Nicht nur hören, sondern auch gucken? Videos vom Kind liefern sowohl Babyphones mit Kamera als auch Webcams und Apps. Nicht alle warnen akkurat. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten Babyphones am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet. Der letzte Test ist vom .

65 Tests 138.000 Meinungen

Die besten Babyphones

1-20 von 386 Ergebnissen
  • Philips Avent SCD713/26

    • Sehr gut

      1,3

    • 0  Tests

      2927  Meinungen

    Babyphone im Test: Avent SCD713/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    1

  • Philips Avent SCD733/26

    • Sehr gut

      1,3

    • 0  Tests

      1389  Meinungen

    Babyphone im Test: Avent SCD733/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.3 Sehr gut

    2

  • Philips Avent SCD833/26

    • Sehr gut

      1,5

    • 1  Test

      1597  Meinungen

    Babyphone im Test: Avent SCD833/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    3

  • Philips SCD503/26

    • Sehr gut

      1,5

    • 0  Tests

      9122  Meinungen

    Babyphone im Test: SCD503/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    4

  • Philips Avent SCD843/26

    • Gut

      1,6

    • 1  Test

      2699  Meinungen

    Babyphone im Test: Avent SCD843/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    5

  • Eufy SpaceView

    • Gut

      1,6

    • 0  Tests

      948  Meinungen

    Babyphone im Test: SpaceView von Eufy, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    6

  • Philips Avent SCD723/26

    • Gut

      1,6

    • 1  Test

      591  Meinungen

    Babyphone im Test: Avent SCD723/26 von Philips, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    7

  • Boifun Smart Babyfon

    • Gut

      1,6

    • 0  Tests

      1892  Meinungen

    Babyphone im Test: Smart Babyfon von Boifun, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    8

  • Eysaft 3.2 Zoll Babyphone mit Kamera

    • Gut

      1,7

    • 0  Tests

      1465  Meinungen

    Babyphone im Test: 3.2 Zoll Babyphone mit Kamera von Eysaft, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    9

  • Angelcare AC423-D

    • Gut

      1,8

    • 4  Tests

      693  Meinungen

    Babyphone im Test: AC423-D von Angelcare, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    10

  • BÉABA ZEN +

    • Gut

      1,8

    • 0  Tests

      112  Meinungen

    Babyphone im Test: ZEN + von BÉABA, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    11

  • HelloBaby HB32

    • Gut

      1,8

    • 0  Tests

      2724  Meinungen

    Babyphone im Test: HB32 von HelloBaby, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    12

  • Mubytree 2.4 GHz Baby monitor 2.4‘'

    • Gut

      1,8

    • 0  Tests

      2281  Meinungen

    Babyphone im Test: 2.4 GHz Baby monitor 2.4‘' von Mubytree, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    13

  • Motorola MBP161

    • Gut

      1,8

    • 1  Test

      84  Meinungen

    Babyphone im Test: MBP161 von Motorola, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    14

  • Reer Rigi Digital

    • Gut

      1,9

    • 0  Tests

      4166  Meinungen

    Babyphone im Test: Rigi Digital von Reer, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    15

  • GHB 3,2 Zoll Smart Baby Monitor mit TFT LCD Bildschirm

    • Gut

      1,9

    • 0  Tests

      8058  Meinungen

    Babyphone im Test: 3,2 Zoll Smart Baby Monitor mit TFT LCD Bildschirm von GHB, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    16

  • Reer Cosmo Audio Babyphone

    • Gut

      1,9

    • 0  Tests

      4179  Meinungen

    Babyphone im Test: Cosmo Audio Babyphone von Reer, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    17

  • Reer IP BabyCam

    • Gut

      1,9

    • 1  Test

      138  Meinungen

    Babyphone im Test: IP BabyCam von Reer, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    18

  • Motorola MBP483-G

    • Gut

      1,9

    • 1  Test

      156  Meinungen

    Babyphone im Test: MBP483-G von Motorola, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    19

  • BabyMoov YOO-SEE Video-Babyphone

    • Gut

      1,9

    • 0  Tests

      395  Meinungen

    Babyphone im Test: YOO-SEE Video-Babyphone von BabyMoov, Testberichte.de-Note: 1.9 Gut

    20

  • Unter unseren Top 20 kein passendes Produkt gefunden?

