Schnurlostelefone

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Ratgeber zu Schnurlostelefone

Hohe Sprachqualität und flexible Nutzung

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. Bewegungsfreiheit in der ganzen Wohnung
  2. lange Sprechzeiten
  3. niedriges Strahlungsniveau
  4. Ausstattungsunterschiede heute eher gering
  5. für kleinen Aufpreis praktischer Anrufbeantworter enthalten

Sprachqualität als Kaufargument: Wie schneiden Schnurlostelefone im Test ab?

Schnurlostelefone der führenden Hersteller Schnurlostelefone der führenden Hersteller (Quelle: amazon.de)

Ein Großteil der in Deutschland verkauften Festnetztelefone gehört mittlerweile zur Gruppe der Schnurlostelefone. Kein Wunder: Schnurlose Telefone sind bequem, niemand muss sich beim Telefonieren in seiner Bewegungsfreiheit einschränken lassen. Darüber hinaus kann man in größeren Wohnungen auch ohne lästigen Kabelsalat mehrere Telefone aufstellen: Bei einem DECT-Telefon reicht eine einzelne Basisstation aus, um im Haus fünf oder sechs Mobilteile zu verteilen und auf diese Weise an jedem Ort erreichbar zu sein. Der hastige Sprint zum Telefon beim Klingeln erübrigt sich damit. Und auch die Sprachqualität fällt heute meist sehr hochwertig aus - in Tests sind deutlich steigende Durchschnittsnoten zu erkennen.

Nerviges Hintergrundrauschen ist nur noch eine Ausnahme und ist meist nur bei sehr billigen Modellen zu finden. Mit HD-Telefonie und dem CAT-iq-Standard konnte die Sprachqualität entscheidend verbessert werden. Dazu müssen zwar beide Telefone – das eigene wie auch das auf der Gegenseite – über diese Technik verfügen, doch das ist heute bei fast allen neu erworbenen Geräten Standard. Denn wir stehen an einem Umbruchpunkt: Zunehmend verlagert sich die Festnetztelefonie auf IP-Netze. Das heißt, die Telefonie wird einfach gemeinsam mit dem Internetzugang via DSL abgewickelt. Die entsprechenden Bandbreiten erlauben eine sehr hohe Sprachqualität. Da heute fast alle Nutzer ihr Telefon einfach an einem Router anschließen, entfällt trotzdem die lästige Wahl der Anschlusstechnologie (Analog, ISDN oder IP). Moderne Router können zumindest gleichermaßen analoge wie IP-Geräte verbinden, ISDN ist bei teureren Geräten auch noch vorhanden.

Das wichtigste Zusatzmerkmal: Der Anrufbeantworter

Kombiset: Telefon mit mehreren Mobilteilen Viele Telefone gibt es als Kombiset mit mehreren Mobilteilen (Quelle: amazon.de)

Viele Nutzer stellen sich davon abgesehen die Frage, ob das Telefon über einen Anrufbeantworter verfügen soll oder nicht. Separate Modelle sind überflüssig geworden, seitdem die meisten Hersteller Anrufbeantworter in den Basisstationen ihrer Telefone integrieren. Häufig kann dieser bequem vom Mobilteil aus bedient werden, die Aufnahmekapazität liegt zwischen 15 und 45 Minuten. Der Aufpreis fällt mit in der Regel 10 Euro so gering aus, dass guten Gewissens geraten werden kann, sich im Zweifel dafür zu entscheiden. In Testberichten wird neben der reinen Aufnahmezeit auch Wert auf die Zusatzfunktionen gelegt: Manche Anrufbeantworter können schlicht nur in vorgegebener Reihenfolge abgehört werden, andere erlauben das gezielte Auswählen bestimmter Nachrichten.

Darüber hinaus können manche Anrufbeantworter als eine Art Praxis-/Büroansage genutzt werden: Sie nehmen überhaupt keine Anrufe entgegen, sondern spielen einfach nur eine Ansage ab. Ferner gibt es Zusatzfeatures wie eine Mitschnittfunktion als Notizhilfe. Ganz edle Ausführungen erlauben ferner die individuelle Festlegung der Aufnahmezeit je einzelnem Anruf oder besitzen mehrere getrennte Mailboxen je nach angerufener Zielnummer. Letzten Endes hat den größten Einfluss auf die Note aber stets die Aufnahmezeit, denn die interessiert die meisten Anwender.

