Doro Smartphones Seniorentauglichkeit und tolle Bedienung machen schwache Technik wett
Stärken
Schwächen
Wie bewerten Testmagazine Doro Smartphones in ihren Testberichten?
Bei Handys des Herstellers Doro wird schnell klar, dass es sich ausschließlich um Senioren-Smartphones oder Einsteigerhandys handelt. In Testberichten wird dies besonders deutlich: Doro verbaut Displays, die unscharf und mitunter relativ dunkel sind. Auch in Sachen Leistungsstärke spielen Smartphones von Doro in der Einsteigerklasse. Die Chipsätze takten unter 2 GHz und bestehen bei nahezu allen Geräten aus vier Prozessorkernen. Durch höchstens 2 GB Arbeitsspeicher, wie beim Doro 8040, landen die Handys in den unteren Bereichen der Tester-Bestenlisten. Damit kann man das Gerät grundlegend gut bedienen, hin und wieder muss man störende Ruckler und längere Ladezeiten beim Öffnen von Apps jedoch in Kauf nehmen.
Das Doro 8040 bleibt auch in puncto Kamera das Top-Modell – obwohl seine Ausstattung mit 8 Megapixeln hinten und 2 Megapixeln vorne verhältnismäßig schwach ausfällt. Älteren Geräten, wie dem Doro 8031 attestieren Tester eine schwache Kameraleistung – Fotos sind grobkörnig, oft zu dunkel und die Farbdarstellung ist allenfalls durchschnittlich. Bei Kamerauflösungen von 0,3 Megapixeln an der Vorderseite kann man keine gute Qualität erwarten – solche Frontkameras sind bestenfalls zweckmäßig.
Wie bei vielen Einsteiger-Smartphones üblich, haben schwächere Chipsätze und grobe sowie dunklere Displays den großen Vorteil, dass das Gerät sehr viel ausdauernder mit der vorhandenen Akkukapazität arbeiten kann. Auch Doro-Smartphones erreichen in allen Testberichten gute Laufzeiten von mindestens einem vollen Tag – bei nur gelegentlicher Nutzung sind auch locker zwei Tage drin.
Sind Doro Smartphones empfehlenswert bei Sehbehinderungen oder motorischen Schwächen?
Doro hat sich auf die Produktion seniorengerechter Telefone und Handys spezialisiert. Dazu stattet der Hersteller seine Geräte mit diversen Ausstattungsmerkmalen aus: Hierzu zählen physische Tasten, die sonst bei Android-Smartphones unüblich sind, aber die Bedienung bei Problemen mit der Feinmotorik spürbar erleichtern. So besitzt das Doro 8031 beispielsweise auch eine separate Notruftaste, die man mit einer Notfall-Kontaktnummer belegen kann – auf Knopfdruck ruft das Gerät diesen Kontakt selbständig an oder verschickt eine Nachricht.
Was macht Doro-Handys seniorengerecht?
Der schwedische Hersteller hat das Android-Betriebssystem stark aufgebohrt und an die Bedürfnisse älterer Menschen angepasst. Symbole sind extra groß geraten, und vom Homescreen aus kann man sofort die wichtigsten Kontakte erreichen – ähnlich einer üblichen Kurzwahlfunktion. Erfreulicherweise können auch hörgeschädigte Menschen problemlos zu einem Doro-Handy greifen, denn diese sind hörgerätekompatibel und produzieren keine Störgeräusche beim Telefonieren.




