    Ab der nächsten Seite finden Sie weitere Babyphones nach Beliebtheit sortiert.  Mehr erfahren

Neuester Test:

Aus unserem Magazin

Ratgeber: Babyphones

Geräte mit Ton, Bild, WLan: Wer braucht wel­ches Baby­phone?

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Stiftung Warentest: Klassische Babyphones schneiden am besten ab
  2. Besonderheiten sind Walkie-Talkies mit Babyphone-Funktion
  3. Webcams mit riesiger Reichweite, aber oft unzuverlässig und bei Datensicherheit riskant
  4. am besten Empfangsgeräte mit langer Akkulaufzeit
  5. keine Dauersender: Vox-Funktion und Eco-Mode stellen nur bei einem Geräusch eine Verbindung her
  6. reine Apps als Nachtwache ungeeignet

Babyphones mit Ton, Kamera oder WLAN: Muss ich mich durch sämtliche Varianten wühlen?

Babymoov Expert Care störfest weiß Vox-Modus, automatische Kanalsuche und im Warentest absolut störfest: Babymoov Expert Care. (Bildquelle: babymoov.de)

Nein. Zum einen zeigen aktuelle Tests, dass die einfachen Babyphones auch die besten sind, allen voran die klassischen Babyphones nur mit Ton-Übertragung. Zum anderen sind die Testkriterien weitgehend einheitlich gehalten, unabhängig davon, ob es sich um ein Babyphone mit Kamera, ein reines Akustik-Babyphone oder eine Baby-Webcam mit WLAN handelt. Die Testtabellen zeigen Ihnen aus allen Sparten empfehlenswerte.
Reicht Ihnen ein Gerät nur mit Ton, machen Sie laut Stiftung Warentest mit dem Testsieger Philips Avent SCD723/26 alles richtig; möchten Sie lieber ein Babyphone mit zusätzlicher Videoübertragung, ist auch hier wieder Philips erste Wahl (Philips Avent SC845/26). Auch unter den Webcams, also Babyphones, die per WLAN Videos vom Kind an die zugehörige App aufs Handy übertragen, lässt sich Brauchbares finden. Laut einem aktuellen Test von Stiftung Warentest liefert allerdings nur das Arlo Baby gute Bildqualität. Andere wie das Beurer Dual BY 99 oder das Motorola MBP162 Connect verlieren sich im Mittelmaß.

Wie wichtig ist die Akku-Laufzeit beim Elterngerät?

Möchten Sie nicht nur hören, sondern auch gucken, lohnt ein Blick auf das Testfeld „Akku“ in den Expertentests. Allgemein haben Videogeräte eine kürzere Akku-Laufzeit als Geräte nur mit Tonübertragung, schreibt die Stiftung Warentest in ihrem Babyphone-Vergleich vom Frühjahr 2020. Haben Sie vor, das Elterngerät ständig mit sich herumzutragen, ist die Akkulaufzeit beim Elterngerät umso bedeutender für eine sichere und lückenlose Babyüberwachung. Zum Vergleich: Im Warentest lag die Akkulaufzeit bei Babyphones mit Kamera zwischen 8 und 18 Stunden; Audiogeräte schafften bis zu 64 Stunden.

Smarte Babyphones mit „Riesen-Reichweite“: Was klappt gut, woran hapert es?

Ein grundlegender Schwachpunkt von Webcams sei die Unzuverlässigkeit, bilanziert die Stiftung Warentest in einem aktuellen Babyphone-Vergleich. Um den Geräten mit „Riesen-Reichweite“ den ihnen zugeschriebenen Nutzwert abzuringen, benötigen Sie eine stabile Internetverbindung, eine ausreichende Datenrate und einen aktuellen Router. Tests zeigen, dass manche der Geräte nicht auffällig genug warnen, wenn Internet oder Strom ausfallen. Unter Umständen merken Sie also gar nicht, dass Ihr Baby längst wach ist. Auch bei den zugehörigen Apps hapert es. Jene für Motorola und Beurer beispielsweise erwiesen sich im Warentest als wenig intuitiv. Bedenken Sie auch, dass reine Apps als Nachtwache nur eingeschränkt tauglich sind. Denn für brauchbare Bildqualität aus einem völlig dunklen Zimmer fehlt den Smartphones das Infrarotlicht. Dass die App-Anbieter Tappy Taps oder Papenmeier den Eltern vorschlagen, das Baby mit dem LED-Licht ihres Handys auszuleuchten, hält die Stiftung Warentest für „abwegig“.



