Monitore

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EV2436WFS-BK
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Eizo EV2436WFS

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 24"; Schnittstellen: DisplayPort, USB, VGA, DVI, HDMI; …; Neuester Test: 4/2013

Unter den Büromonitoren fällt Eizos EV2436W als Gerät mit Talenten abseits der üblichen Office-Aufgaben auf. Weiterhin fügt sich das schnörkellose Äußere des 24-Zöllers nahtlos in jeden Arbeitsplatz ein. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist selbst für Gamer ausreichend. Die Overdrive-Funktion ist in mehreren Stufen konfigurierbar und es gibt nur sehr geringe Verzögerungen bei der Bildausgabe.

2 Testberichte, 20 Meinungen (gut)

 
e2752-Vq
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AOC e2752Vq

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, USB, VGA, DVI, HDMI; …; Neuester Test: 11/2012

Der AOC 27-Zöller zeichnet sich durch ein reaktionsfreudiges TN-Panel aus, das zudem eine gute Bildqualität liefert. Wie für ein Gerät der Klasse unter 250 EUR zu erwarten, hat aber auch dieses Gerät Schwächen. Auffällig ist die geringe Standfestigkeit des Gehäuses.

1 Testbericht, 5 Meinungen (befriedigend)

 
VX2703mhLED
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ViewSonic VX2703mh-LED

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: VGA, DVI, HDMI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 11/2012

Zu den Stärken des ViewSonic-27-Zöller gehören neben seiner hohen Leuchtkraft auch die gelungenen Kontraste. Das Panel hat etwas hohe Reaktionszeiten, wodurch es bei schnellen Bewegungen zu Schlierenbildung kommen kann.

1 Testbericht, 1 Artikel

 
 
VE-278H
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Asus VE278H

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: VGA, DVI, HDMI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 12/2012

Der 27-Zöller von Asus ist ein echter Tausendsassa. Sein sehr helles und reaktionsfreudiges Panel in Verbindung mit den ordentlichen Verbrauchswerten um 29 Watt machen ihn zu einem empfehlenswerten Produkt für den Multimedia-Einsatz.

2 Testberichte, 302 Meinungen (gut)

 
SyncMaster S24A650DLED
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Samsung SyncMaster S24A650D LED

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 24"; Schnittstellen: DisplayPort, VGA, DVI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 3/2012

Samsung richtet sich mit dem SyncMaster S24A650D LED primär an Nutzer in der Arbeitswelt. Das unterstreicht der Hersteller mit einer tollen Ergonomie sowie praktischen und komfortablen Funktionen wie Höhenverstellung oder Pivot. Durch die verwendete AMVA-Technologie brilliert der 24 Zoll große Bildschirm beim Kontrast und den Schwarzwerten. Weitere Pluspunkte sammelt das Gerät mit einer ordentlichen Verarbeitung, einer gelungenen Ausleuchtung und einer homogenen Bildwiedergabe.

4 Testberichte, 25 Meinungen (gut)

 
Flatron E-2742V
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LG Electronics Flatron E2742V

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: Composite, VGA, DVI, HDMI; HDCP- …; Neuester Test: 12/2012

Zu den Vorzügen des Flatron E2742V gehören seine guten Helligkeitswerte in Kombination mit dem angenehm dünnen Rahmen sowie der einfachen Bedienung und seinem geringen Stromhunger. Abstriche muss man allerdings beim Kontrast machen. Das Fehlen von eingebauten Lautsprechern stößt ebenfalls sauer auf.

1 Testbericht, 6 Meinungen (gut)

 
Foris FS-2333
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Eizo Foris FS2333

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 23"; Schnittstellen: VGA, DVI, HDMI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 1/2013

Beim Foris FS2333 handelt es sich um ein hervorragendes Display mit erstklassiger Bildleistung. Nur bei schnellen Bewegungen kommt es bei dem 23-Zoller zu Schlierenbildung. Auch der Korona-Effekt ist bei Spielen zu beobachten.

