Stationär und doch mobil. Mit einem Schnurlostelefon können Sie sich beim Telefonieren frei bewegen und bleiben abseits des Telefontischs erreichbar. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten DECT-Telefone am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

601 Tests 278.300 Meinungen

Die besten DECT-Telefone

1-20 von 1.129 Ergebnissen
  • AVM FRITZ!Fon C6

    Sehr gut

    1,4

    6  Tests

    999+  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: FRITZ!Fon C6 von AVM, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    1

  • Gigaset S700H Pro

    Sehr gut

    1,4

    1  Test

    47  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: S700H Pro von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    2

  • Gigaset Premium 300HX

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    1019  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: Premium 300HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    3

  • Gigaset E370

    Sehr gut

    1,5

    2  Tests

    742  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: E370 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    4

  • Gigaset C575

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    216  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: C575 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    5

  • Gigaset E370A

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    740  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: E370A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    6

  • Gigaset C570A

    Sehr gut

    1,5

    0  Tests

    1965  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: C570A von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    7

  • Telekom Sinus PA 207 plus 1

    Gut

    1,6

    0  Tests

    243  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: Sinus PA 207 plus 1 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    8

  • Gigaset CL690A SCB

    Gut

    1,6

    1  Test

    383  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: CL690A SCB von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    9

  • Panasonic KX-TGH710

    Gut

    1,6

    0  Tests

    1703  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: KX-TGH710 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    10

  • Gigaset CL390

    Gut

    1,6

    0  Tests

    1752  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: CL390 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    11

  • Gigaset E390

    Gut

    1,6

    0  Tests

    238  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: E390 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    12

  • Gigaset CL660A Duo

    Gut

    1,6

    0  Tests

    750  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: CL660A Duo von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    13

  • Gigaset CL660

    Gut

    1,7

    6  Tests

    4  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: CL660 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    14

  • Gigaset C570HX

    Gut

    1,7

    3  Tests

    2357  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: C570HX von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    15

  • Gigaset AS690

    Gut

    1,7

    0  Tests

    3925  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: AS690 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    16

  • Telekom Sinus 12

    Gut

    1,7

    0  Tests

    961  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: Sinus 12 von Telekom, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    17

  • Gigaset Comfort 500

    Gut

    1,7

    2  Tests

    2  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: Comfort 500 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    18

  • Panasonic KX-TGE510

    Gut

    1,7

    0  Tests

    1159  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: KX-TGE510 von Panasonic, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    19

  • Gigaset A270

    Gut

    1,7

    0  Tests

    645  Meinungen

    Festnetztelefon im Test: A270 von Gigaset, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    20

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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Schnurlostelefone

Strah­lungs­arm, funk­ti­ons­reich und dank VoIP mit guter Gesprächs­qua­li­tät

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • die meisten Geräte setzen inzwischen auf Voice over IP
  • ISDN-Netze sind inzwischen abgeschaltet
  • HD-Telefonie liefert weitaus bessere Gesprächsqualität
  • nähern sich beim Funktionsumfang den Smartphones an
  • einzelne DECT-Mobilteile dienen zur Erweiterung

Wie werden Schnurlostelefone von Testmagazinen geprüft?

Gigaset Sculpture CL750A Go Der Touchscreen hat sich bei den Telefonen noch nicht ganz durchgesetzt. Die meisten Hersteller setzen auf ein Farbdisplay und Tasten. (Bildquelle: gigaset.com)

Das Smartphone hat das klassische Telefon inzwischen beinahe verdrängt. Der Markt für Schnurlostelefone ist deshalb inzwischen relativ übersichtlich. Tests zu Schnurlostelefonen sind daher selten, dafür aber oft sehr ausführlich. Traditionsmagazine wie „connect“ oder „teltarif.de“ testen regelmäßig die neuen Produkte der großen Telefonhersteller Gigaset, Panasonic und AVM.
Für Produktvergleiche werden in der Regel Messwerte herangezogen. Lautstärke und Tonqualität werden sowohl objektiv als auch subjektiv bewertet. Dabei wird die Tonqualität in beide Richtungen geprüft. Also nicht nur, wie gut man mit dem Telefon die Gesprächspartner versteht, sondern auch andersherum. Die inzwischen obligatorische Freisprechfunktion sollte ebenfalls eine passable Tonqualität haben, um auch in größeren Räumen noch alles gut verstehen zu können. Mit der Tonqualität einhergeht auch die Funkreichweite: Ein gutes Schnurlostelefon sollte auch mit ein paar Wänden Abstand noch gut benutzbar sein, wobei allerdings die Basisstation einen maßgeblichen Anteil an der Empfangsqualität hat.