Reer Projektor-Babyphone Mit maximal 650 Metern im Freifeld ist der Reer Projektor das Babyphone mit der größten Reichweite bei Stiftung Warentest. (Bildquelle: amazon.de)

Klang, Bild, Elektrosmog: Was verraten die Tests zu Babyphones im Wesentlichen?

Mit Testkapiteln wie Übertragungsqualität, Handhabung, Umwelteigenschaften und Strahlung wähnen sich die befassten Testmagazine, wenn auch mit unterschiedlichen Herangehensweisen und Schwerpunktsetzungen, den Interessen von Eltern am nächsten.
Mit ihren anspruchsvollen Testläufen schließt vor allem das Magazin Öko-Test als notwendig beworbene Funktionen wegen zu hoher Elektrosmogwerte im Kinderzimmer aus; hier lauten die häufigsten Vorwürfe, ein Gerät sende überflüssigerweise auch dann, wenn es gar nichts zu senden gäbe oder die Reichweitenkontrolle lasse sich nicht deaktivieren – dann schickt es permanent ein Abfrage-Funksignal durchs Kinderzimmer und hält eine Verbindung nur für diese Verbindungskontrolle aufrecht. Die Funktechnik liefert dabei nur grobe Anhaltspunkte für Qualität. Gut sind beispielsweise auch Analog-Geräte wie das Modell AC423D von Angelcare mit hervorragender Ausstattung und weitreichender Sendeleistung bei zugleich geringster Strahlung im Babyphone-Vergleich. Als Testsieger präsentiert sich ein Babyphone aber nur, wenn sich sehr hohe Punktestände bei Akustik, Technik, Ausstattung und – insbesondere bei Babyphones mit eingeschalteter Videoübertragung – eine gute Akkuleistung zu Spitzennoten summieren.

Bei Baby-Webcams kommen Testdimensionen wie Datensicherheit und Datensendeverhalten hinzu; so rächen sich im Babyphone-Test der Stiftung Warentest für das Funktionieren von (iOS- und Android-)Apps unnötigerweise übertragene Nutzerdaten oder unverschlüsselt weitergegebene Geräte-IDs mit Wertungen wie „kritisch“ oder sogar „sehr kritisch“. Anders als bei einer schlechten Note im Urteil „Datensicherheit“ bleibt das Gesamturteil hiervon aber unberührt.
Klassische Babyphones sind die besten. Das Audio-Gerät Philips Avent SCD723/26 für 125 Euro ist erste Wahl. – Stiftung Warentest im Februar 2020

Babyhone Philips SCD630 26 Babyphones mit Kamera können sinnvoll sein, wenn sich Ihr Baby beim Aufwachen ruhig verhält. Leider hapert es oft an der Bildqualität – auch beim Testsieger seiner Klasse Philips SCD630/26. (Bildquelle: amazon.de)

Strahlungsarme Babyphones im Test: Geräte ohne Dauerverbindung

Um in Tests gut abzuschneiden, müssen Hersteller nicht unbedingt die Übertragungsqualität erhöhen – sie ist heutzutage bei allen Übertragungsmethoden durchweg als gut zu bezeichnen. Zwar bieten die teureren Babyphones mit digitaler Funktechnik tendenziell eine noch bessere Übertragungsqualität, dafür funktionieren sie allerdings auch oft mit der DECT-Technik oder dem FHSS-Frequenzverfahren, die aufgrund ihrer gepulsten Strahlung schon für Erwachsene als bedenklich gelten. Doch auch einfachere, analoge Funkmelder müssen natürlich für die Übertragung eine Funkverbindung aufbauen, wenngleich diese als weniger bedenklich gilt. Zudem verbreiten sich die digitalen DECT-Babyphones dermaßen schnell, dass ein Ende der analogen Geräte abzusehen ist – vor allem bei den hochpreisigen Babyphones mit Kamera. Daher ist eine andere Sache bei der Auswahl eigentlich viel wichtiger: Das Gerät darf einfach keine Dauerverbindung aufbauen. Ein Babyphone sollte nur dann eine Verbindung zwischen Sender- und Empfängereinheit herstellen, wenn es wirklich Geräusche aus dem Kinderzimmer zu übertragen gibt. Praktisch sind hierbei die Modelle, die über eine individuell einstellbare Ansprechschwelle verfügen: Dann schaltet sich die Übertragung nur ein, wenn ein gewisser Geräuschpegel überschritten wird, den Sie in der Regel selbst festlegen können (auch „Vox-Funktion“ oder „ECO-Mode“).
Über Elektrosmog müssen sich Eltern keine Sorgen machen. Alle klassischen und smarten Geräte unterschreiten die Grenzwerte des Bundes-Immissionsschutzgesetzes für die elektrische Feldstärke deutlich. – Stiftung Warentest