8 Testberichte, 71 Meinungen (gut)

 
PB-278Q
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Asus PB278Q

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, VGA, DVI, HDMI; HDCP- …; Neuester Test: 3/2013

Mit dem 27 Zoll großen PB278Q ist Asus ein schönes Stück Technik gelungen. Die Qualität des Bildschirms ist ausgezeichnet, die Ausleuchtung nahezu perfekt. Ebenfalls positiv sind die ergonomischen Eigenschaften des Asus zu sehen. Unter anderem gehört eine praktische Pivot-Funktion dazu. Die Menüführung ist intuitiv und dank der Schnelltasten sind die Hauptfunktionen fix aufzurufen.

3 Testberichte, 12 Meinungen (gut)

 

Weitere Informationen in: Computer Bild, Heft 23/2012 Der strahlt Sie immer an Full HD war gestern, jetzt kommen Bildschirme mit einer viel höheren Auflösung in den Handel. Eines der ersten Exemplare ist der Asus PB278Q. COMPUTER BILD hat ihn geprüft. Es wurde ein Monitor getestet, der keine Endnote erhielt. Als Testkriterien dienten Bildqualität, Ausstattung und Bedienung. … zum Test

U2412 M
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Dell Ultrasharp U2412M

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 24"; Schnittstellen: DisplayPort, USB, VGA, DVI; HDCP- …; Neuester Test: 9/2012

Nutzer mit hohen Ansprüchen werden mit dem Dell U2412M ihre Freude haben, denn seine Bildqualität sowie die Ergonomie befinden sich auf höchstem Niveau. Angesichts dieser Leistungen ist das 24-Zoll-Display ein guter Deal.

7 Testberichte, 173 Meinungen (sehr gut)

 
Brilliance 271-P4QPJKEB
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Philips Brilliance 271P4QPJKEB

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, VGA, DVI, HDMI; HDCP- …; Neuester Test: 3/2013

„Der Philips-Monitor bietet ein gutes Bild sowie eine tolle Ergonomie und zeigt sich beim Energieverbrauch vorbildlich. Zudem besitzt er eine Reihe Videoeingänge.“

5 Testberichte, 1 Meinung (befriedigend)

 
 
S2340 T
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Dell S2340T

Multitouch-Monitor, TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 23"; Schnittstellen: USB 3.0, …; Neuester Test: 3/2013

„Der Dell S2340T ein empfehlenswerter Touch-Monitor für Windows 8. Das Gerät ist hochwertig verarbeitet, bietet flexible Einstellmöglichkeit zur Ausrichtung des Displays und punktet mit hoher …“

3 Testberichte, 1 Meinung (sehr gut)

 
Syncmaster T27-B750-EW LED
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Samsung SyncMaster T27B750EW LED

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: Kopfhöreranschluss, Ethernet, …; Neuester Test: 1/2013

Ausstattung: 97,4%; Energie-Effizienz: 68,3%; Ergonomie: 80,3%; Bildqualität: 84,4%.

2 Testberichte, 27 Meinungen (gut)

 
FlexScan EV 2335W
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Eizo FlexScan EV2335W

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 23"; Schnittstellen: DisplayPort, VGA, DVI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 6/2012

Pluspunkte sammelt der Eizo FlexScan EV2335W in der Ausstattung mit seinen eingebauten Lautsprechern. Das verwendete Panel des Bildschirms bietet dem Nutzer eine hohe Blickwinkelstabilität und eine gute Bildqualität. Durch den sehr beweglichen Standfuß bleibt man zudem flexibel. Bei eher dunklen Bildern kann die Ausleuchtung jedoch nicht überzeugen. Auch beim Kontrast muss man Abstriche hinnehmen.