Die Schnurlostelefone mit dem größten AB:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Telekom Sinus A 806 Sehr gut (1,4)
2 Philips D705 Gut (1,8)
3 Philips M8881B Gut (2,2)

Schwerpunkte im Test: das Display und die Senioren-Verständlichkeit

Neben diesen grundlegenden Ausstattungsmerkmalen verfügen viele Schnurlostelefone mittlerweile über einen breiten Zusatzfunktionsumfang. Da finden sich Farbdisplays, MP3-Klingeltöne, SMS-Funktionen und Anruferbildanzeigen. All diese Komfortmerkmale sind aber eher bei den höherpreisigen Modellen zu suchen. So haben Basismodelle meist nur einfarbige, ein- oder zweizeilige Textanzeigen - die aber im Test nicht unbedingt schlechter abschneiden. Denn gerade für ältere Nutzer kommt es eher auf die Ablesbarkeit an denn auf bunte Bildchen. Und da jüngere Nutzer sich zunehmend allein auf Smartphones beschränken, schwenkt auch die Testlandschaft zunehmend auf diese Zielgruppe ein. Wer trotzdem ein hübsches Farbdisplay möchte, muss in der Regel in der Preisklasse ab 50 Euro suchen.

Die Grenzen zwischen Handy und Festnetztelefon verwischen dabei im Highend zusehends. So gibt es mittlerweile auch Luxustelefone, die wie Smartphones aussehen, über einen Touchscreen bedient werden und sogar mit Android laufen - App-Nutzung inklusive. Im Test überzeugen diese Geräte aber eher selten. Denn warum dann nicht gleich zum Original greifen, dem Smartphone? Einziges Pro-Argument ist der gute Empfang von DECT-Telefonen innerhalb der Wohnung, was bei Handys nicht immer der Fall ist. Davon abgesehen können echte Smartphones eben alles irgendwie besser und sind flexibler in der Nutzung. Auch das ist ein Grund, warum sich der DECT-Markt zunehmend eher zu preiswerten, gut bedienbaren Modellen hinbewegt.

DECT-Strahlung: Heute kaum noch ein Thema

Gigaset Sculpture CL750A Go Sie können auch modern aussehen: Gigaset Sculpture CL750A Go (Quelle: amazon.de)

Zum Standard geschafft hat es dagegen die Babyphone-Funktion, mit welcher junge Eltern ihren Nachwuchs belauschen können, ohne ein extra Gerät kaufen zu müssen. Dazu wird ein zweites Mobilteil ins Kinderzimmer gelegt, mit dem ersten kann man dann horchen. Wer da Sorge vor der Strahlung von DECT-Telefonen hat, kann beruhigt werden. Nach zehn Jahren heftiger Kritik an diesem Merkmal zeigen sich Testmagazine heute viel entspannter und vergeben gute Noten hinsichtlich der Strahlenbelastung. Denn jedes Schnurlostelefon besitzt heutzutage einen Eco-Modus, bei dem die Funkleistung in Abhängigkeit von der Entfernung zwischen Mobilteil und Basis reduziert wird. Bei fortschrittlichen - ebenfalls schon sehr verbreiteten - Modi wird die Funkstrahlung sogar gänzlich deaktiviert, wenn das Mobilteil in der Basis selbst steht.

Letzterer Modus ist zudem ausgesprochen hilfreich bei der Senkung des Stromverbrauchs. Das führt dazu, dass die entsprechenden Modelle mit Eco+ im Ausdauertest fast immer die Nase vorn haben. Mittlerweile sind Sprechzeiten von bis zu 16 Stunden am Stück Normalität, gute Geräte bieten noch spürbar mehr. Im Standby-Modus können die Mobilteile gut und gerne ein bis zwei Wochen umherliegen, ehe sie zurück in die Basisstation müssen.

Die ausdauerndsten Schnurlostelefone sind aktuell:

Platz Produktname Testberichte.de Note
1 Gigaset C620A Gut (1,9)
2 Gigaset C620 Gut (2,0)
3 Panasonic KX-TGK320 Gut (2,4)