Die besten Babyphones mit einstellbarer Reizschwelle



strahlungsarmes Babyphone Angelcare AC423-D Eine abschaltbare Reichweitenkontrolle und der Verzicht auf gepulste Strahlung summieren sich beim Angelcare AC423-D zu einem „Sehr gut“ im Testkapitel Strahlungsmessung. (Bildquelle: amazon.de)

Welche Geräte erzeugen unnötige elektrische Felder und Ströme im kleinen Babykörper?

Doch auch Babyphones mit Vox-Funktion oder der stromsparenden ECO-Mode-Variante können noch eine Gefahrenquelle darstellen – wenn sie nicht richtig isoliert wurden. Denn elektrische und magnetische Wechselfelder, wie sie in stromdurchflossenen Geräten und Kabeln unweigerlich auftreten, stören den Hormonhaushalt und das zentrale Nervensystem und stehen darüber hinaus im Verdacht, die Entstehung von Krebs zu fördern. In vielen Tests sind daher nicht einmal die Funkübertragungen das Problem. Vielmehr sind es die Messresultate von Kabeln, Steckern sowie Netzteilen und schlussendlich auch den Babyphones selbst, die Anlass zur Sorge geben. Selbst bei teuren Modellen finden Tester immer wieder viel zu hohe elektrische Wechselfelder. Als Gegenbeispiele dienen die beiden Angelcare-Produkte AC423D und AC403-D. Sie verfügen über Schutzkontaktstecker, mit denen sich diese Form von Elektrosmog vermeiden lässt. Doch viele Babyphones halten nicht einmal die weltweit akzeptierte TCO-Norm für Computermonitore ein. Das heißt, wir muten unseren Kindern mehr Elektrosmog über viele Stunden Schlaf zu, als wir bereit sind, für Erwachsene an Computerarbeitsplätzen zuzugestehen. Wir empfehlen Ihnen daher in jedem Fall, in Ihre Kaufentscheidung die Testergebnisse von Magazinen wie Öko-Test einzubinden.

Top 3 der strahlungsarmen Babyphones in der Übersicht


Was muss ich bei Babyphones mit Kamera oder Atemüberwachung beachten?

Einige besonders teure Babyphones bieten zahlreiche Sonderfunktionen, die über eine bloße akustische Überwachung weit hinausreichen. So verfügen einige Geräte über eine eingebaute Kamera für die Bildübertragung. Auch hier sollten Sie darauf achten, dass Sie keinen Dauersender erwischen. Nur bei einer Aktivität des Kleinen sollte sich die Videofunktion einschalten (auch „Bewegungsakivierung“) und selbstständig wieder ausschalten – ganz wie bei der akustischen Überwachung. Als gänzlich überflüssig bezeichnen viele Studien dagegen Zusatzfunktionen wie Bewegungsmelder oder gar unterlegbare Matten, welche die Atmung des Kindes überwachen. Zum einen weisen diese Studien nach, dass trotz Anwendung der Geräte die Anzahl der plötzlichen Kindstode nicht verringert werden konnte. Zum anderen setzt man sein Kind zumindest im Fall der Schlafmatte nur noch weiterem Elektrosmog aus, denn auch diese Matte muss ja per stromdurchflossener Elektronik die Atmung des Kindes kontrollieren.