Außerdem messen die Tester die Akkulaufzeiten der Geräte sowohl für den Standby-Betrieb als auch bei Dauertelefonie. Im Standby halten die Geräte in der Regel ein bis zwei Wochen durch. Bei häufigen und langen Telefonaten verringert sich die Laufzeit erheblich. Hier trennt sich bei den Vergleichstests die Spreu vom Weizen.

Neben den messbaren Werten fließen weitere Aspekte in die endgültige Wertung der Testmagazine ein. So ist der Funktionsumfang stets ein wichtiges Thema in den Testartikeln. Gute Schnurlostelefone bieten Sonderfunktionen wie Babyphone, Wecker oder Geburtstagserinnerungen.

Auch die Verwaltung der Telefonkontakte wird kritisch begutachtet. Das Anlegen und eventuelle Synchronisieren von Kontakten muss einfach vonstattengehen und das Gerät muss genügend Platz für viele Nummern bieten. Der Anrufbeantworter – falls vorhanden – sollte ebenfalls zuverlässig funktionieren, eine gute Sprachqualität aufweisen und genug Speicherplatz zur Verfügung stellen.

Da die meisten Schnurlostelefone inzwischen Farbdisplays oder gar Touchscreens haben, wird die Qualität des Displays in den Tests immer mehr zum Thema. Neben der Bildqualität spielt hier auch die Textdarstellung eine Rolle. Seniorentelefone sollten so zum Beispiel besonders große und kontrastreiche Schriften anzeigen können.

Mobilteile moderner Schnurlostelefone – auch als Erweiterung nutzbar

Eine Besonderheit an schnurlosen Telefonen ist die Tatsache, dass Sie Ihr Telefon mit zusätzlichen Mobilteilen erweitern können. Wer mehr zur Qualität eines Mobilteils in Erfahrung bringen möchte, muss in den Tests der entsprechenden Haupttelefone stöbern. Denn da Mobilteile technisch exakt dem Originalmobilteil eines Telefons entsprechen, werden sie einzeln nicht getestet. Das Positive daran ist, dass einzeln erwerbbare Zusatzmobilteile das bisherige problemlos ersetzen können, ohne dass in der Bedienung oder dem Funktionsumfang irgendein Unterschied zu bemerken wäre. Angemeldet werden alle modernen Mobilteile via DECT-Funktechnik, wobei es der Basisstation vollkommen egal ist, ob es nun ein, zwei oder drei Mobilteile sind – es gibt kein "primäres".

Da die Mobilteile baugleich sind, gelten dieselben Ansprüche an sie wie für die Originalteile. Neben der Sprachqualität betrifft dies vor allem die Bedienbarkeit der Tasten und die Logik der Menübedienung. Gerade für Käufer:innen einzelner Mobilteile ist aber auch die Integration dieser Geräte in andere bestehende Systeme von entscheidender Bedeutung – und dabei insbesondere die Frage, ob das Mobilteil auch mit fremden Basisstationen gut zusammenarbeitet. Leider wird diese Frage von Testmagazinen eher selten beantwortet. Eine Ausnahme machen die neueren IP-Telefone, die gezielt für den Anschluss am Router mit integrierter DECT-Basis beworben werden und daher mit verschiedensten Endgeräten wie eben Routern oder anderen Basisstationen zusammenarbeiten sollten.