Autor: Janko

Produktwissen und weitere Tests zu mobile Festnetztelefone

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Schnurlos-Telefone

Schnurlostelefone für Analoganschlüsse machen die Masse der Geräte aus, für ISDN-Anschlüsse gibt es jedoch spezielle ISDN-Modelle. Fast alle DECT-Telefone werden auch mit einem integrierten Anrufbeantworter verkauft, manche sind für die Nutzung von VoIP-Telefonie ausgelegt. Eine einfachere Bedienung wiederum erlauben besondere Seniorentelefone. Schnurlostelefone, mit denen sich frei und ungehindert in der gesamten Wohnung oder im Büro telefonieren lässt, sind schon seit geraumer Zeit kein Luxus mehr und haben sich auch in Gewicht und Größe dem Verkaufsschlager Handy sehr angeglichen - bis hin zur Ausstattung mit einer Kamera. Insbesondere der Wechsel zur digitalen Funktechnik hat zum Durchbruch der Schnurlostelefone geführt, denn der DECT-Standard (Digital Enhanced Cordless Telecommunications) bietet eine deutlich bessere Sprachqualität und höhere Reichweite als bei früheren Modellen. Unter optimalen Bedingungen können Schnurlostelefone eine Reichweite bis zu 300 Metern im Freien und 50 Metern in Gebäuden erreichen. Erfahrungsgemäß sind dies aber nur theoretische Werte, denn vor allem in Gebäuden verkürzen (massive) Wände die Reichweite doch bedeutend. In Häusern mit mehreren Etagen zum Beispiel wird der Empfang selten bis in den Keller möglich sein. Wer dennoch vor allem auf ein Telefon mit großer Reichweite angewiesen ist, kann mit Hilfe eines sogenannten Range-Extenders die Leistungsfähigkeit des Schnurlostelefons merklich verbessern. Erfreulich ist zudem, dass mittlerweile eigentlich alle Schnurlostelefone mit einem sogenannten Eco-Modus aufwarten können und daher bei Nichtnutzung oder bei Verwendung nahe der Basisstation kaum noch Strahlung abgeben. Auch dies hat sicherlich zur hohen Akzeptanz dieser Telefone beigetragen. Wie auch herkömmliche, kabelgebundene Telefone gibt es DECT-Telefone sowohl für Analog- als auch ISDN-Anschlüsse, eine Verwendung am jeweils anderen Anschlusstyp ist nur mit Hilfe von Wandlern oder Routern möglich. Für die Nutzung von Internettelefonie gibt es zudem spezielle VoIP-Telefone, die jedoch zunehmend an Bedeutung verlieren, da moderne DSL-Router den Anschluss nahezu beliebiger Schnurlostelefone erlauben. Alle vorgenannten Schnurlostelefone gibt es in der Regel in Versionen mit oder ohne integrierten Anrufbeantworter. Eine wichtige Untergruppe bilden zudem mittlerweile spezielle Seniorentelefone, die sich an ältere Nutzer richten und mit großen Tasten und Rufnummeranzeigen sowie Notruffunktionen aufwarten können.

Weitere Informationen

Die Basisstation eines Dect-Telefons verbreitet ohne Unterbrechung Funkwellen. Dem Thema Strahlen bei Schnurlostelefonen wurde trotzdem bis vor einiger Zeit von Seiten der Hersteller kaum Aufmerksamkeit zuteil. Mittlerweile hat sich diese Situation merklich geändert, seit auch viele Verbraucher für das Thema sensibilisiert sind - Schnurlostelefone werden immerhin im Wohnbereich aufbewahrt, in dem man sich verhältnismäßig lange aufhält. Zur Vermeidung beziehungsweise vorsorglichen Reduktion der permanenten Strahlenbelastung ist es daher ratsam, die Basisstation in etwa 10 Meter vom eigentlichen Wohnbereich entfernt zu deponieren. Beim Kauf sollte das Augenmerk auf den sogenannten Eco-Modus gelegt werden, der die Funkstrahlung unter bestimmten Umständen deutlich reduziert. Solcherart ausgestattete Telefone sind in der Lage, die Strahlenleistung des Handgeräts an die Entfernung zur Basisstation anzupassen. In der Nähe der Basisstation sendet das Gerät dann zum Beispiel nur mit einem bis zu 80 Prozent geringerem Bruchteil der normalen Funkleistung und aktiviert seine volle Leistung nur bei Hindernissen (wie zum Beispiel dicken Wänden). Manche Geräte schalten bei Nichtnutzung sogar komplett ab – und das sogar dann, wenn das Mobilteil außerhalb der Basisstation steht. Da der Markt mittlerweile sehr viele verschiedene Umsetzungen bietet, lohnt ein Blick in unseren entsprechenden Eco-Ratgeber.