Alecto DBX-82 Reichweitenkontrolle im Sekundentakt: PMR-Funkgeräte wie das analoge Alecto DBX-82 sind wegen ihrer Reichweite interessant, aber aufgrund konstant hoher Strahlung die falsche Wahl. (Bildquelle: amazon.de)

Lauschen von unterwegs: PMR-Funk und Babysitter per Telefonanschluss

Viele junge Eltern leiden sehr darunter, dass ein schneller Einkauf im Supermarkt mit sehr kleinen Kindern nicht mehr so ohne weiteres möglich ist. Auch hierfür haben sich die Hersteller etwas ausgedacht: Babyphones mit übergroßer Reichweite. Die dafür oftmals angebotenen, umgebauten PMR-Funkgeräte sind jedoch aufgrund ihrer starken Trägerwelle (sogenannter Pilotton) die falsche Wahl. Die Strahlung ist hier zwar nicht wie bei DECT-Modellen gepulst, dafür aber konstant sehr hoch. Auch PMR-Funkgeräte gibt es je nach Ausführung mit analoger (z. B. das Walkie-Talkie Albrecht Bambini) oder digitaler Technik.
Eine sinnvolle Alternative sind dagegen Geräte, die direkt ans Telefonnetz angeschlossen werden. Das Babyphone ähnelt dabei selbst schon fast mehr einer Telefonanlage und kann bis zu 250 Euro kosten – dafür erzeugt es aber auch keinerlei Funkstrahlung, da es per Netzwerkkabel direkt an den Telefonanschluss (zum Beispiel an einen Router) angeschlossen wird. Beginnt das Kind nun zu weinen oder gibt andere Geräusche von sich, die den Schwellwert überschreiten, ruft das Babyphone automatisch eine beliebige voreingestellte Rufnummer an – sei es die Festnetznummer der Freunde von nebenan oder das Handy der Mutter beim Einkaufen.

Zusatzfunktionen bei Babyphones: Nützlich oder Klimbim?

  • Reizschwelle: In den Testtabellen unter dem Prüfpunkt „Für leise Babys geeignet“ zu finden und unbedingt nützlich: Möchten Sie auch das leiseste Glucksen Ihres Babys hören oder umgekehrt nicht bei jedem Seufzer alarmiert werden, gehört eine einstellbare Ansprechschwelle – auch Reizschwelle genannt – zu den sinnvollsten Ausstattungsmerkmalen eines Babyphones. Damit können Sie festlegen, wann das Gerät anspringt.
  • Vibrationsalarm: Sinnvolle Funktion, wenn Sie gerne feiern. Wenn es laut wird, hilft Ihnen ein Vibrationsmodus dabei, Ihr Kind im allgemeinen Rambazamba nicht zu überhören. Auch die App eines smarten Babyphones oder eine reine App-Nachtwache lösen den Vibrationsmodus am Handy aus.
  • Schlaflieder, Temperaturfühler, Gegensprechen: Von diesen Zusatzfunktionen halten die Warentester genau – nichts. Solcher Klimbim sei verzichtbar, heißt es in einem aktuellen Test. Beruhigen Sie Ihr Kind direkt und singen Sie das Schlaflied selbst. Auch teilen sich viele Käufer die Erfahrung, dass Schlaflieder blechern oder gar gruselig klingen können und weitgehend nutzlos sind. Per Gegensprechen beruhigen lassen sich Kinder zudem nur über den vertrauten Klang der elterlichen Stimme. Gerade daran hapert es bei den Geräten aber oft – sie verzerren Stimmen oft stark. Demnach machen Sie überhaupt keinen Fehler, wenn Sie auf solche Zusatzfunktionen verzichten.
  • Nachtlicht: Schummerlichter sind laut Stiftung Warentest durchaus praktisch: Sie machen die Konturen im Kinderzimmer sichtbar. Eltern finden sich auch im Dunkeln zurecht, ohne gleich die ganze „Festbeleuchtung“ einschalten zu müssen.

von Sonja Leibinger

Wieso höre ich andere Kin­der schreien?