6 Testberichte, 27 Meinungen (gut)

 
Ultrasharp U 2713 HM
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Dell Ultrasharp U2713HM

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: USB 3.0, Kopfhöreranschluss, …; Neuester Test: 5/2013

„Top: Viele Signalschnittstellen, PIP-Funktion, Software zur Kalibrierung. Flop: Sensortasten nicht beschriftet.“

7 Testberichte, 85 Meinungen (gut)

 
27 EA 83
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LG Electronics 27EA83

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, DVI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 5/2013

„Top: PIP-Funktion, großes grafisches OSD-Menü, verschiedene Betriebsmodi. Flop: Durch schmale Haltesäule neigt Monitor zum Wackeln.“

2 Testberichte, 5 Meinungen (befriedigend)

 
E2480HS-B1
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Iiyama E2480HS

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 24"; Schnittstellen: VGA, DVI, HDMI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 9/2012

„Iiyamas E2480HS bietet wie der gleich teure Testsieger einen variablen Standfuß mit Höhenverstellung und sogar eine etwas bessere Bildqualität, patzt aber bei Reaktionszeit und Bedienung.“

1 Testbericht, 4 Meinungen (gut)

 
Ultrasharp U2312 HM
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Dell Ultrasharp U2312HM

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 23"; Schnittstellen: DisplayPort, USB, VGA, DVI; HDCP- …; Neuester Test: 11/2012

„... Durch seine IPS-Technik punktet der Testkandidat mit einem großen Blickwinkel und bietet darüber hinaus die beste Bildqualität seiner Klasse. Praktisch: Der U2312HM verfügt über vier …“

8 Testberichte, 130 Meinungen (sehr gut)

 
Flatron E-2711PY
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LG Electronics Flatron E2711PY

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, VGA, DVI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 1/2013

Ausstattung: 65,5%; Energie-Effizienz: 79,9%; Ergonomie: 93,2%; Bildqualität: 87,7%.

3 Testberichte, 1 Artikel

 
Flatron 29 EA93
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LG Electronics Flatron 29EA93

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 29"; Schnittstellen: USB 3.0, Kopfhöreranschluss, …; Neuester Test: 4/2013

„Mit ungewöhnlichem 21:9-Format und Splitscreen-Technik ist der LG 29AE93 die ideale Lösung für Anwender, die gleichzeitig sehr viele Inhalte im Auge behalten müssen. Dazu zeigt der 29-Zoll-Monitor …“

3 Testberichte, 11 Meinungen (gut)

 
EV 2736WFS
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Eizo EV2736WFS

TFT-Flachbildschirm; Bildschirmgröße: 27"; Schnittstellen: DisplayPort, DVI; HDCP-fähig; …; Neuester Test: 5/2013

„Top: Integriertes Farbmanagement, 5 Jahre Garantie. Flop: Kein HDMI.“

2 Testberichte, 8 Meinungen (sehr gut)

 
Neuester Test: 03.05.2013
 

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Ratgeber zu Monitore

Was ist falsch an einem hohen dynamischen Kontrast?

Foto: Samsung

Die Fachzeitschrift „c't“ spricht unumwunden von einem „Taschenspielertrick“ der Hersteller, auf deren Monitor-Produktseiten vor allem die neueste Generation an LED-Bildschirmen mit astronomisch hohen Kontrastwerten angepriesen werden – mittlerweile bewegen sich die Angaben im zweistelligen Millionenbereich. Doch was sagt ein Kontrastwert von zum Beispiel 10.000.000:1 tatsächlich über ein Display aus? Und vor allem: Wem, wenn überhaupt, bringt dieser sogenannte „dynamischen Kontrast“ einen Vorteil ein?

