Drucker

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CLP680DW
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Samsung CLP-680DW

Farbdrucker; Laserdrucker; Kombifarbpatrone; Neuester Test: 3/2013

Glanzstück des CLP-680DW ist seine ergonomische Bedienzentrale. Diese ist sehr intuitiv, logisch und benutzerfreundlich aufgebaut, was den Einstieg enorm erleichtert. Auch sonst glänzt der Farb-Laserdrucker mit guten Laborwerten, mit einer leichten Schwäche bei der Zeit bis zum Ausdruck der ersten Seite. Da man diese Qualität auch noch für wenig Geld erhält, handelt es sich um eine empfehlenswerte Anschaffung.

3 Testberichte, 9 Meinungen (gut)

 
Office Jet Pro 8100
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HP Officejet Pro 8100

Farbdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Tintenstrahldrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 9/2012

Zu sehr guten finanziellen Konditionen erhält man mit dem Officejet Pro 8100 einen überzeugenden Tintenstrahldrucker. Dabei punktet das Modell nicht nur mit einem recht schnellen beidseitigem Farbdruck. Auch beim Drucken von Fotos im Qualitätsmodus können sich die Ergebnisse mehr als sehen lassen. Was das gelungene Gesamtpaket dann richtig abrundet, sind die verfügbare WLAN-Verbindung sowie Netzwerkanschluss und ePrint-Technik.

2 Testberichte, 65 Meinungen (gut)

 
MC562
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Oki MC562dn

Farbdrucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 1/2013

„Positiv: Sehr hohe Druckqualität; Rasante Druckgeschwindigkeit. Negativ: Hoher Preis.“

3 Testberichte, 7 Meinungen (gut)

 
 
CLP680-Serie
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Samsung CLP-680-Serie

Farbdrucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Laserdrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 8/2012

Wenn man nicht unbedingt ein Gerät mit integriertem Scanner oder Faxgerät braucht, sind die Laserprinter der CLP-680-Modellreihe eine erschwingliche Alternative mit beachtlichen Leistungswerten.

1 Testbericht, 9 Meinungen (gut)

 
CLX-6260 FW
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Samsung CLX-6260FW

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; Laserdrucker; Neuester Test: 1/2013

Der CLX-6260FW punktet mit schickem und modernem Design. Die Ausstattung lässt sich als großzügig bezeichnen und enthält alles, was man im Büro benötigt. Seine Stärken liegen beim Drucktempo, der Sauberkeit der Erzeugnisse sowie dem praktischen Doppel-Scanner und den vielen Energiesparfunktionen. Bei manchen Grafiken kam es im Praxistest der Business & IT zu Streifenbildung. Der Ausgabeschacht ist recht schwer zugänglich und den USB-Port ist nicht sofort sichtbar. Trotz dieser kleinen Makel handelt es sich aber um ein tolles Produkt.

2 Testberichte, 12 Meinungen (gut)

 
C 301 dn
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Oki C301dn

Farbdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Laserdrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 8/2012

„Günstiger Laserdrucker, der in seiner Preisklasse durch ein umfangreiches Papier-Handling herausragt.“

2 Testberichte, 11 Meinungen (gut)

 
Pixma iX 6550
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Canon Pixma iX6550

Farbdrucker, A3-Drucker; Tintenstrahldrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 10/2011

In der Praxis zeigt der Canon-Fotodrucker gute Leistungen und kann auch bei der Bildqualität punkten. Die allerbeste Qualität wird bei den Fotodrucken jedoch nicht erreicht. Für ein Gerät, das A3-Formate unterstützt, ist es für relativ wenig Geld zu bekommen.

1 Testbericht, 34 Meinungen (gut)

 
Pixma iP100w mit Akku
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Canon Pixma iP100 mit Akku

Farbdrucker; Tintenstrahldrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 11/2012

„Der Canon ist ein empfehlenswerter Begleiter, wenn man unterwegs auf Ausdrucke nicht verzichten kann. Fotodruck sollte die Ausnahme sein.“

1 Testbericht, 24 Meinungen (gut)

 
Brother MFC-7360N
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Brother MFC-7360N

S/W-Drucker, Drucker-Laserfaxsysteme; Drucker-Laserfaxsysteme; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 3/2012

Das Drucken erledigt der Schwarz-Weiß-Laserdrucker zur vollsten Zufriedenheit. Beim Scannen und Kopieren kann das Multifunktionsgerät diese Leistungen nicht ganz erreichen. Gerade die Kopie von Fotos ist unbefriedigend. Die Netzwerk-Ausstattung ist ordentlich. Bei Handhabung und Ergonomie gibt es zufriedenstellende Ergebnisse.