Das Wichtigste auf einen Blick:
  1. Problem des „Querfunkens“ nur bei analogen Geräten
  2. DECT-Babyphones übertragen wirklich nur die für sie bestimmten Geräusche
  3. 446 MHz und 860 MHz in dicht besiedelten Gebieten meiden
  4. am besten Geräte mit größerer oder sogar freier Auswahl der Frequenzen kaufen

Inwieweit beschäftigen sich die Testmagazine mit „störfestem“ Lauschen? Sind analoge Babyphones hier generell schlechter als digitale?

Tatsächlich belegen auch klassische Babyphones wie das analoge AC423-D von Angelcare oder JBY84 von Janosch by Beurer in den Tests vordere Plätze, etwa in den Testreihen des Magazins Öko-Test vom Herbst 2014. Wichtiger als das störfreie Lauschen sind dort aber Kriterien wie Strahlungsmessung, Sprachqualität des Empfängers, deaktivierbare Verbindungskontrolle und auch die Frage, wie sich ein Babyphone in der technischen Sicherheit schlägt. Verglichen mit der Stiftung Warentest gewichtet die Öko-Test die Strahlenbelastung wesentlich stärker, während die Beeinflussung durch andere Babyphones nahezu keine Rolle spielt. Doch gerade die meist strahlungsärmeren Analog-Geräte können Sie als Eltern zum Narren halten: Das Kind schreit sich scheinbar gerade noch im Empfänger die Seele aus dem Leib; eilen Sie ins Kinderzimmer, muckelt es friedlich in seinem Bettchen. Wie kann so etwas passieren?

Aus unserer Bestenliste: Strahlungsarme Babyphones



Walkie-Talkie Albrecht Bambini Babysitter PMR446 Funkgerät Störgeräusche trotz hoher Reichweite: Beim Test des Walkie-Talkies von Albrecht Bambini erhielten die Prüfer eine unfreiwillige Kostprobe des örtlichen Pannendienstes. (Bildquelle: amazon.de)

Hohe Reichweite nicht gleich störfreie Überwachung: „Querfunken“ auf demselben Kanal

Der Grund ist banal: Vermutlich hat das Babyphone gar nicht die Schreie Ihres eigenen Babys übertragen, sondern die eines Nachbarkindes. Denn viele Babyphone-Nutzer achten zwar auf Geräte mit einer hohen Reichweite (was allerdings andere Probleme nach sich zieht), vergessen dabei jedoch völlig, dass auch noch viele andere Eltern in der Umgebung auf demselben Kanal funken. Unglücklicherweise verwenden die meisten preiswerten und damit analog funkenden Geräte die gleichen, voreingestellten Frequenzen. Und so haben auch die Fachbeiräte bei Stiftung Warentest mit einem besonders reichweitenstarken Walkie-Talkie mit Babyphone-Funktion eine unfreiwillige Kostprobe erhalten: Im Test ertönte auf dem Empfängergerät eine Mitteilung des Pannendienstes.
In einem solchen Fall nützt es wenig, dass meist zwei verschiedene Kanäle zur Auswahl stehen. Schließlich sind auch diese – insbesondere in Großstädten mit entsprechend hoher Wohnungsdichte – schnell von Nachbargeräten belegt. Da ist es schon sinnvoller, nach Babyphones mit Funkfrequenzen zu suchen, die nur selten genutzt werden. Besonders beliebt sind bei den Herstellern die Frequenzen um 446 MHz und 860 MHz – die sollten Sie in dicht besiedelten Gebieten also meiden. Praktisch sind zudem Geräte, die nicht fix festgelegte Frequenzen verwenden, sondern die Auswahl aus einer größeren Liste oder gar die freie Festlegung erlauben. Damit können Sie im Zweifel auf weniger stark genutzte Frequenzen ausweichen.

Die bestgetesteten Babyphones mit hoher Reichweite

  1. Reer Video Babyphone (80400)
    5000 m
    Reer Video Babyphone (80400)
    • Befriedigend

      2,6

  2. Reer Care&Talk
    5000 m
    Reer Care&Talk
    • ohne Endnote

  3. BabyMoov Expert Care
    1400 m
    BabyMoov Expert Care
    • Gut

      2,0


Sind DECT-Babyphones in jedem Fall die bessere Anschaffung?