Bevor jedoch diese beiden Fragen beantwortet werden sollen, ist ein kleiner Seitenblick auf den „echten“, also den „nativen“ Kontrast hilfreich. Darunter versteht man den Unterschied zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Pixel innerhalb eines, und dies ist wichtig, Einzelbildes. Aktuelle Monitore bieten in der Regel ein Kontrastverhältnis von 1.000:1, hochwertige Modelle liegen etwas darüber bei etwa 1.300:1 bis 1.400:1. BenQ und NEC wiederum führen seit Kurzem sogar Bildschirme in ihrem Programm, die mit einem echten Kontrast von 3.000:1 aufwarten können – die Detailschärfe dieser hochwertigen PVA-Panels ist entsprechend überdurchschnittlich gut, wobei für den gewöhnlichen Alltagseinsatz auch schon Geräte mit den üblichen 1.000:1-Kontrasten eine vollkommen zufriedenstellende Bildwiedergabe liefern. Mehr Kontrast muss also nicht sein, zumal dann nicht, wenn vorrangig statische Bilder auf dem Display angezeigt werden, also etwa bei Office-Anwendungen, beim Surfen oder bei der Betrachtung oder Bearbeitung von Fotos – in allen diesen Fällen ist allein der Kontrast innerhalb eines Bildes für die Wiedergabequalität des Monitors ausschlaggebend.

Der dynamische Kontrast hingegen wird von den Herstellern nicht innerhalb eines Bildes gemessen, sondern zwischen den hellstem/dunkelsten Pixel zweier aufeinander folgender Frames. Dabei kommt zusätzlich noch ein weiterer Trick zum Zug. Denn in den Frames wird gleichzeitig die Hintergrundbeleuchtung verändert: In den besonders dunklen Bildbereichen wird sie verringert, helle Punkte hingegen künstlich aufgehellt. Diese Änderung der Hintergrundbeleuchtung im Verhältnis zum Bildinhalt führt nun dazu, dass der Kontrast zwischen zwei Frames deutlich größer wird – wohingegen er sich allerdings innerhalb des Einzelframes de facto nicht verändert, schließlich bezieht sich der angegebene Wert für den dynamischen Kontrast ja explizit gerade nicht auf das Einzelbild.

Den Messverfahren wiederum liegen keinerlei normierten Messroutinen zugrunde, das heißt, jeder Hersteller kann fast nach Gutdünken einen dynamischen Kontrastwert ermitteln, der wiederum, und dies ist die Kehrseite der Medaille, mit dem eines Mitkonkurrenten überhaupt nicht objektiv verglichen werden kann: Der 10.000.000:1-Kontrast eines Monitors des Herstellers X garantiert nicht notwendigerweise eine doppelt so gute Bildqualität im Vergleich zu einem Monitor des Herstellers Y mit "nur" 5.000.000:1 – obwohl die Zahlen in den bunten Werbeprospekten genau diese Interpretation dem Verbraucher nahelegen.

Ist der dynamische Kontrast demnach eine reine Chimäre, die lediglich werbewirksam ausgeschlachtet wird? Nicht ganz. Das „Kontrast-Tuning“ (c't) wirkt sich zwar auf statische Bildern nicht aus, wohl aber auf bewegte Bilder. Rasch aufeinander folgende Hell-Dunkel-Szenen scheinen kontrastreicher, schärfer zu sein, wobei der Effekt, dies sollte im Hinterkopf behalten werden, sich hauptsächlich der sich ständig ändernden Helligkeitsanpassung verdankt, was wiederum von nicht wenigen Betrachtern sogar als äußerst störend für die Augen empfunden wird. Die Zeitschrift "PC Games Hardware" wiederum rät Gamern ausdrücklich dazu, die Technik zu ignorieren. Denn eine Verringerung der Hintergrundbeleuchtung in dunklen Spielszenen kann auch dazu führen, dass Details kaum mehr zu erkennen sind.

Allerdings würde nun der scheinbar konsequente Schritt einer Kaufverweigerung gegenüber LCDs mit einem hohen dynamischen Kontrast weit übers Ziel hinausschießen, denn die Funktion lässt sich bei den meisten Bildschirmen einfach abschalten. Sinnvoller ist es, mit dem dynamischen Kontrast ab und an, etwa bei Videos, zu experimentieren und sich eventuell auftretende positive Effeke zunutze zu machen – und auf keinem Fall den Werbebotschaften der Hersteller blind zu vertrauen.


