Canon Tintenstrahldrucker Fotoprint-Qualitäten werden großgeschrieben
Wer den Namen Canon hauptsächlich mit hochwertigen Fotoapparaten in Zusammenhang bringt, läge damit auch bei den Druckern des japanischen Herstellers nicht falsch. Es hat sogar den Anschein, als würde Canon in dieser Produktsparte gezielt Modelle entwickeln, die sich auf den Ausdruck von Fotos verstehen. Der Hauptanteil am Sortiment machen nämlich Tintenstrahldrucker aus, die in dieser Disziplin nach wie vor den Lasersystemen überlegen sind. Aber auch im direkten Vergleich zur Konkurrenz stellen Fachmagazine immer wieder fest, dass sich die Tintenstrahler des Herstellers besser für Fotoprints eignen als andere Modelle.
Sortimentseinteilung
Canon hat verdienstvollerweise sein umfangreiches Sortiment leicht überschaubar sortiert. Die Laserdrucker erkennt man an der Bezeichnung „SenSys". Ihre Domäne ist der Text- und Grafikdruck, wobei sich die Geräte hauptsächlich für Büroumgebungen empfehlen. „Selphy" wiederum nennen sich die das Thermosublimationsverfahren einsetzenden Fotodrucker für „schnelle" Fotoprints, die allerdings nur noch in kleiner Auswahl angeboten werden. Denn das Gros machen mittlerweile Tintenstrahldrucker aus, die einheitlich mit der Bezeichnung PIXMA versehen sind. Sie werden noch einmal aufgeteilt in Multifunktionsdrucker (MP-, MG- und MX-Serie) sowie in Stand-alone-Geräte, die beim Hersteller generell unter „Fotodrucker" firmieren und aus drei Serien bestehen: iP, iX sowie Pro.
Multifunktionsdrucker
Das Sortiment an Multifunktionsdruckern deckt vom Modell für den Hausgebrauch bis hin zum Komfortgerät für größere Büros ein breites Spektrum ab. Wichtig zu wissen für ambitionierte Hobbyfotografen sowie Unternehmen, in denen qualitativ hochwertige Fotos beziehungsweise Broschüren oder ähnliche Printerzeugnisse zum täglichen Brot gehören: Die Topmodelle unter den MuFus arbeiten mit bis zu sechs Tintentanks und und stellen damit Fotoprints in Laborqualität her. Die einfachen Modelle dagegen heben sich zwar in puncto Fotoqualität von vielen vergleichbaren Konkurrenten ihrer Geräteklasse ab, kommen aber über Fotos für den Hausgebrauch nicht hinaus. Dies betrifft vor allem die Modelle der MP-Serie. Es handelt sich dabei um Allrounder für Privatanwender, die möglichst wenig Geld für einen Drucker ausgeben und trotzdem für gelegentliche Scans/Kopien gerüstet sein möchten. Die Tintenstrahler drucken Texte und Fotos in guter Qualität aus, sind einfach zu handhaben und dank optional erhältlicher großer Tintentanks auch im Unterhalt nicht sehr teuer. Die MG- beziehungsweise MX-Serie dagegen enthält vom Modell für kleine Büroeinheiten beziehungsweise Home-Office bis hin zum mit allen wichtigen bürovelevanten Komfortfunktionen ausgestatteten Multifunktionsdrucker eine breite Auswahl für nahezu alle Anforderungsprofile im Businessbereich. Die beiden Serie sind daher intern nach Ausstattung und Leistungspotenzial hierarchisch gestaffelt, alle MX-Modelle verfügen außerdem zusätzlich über ein Fax-Modul.
Domäne Fotodruck: iP-, iX- und Pro-Serie
Zur wahren Meisterschaft wiederum laufen die Tintenstrahldrucker des Herstellers auf, wenn der Blick auf die Fotodrucker der iP-, iX- sowie Pro-Serie fällt. Aushängeschild von Canon ist dabei die Pro-Serie. Als einer der wenigen großen Druckerhersteller bietet Canon nämlich Profi-Fotodrucker an, die auch höchsten Ansprüchen gerecht werden. Die Pro-Modelle stellen dank 10/12 Tinten Fotoprints in Galeriequalität her und eignen sich sowohl für Fotostudios als auch für semiprofessionelle, kreative (Hobby)-Fotografen, die Fine-Art-Prints und Ähnliche hochwertige Fotodrucke zu Hause in Eigenregie herstellen möchten. Die iP-Serie ist unmittelbar darunter angesiedelt und stellt ambitioniertzen Hobbyfotografen hochwertige Drucker zur Verfügung, mit denen sich außerdem CDs bedrucken lassen. Im Unterschied zu den Pro-Modellen eignen sie sich auch für den Textdruck, weswegen sie in gewisser Hinsicht auch als Allrounder durchgehen können. Die iP-Serie wird ferner durch mobile Tintenstrahldrucker für unterwegs abgerundet. Die iX-Modelle wiederum ermöglichen Fotoprints bis zum Format A3 und schließen damit die Lücke zur Pro-Serie, deren Modelle sogar Fotos im A3+-Format ausgeben können.







