Störfestes DECT-Babyphone Philips Avent SCD723/26 Absolut störfest: DECT-Babyphone Philips Avent SCD723/26, Testsieger bei Stiftung Warentest in der Kategorie Babyphones mit Tonübertragung. (Bildquelle: amazon.de)

Obwohl digitale DECT-Babyphones wegen ihrer gepulsten Strahlung in der Kritik stehen, sind sie insoweit eine sinnvolle Anschaffung, als dass sich diese Geräte aneinander mit einem geheimen Schlüssel anmelden. Folglich übertragen sie also nur die wirklich für sie bestimmten Geräusche. Für solche „abhörsicheren“ Babyphones müssen Sie sich je nach Ausstattung allerdings etwas mehr im Budget zurechtlegen – dafür hören Sie dann aber eben auch nur Ihr eigenes Kind, und nicht etwa andere Mütter, die ihren Kindern zur Beruhigung gerade etwas vorsingen.

Kein Klassiker [Anm. d. Red.: digital funkende Babyphones mit DECT- oder FHSS-Standard] lässt sich durch andere Babyphones in der Nähe beeinflussen. Die Geräte belegen automatisch einen freien Kanal. – Stiftung Warentest im Februar 2020

von Sonja Leibinger

Zur Babyphone Bestenliste springen

Tests

Sortiert nach Popularität und Aktualität

Alle anzeigen 

Benachrichtigung bei neuen Tests zum Thema Babyphones

Testsieger der Fachmagazine

Aktuelle Babyphones Testsieger

Weitere Ratgeber zu Babyphones

Alle anzeigen 

  • Scharfe Bilder, klare Töne – aber auch strahlungsarm?

    Die Signalstärke von Babyphonen: Weit reichend, aber auch strahlungsintensiver?

    Babyphone mit hoher Reichweite stehen bei Eltern hoch im Kurs – dafür sprechen unsere Umfrageergebnisse. Trotzdem waren zum Ratgeber

    • Technik zu Hause.de

    • Erschienen: 10/2014
    • Seiten: 3

    Beurer stelt neues Babycare-Sortiment vor

    Beurer hat ein umfangreiches Babycare-Programm vorgestellt. So bereichern ab sofort neue Babyphone, Fieberthermometer, ein Babykostwärmer und ein Dampfsterilisator sowie eine praktische Babywaage das bestehende Beurer Produktportfolio. Technik zu Hause.de (10/2014) präsentiert in diesem 3-seitigen Ratgeber einen Teil der neuen Baby-Produktpalette von Beurer.

    ... zum Ratgeber

    • Technik zu Hause.de

    • Erschienen: 05/2014
    • Seiten: 2

    Philips Avent DECT Babyphone SCD501

    Eine sichere Verbindung ins Kinderzimmer ermöglicht das neue Babyphone SCD501 von Philips Avent, und zwar absolut störungsfrei, abhörsicher und energiesparend bis zu einer Reichweite von bis zu 300 Metern. Auf zwei Seiten stellt Technik zu Hause.de (Ausgabe 5/2014) die Funktionen des Babyphones SCD501 von Philips vor.

    ... zum Ratgeber

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Babyphones sind die besten?

Die besten Babyphones laut Testern und Kunden:

» Hier weiterlesen

Was sollten Sie vor dem Kauf wissen?

Unser Ratgeber gibt den Überblick:

  1. Babyphones mit Ton, Kamera oder WLAN: Muss ich mich durch sämtliche Varianten wühlen?
  2. Wie wichtig ist die Akku-Laufzeit beim Elterngerät?
  3. Smarte Babyphones mit „Riesen-Reichweite“: Was klappt gut, woran hapert es?
  4. Klang, Bild, Elektrosmog: Was verraten die Tests zu Babyphones im Wesentlichen?
  5. ...

» Mehr erfahren

Wie bewertet Stiftung Warentest Babyphones?

„Na dann, gute Nacht“ (Erschienen 01/2020)

„Einfache Geräte, moderne Cams und Apps hüten Babys Schlaf. Nur 5 von 20 sind gut, vor allem auf die Klassiker können sich Eltern verlassen.“ Webcams und App-Lösungen enttäuschen mit allenfalls durchschnittlichen Bewertungen. Wenn Sie auf der Suche nach einem gut getesteten Babyphone sind, empfehlen sich immerhin drei Lösungen mit reiner Tonübertragung und zwei mit ...

» Vollständige Testzusammenfassung lesen