Erkenntnis dennoch.

Prinzipiell könnte eine Verschlüsselung der zwischen Basisstation und Mobilteil übertragenen Gespräche eine wirksame Gegenmaßnahme darstellen. Unglücklicherweise ist dies aber nur bei einem Teil der auf dem Markt erhältlichen Schnurlostelefone der Fall. Denn der DECT-Standard sieht zwar eine Verschlüsselung des Sprachdatenstroms vor, diese ist aber optional. Es bleibt also dem Hersteller überlassen, ob er seinen Geräten eine Verschlüsselung mitgibt oder nicht.

Dass viele Hersteller auf die Verschlüsselung verzichten, hat einen sehr banalen Grund: Sie ist teuer. Die Verschlüsselung von Telefongesprächen macht relativ aufwendige Rechenoperationen nötig, für die komplexere und damit auch teurere Prozessoren sowohl in der Basisstation als auch im Mobilteil vonnöten sind. Und genau hier sparen viele Billig-Hersteller, um ihre Telefone möglichst günstig anbieten zu können. Die in Fernost einkaufenden Vertriebsfirmen wiederum kümmern sich vielfach nicht darum, eine solche Änderung beim Hersteller einzufordern.

Gigaset vorbildlich...

Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit den Schnurlostelefonen der Gigaset-Baureihen gut bedient. Das Unternehmen verspricht eine grundsätzliche Verschlüsselung aller Produkte dieser Modellreihe – auch bei älteren Telefonen. Darüber hinaus seien die Telefonate aufgrund des Eco-Modus, bei dem die Abstrahlleistung stark reduziert werde, kaum zu orten. Ein Krimineller müsste schon sehr nah an das Telefon herankommen, um hier ein Gespräch mitzuhören. Außerdem warnt das Unternehmen davor, sogenannte „Repeater“ einzusetzen. Diese werden zur Erweiterung der Reichweite in unübersichtlichen Gebäuden eingesetzt und senden aus technischen Gründen unverschlüsselt. Der in Gigaset-Telefonen integrierte „Repeater Modus“ ist deshalb nach Aussage von Siemens ab Werk deaktiviert und muss vom Kunden zunächst aktiv eingeschaltet werden.

Auch AVM warnt vor dem Einsatz dieser Repeater und hat auf die aktuelle Diskussion bereits reagiert: Die FRITZ!Boxen mit integrierter DECT-Basisstation bieten die Option an, dass das AVM-eigene Mobilteil und die Basis nur dann kommunizieren dürfen, wenn dies verschlüsselt geschieht. Außerdem informiert eine Anzeige in der Benutzeroberfläche der Box darüber, ob das gerade geführte Gespräch auch wirklich verschlüsselt wird. Und auch Käufer von Swissvoice-Telefonen dürfen sich freuen: Die neuen Modelle der Schweizer bieten ebenfalls werksseitig eine Verschlüsselung an. Seit 2011 hat auch Philips begonnen, eine Verschlüsselung in Telefone zu integrieren.

... preiswerte Anbieter enttäuschen

Kritisch wird es dagegen immer dann, wenn das Telefon besonders günstig sein soll. Unter anderem die Hersteller Audioline und Hagenuk verzichten offenbar auf jegliche Verschlüsselung bei ihren Telefonen. Laut einem Bericht der „connect“ von 2009 kaufen beide Unternehmen ihre Hardware billig in Asien ein. In Tests konnte bei keinem der untersuchten Telefone beider Anbieter eine Verschlüsselung nachgewiesen werden.

Peinlicher war lange Zeit allerdings das Abschneiden von Panasonic. Der Weltkonzern gehört nun wahrlich nicht zu den Billig-Anbietern auf dem Markt. Und trotzdem konnte in besagtem Test auch bei Panasonic keinerlei Verschlüsselung nachgewiesen werden. Seit 2010 sollen aber auch Panasonic-Telefone eine Verschlüsselung bieten. Der Käufer sollte also alte Panasonic-Modelle meiden und zu den neueren Telefonen des Unternehmens greifen.

Immer noch kein Fortschritt hinsichtlich der Kennzeichnung

Dumm nur, dass bislang kein Hersteller eine Verschlüsselung auf den Verpackungen seiner Telefone vermerkt. Nachprüfen kann es der Kunde also nicht. Doch im Jahr 2010 hat ein unabhängiges Labor im Auftrag des DECT-Forums begonnen, DECT-Telefone auf ihre Sicherheit zu prüfen. Besteht ein Gerät den Test, soll ein einheitliches Logo dieses für alle sichtbar verkünden. Leider ist seit dieser Ankündigung aber nur wenig geschehen, der Kunde verbleibt weiter im Dunklen. Bis es also soweit ist, hilft aber nur eines: Nachfragen beim Händler. Und selbst die werden selten weiterwissen. Erstaunlich ist hierbei, dass es seit besagter Testreihe 2009 - 2010 keinerlei neuen Tests gegen hat, die sich mit dem Thema intensiv auseinander setzen – seit also gut 10 Jahren...

Zur Schnurlostelefon Bestenliste springen

Tests

Alle anzeigen

Sortiert nach Popularität und Aktualität

Benachrichtigung

Wir benachrichtigen Sie kostenlos bei neuen Tests zum Thema DECT-Telefone.

Testsieger der Fachmagazine

Aktuelle Schnurlostelefone Testsieger

Weitere Ratgeber zu Funktelefone

Alle anzeigen