Noch schwieriger ist das Thema Anmeldung an Routern. Da heutzutage die Flaggschiffmodelle der Router alle auch eine integrierte DECT-Basis besitzen, wollen viele Anwender hierfür natürlich nur einzelne Mobilteile kaufen. Auch hier wird die Telefonie an sich durchaus funktionieren, aber schon bei der Verwendung anderer grundlegender Funktionen kann es Probleme geben. Viele Mobilteile zeigen sich beispielsweise ausgesprochen zickig, wenn sie auf das interne Telefonbuch des Routers zugreifen sollen. Daher bieten die Hersteller von Mobilteilen oftmals Kompatibilitätslisten auf ihren Websites an, mit welchen Routern die Mobilteile zusammenarbeiten. Gigaset hat hierbei unter Anwendern den besten Ruf – sowohl was die Dokumentation als auch die tatsächliche Kompatibilität anbelangt.

Schnurlostelefone mit langer Akkulaufzeit

  1. Telekom Sinus CA 37
    600 h
    Telekom Sinus CA 37

    Gut

    2,0

  2. Telekom Sinus CA37 Trio
    600 h
    Telekom Sinus CA37 Trio

    ohne Endnote

  3. Telekom Sinus CA 37 SE
    600 h
    Telekom Sinus CA 37 SE

    ohne Endnote


Ist die elektromagnetische Strahlung bei Schnurlostelefonen gefährlich?

Fest steht: Von Schnurlostelefonen geht eine messbare elektromagnetische Strahlung aus. Diese fällt aber sehr gering aus und ist nicht intensiver als viele andere Strahlungen, die uns täglich umgeben. Somit ist die Strahlung von Schnurlostelefonen generell als ungefährlich einzustufen. Die Hersteller achten seit einigen Jahren zudem darauf, die ohnehin niedrige Strahlungsmenge noch weiter zu reduzieren. Geräte mit dem ECO DECT-Label oder einem „Full Eco“-Modus deaktivieren in der Basisstation ihr Funkmodul, wodurch fast keine elektromagnetische Strahlung mehr verbreitet wird. Das Siegel „Blauer Engel“ ist ebenfalls ein guter Indikator für besonders strahlungsarme Geräte.


Welche Vor- und Nachteile birgt der Umstieg auf VoIP-Telefonie?

Panasonic KX-TGJ323G Schnurlostelefone sind in der Regel auch als Set mit mehreren Mobilteilen erhältlich. (Bildquelle: panasonic.com)

Im Vergleich zu klassischen Analog- oder ISDN-Telefonanschlüssen liegt der wohl größte Vorzug der IP-Telefonie in der Sprachqualität. Dank der sogenannten HD-Telefonie sind Gesprächspartner deutlich besser zu verstehen, was sich insbesondere dann bemerkbar macht, wenn Zahlen oder Buchstaben diktiert werden sollen.
In Unternehmen ist das Management von VoIP-Anschlüssen zudem deutlich einfacher als das von aufwendigen Analog-Telefonanlagen.
Ein klarer Nachteil der VoIP-Telefonie ist die Abhängigkeit vom Internetanschluss. Fällt das Internet aus, so ist auch Telefonieren nicht mehr möglich. Wenn die Bandbreite Ihres Internetanschlusses ausgelastet ist, kann es auch zu Abstrichen bei der Übertragungsqualität kommen. Moderne Router haben die Lastverteilung aber inzwischen so gut im Griff, dass auch dieser Effekt kaum mehr vorkommen sollte.

Außerdem gibt es wie bei allen Internet-Aktivitäten auch bei der VoIP-Telefonie Sicherheitsbedenken. Immerhin arbeiten Provider und Gerätehersteller verstärkt an verbesserten Verschlüsselungstechnologien.

Ist ein Anrufbeantworter notwendig?

In Zeiten von Mailboxen und diversen anderen digitalen Kommunikationswegen mag der Anrufbeantworter etwas antiquiert wirken, aber es bleibt weiterhin eine praktische Funktion für den Fall, dass man mal außerhalb der Geschäftszeiten oder einfach bei Abwesenheit keine Nachrichten verpasst. Zudem kann bei einem Anrufbeantworter eine Abwesenheitsnachricht hinterlassen werden. Schnurlostelefone sind in der Regel in einer Variante mit und ohne Anrufbeantworter erhältlich. Der Preisunterschied beläuft sich dabei auf 10 bis 20 Euro. Bevor Sie sich für eine Basisstation mit AB entscheiden, sollten Sie aber prüfen, ob Ihr Router einen integrierten Anrufbeantworter hat. Dann können Sie sich die Mehrinvestition sparen.