2 Testberichte, 186 Meinungen (gut)

 
CLX3305FW
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Samsung CLX-3305FW

Farbdrucker, Multifunktionsdrucker; Laserdrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 10/2012

„... Die neuen Algorithmen für die Bildverbesserung sorgen für deutlich bessere Ergebnisse beim Kopieren und beim Scannen. Das Gerät lässt sich exzellent bedienen; beliebten Funktionen wie ID-Copy …“

2 Testberichte, 104 Meinungen (gut)

 
 
PixmaPro1
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Canon Pixma Pro-1

Farbdrucker, Großformatdrucker, Fotodrucker, A3-Drucker; Tintenstrahldrucker; …; Neuester Test: 12/2012

Dieser A3-Drucker ist für den professionellen Bereich konzipiert und liefert eine top Bildqualität, egal, ob in Farbe oder in Grautönen. Mit diesem hohen Standard muss einem aber auch klar sein, dass sich die ausgedruckten Bilder im Geldbeutel niederschlagen. Immerhin benötigt der Canon 12 Tintentanks, die gefüllt werden wollen.

12 Testberichte, 6 Meinungen (befriedigend)

 
Expression Photo XP750
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Epson Expression Photo XP-750

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; …; Neuester Test: 2/2013

Mit dem Expression Photo XP-750 gelingen sehr überzeugende Ausdrucke. Der Farbdrucker besticht mit seinen qualitativen Leistungen und der Patronenhaltbarkeit. Es sind immerhin bis zu 750 Ausdrucke pro Patronenpack möglich. Dass man dafür etwas mehr in die Tasche greifen muss, ist da nicht verwunderlich. Es lohnt sich aber!

2 Testberichte, 24 Meinungen (gut)

 
MFC-J4410 DW
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Brother MFC-J4410DW

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; …; Neuester Test: 4/2013

Druckqualität (20%): 1,6; Geschwindigkeit (20%): 2,0; Druckkosten (20%): 1,1; Scannen (10%): 1,3; Kopieren (10%): 1,3; Ausstattung (10%): 1,6; Bedienung (10%): 1,7.

1 Testbericht, 2 Meinungen (gut)

 
CLP415NW
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Samsung CLP-415NW

Farbdrucker; Laserdrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 11/2012

„Der CLP-415NW ist anwendungs- und anbindungsfreundlich. Dokumente auf Normalpapier druckt er in sehr guter Qualität. Es lassen sich viele Mediensorten bedrucken.“

3 Testberichte, 13 Meinungen (gut)

 
Pixma Pro10
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Canon Pixma Pro-10

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Fotodrucker, A3-Drucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; …; Neuester Test: 3/2013

Der WLAN-fähige Pixma Pro-10 ist zu hochwertigen Ausdrucken fähig, die auch den professionellen Ansprüchen genügen können. Insbesondere wenn man seine Ergebnisse in Kombination mit qualitativ sehr guten Medien setzt. Es ist nicht viel Aufwand vonnöten und auch in puncto Finanzierungskonditionen weiß der Canon zu überzeugen.

4 Testberichte, 2 Meinungen (gut)

 
C321 dn
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Oki C321dn

Farbdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Laserdrucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 9/2012

„Wenn Sie mit der Anschaffung eines preiswerten Farblaserdruckers liebäugeln, sollten Sie den OKI C321dn unbedingt in die nähere Auswahl ziehen. Die Druckqualität ist schlicht hervorragend, außerdem …“

3 Testberichte, 10 Meinungen (gut)

 
Pixma iP-4950
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Canon Pixma iP4950

Farbdrucker, Fotodrucker; Tintenstrahldrucker; CD/DVD-Drucker; Einzelfarbpatronen; Neuester Test: 3/2013

Mit dem Pixma iP4950 sind sehr gute Fotoausdrucke möglich. Die Qualität kann bei Textdokumenten und Farbseiten jedoch nicht durchgehalten werden, ist aber laut der Stiftung Warentest Online (3/2012) „gut“. Das Gerät verfügt über eine Duplexeinheit und ist einfach zu handhaben. Für den Farbdruck nutzt Canons Modell Einzelfarbtanks sowie ein extra Foto-Schwarz. Wenn man etwas Doppelseitiges ausdruckt, so wird das Schwarz-Weiß mithilfe der Farbpatronen erzeugt. Rundum gesehen ein sehr ordentliches Gerät, das Fotoaufträge auch direkt von der Kamera entgegennehmen kann und CD-Rohlinge bedruckt.

