Das Wichtigste auf einen Blick:
- 2TB-Festplatte fasst bis zu 600 Stunden HDTV oder rund 150 Stunden in 4K
- Aufnahmen lassen sich meist auf externe Speicher kopieren oder auslagern
- Einige Modelle nehmen direkt auf eine Netzwerkfestplatte (NAS) auf
- Twin-Tuner erlaubt gleichzeitiges Aufnehmen und Fernsehen
- Maximale Flexibilität: Linux-Receiver mit doppeltem FBC-Tuner
Sendung verpasst? Wenn Sie Sendungen aufnehmen und später anschauen möchten, empfiehlt sich ein Gerät mit PVR-Funktion. „PVR“ steht für Personal Video Recorder, also die Möglichkeit, Sendungen auf einem externen Speicher oder – wie bei Festplattenreceivern – auf einem internen Speicher abzulegen. DVB-S2-Receiver mit Festplattenkapazitäten von bis zu zwei Terabyte sind weit verbreitet, wobei High-End-Modelle teils noch größere Speichervolumen bereitstellen.
Der TechniSat TechniCorder ISIO STC für Satelliten- und Kabelkunden beinhaltet eine Festplatte und kann zudem direkt auf ein NAS aufnehmen. (Bildquelle: amazon.de)
Welche Festplattengröße ist sinnvoll?
Bei aktuellen Receivern sind interne Festplatten zwischen 500 Gigabyte und zwei Terabyte üblich; einige Modelle bieten größere Speicher oder ermöglichen das Nachrüsten eigener Festplatten. Häufig ist die Festplatte bereits werksseitig eingebaut, seltener wird sie vom Anwender selbst installiert. Der Speicherbedarf richtet sich heute stark nach der Bildauflösung: Eine Festplatte mit zwei Terabyte Fassungsvermögen kann ungefähr 1.000 Stunden in SD, bis zu 600 Stunden in HD (720p oder 1080i) und etwa 150 Stunden in 4K/UHD speichern. Da 4K-fähige Receiver mittlerweile weit verbreitet sind, lohnt sich deren Kauf besonders, wenn Sie einen 4K-Fernseher nutzen. Ist die Festplatte voll, lassen sich ältere Aufnahmen auf einen USB-Stick oder eine externe USB-Festplatte auslagern. Alternativ können Aufnahmen, sofern Ihr Receiver ins Netzwerk eingebunden ist, auch auf einen Computer oder ein NAS-System übertragen werden.Lassen sich Aufnahmen von der Festplatte auf anderen Geräten verwenden?
Viele, aber nicht alle DVB-S2-Receiver mit integriertem Speicher ermöglichen das Auslagern der Aufnahmen auf externe Speichermedien. Falls dies nicht möglich ist, müssen ältere Dateien gelöscht werden, um Platz für neue Aufnahmen zu schaffen. Pay-TV-Aufnahmen, die verschlüsselt gespeichert sind, bleiben grundsätzlich an den jeweiligen Receiver gebunden. Für das Ansehen oder Bearbeiten dieser Inhalte auf anderen Geräten – etwa auf dem Computer – sowie das Brennen auf optische Medien wäre eine vorherige Entschlüsselung notwendig.
Besonders flexibel zeigt sich der VU+ Duo 4K mit zwei FBC-Tunern (Full-Band-Capture), wechselbarer Festplatte und Linux-Betriebssystem. (Bildquelle: amazon.de)