Was bedeutet DECT?

Schnurlostelefone setzen zur Signalübertragung heute auf den DECT-Standard. Dies steht für "Digital Enhanced Cordless Telecommunications". Für die Übertragung vom Handteil zur Telefonleitung ist ein DECT-Modul erforderlich, das sich entweder in der zum Telefon passenden Basisstation befindet oder direkt im Router verbaut ist. So bieten zum Beispiel alle Router von AVM integriertes DECT. Eine einzelne Basisstation kann in der Regel sechs Mobilteile versorgen.

Ein weiterer Vorteil von DECT: Auch wenn die Basisstation und Mobilteil von unterschiedlichen Herstellern sind, lassen sie sich problemlos miteinander verbinden. Das macht die Erweiterung des Telefon-Netzes im Büro oder zu Hause einfacher.

von Gregor Leichnitz

„Das Festnetztelefon hat auch im Smartphone-Zeitalter noch nicht ausgedient. Mein Tipp: Im mittleren Preisbereich finden Sie bereits Geräte mit Top-Ausstattung.“

Ver­schlüs­se­lung bei DECT-​Tele­fo­nen

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Verschlüsselung kaum ein Thema in den Tests
  • billige Anbieter verzichten nach wie vor auf Verschlüsselungen
  • Weltkonzerne haben nach einigem Zögern Abhilfe geschaffen
  • keine Kennzeichnung vorhanden

Ein Telekom Sinus 806 – nutzt eine eigene Sprachverschlüsselung, als eines der frühesten Geräte (Bildquelle: amazon.de)

Jahrzehntelang galten DECT-Telefonate als abhörsicher. Anfang 2009 schreckte allerdings ein gegenteiliger Bericht die Öffentlichkeit auf: Forscher konnten demonstrieren, wie Gespräche mit schnurlosen Telefonen mitgehört werden können. Das sei zwar noch immer aufwendig, die technischen Mittel aber beschaffbar. Eine wirksame Verschlüsselung der Gespräche scheint also wichtiger denn je. Unglücklicherweise verschlüsselt nur ein Teil der auf dem Markt erhältlichen DECT-Telefone die geführten Telefongespräche. Doch welche sind dies?

Mit genügend krimineller Energie abhörbar

Anfang 2009 machten Forscher der TU Darmstadt mit der Behauptung auf sich aufmerksam, DECT-Telefonate seien leicht abhörbar. Dazu seien lediglich eine spezielle Linux-Software sowie ein Notebook mit PCMCIA-Karte vonnöten. Zwar sehen viele Experten darin eher ein theoretisches Szenario, da das Abhören von Telefonaten trotzdem noch „detaillierte technische Kenntnisse, entsprechende Soft- und Hardware sowie erhebliche kriminelle Energie“ erfordere. Beunruhigend ist diese Erkenntnis dennoch.

Prinzipiell könnte eine Verschlüsselung der zwischen Basisstation und Mobilteil übertragenen Gespräche eine wirksame Gegenmaßnahme darstellen. Unglücklicherweise ist dies aber nur bei einem Teil der auf dem Markt erhältlichen Schnurlostelefone der Fall. Denn der DECT-Standard sieht zwar eine Verschlüsselung des Sprachdatenstroms vor, diese ist aber optional. Es bleibt also dem Hersteller überlassen, ob er seinen Geräten eine Verschlüsselung mitgibt oder nicht.

Dass viele Hersteller auf die Verschlüsselung verzichten, hat einen sehr banalen Grund: Sie ist teuer. Die Verschlüsselung von Telefongesprächen macht relativ aufwendige Rechenoperationen nötig, für die komplexere und damit auch teurere Prozessoren sowohl in der Basisstation als auch im Mobilteil vonnöten sind. Und genau hier sparen viele Billig-Hersteller, um ihre Telefone möglichst günstig anbieten zu können. Die in Fernost einkaufenden Vertriebsfirmen wiederum kümmern sich vielfach nicht darum, eine solche Änderung beim Hersteller einzufordern.

Gigaset vorbildlich...