Produktwissen und weitere Tests zu Monitore

Asus PA246Q Practical Photoshop 7/2012 - Das Breitbild-LCD deckt eine breite Farbskala ab und beeindruckt mit seiner Funktionalität. Testumfeld: Die Zeitschrift Practical Photoshop prüfte einen Monitor und bewertete ihn mit 4 von 5 erreichbaren Sternen.

Für richtige Farben fotoMAGAZIN Nr. 12 (Dezember 2012) - Moderne Colorimeter versprechen, Monitore mit erweitertem Farbraum oder LED-Hintergrundbeleuchtung besser zu kalibrieren als die Vorgängergeneration. Wir haben drei Lösungen der neuen Generation getestet.

Displays entspiegeln PC Games Hardware 11/2012 - Sie haben genug von Ihrem glänzenden Flachbildschirm? Dann gönnen Sie Ihrem digitalen Spiegelersatz doch einfach eine Anti-Reflex-Folie. Wir sagen Ihnen, worauf Sie dabei achten müssen.

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LCDs haben Röhrenmonitore mittlerweile komplett ersetzt. Niedrige Preise und großzügige Bildflächen machen insbesondere 22- und 24-Zoll-Monitore beliebt. Meistens handelt es sich dabei um Allrounder für Office- und Multimediaanwendungen. Außerdem bietet der Markt teure Geräte für die Bildbearbeitung sowie sparsame LED- sowie 3D-Monitore.


Röhrenmonitore sind nahezu völlig vom Markt verschwunden und durch LC-Displays (manchmal auch als TFTs bezeichnet) ersetzt worden. Preiswerte 19-Zöller sind mittlerweile für unter 100 Euro zu haben, die aufgrund ihrer Größe wesentlich beliebteren 22- oder sogar 24-Zöller liegen in der einfachsten Ausführung zwischen 100 und 200 Euro. Während 19-Zöller fast ausschließlich nur noch im Businessbereich anzutreffen sind, zielt der Trend im privaten Bereich aktuell eindeutig sogar in Richtung 26- und 27-Zoll-Bildschirm. Beim Gros der TFTs handelt es sich dabei um Allrounder, die ohne Bedenken für sämtliche Office- und Internetanwendungen eingesetzt werden können, da die Technik insgesamt als ausgereift gelten kann - Fehlkäufe sind im Consumer-Bereich eigentlich kaum mehr möglich. Abstriche müssen lediglich beim Blickwinkel sowie bei der Farbtreue hingenommen werden, die jedoch bei der Arbeit am Schreibtisch beziehungsweise im Officebetrieb kaum negativ zu Buche schlagen. Außerdem besitzen die meisten Bildschirme ein Seitenverhältnis von 16:9, das Videofreunden entgegenkommt, da es die schwarzen Balken bei der Wiedergabe von Spielfilmen auf ein Minimum reduziert. Geräte mit einem Seitenverhältnis von 16:10 hingegen eignen sich wegen ihres Plus an Bildschirmhöhe besser für Office-Arbeiten. An Anschlüssen wiederum sollten die Bildschirme sowohl über einen analogen VGA-Eingang als auch über digitale Schnittstellen DVI / HDMI verfügen, da nur Letztere eine verlustfreie Signalübertragung garantieren und das Potenzial der Monitore hinsichtlich der Bildqualität ausreizen.

Panel-Technologien

In den günstigen Modellen steckt ein sogenanntes TN-Panel, das eine schnelle Reaktionszeit garantiert. Nahezu alle Bildschirme eignen sich daher auch für PC-Spiele beziehungsweise sind schnell genug, um bewegte Bilder ohne störende Artefakte (Schlieren, Verzerrungen) darzustellen. Lediglich bei extrem hohen Ansprüchen, etwa von E-Sportlern beziehungsweise ambitionierten Gamer, stoßen einige Geräte an ihre Grenzen. Deutlich teurer hingegen sind Modelle für die (semi-) professionelle Bild- oder Videobearbeitung. In ihnen sind farbkritische IPS- oder VA-Panels eingebaut, die zudem eine hohe Blickwinkelstabilität besitzen. Der seit einigen Jahren anhaltende Preisverfall führt aber dazu, dass selbst diese Bildschirme vereinzelt schon erschwinglich geworden sind. Anspruchsvolle Multimedia-Nutzer sollten sich daher nach einem Bildschirm mit VA-/IPS-Panel umsehen.