Akkus

Maßgeblich für den Bedienungskomfort eines Schnurlostelefons ist die Leistung des Akkus. Da sich eine Betriebsbereitschaft von 100 Stunden und eine Gesprächsdauer von 10 Stunden mittlerweile als Qualitätsmaßstab durchgesetzt haben, sollte auf den Kauf eines guten Akkus ebenfalls ein besonderes Augenmerk gelegt werden. Günstige Schnurlostelefone arbeiten nämlich häufig mit einem Nickel-Cadmium-Akku. Neben seinem verhältnismäßig hohen Gewicht neigen diese jedoch zu dem sogenannten "Memory-Effekt". Wird der Akku nämlich nie ganz entladen, speichert er die verbrauchte Kapazität und stellt daraufhin nur noch diese zur Verfügung, das heißt, er verwendet nur noch einen Bruchteil seiner eigentlichen vorhandenen Leistungsfähigkeit. In diesem Fall ist der Kauf eines neuen Akkus unabdingbar. Wesentlich seltener dagegen unterliegen die etwas leichteren Nickel-Metallhybrid-Akkus diesem Memory-Effekt. Wer jedoch ganz sicher gehen möchte, wählt gleich ein Modell mit einem Lithium-Ionen-Akku, bei denen der Memory-Effekt vollkommen unbekannt ist. Außerdem handelt es sich bei ihnen um die mit Abstand leistungsfähigsten Akkus, die allerdings in Schnurlostelefonen bislang nur relativ selten verwendet werden.

Anschlussmöglichkeit weiterer Telefone

Unterstützt das digitale DECT-Schnurlostelefon den GAP-Standard (Generic Access Protocoll), lassen sich auch bis zu zehn (GAP-fähige) Mobilgeräte gleichzeitig mit der Basistation verbinden. Dies gilt bei modernen Modellen schon als Standard, nur einige Billiganbieter aus Asien verzichten auf GAP. Zwar muss man dabei auf Komfortfunktionen wie zum Beispiel Rufnummernanzeige verzichten, dafür steht die Nutzung des Telefons für Konferenzschaltungen oder die Weiterleitungsfunktion zwischen den einzelnen Teilnehmern zur Verfügung, ohne dass zusätzliche Telefonkosten anfallen. Bei einem ISDN-fähigen Gerät können sogar zwei externe Anrufer miteinbezogen werden. GAP-fähige Schnurlostelefone eignen sich aber auch ideal für Familien mit vielen - und gerne beziehungsweise häufig telefonierenden - Familienmitgliedern, von denen dann jedes über ein eigenes Anschlussgerät verfügen kann. Modelle schließlich, die Multi-Base oder Multi-Environment unterstützten, können mit ihrem Mobilteil an jeder beliebigen DECT-Telefonanlage - zum Beispiel bei Freunden oder Bekannten - angemeldet und dann eingesetzt werden.

Komfortausstattungen

Anrufbeantworter und Freisprecheinrichtung - je zahlreicher die verschiedenen Funktionen eines Schnurlostelefons sind, aber auch je leistungsfähiger und komfortabler diese sind (wie zum Beispiel bei der Anzahl der möglichen Telefonbuch- und Kurzwahleinträge), desto teurer ist folgerichtig auch das Modell. Die Preise für Schnurlostelefone bewegen sich daher in der deutlichen Mehrzahl in einer Preisspanne zwischen 50 und 100 Euro, für besonders komfortable Geräte zum Beispiel mit Anrufbeantworter liegen die Preise auch darüber. Es kann sich also durchaus lohnen, den Ausstattungsmerkmalen der verschiedenen Modelle beim Kauf Beachtung zu schenken, um nicht durch überflüssige Features den Kaufpreis unnötig in die Höhe zu treiben. Neben einem übersichtlichen, großen Display haben sich allerdings - nicht immer standardmäßig vorhandene - Funktionen wie Kurzwahlfunktion, Gesprächsdaueranzeige zur Kostenkontrolle, die CLIP-(Darstellung der Nummer des eingegangegen Anrufes) beziehungsweise CLIR-Funktion (Rufnummerunterdrückung) in der Praxis als sehr nützlich erwiesen. Zum Standard gehören außerdem Weck-/Alarmfunktion, Wahlwiederholung, Stummschaltung, Lautstärkeregelung und Anruferliste. Gerade bei der Größe des Telefonbuchs jedoch besteht je nach persönlichem Bedarf häufig ein gewisser Spielraum. Auch benötigt nicht jeder Anwender ein Schnurlostelefon mit der Möglichkeit, ins Internet zu gehen und VoIP/Internet-Telefonie zu nutzen.