7 Testberichte, 190 Meinungen (gut)

 
C11CC31304
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Epson WorkForce WF-3540 DTWF

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; …; Neuester Test: 3/2013

„Druckt Fotos sehr gut, Text und Farbseiten gut. Ausdrucke sind sehr wasser- und lichtbeständig. Scannt sehr gut, jedoch mit geringer Tiefenschärfe und nicht sehr schnell. Kopiert Farbseite und Foto …“

7 Testberichte, 141 Meinungen (gut)

 
Officejet 6700 Premium e-All-in-One
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HP Officejet 6700 Premium

Farbdrucker, WLAN-Drucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: WLAN, LAN; …; Neuester Test: 3/2013

Qualitativ hochwertig und mit einer hohen Druckgeschwindigkeit zeigt sich HP mit dem Officejet 6700 Premium von seiner besten Seite. Erfreulich ist auch der vergleichsweise niedrige Tintenverbrauch. Einziges Manko: Ihm fehlt ein Speicherkartenslot.

7 Testberichte, 157 Meinungen (gut)

 
OfficeJet Pro 8600 Plus eAll-in-One N911g
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HP OfficeJet Pro 8600 Plus e-All-in-One

Farbdrucker, Multifunktionsdrucker; Netzwerkzugang: LAN; Tintenstrahldrucker; …; Neuester Test: 5/2013

Qualität (30%): Oberklasse (85 von 100 Punkten); Druckkosten (25%): Spitzenklasse (100 von 100 Punkten); Ausstattung / Service (15%): Spitzenklasse (97 von 100 Punkten); Ergonomie (15%): …

7 Testberichte, 231 Meinungen (gut)

 
Neuester Test: 06.05.2013
 

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Ratgeber zu Druckgeräte

Grundlagen beim Gerätekauf

canon-selphy-es31Tintenstrahldrucker oder Laser, Stand-alone-Gerät oder Multifunktionsdrucker, oder gar ein Fotodrucker? Wer heutzutage vor dem Kauf eines Druckers steht, hat die Qual der Wahl. Nicht nur, dass das Angebot in den letzten Jahren förmlich explodiert ist. Die Weiterentwicklung einzelner Gerätetypen hat auch einige der früher noch gültigen Faustregeln förmlich pulverisiert. Der folgende Ratgeber stellt die wichtigsten Druckertypen kurz vor und liefert eine erste Orientierung über die Situation am Druckermarkt.

Bereits seit mehreren Jahren zeichnen sich Trends ab, die sowohl das Kaufverhalten als auch die Produktions-und Verkaufsstrategien der Hersteller nachhaltig verändert haben. Der erste Abschnitt widmet sich deshalb der langsamen Angleichung von Tintenstrahl- und Laserdruckern. Danach folgen einige Sätze über das Kriterium Druckaufkommen, bevor zuerst die Multifunktionsdrucker und danach die Stand-alone-Geräte an der Reihe sind.

Tintenstrahler versus Laserdrucker
epson-stylus-s20-11Die scheinbar unumstößliche Faustregel, wonach Laserdrucker im Büro, Tintenstrahldrucker auf dem heimischen Schreibtisch am besten aufgehoben sind, beginnt zu bröckeln. Stattdessen erobern Tintenstrahler wegen ihrer niedrigen Anschaffungskosten, gesunkener Druckkosten sowie gleichzeitig gestiegener Druckgeschwindigkeiten nach und nach die Etagen vornehmlich kleinerer Büros. Im Gegenzug sind (Farb-)Laserdrucker für Heimanwender attraktiv geworden, seitdem ihre Preise drastisch gefallen sind. Günstige Farblaser unter 300 Euro sind jedoch kaum mehr für Büros geeignet, sobald ein großer Wert auf die Qualität der Farbdrucke gelegt wird, also etwa für Firmenpräsentationen und Broschüren.