Wer auf Nummer sicher gehen will, ist mit den Schnurlostelefonen der Gigaset-Baureihen gut bedient. Das Unternehmen verspricht eine grundsätzliche Verschlüsselung aller Produkte dieser Modellreihe – auch bei älteren Telefonen. Darüber hinaus seien die Telefonate aufgrund des Eco-Modus, bei dem die Abstrahlleistung stark reduziert werde, kaum zu orten. Ein Krimineller müsste schon sehr nah an das Telefon herankommen, um hier ein Gespräch mitzuhören. Außerdem warnt das Unternehmen davor, sogenannte „Repeater“ einzusetzen. Diese werden zur Erweiterung der Reichweite in unübersichtlichen Gebäuden eingesetzt und senden aus technischen Gründen unverschlüsselt. Der in Gigaset-Telefonen integrierte „Repeater Modus“ ist deshalb nach Aussage von Siemens ab Werk deaktiviert und muss vom Kunden zunächst aktiv eingeschaltet werden.

Auch AVM warnt vor dem Einsatz dieser Repeater und hat auf die aktuelle Diskussion bereits reagiert: Die FRITZ!Boxen mit integrierter DECT-Basisstation bieten die Option an, dass das AVM-eigene Mobilteil und die Basis nur dann kommunizieren dürfen, wenn dies verschlüsselt geschieht. Außerdem informiert eine Anzeige in der Benutzeroberfläche der Box darüber, ob das gerade geführte Gespräch auch wirklich verschlüsselt wird. Und auch Käufer von Swissvoice-Telefonen dürfen sich freuen: Die neuen Modelle der Schweizer bieten ebenfalls werksseitig eine Verschlüsselung an. Seit 2011 hat auch Philips begonnen, eine Verschlüsselung in Telefone zu integrieren.

... preiswerte Anbieter enttäuschen

Kritisch wird es dagegen immer dann, wenn das Telefon besonders günstig sein soll. Unter anderem die Hersteller Audioline und Hagenuk verzichten offenbar auf jegliche Verschlüsselung bei ihren Telefonen. Laut einem Bericht der „connect“ von 2009 kaufen beide Unternehmen ihre Hardware billig in Asien ein. In Tests konnte bei keinem der untersuchten Telefone beider Anbieter eine Verschlüsselung nachgewiesen werden.

Peinlicher war lange Zeit allerdings das Abschneiden von Panasonic. Der Weltkonzern gehört nun wahrlich nicht zu den Billig-Anbietern auf dem Markt. Und trotzdem konnte in besagtem Test auch bei Panasonic keinerlei Verschlüsselung nachgewiesen werden. Seit 2010 sollen aber auch Panasonic-Telefone eine Verschlüsselung bieten. Der Käufer sollte also alte Panasonic-Modelle meiden und zu den neueren Telefonen des Unternehmens greifen.

Immer noch kein Fortschritt hinsichtlich der Kennzeichnung

Dumm nur, dass bislang kein Hersteller eine Verschlüsselung auf den Verpackungen seiner Telefone vermerkt. Nachprüfen kann es der Kunde also nicht. Doch im Jahr 2010 hat ein unabhängiges Labor im Auftrag des DECT-Forums begonnen, DECT-Telefone auf ihre Sicherheit zu prüfen. Besteht ein Gerät den Test, soll ein einheitliches Logo dieses für alle sichtbar verkünden. Leider ist seit dieser Ankündigung aber nur wenig geschehen, der Kunde verbleibt weiter im Dunklen. Bis es also soweit ist, hilft aber nur eines: Nachfragen beim Händler. Und selbst die werden selten weiterwissen. Erstaunlich ist hierbei, dass es seit besagter Testreihe 2009 - 2010 keinerlei neuen Tests gegen hat, die sich mit dem Thema intensiv auseinander setzen – seit also gut 10 Jahren...

von Janko Weßlowsky

Redaktionsleiter – bei Testberichte.de seit 2007.

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Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Wie werden Schnurlostelefone von Testmagazinen geprüft?
  2. Mobilteile moderner Schnurlostelefone – auch als Erweiterung nutzbar
  3. Schnurlostelefone mit langer Akkulaufzeit
  4. Ist die elektromagnetische Strahlung bei Schnurlostelefonen gefährlich?
  5. ...

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