Stärken
Schwächen
Während bei Smartphones fast ausschließlich das klassische Barren-Design zu finden ist, gibt es unter den einfachen Mobiltelefonen noch unterschiedliche Baukonzepte. Besonders bei Senioren-Handys begegnet man häufig dem Klapphandy. Hier erfahren Sie alles über die Vorteile und möglichen Nachteile von Mobiltelefonen mit Klappmechanismus.
Wie werden Klapphandys getestet?
Klapphandys sind inzwischen weitgehend von den Bildschirmen verschwunden, da Smartphones den Markt dominieren. Eine Ausnahme stellt jedoch weiterhin der Bereich der Senioren-Handys dar, wo diese Bauart sehr beliebt bleibt. Denn in diesem Segment steht vor allem eine einfache Handhabung im Vordergrund – hier überzeugen die Geräte mit großen Tasten und einer klaren Menüführung.Deshalb liegt der Schwerpunkt bei Tests in diesem Bereich weniger auf der Klappmechanik selbst, die für diese Geräte typisch ist. Hersteller legen bei Senioren-Handys besonders Wert auf eine gewisse Robustheit, sodass Defekte am Klappscharnier mittlerweile selten vorkommen. Neben der Bedienfreundlichkeit werden von den Testern auch praktische Merkmale wie beleuchtete Tastaturen und Sicherheitsfunktionen, darunter die SOS-Taste, hervorgehoben. Natürlich spielt auch die Akkulaufzeit eine zentrale Rolle. Funktionen wie Kamera, Internetzugang oder andere typische Smartphone-Features finden hingegen kaum Beachtung, da nur wenige Modelle hierbei überzeugen.
Wie präsentiert sich die Akkulaufzeit im Test?
Ein entscheidender Faktor bei Klapphandys für Senioren ist die Akkulaufzeit, denn insbesondere mit zunehmendem Alter wird es leichter, das Aufladen zu vergessen. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Handy allein durch mangelnden Akku plötzlich den Dienst verweigert. Aktuelle Klapphandys für Senioren bieten im Vergleich zu früheren Modellen eine deutlich verbesserte Akkulaufzeit. Einfache Modelle schaffen in der Regel etwa 5 bis 6 Stunden Gesprächszeit, während ausdauernde Geräte locker auf 10 bis 14 Stunden kommen. Besonders beeindruckend ist die Standby-Zeit: Spitzenmodelle halten bis zu 350 Stunden im Bereitschaftsmodus durch – das entspricht knapp zwei Wochen ohne Aufladen.Die Bandbreite im Segment ist also nach wie vor groß. Besonders Emporia hat sich in puncto Laufzeit einen Namen gemacht.
Die Klapphandys mit den leistungsstärksten Akkus sind aktuell:
| Akkukapazität | Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|---|
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ab 185,00 € ![]() Gut 2,1 |
1500 mAh |
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3.059 Meinungen 4 Tests |
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ab 74,69 € ![]() Befriedigend 2,6 |
1450 mAh |
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719 Meinungen 2 Tests |
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ab 75,99 € ![]() ohne Endnote
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1450 mAh |
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4 Meinungen 0 Tests |
Wie funktioniert die SOS-Funktion?
Die SOS-Funktion ist meist eine große rote Taste, die zentral auf der Rückseite angebracht wird. Sie ist durch eine Verzögerung gegen Fehlauslösungen geschützt: Erst nach einem drei Sekunden langen Drücken aktiviert sich der Notruf. Daraufhin wird in der Regel ein Notruf an bis zu fünf zuvor gespeicherte Rufnummern abgesetzt, oft begleitet von einer Notfall-SMS an dieselben Kontakte. Die Spreu trennt sich vom Weizen bei Systemen, die verhindern, dass der Notruf auf einem Anrufbeantworter hängen bleibt: Sie fordern vom Empfänger einen Tastendruck ein. Bleibt dieser aus, wird automatisch die nächste Nummer angerufen. Noch ausgefeilter sind Modelle, die dank GPS direkt die Standortdaten in der SMS übermitteln – so kann die Hilfe sofort zum Nutzer geführt werden.Die Klapphandys mit der besten Notruffunktion im Test:
| Unser Fazit | Stärken | Schwächen | Bewertung | Angebote | |
|---|---|---|---|---|---|
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ab 102,99 € ![]() Sehr gut 1,5 |
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230 Meinungen 1 Test |
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ab 47,94 € ![]() Sehr gut 1,5 |
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213 Meinungen 1 Test |
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ab 98,52 € ![]() Gut 1,6 |
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102 Meinungen 0 Tests |
Warum lohnt sich heute noch der Kauf eines Klapphandys?
Ein großer Pluspunkt von Klapphandys ist ihre widerstandsfähige Bauweise. Insbesondere das Display wird beim Herunterfallen gut geschützt – bei herkömmlichen Handys besteht oft direkt die Gefahr eines Displayschadens, beim Klapphandy hingegen meist nur ein paar Kratzer auf der Außenseite. Natürlich gibt es inzwischen auch Klapphandys mit zusätzlichem Außen-Display, hier sieht die Lage etwas anders aus. Außerdem sollten diese Geräte nicht mit zu großer Wucht auf den Boden fallen. Trotzdem stellt der Schutz des Innenlebens einen entscheidenden Vorteil dieser Bauform dar.
Foldables wie die Galaxy-Z-Flip-Serie sind im Luxussegment mittlerweile etablierte Smartphones. (Bildquelle: amazon.de)
Ein weiterer Vorteil liegt in der innenliegenden Tastatur: Eine separate Tastensperre wird überflüssig, da die Tasten im geschlossenen Zustand nicht unbeabsichtigt gedrückt werden können. Anrufe lassen sich bequem durch Aufklappen annehmen und durch Zuklappen beenden. Zudem sorgt die Aufteilung von Tastatur und Bildschirm auf zwei übereinander liegende Bereiche für mehr Platz und meist größere Tasten, was die Bedienbarkeit erleichtert. Leider halten sich viele Hersteller bei der Bildschirmgröße aus Kostengründen oft zurück.