In der mittleren Preisklasse sind auch die vormals markanten Unterschiede bei den Druckkosten zusehends geschrumpft. Laser haben ihren Preisvorteil eingebüßt, seit Tintenstrahldrucker ab etwa 200 Euro ebenfalls dazu imstande sind, Druckkosten von unter 2/10 Cent pro A4-Seite (S/W, Farbe) zu produzieren. Ein weiterer Vorteil der Tintenstrahldrucker ist ihre Medienvielfalt. Im Gegensatz zu Laserdruckern, die auf speziell beschichtetes Papier oder Spezialfolien angewiesen sind, lassen sich mit ihnen nahezu alle Papiersorten und mitunter sogar CDs/DVDs bedrucken. Und auch wenn Laserdrucker in der letzten Zeit kräftig aufgeholt haben, bieten Tintenstrahldrucker in der für Privatanwender wichtigen Disziplin Fotodruck nach wie vor die besseren Ergebnisse. Lediglich beim Farbgrafikdruck haben hochwertige Laser um 500 Euro mittlerweile zu den Tintenstrahlern aufgeschlossen. Günstige Monochrome Laserdrucker hingegen, die teilweise für unter 100 Euro zu haben sind, eignen sich in der Regel nicht für hochwertige Bilder und Grafiken. Ihre Domäne ist der Textdruck.

kyoceraLaserdrucker wiederum verbuchen einen Vorteil für sich, wenn relativ unempfindliche, beispielsweise licht-, wisch- und wasserbeständige oder fälschungssichere Ausdrucke gefragt sind. Weitgehend bekannt ist auch, dass bei Laserdruckern während einer längeren Ruhephase nicht wie bei Tintenstrahldruckern die Gefahr eingetrockneter Düsen droht. Die Geräte dürfen deshalb ohne Bedenken komplett vom Netz genommen werden. Für Tintenstrahler ist eine längere Standzeit ohne Stromanschluss nicht empfehlenswert, da sie in regelmäßigen Abständen Spülvorgänge gegen das Austrocknen durchführen.

Druckaufkommen: ein entscheidendes Kaufkriterium
Nicht geändert hat sich dagegen die Relevanz des Kriteriums Druckaufkommen. Ein hoher Durchsatz bleibt vorerst die Domäne von Laserdruckern, während Tintenstrahler bei einem kleineren bis mittleren Druckvolumunen ideal sind – so die nach wie vor gültige Faustregel. Auf längere Sicht drucken Laser günstiger als Tintenstrahler, die höheren Anschaffungskosten amortisieren sich relativ schnell. Dies gilt vor allem für Bürolaserdrucker ab etwa 400 Euro, bei denen Seitenpreise um 1 Cent für die A4-Seite S/W möglich sind.

(Fototaugliche) Multifunktionsdrucker
officejetSeit es sich herumgesprochen hat, dass die in ihnen verbauten Einzelmodule qualitativ relativ hochwertig und langlebig sind, laufen Multifunktionsdrucker („MuFu“) Stand-alone-Geräten den Rang ab. Sie entwickeln sich zu wahren Kassenschlagern und gehören aktuell zu den am stärksten beworbenen Druckertypen. Sie finden bei Privatanwendern wie in Büros gleichermaßen Anklang, zumal dann, wenn ein ganzer Fuhrpark an Peripheriegeräten vermieden werden soll und es bei den einzelnen Funktionsmodulen nicht unbedingt auf Highend-Leistung ankommt. Zudem sind die meisten Geräte fototauglich und eignen sich für qualitativ ansprechende Bilderdrucke.

Grundsätzlich gibt es die kompakten Geräte in zwei Ausführungen. Zum einen hat der Käufer die Wahl zwischen Tintenstrahl- und Lasermodellen. Die Preise zwischen ihnen gleichen sich zwar langsam an, liegen aber immer noch deutlich auseinander. Günstige MuFus für den Hausgebrauch kosten mittlerweile kaum mehr als 100 Euro, für Lasergeräte sind rund 100 Euro mehr fällig. Gute Tinten-MuFus für Büros und anspruchsvollere Heimanwender wiederum liegen bei 100 bis 200 Euro, mit Komfortfunktionen wie WLAN und Duplex (beidseitiger Druck) manchmal auch knapp darüber. Auch hier gilt: Der größte Vorteil der Tinten-MuFus ist der Fotodruck sowie die Medienvielfalt. Laser-MuFus wiederum beeindrucken mit einem flotten, hochwertigen Textdruck sowie günstigen Seitenkosten bei hohen Druckvolumunen.