Ausstattung

Wird der PC-Bildschirm hingegen ausschließlich für Büroarbeiten benutzt, ist es ratsam, auf eine gute ergonomische Ausstattung des Geräts zu achten. Empfehlenswert ist eine Höhenverstellbarkeit, Monitore wiederum, die darüber hinaus sogar geschwenkt werden können, eignen sich außerdem bestens für Präsentationsräume, etwa für einen Verkaufstresen. Die Hersteller ersetzen ferner seit 2010 die bisher als Hintergrundbeleuchtung verwendeten Kaltkathodenröhren durch LEDs (White LEDS). Diese erlauben nicht nur eine extrem schlanke Gehäusebauweise von mittlerweile deutlich unter zwei Zentimetern, sondern gehen auch sparsamer mit Strom um. Außerdem wird bei ihrer Produktion auf Quecksilber und andere umweltschädliche Stoffe weitgehend verzichtet – das Thema „Green IT“ ist also auch im Monitorbereich angekommen. Da viele Käufer die Bildschirme innerhalb einer Heimkinoanlage einsetzen, ist das Gros der aktuellen Modelle entsprechend schick gestylt, etwa mit einem Hochglanz-Finish. Dem Plus an Design stehen dabei als Nachteile ein höherer Reinigungsaufwand sowie die Gefahr störender, die Augen belastender Reflektionen an den Gehäuserahmen durch einfallendes Licht gegenüber. Matte Gehäuse sollten daher die erste Wahl bei einem Büromonitor sein.

3D und Multitouch

Ferner setzten seit 2010 zahlreiche renommierte Hersteller auf das zunehmende Interesse an 3D-Inhalten und bieten entsprechende Bildschirme für die Wiedergabe räumlicher Bildern mithilfe einer entsprechenden 3D-Brille an. 3D-Monitore arbeiten entweder mit einer doppelten Wiederholungsfrequenz (120Hz), die auf Dauer allerdings die Augen anstrengt und im Gegensatz zur nahezu flimmerfreien Polarisationstechnik eine spezielle Grafikkarte sowie eine vergleichsweise teure 3D-Brille voraussetzt. Monitore, die per Fingergesten bedient werden können, sind bislang über den Status eines Nischenprodukts nicht hinausgekommen. Ein Multitouch-Monitor sollte möglichst stark nach hinten geneigt werden können, da sonst auf Dauer bei der Bedienung mit den Fingern die Arme schwer werden. Das Multitouch-Feature spielt insbesondere dann seine Stärken aus, wenn auf dem Bildschirm hauptsächlich Multimedia-Anwendungen ausgeführt werden. Für Office-Arbeiten hingegen empfiehlt sich die Investition in das Multitouch-Feature weniger. Ebenfalls noch nicht weit verbreitet, aber vielleicht ein Zukunftstrend sind Bildschirme, die kabellos angesprochen werden können beziehungsweise direkt an einen zentralen Server anschließbar sind. Weil dadurch die Investition in einen PC-Arbeitsplatz für jeden einzelnen Monitor sowie die damit verknüpften Folgekosten wegfallen, könnten sich die PCoIP-Monitore auf lange Sicht als kostengünstige Lösung für größere Arbeitsgruppen innerhalb eines Unternehmens etablieren. Auf der anderen Seite lassen die seit Jahren angekündigten und als „Revolution“ hochgelobten OLED-Bildschirme (Organic Light-Emitting Diode) immer noch auf sich warten. Die diodengesteuerten Bildschirme versprechen zwar, wie die Prototypen belegen, eine hervorragende Bildqualität, kommen in der Produktion jedoch immer noch viel zu teuer und sind daher mit Ausnahmen seltener luxuriöser Geräte noch nicht marktreif.