Vorentscheidend ist für viele Käufer auch die Wahl zwischen einem 3-in-1-Gerät (Drucken, Scannen, Kopieren) und einem 4-in-1-Modell mit zusätzlichem Fax-Modul. Zielgruppe Letzterer sind hauptsächlich (Heim-) Büros, die den Kauf eines – selten gewordenen – separaten Faxgerätes umgehen möchten. Die Differenz zwischen einem 3-in-1 und einem 4-in-1-Gerät beträgt in der Regel unter 50 Euro.

Interessant für Büros sind Kombigeräte mit WLAN-Modul. Aber auch Heimanwender lernen die kabellose Einbindung des Druckers in das Heim-Netzwerkwerk immer mehr zu schätzen. Für die Funktion muss meistens nicht einmal tief in die Tasche gegriffen werden (maximal 50 Euro Aufpreis). Diversen Testberichten zufolge scheint die kabellose Installation ins Netzwerk zunehmend problemlos zu sein und kann daher auch von Laien bewältigt werden. Trotzdem ist es derzeit noch ratsam, vor dem Kauf eines WLAN-Druckers sich über das Abschneiden des anvisierten Gerätes in Praxistests zu informieren.

Stand-alone-Drucker
139786Die Verkaufszahlen der Stand-alone-Geräte sind mit dem Aufschwung der Kombigeräte spürbar zurückgegangen. Die renommierten Druckerhersteller reagieren auf diese Marktsituation, indem sie vor allem in den unteren Preisklassen meistens nur noch wenige Geräte anbieten. In den höheren Preisklassen wiederum tummeln sich die vom Aussterben bedrohten hochwertigen Fotodrucker sowie mobile Drucker für unterwegs. Von vielen längst totgesagt, überleben in Nischen außerdem Nadeldrucker. Wer etwa, wie Arztpraxen, auf Durchschläge angewiesen ist, kommt um die Anschaffung eines Nadeldruckers nicht herum.

Noch am häufigsten unter den Stand-alone-Geräten sind einfache monochrome Laserdrucker vertreten, darunter Einsteigergeräte für deutlich unter 100 Euro. Nachteile dieser günstigen Geräte sind jedoch oftmals hohe Druckosten und eine geringe Tonerkapazität. Dies gilt gleichermaßen für günstige Farblaser der Preisklasse zwischen 150 bis 300 Euro, die zudem beim Farbdruck recht langsam sind. Nach wie vor eine gute Wahl ist ein Laser jedoch, wenn viel in S/W gedruckt wird und auf qualitativ hochwertige Fotodrucke verzichtet werden kann. Monochrome Laserdrucker für unter 100 Euro sind daher zum Beispiel für Schüler und Studenten empfehlenswert, von einem Gerät zwischen 100 und 300 Euro darf man sogar akzeptable Grafik-/Fotodrucke erwarten, und Geräte über 400 Euro sind durch die Bank bürotauglich. Bisher unerreicht ist auch ihre hohe Druckgeschwindigkeit sowie die Schärfe im Textdruck.

c20e449210Preislich vergleichbare Tintenstrahldrucker wiederum empfehlen sich, wenn Farbe und Fotos ins Spiel kommen (monochrome Tintenstrahler sind so gut wie ausgestorben). Bis zu einem Volumen von ungefähr 1.000 Seiten im Monat sind sie eine gute Wahl. Was darüber hinaus geht, sollte man einem schnellen, hochwertigen Laserdrucker überlassen. Die Qualität der Foto-/Farbdrucke ist bei den günstigen Geräten zu teilweise Schnäppchenpreisen von unter 50 Euro natürlich nicht exorbitant hoch, reicht aber in der Regel für den Hausgebrauch aus. Höhere Tintenkosten wiederum sowie die Gefahr eintrocknender Düsen wiederum schmälern eventuell die Freude an dem glücklich erstandenen Schnäppchen. Wer viel druckt, sollte mindestens 100 Euro ausgeben, da sich mit diesen Geräten wesentlich günstigere Seitenpreise erzielen lassen – ganz abgesehen vom höheren Komfort (Tinten-/Papiervorrat, Netzwerkanschluss, beidseitiger Druck (= Duplex)).


Produktwissen und weitere Tests zu Druck-Geräte

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Multifunktionsdrucker dominieren aufgrund ihrer Vielseitigkeit und niedriger Anschaffungskosten den Markt für Privatanwender und werden auch immer häufiger im Büro eingesetzt. Bei hohen Druckaufkommen sind jedoch Farblaser eine gute Alternative, für den reinen Textdruck wiederum ist ein monochromer Laserdrucker einem Tintenstrahldrucker vorzuziehen.


Nach wie vor teilt sich der Markt in die beiden Druckertypen Tintenstrahldrucker und Laserdrucker auf, andere Druckverfahren besetzen eher unbedeutende Marktsegmente. Dabei sind in den letzten Jahren Multifunktionsdrucker zu den beliebtesten Geräten aufgestiegen. Dies hängt vor allem mit dem enormen Preisverfall bei den Modellen, die auf der Basis eines Tintenstrahldruckers arbeiten, zusammen. Gute Drucker sind schon für 100 Euro und weniger zu haben, und zwar mit einer Ausstattung, die sie sowohl für Privatanwender als auch für kleinere Büros interessant machen. So kann mittlerweile fast jeder All-in-One-Drucker in ein Netzwerk eingebunden werden, teilweise sogar kabellos. Als neuer Trend hat sich ferner die Ausstattung mit einem direkten Internetzugang beziehungsweise einer eigenen E-Mail-Adresse herauskristrallisiert. Die Modelle können jederzeit und von überall über ein internetfähiges Endgerät, also auch von einem Smartphone oder Tablet-PC, angesprochen und mit Druckaufträgen versorgt werden, alternativ dazu erlauben Apps die unkomplizierte Kommunikation mit Handheld-Geräten. Soll der Drucker hingegen in einem Büro eingesetzt werden, sollte er den beidseitigen Druck (Duplex) beherrschen, da dies Papierkosten sparen hilft, sowie über eine automatische Dokumentenzufuhr für die Stapelverarbeitung von Vorlagen verfügen. Im höherpreisigen Segment sind etliche Modelle auf den Fotodruck spezialisiert. Sie arbeiten mit sechs und mehr Tinten, besitzen eine separate Kassette für Fotopapiere sowie ein Speicherkartenlesegerät und lassen sich daher PC-unabhängig ansprechen. Sie richten sich gezielt an ambitionierte (Hobby-) Fotografen. Beim Gros der Multifunktionsdrucker handelt es sich um 3-in-1-Geräte mit den Funktionen Drucken, Scannen und Kopieren. 4-in-1-Modelle mit zusätzlicher Faxfunktion hingegen sind hauptsächlich für den SoHo-Einsatz („Small Office/Home Office) gedacht. Die Qualität der Kopien und Scans kann mit einem Spezialgerät nicht konkurrieren, reicht aber für den Büro- beziehungsweise Hausgebrauch in der Regel vollkommen aus. Multifunktionsdrucker auf Laserbasis wiederum liefern zwar schlechtere Fotodrucke ab als ihre Tintenstrahler-Kollegen, können dafür mit niedrigeren Betriebskosten aufwarten und schlagen ein höheres Drucktempo an. Die deutlich teureren Geräte sind daher vor allem für Arbeitsgruppen mit einem hohen Output interessant, meistens handelt es sich sogar um Farblasermodelle, die saubere Grafikdrucke ermöglichen. Weitere Vorteile ergeben sich generell aus dem Laserverfahren: Die Ausdrucke sind wisch- und lichtbeständiger als bei einem Tintenstrahldrucker sowie langlebiger.

Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker?

Für Kunden, die auf die Kopier-/Scanfunktion verzichten können, bieten die Hersteller außerdem verstärkt kompakte Farblasermodelle an. Mit Preisen unter 300 Euro sind sie sogar für Privatanwender mit einem hohen Druckaufkommen, die von den niedrigeren Seitenkosten eines Lasers profitieren möchten, attraktiv. Die hochpreisigen Modelle hingegen sind in puncto Ausstattung und Leistung ausschließlich auf den Büroeinsatz getrimmt und lassen sich außerdem je nach Anforderungsprofil erweitern, etwa durch zusätzliche Papierkassetten oder einen Finisher. Das andere Ende der Skala markieren einfache Tintenstrahldrucker, die teilweise schon ab 40 Euro zu haben sind. Sie eignen sich als Allroundtalente für gelegentliche Text-, Grafik- und Fotodrucke, wobei meistens nur in puncto Foto- und Grafikdruck qualitativ einige Abstriche hingenommen werden müssen. Die vergleichsweise hohen Betriebskosten dieser Geräte spielen bei niedrigen Druckvolumina keine so große Rolle. Trotzdem sollten sparsame Verbraucher nach Modellen Ausschau halten, die mit sogenannten XL-Patronen bestückt werden können. Diese haben eine größere Reichweite und drücken daher die Seitenpreise teilweise beträchtlich. Die XL-Patronen werden auch für einige Multifunktionsdrucker auf Tintenstrahlbasis angeboten, speziell bei den im Büro eingesetzten Geräten sollte daher auf diese Einsparmöglichkeit unbedingt geachtet werden.

Nach wie vor die preiswerteste Möglichkeit, reine S/W-Text- und Grafikdrucke herzustellen, bieten monochrome Laserdrucker. Die günstigsten Modelle sind schon für deutlich unter 100 Euro zu haben und empfehlen sich daher auch für Privatanwender, etwa für Schüler und Studenten. Mit steigendem Gerätepreis fallen allerdings auch die Druckkosten und das Drucktempo nimmt merklich zu. Die attraktivsten S/W-Laser warten mit Seitenpreisen von rund 1 Cent auf, bei den Modellen für den Hausgebrauch muss mit dem Drei- bis Vierfachen gerechnet werden. Wer daher lieber flexibler sein möchte, sollte eher zu einem einfachen Tintenstrahler greifen. Die besten Geräte drucken kaum teurer und bieten außerdem Farb- und Fotodrucke an. Außerdem ist zumindest bei Mittelklassemodellen das S/W-Druckbild ähnlich gut und sauber wie bei einem Laserdrucker.

Bei Fotodruck: Tintenstrahler

Die reinen Fotodrucker wiederum sind mit Abstand die Stars unter den Tintenstrahlern. Sie sind zum Teil mit bis zu zehn Tinten bestückt, einige verstehen sich sogar auf A3-(Foto-) Drucke. Die mindestens 500 Euro teuren Geräte richten sich gezielt an ambitionierte Fotografen, die den Ausdruck ihrer Fotos nicht einem Labor überlassen möchten, sondern selbst kreativ tätig werden wollen. Da die meisten Fotodrucker neben den speziellen Fototinten auch eine Patrone mit Textschwarz besitzen, eignen sie sich sogar für S/W-Drucke, sodass sie zumindest im Hausgebrauch auch als Allrounder eingesetzt werden können. Fotodrucker wiederum, die mit dem Thermosublimationsverfahren arbeiten, haben sich auf breiter Front nicht durchsetzen können. Zwar geben sie Fotos in hoher Qualität wieder, die Druckkosten sind jedoch sehr hoch. Die Drucktechnik wird daher hauptsächlich bei kleinen, mobilen Fotodruckern eingesetzt, die sich selbst als „Spaßdrucker“ verstehen, peppig designt sind und für gelegentliche, spontane Ausdrucke eines Fotos angedacht sind, etwa in einer geselligen Runde. Häufig lassen sie sich über Bluetooth, also etwa direkt von einem Smartphone, ansprechen und verfügen über einen Akku. Eine weitere Nische besetzen Nadeldrucker. Da sie als einziges Druckersystem Durchschläge erlauben, sind sie nach wie vor zum Beispiel in Arztpraxen anzutreffen. Das Marktsegment ist aber sehr überschaubar. Dasselbe gilt auch für die mobilen Drucker. Ihre Zielgruppe sind vor allem Businesskunden, die viel auf Reisen sind, und auf die Schnelle unterwegs ein paar Seiten ausgeben möchten. Meistens erfolgen daher Anschluss und Stromversorgung an das Notebook via USB, einige Modelle sind sogar mit Akkus bestückt. Anschaffungs- sowie Druckkosten sind sehr hoch, weswegen ein Kauf wohl überlegt und begründet sein sollte. LED-Drucker schließlich versuchen sich als direkte Konkurrenz zu den Laserdruckern am Markt zu platzieren, wobei hauptsächlich ebenfalls der Businessbereich abgedeckt wird. In puncto Druckqualität, Betriebskosten sowie Druckgeschwindigkeit schenken sich die beiden technisch sehr ähnlichen Druckverfahren allerdings kaum etwas.